Altertumsverein Grünstadt-Leiningerland

Altertumsverein Grünstadt-Leiningerland Hier erfahren Sie alles über unseren
Altertumsverein Grünstadt-Leiningerland e.V. und das von uns

Am 15. Juni 1682, heute vor 344 Jahren, wurde in Mainz der Trierer Kurfürst und Wormser Fürstbischof Franz Georg von Sch...
15/06/2026

Am 15. Juni 1682, heute vor 344 Jahren, wurde in Mainz der Trierer Kurfürst und Wormser Fürstbischof Franz Georg von Schönborn geboren. Als Wormser Bischof und gleichzeitig auch weltlicher Regent in Dirmstein ließ er dort durch Balthasar Neumann eine Pfarrkirche planen, die seine katholischen und reformierten Untertanen unter einem Dach vereinigen sollte. Diese Pfarrkirche St. Laurentius wurde ab 1742 erbaut und die innere Teilung in einen evangelischen und einen katholischen Teil ist von außen nicht zu erkennen. An der Kirchendecke brachte Franz Georg von Schönborn sein Stuckwappen an, flankiert von den Fahnen des Reiches bzw. der Habsburger, wohl um anzudeuten, dass er auch als relativ kleiner Fürst trotzdem unter deren Schutz stehe.
Im Museum Grünstadt besitzen wir als Dauerleihgabe der kath. Kirchengemeinde St. Elisabeth das Gemälde „Die Martyrien des Hl. Laurentius“, das der hiesige Maler Johann Conrad Seekatz um 1750 als Altarbild für die Dirmsteiner Kirche schuf (unten rechts).

Am 13. Juni 1923, heute vor 103 Jahren, starb an seinem Altersruhesitz Altötting, der Grünstadter Pfarrer Dr. Stephan Le...
13/06/2026

Am 13. Juni 1923, heute vor 103 Jahren, starb an seinem Altersruhesitz Altötting, der Grünstadter Pfarrer Dr. Stephan Lederer, 1903 Mitbegründer des Altertumsvereins und des Museums Grünstadt.

Er wurde 1844 in Wachenheim an der Weinstraße geboren und war historisch sehr interessiert. Von 1901 bis 1906 amtierte er als katholischer Pfarrer in Grünstadt und traf hier auf den im gleichen Jahr nach Sausenheim versetzten, gleichgesinnten evangelischen Kollegen Emil Müller. Gemeinsam gründeten sie 1903, im Hotel Jakobslust, unseren Altertumsverein, zur Erforschung und Pflege der Lokalgeschichte. Müller wurde 1. Vorsitzender, Dr. Lederer sein Stellvertreter, als Vereinssekretär. Er verfasste auch das Gründungsprotokoll, das noch im Museum Grünstadt vorhanden ist. So war der Altertumsverein Grünstadt von Anfang an eine konfessionsübergreifende und konfessionsverbindende Institution, begründet von zwei weitblickenden Geistlichen unterschiedlichen Glaubens — damals sicher nicht gerade eine selbstverständliche Sache. Wir sind deshalb sehr stolz auf sie und werden uns auch in Zukunft bemühen ihr Vermächtnis zu bewahren und in ihrem Sinne fortzuführen.

In seinem früheren Wirkungsort Rodalben zählt Dr. Stephan Lederer zu den Ehrenbürgern der Gemeinde, man benannte eine Straße nach ihm und setzte ihm in jüngster Zeit sogar eine bronzene Gedenktafel. In Grünstadt — das ihm so viel verdankt — ist er leider völlig vergessen…

Am 8. Juni 1919, heute vor 107 Jahren, wurde in Grünstadt der Musiker Erwin Lehn geboren. Seine musikalische Laufbahn be...
08/06/2026

Am 8. Juni 1919, heute vor 107 Jahren, wurde in Grünstadt der Musiker Erwin Lehn geboren.

Seine musikalische Laufbahn begann 1945 als Pianist und Arrangeur in dem von Michael Jary geführten Radio Berlin Tanzorchester, das er dann von 1947 bis 1951 zusammen mit Horst Kudritzki leitete. Hier entstanden auch erste Schallplattenaufnahmen, unter anderem mit Helmut Zacharias und Walter Dobschinski.

Am 1. April 1951 gründete Lehn das Südfunk-Tanzorchester des Süddeutschen Rundfunks (SDR) in Stuttgart, das er bis 1992 leitete. Es entwickelte sich innerhalb kurzer Zeit von einer unbekannten Rundfunk-Kapelle zu einem Orchester mit deutschlandweitem Ruf: „Erwin Lehn und sein Südfunk-Tanzorchester“. Neben der Band von Kurt Edelhagen beim Südwestfunk wurde das Südfunk-Tanzorchester in den folgenden Jahren zu einer der führenden Swing-Big-Bands in der Bundesrepublik Deutschland. Zahlreiche Gastauftritte bekannter Jazzmusiker der 1950er und 1960er Jahre zeugen von der Anerkennung, die der Orchesterleiter in der Fachwelt genoss. Einige seiner Mitglieder gründeten später eigene Orchester, u. a. Horst Jankowski, Peter Herbolz und Ernst Mosch.

Sehr bekannt wurde der Grünstadter auch durch seine von ihm und seinem Orchester 1957 eingespielten Filmmusiken in den deutschen Kinohits „Der Stern von Afrika“ und „Haie und kleine Fische“, die zusätzlich auf Schallplatten erschienen, letztere als gesangliche Co-Produktion mit Ralf Bendix.

Erwin Lehn starb 2010 in Stuttgart. Hier noch einmal zum Anhören seine Filmmusik aus dem Kinoerfolg „Der Stern von Afrika“.

https://m.youtube.com/watch?v=V2oSzfwz80g #

Am 3. Juni 1844, heute vor vor 182 Jahren, wurde in Grünstadt der Unternehmer und Erfinder Friedrich Seltsam geboren. Se...
03/06/2026

Am 3. Juni 1844, heute vor vor 182 Jahren, wurde in Grünstadt der Unternehmer und Erfinder Friedrich Seltsam geboren. Seine Familie diente den Leininger Grafen als Kellermeister und übernahm deren Marstall mit zugehörigen Kellern (spätere Malzfabrik Schlichting, Neugasse) worin sie ein Gasthaus mit Brauerei betrieb. Die letzten dieser Keller wurden erst kürzlich beim Bau der neuen Wohnanlage zerstört. Familie Seltsam war auch führend bei der Gründung des Grünstadter Gaswerkes. Friedrich Seltsam wandte sich ebenfalls diesem Metier zu, sein Bruder Michael führte die väterliche Brauerei.

1870 erwarb Friedrich Seltsam das Gaswerk in Forchheim, Oberfranken. Ab 1871 betrieb er dort zusätzlich eine Knochenbrennerei, in der Knochenkohle, Düngemittel, Fette und Leime hergestellt wurden. Der Knochenleim entwickelte sich zum Hauptprodukt der Firma. Als Alternative zum ineffizienten Entfetten der Knochen durch Auskochen erfand Friedrich Seltsam ein Verfahren zur Knochenentfettung mit Hochdruck-Benzindämpfen. 1879 erhielt er darauf das Reichspatent Nr. 10196. Diese Innovation veränderte die Branche nachhaltig. Der Grünstadter wurde damit zum „Vater der modernen Knochenleimproduktion“. Für etwa 100 Jahre arbeitete man weltweit bei der Knochenleimfabrikation ausschließlich nach dem Seltsam’schen Verfahren. Der Ruhm Seltsams war daher posthum noch größer als zu Lebzeiten. Friedrich Seltsam verarbeitete bis zu 25 Tonnen Knochen am Tag, die von Schlachthöfen aus ganz Deutschland und dem umliegenden Ausland nach Forchheim geliefert wurden. Der Fabrikant gehörte zu den reichsten Männern Frankens. In Forchheim ließ er sich eine prächtige Villa errichten, wie man sie bis dahin in der Stadt nicht gekannt hatte (Bild rechts, 1967 abgerissen).

Der Bruder in Grünstadt starb und Friedrich Seltsam musste hohe Summen zur Stützung des väterlichen Betriebes aufwenden. Schließlich wurde er insolvent und er verlor sowohl den Grünstadter als auch den Forchheimer Besitz. In seiner Verzweiflung erschoss sich der Unternehmer am 12. November 1887. Die Forchheimer Leimfirma erwies sich jedoch als betriebswirtschaftlich gesund und wurde von anderen Unternehmern noch bis 1985 als bedeutendste Fabrik der Stadt, unter Seltsams Namen weitergeführt. In Forchheim ist der "Seltsamplatz" nach dem Grünstadter benannt.

Am 27. Mai 1756, heute vor 270 Jahren, wurde in Schwetzingen König Maximilian I. Joseph von Bayern geboren. Zeitlebens s...
27/05/2026

Am 27. Mai 1756, heute vor 270 Jahren, wurde in Schwetzingen König Maximilian I. Joseph von Bayern geboren. Zeitlebens sprach er Pfälzer Dialekt und ging wie ein normaler Bürger in den Münchner Straßen spazieren. Gewaltiges hat er als Herrscher geleistet... 1808 erließ er eine Konstitution welche Gleichheit aller Staatsbürger vor dem Gesetz garantierte, sowie Leibeigenschaft und Steuerfreiheit des Adels abschaffte. Schon 1807 verordnete er in seinem Land, per Gesetz, weltweit die erste Pockenschutzimpfung, 1810 führte er die allgemeine Schulpflicht und die Vereinheitlichung der Maße ein, 1813 verfügte er die Gleichstellung der Juden und ein neues Strafgesetzbuch, das die Folter verbot. 1818 gab er Bayern eine neue Verfassung und ein Parlament. Der Militär-Max-Joseph-Orden, die höchste Bayerische Tapferkeitsauszeichnung, war nach ihm benannt und auch die bayerische Tapferkeitsmedaille trug bis 1918 sein Bild.

Am 26. Mai 1818, heute vor 208 Jahren, gewährte der in Schwetzingen geborene Bayernkönig Max I. Joseph, seinem Volk — al...
26/05/2026

Am 26. Mai 1818, heute vor 208 Jahren, gewährte der in Schwetzingen geborene Bayernkönig Max I. Joseph, seinem Volk — also auch unseren Einwohnern im Leininger Land — eine damals sehr moderne Verfassung und beteiligte es damit freiwillig an seiner Macht. Es heißt darin:

„Baiern! Dies sind die Grundzüge der aus Unserm freyen Entschlusse euch gegebenen Verfassung, sehet darin die Grundsätze eines Königs, welcher das Glück seines Herzens und den Ruhm seines Thrones nur von dem Glücke des Vaterlandes und von der Liebe seines Volkes empfangen will!
Wir erklären hiernach folgende Bestimmungen als Verfassung des Königreiches Bayern:

Freyheit der Gewissen, und gewissenhafte Scheidung und Schützung dessen, was des Staates und der Kirche ist.

Freyheit der Meinungen, mit gesetzlichen Beschränkungen gegen den Mißbrauch.

Gleiches Recht der Eingebornen zu allen Graden des Staatsdienstes und zu allen Bezeichnungen des Verdienstes.

Gleiche Berufung zur Pflicht und zur Ehre der Waffen.

Gleichheit der Gesetze und vor dem Gesetze.
Unpartheylichkeit und Unaufhaltbarkeit der Rechtspflege.

Gleichheit der Belegung und der Pflichtigkeit ihrer Leistung.

Ordnung durch alle Theile des Staats-Haushaltes, rechtlicher Schutz des Staats-Credits, und gesicherte Verwendung der dafür bestimmten Mittel.

Wiederbelebung der Gemeindekörper durch die Wiedergabe der Verwaltung der ihr Wohl zunächst berührenden Angelegenheiten.

Eine Standschaft hervorgehend aus allen Klassen der im Staate ansässigen Staatsbürger, mit den Rechten des Beyrathes, der Zustimmung, der Willigung, der Wünsche und der Beschwerdeführung wegen verletzter verfassungsmäßiger Rechte, berufen, um in öffentlichen Versammlungen die Weisheit der Berathung zu verstärken ohne die Kraft der Regierung zu schwächen.

Endlich eine Gewähr der Verfassung, sichernd gegen willkührlichen Wechsel, aber nicht hindernd das Fortschreiten zum Bessern nach geprüften Erfahrungen.“

Der vorletzte Artikel ist auch die Geburtsurkunde des Bayerischen Landtags, damals „Ständeversammlung“ genannt. Sie trat erstmals am 1. Februar 1819 in München zusammen und tagte bis zum 25. Juli. Dann fuhren die gewählten Abgeordneten nach Hause, um sich wieder ihren Berufen zu widmen. Vom 21. Januar bis zum 2. Juli 1822 tagten sie dann erneut. Sozusagen ein „Feierabendparlament“ aus voll im Leben stehenden Bürgern, die wussten wo der Schuh drückte. Im Museum Grünstadt besitzen wir die Protokolle der vier Ersten Parlamentssessionen, bis 1839 komplett, zu Büchern gebunden. Wir erhielten sie vor Jahren als Geschenk des Bischöflichen Ordinariats in Speyer.

In Preußen hinkte man dem allem weit hinterher. Eine Verfassung wurde dort erst 1848 eingeführt, die Ständeversammlung 1849, als es nicht mehr anders ging.

Bayern wurde damit zu einem der Vorreiter des Parlamentarismus in Deutschland. Schon 1806 hatte König Max Joseph auf sein neues Königsszepter die Worte schreiben lassen: „NICHT ZUR UNTERDRÜCKUNG SONDERN ZUM SCHUTZ DES BÜRGERS“. Die Verfassung wurde im Königreich Bayern so hochwertig eingestuft, dass man sie oft zusammen mit den Kroninsignien darstellte und die Herrscher ließen sich porträtieren mit dem auf die Verfassung aufgelegten rechten Arm (großes Bild).

Am 24. Mai 1909, heute vor 117 Jahren, starb in Neustadt, wo sich auf dem Hauptfriedhof auch sein Grab befindet, der Pol...
24/05/2026

Am 24. Mai 1909, heute vor 117 Jahren, starb in Neustadt, wo sich auf dem Hauptfriedhof auch sein Grab befindet, der Polarforscher Georg Ritter von Neumayer.

Er war 1826 in Kirchheimbolanden, als Sohn eines Notars geboren und wuchs dort, sowie in Frankenthal auf, wo er auch das Progymnasium besuchte.

Danach studierte er bis 1851 Geophysik und Hydrographie an der Universität München. Neumayer besuchte dann die Navigationsschule in Hamburg und erhielt die Befähigung zum Steuermann. Zwischen 1852 und 1856 bereiste er als Seemann auf der Brigg „Reiherstieg“ Australien, wo er sich auf den Goldfeldern auch als Lehrer unter deutschen Auswanderern betätigte. 1857 besuchte Neumayer Australien nochmals und gründete mit finanzieller Unterstützung von König Maximilian II. von Bayern sowie des Hamburger Senats das Flagstaff-Observatorium für Geophysik, Magnetismus und Nautik, im Zentrum von Melbourne, das er bis 1864 als Direktor leitete. Er unternahm zahlreiche Expeditionen und Vermessungen im Innern des Kontinents. 1864 kehrte er nach Deutschland zurück. Auf dem Geographentag 1865 in Frankfurt forderte er als Ziele die Schaffung einer Zentralstelle für Hydrographie und maritime Meteorologie sowie die Durchführung einer Südpolar-Expedition. 1868 wurde er in den Vorstand des naturkundlichen Vereins Pollichia gewählt.

Schließlich zog Neumayer nach Berlin und arbeitete als Hydrograph bei der Kaiserlichen Admiralität. In dieser Stellung organisierte er die Weltumsegelung mit dem Segelschiff „Gazelle“ und rief das Observatorium Wilhelmshaven ins Leben. 1865 regte Neumayer die Schaffung einer Deutschen Seewarte an, die 1868 als Norddeutsche Seewarte entstand und 1874 als Deutsche Seewarte in Hamburg fortgeführt wurde. Der Pfälzer leitete sie von 1875 bis 1903.

Neumayer widmete sich insbesondere der Polarforschung und war ab 1879 Vorsitzender der Internationalen Polarkommission. Roald Amundsen, der erste Mensch am Südpol, wohnte 1900, als junger Mann, bei ihm in Hamburg und erlernte dort das Ausführen erdmagnetischer Messungen. Amundsen hatte später auf seinem eigenen Schreibtisch stets Neumayers signiertes und ihm geschenktes Foto stehen. Darauf stand rückseitig die Widmung: „Herrn Roald Amundsen zur freundlichen Erinnerung an seinen Aufenthalt an der Seewarte, von Dr. Neumayer. Möge es Herrn Amundsen beschieden sein, den Plan zur Bestimmung der Lage des magnetischen Nordpoles der Erde mit einem glänzendem Erfolge durch zu führen! Hamburg, den 16. November 1900.“

Im gleichen Jahr wurde Georg von Neumayer durch Prinzregent Luitpold von Bayern geadelt. Seine Sommerfrische verbrachte der berühmte Wissenschaftler seit 1885 stets in Weisenheim am Berg, heutiges Lokal „Zum Admiral“, wo auch eine Gedenktafel angebracht ist (beigefügtes Foto). Zahlreiche Schulen und Straßen tragen seinen Namen, ebenso die 3 deutschen Antarktis-Stationen, ein Mondkrater und 2 Berge im Südpolarbereich.

Der Altertumsverein Grünstadt-Leiningerland lädt am 28. Mai, 19.00 Uhr, zu einem Vortrag über die Kunst zur Zeit des Bau...
14/05/2026

Der Altertumsverein Grünstadt-Leiningerland lädt am 28. Mai, 19.00 Uhr, zu einem Vortrag über die Kunst zur Zeit des Bauernkrieges ein.
Der Eintritt ist frei.

Am 25. April 1505, heute vor 521 Jahren, starb nach 20-jähriger Amtszeit die Rosenthaler Äbtissin Margaretha von Venning...
25/04/2026

Am 25. April 1505, heute vor 521 Jahren, starb nach 20-jähriger Amtszeit die Rosenthaler Äbtissin Margaretha von Venningen (Familienwappen rechts oben). Sie war die Schwester des damals sehr berühmten und weithin geschätzten Kurpfälzischen Kanzlers Florenz von Venningen (https://www.pilger-speyer.de/nachrichten/nachrichten-der-pilger/nachrichten/?L=0&tx_ttnews%5Btt_news%5D=16269&cHash=f53966813b93e7622d1258683c740d73)

So wie dieser als Erneuerer der Universität Heidelberg gilt, gilt Margaretha von Venningen als „reformatrix“ (Erneuererin) des Klosters Rosenthal. Mit Unterstützung des Wormser Bischofs Johann III. von Dalberg († 1503) reformierte sie das klösterliche Leben des Konvents, verschärfte die Eintrittskriterien, vermehrte durch gute Wirtschaft die Klostergüter und ließ die Klosterkirche im spätgotischen Stil umbauen, so wie sie noch heute als Ruine existiert. Dabei entstand auch der bekannte Fialturm des Gotteshauses, jetzt das Wahrzeichen von Rosenthal und Bestandteil des Ortswappens von Kerzenheim.

Am 22. April 1903, gestern vor 123 Jahren, trafen sich auf Initiative des ev. Sausenheimer Pfarrers Emil Müller (1864-19...
23/04/2026

Am 22. April 1903, gestern vor 123 Jahren, trafen sich auf Initiative des ev. Sausenheimer Pfarrers Emil Müller (1864-1918, rechtes Bild) und des kath. Grünstadter Pfarrers Dr. Stephan Lederer (1844-1923, linkes Bild) -- beide begeisterte Heimatgeschichtler -- etwa 50 Interessierte aus der Stadt und ihrer Umgebung, im Lokal "Jakobslust" und gründeten den Altertumsverein. Er dient bis heute der Pflege der örtlichen Historie und betreibt seither das Museum von Grünstadt.

Adresse

Hauptstraße 84
Grünstadt
67269

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Altertumsverein Grünstadt-Leiningerland erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Die Organisation Kontaktieren

Nachricht an Altertumsverein Grünstadt-Leiningerland senden:

Teilen