Team Hörmann

Team Hörmann Wir sind ein kleines, spezialisiertes Rechercheteam. Wir sind ein kleines, spezialisiertes Rechercheteam rund um den Journalisten Philipp Hörmann.

Mit investigativen Methoden – darunter auch Undercoverrecherchen – decken wir Tierskandale und Fälle von Tierquälerei auf. Einige unserer MitgliederInnen sind bereits seit vielen Jahren dabei und bringen umfassende Erfahrung mit. Unter dem Motto „Gemeinsam für die Schwächsten“ konzentrieren wir uns auf Missstände im Umgang mit sogenannten Nutztieren. Mit investigativen Methoden – darunter auch ver

deckte Recherchen – decken wir Tierskandale und Fälle von Tierquälerei auf. Unsere Arbeit wird rechtlich von der Anwaltskanzlei Gabriela Riley (Weiterstadt) begleitet. Zudem stehen uns erfahrene Veterinärmedizinerinnen und Veterinärmediziner beratend zur Seite, um fachliche Einschätzungen sicherzustellen. Die Ergebnisse unserer abgeschlossenen Recherchen veröffentlichen wir sowohl über unsere eigenen Kanäle als auch in Kooperation mit TV-Sendern, Printmedien und Radioanstalten. Bevor wir Missstände an die Öffentlichkeit bringen, stellen wir unsere Erkenntnisse und das vorhandene Bildmaterial stets den zuständigen Behörden zur Verfügung. Strafanzeigen und weitere rechtliche Schritte werden von uns häufig bereits frühzeitig eingeleitet – oft lange bevor erste Medienberichte erscheinen. Darüber hinaus unterstützen wir die öffentliche Seite „Philipp Hörmann“ in der Kommentarmoderation und beteiligen uns aktiv an Diskussionen im Sinne eines sachlichen Austauschs. Um unsere ehrenamtliche Arbeit möglichst effektiv und sicher durchführen zu können, bleiben die meisten Mitglieder unseres Teams anonym. Vielen Dank für Ihr Interesse und für jede Unterstützung im Sinne des Tierschutzes. Euer Rechercheteam Hörmann

Wir wünschen euch erholsame Tage und bedanken uns für die tolle Unterstützung!Gemeinsam für die Schwächsten!Team Hörmann...
05/04/2026

Wir wünschen euch erholsame Tage und bedanken uns für die tolle Unterstützung!

Gemeinsam für die Schwächsten!

Team Hörmann 📹

Staatsanwaltschaft Memmingen ermittelt gegen Veterinäramt GünzburgDie Staatsanwaltschaft Memmingen hat Ermittlungen gege...
01/04/2026

Staatsanwaltschaft Memmingen ermittelt gegen Veterinäramt Günzburg

Die Staatsanwaltschaft Memmingen hat Ermittlungen gegen das Veterinäramt Günzburg aufgenommen.
Ausgangspunkt sind Recherchen von Tierrechtlern, die bereits im November und Dezember 2025 zwei Schafbetriebe dokumentiert hatten. In beiden Fällen ergaben sich Hinweise auf Missstände in der Tierhaltung. Nach Angaben der Aktivisten sollen bis zu 20 Prozent der Tiere unter Schmerzen und Leiden gelitten haben. Auch das Veterinäramt Günzburg gibt an bei einem Betrieb 11 auffällige Schafe in einer Herde von rund 50 Tieren gefunden zu haben.

Das Veterinäramt wurde in beiden Fällen durch das Rechercheteam eingeschaltet. Auch die durchgeführten Kontrollen wurden von den Aktivisten beobachtet und teilweise dokumentiert. Im weiteren Verlauf entstanden Zweifel an den Angaben der Behörde gegenüber der Presse.

So gab das Amt an, eine Weide rund 30 Minuten kontrolliert zu haben. Videoaufnahmen legen jedoch nahe, dass der Einsatz deutlich kürzer ausfiel. Zudem sollen sich während der Kontrolle Tiere außerhalb des unmittelbaren Sichtbereichs der Veterinäre befunden haben.

Nach Darstellung der Tierrechtler wurden liegende Tiere nicht näher untersucht, und eine systematische Erfassung auffälliger Tiere – etwa über Ohrmarken – fand nicht statt. Eine fensterlose Halle mit Schafen sei erst nach einem Hinweis durch die Aktivisten gefunden worden, obwohl der Betrieb bereits zuvor über Monate angezeigt worden war.

Auf Anfrage der Günzburger Zeitung bestätigte die Staatsanwaltschaft Memmingen die Einleitung eines Verfahrens. „Gegenstand der Ermittlungen sind Tatvorwürfe, die Verstöße gegen das Tierschutzgesetz umfassen“, teilte eine Sprecherin mit.

Stellungnahme von Philipp Hörmann:
„Die Einleitung von Ermittlungen gegen ein Veterinäramt werte ich bereits als Erfolg und zeigt die Bedeutung des Falls. Die Staatsanwaltschaft Memmingen verfügt durch frühere Verfahren im Bereich Tierschutz über entsprechende Erfahrung. Gleichzeitig habe ich in den vergangenen Monaten auch positive Erfahrungen mit anderen Veterinärämtern beispielsweise im Allgäu gemacht. Es bleibt abzuwarten, ob es sich im Veterinäramt Günzburg um strukturelle Probleme oder Einzelfälle handelt.“

Stellungnahme von Philipp Hörmann zur Aufdeckung AKTE "Osterlamm" (Pressemitteilung und Video im vorherigen Beitrag):Die...
26/03/2026

Stellungnahme von Philipp Hörmann zur Aufdeckung AKTE "Osterlamm" (Pressemitteilung und Video im vorherigen Beitrag):

Diese Arbeitseinstellung des Veterinäramtes ist der Nährboden für Tierskandale jeden Schweregrades. Hier liegt der Verdacht auf ein Behördenversagen vor.
Amtsveterinäre werden als Beamte für den Schutz der Tiere gut bezahlt. Wenn sie nicht in der Lage sind, Missstände verwertbar zu verfolgen, dann müssen sie aus dem Dienst entlassen werden.

Schafe sind stille Leider und zeigen Schmerzen erst sehr spät. In beiden Fällen waren die sichtbaren Zeichen sogar für Laien erkennbar und trotzdem will kein Tierhalter etwas bemerkt haben.
Die größte Gefahr für Weidetiere ist der Mensch. In Deutschland werden pro Jahr über eine Million Schafe geschlachtet und davon sind rund 80% Prozent Lämmer. Zum Vergleich durch Wölfe wurden im Jahr 2024 rund 4300 Weidetiere (alle Tierarten) getötet/verwundet.

Bilder: ©Team Hörmann

25/03/2026

Pressemitteilung 25.03.2026

Schafe leiden erhebliche Schmerzen auf Weiden im Landkreis Günzburg – Veterinäramt macht falsche Angaben und versagt bei Kontrollen – Strafanzeigen gegen Tierhalter und Amtsveterinäre

Landensberg/Landkreis Günzburg

Schwere Lahmheiten bei Schafen auf einer Weide neben der Kläranlage Landensberg waren Ende November des vergangenen Jahres kaum zu übersehen. Tierrechtsaktivisten dokumentierten Schafe, die nur noch auf drei Beinen
humpeln konnten oder sich „kniend“ fortbewegen mussten. Mit einer festen Kamera wurde die Weide überwacht, um Behandlungsmaßnahmen festhalten zu können. Trotz Kontrollfahrten eines Arbeiters änderte sich nichts am Leid der
Tiere. Nach drei Tagen verständigte das „Team Hörmann“ die zuständige Kontrollbehörde.

Das Veterinäramt Günzburg gab an, am Tag der Anzeige mit zwei Personen für ca. 30 Minuten an der Weide gewesen zu sein. Außerdem seien 11 auffällige Tiere festgestellt und mit Videoaufnahmen dokumentiert worden. Auch
Behandlungsbelege hätten die Beamten eingesehen. Die Kontrolle des Veterinäramtes wurde von der festen Kamera der Aktivisten sowie einer Drohne aufgezeichnet und stellt die Angaben in Frage. Während der rund zehnminütigen Kontrolle standen die zwei Personen fest an einer Stelle, während sich die Tiere größtenteils in mehreren hundert Metern Entfernung aufhielten. Später wurde eingeräumt, dass keine Ohrenmarken erfasst wurden. Dem Amt stehen für größere Entfernungen nach eigenen Angaben eine Zoomkamera und ein Fernglas zur Verfügung; beides wurde bei diesem Einsatz nicht verwendet.

Der Tierhalter äußerte sich ausführlich zu den Vorwürfen. Es handele sich um einen Altbestand, bei dem man sich gegen eine Schlachtung entschieden habe. Man stelle sich bewusst dem erhöhten Pflege- und Kontrollaufwand. Außerdem
stehe die Herde unter regelmäßiger tierärztlicher Betreuung. Auf Nachfrage, wie es trotz dieser Schilderungen zu den vielen auffälligen Tieren kommen konnte, reagierte der Tierhalter nicht mehr. Auch eine Angabe, wie oft der Tierarzt im
betroffenen Monat am Gehege war, blieb offen.

Münsterhausen/Landkreis Günzburg

Zwischen Hagenried und Kemnat wurden dem Team um Philipp Hörmann Anfang Dezember 2025 ebenfalls auffällige Schafe gemeldet. Zwei Anzeigen beim Veterinäramt durch die Mitteilerin hatten keine Veränderung erzielt. Die
Aktivisten dokumentierten hochträchtige Mutterschafe, die nur noch auf drei Beinen humpeln konnten oder sich auf den Karpalgelenken fortbewegten. Der Schäfer und Metzgermeister sowie Inhaber eines Verkaufswagens ignorierte das
Leid über mehrere Tage. Er brachte sie mit den frischgeborenen Lämmern in eine Halle ohne Licht und Fenster. Dort litten die hochgradig lahmen Mutterschafe weiter. Das „Team Hörmann“ verständigte mit einer eindringlichen E-Mail
das Veterinäramt Günzburg und wies auf schwerverletzte Tiere in der Halle sowie auf der Weide hin.

Die Kontrolle des Veterinäramtes war erneut mangelhaft. Liegende Tiere auf der Weide wurden nicht aufgetrieben, um den Zustand beurteilen zu können. Die Halle wurde an diesem Tag mit Verweis auf ein Vorhängeschloss und den
fehlenden Besitzer überhaupt nicht kontrolliert. Amtshilfe bei der Polizei wurde nicht angefordert. Stattdessen verständigten die Veterinäre nach eigener Angabe den Schäfer telefonisch. Bei der Kontrolle der Halle am nächsten Tag
konnten keine auffälligen Tiere gefunden werden.

Bei der Konfrontation des Tierhalters vor Ort durch Hörmann wies der Mann jede Schuld von sich. Selbst ein bei diesem Gespräch an der Weide hochgradig lahmes Schaf wollte er nicht sehen. Im Anschluss versuchte er allerdings umgehend, die Situation mit einem Klauenschnitt bei besagtem Tier zu entschärfen – allerdings ohne Erfolg. Von einem Witterungsschutz für die gebärenden Tiere im Winter wollte er nichts wissen.

Strafanzeigen – Polizei bestätigt Ermittlungen

Durch die Rechtsanwaltskanzlei Gabriela Riley aus Weiterstadt wurde im Auftrag von Philipp Hörmann gegen sämtliche Tierhalter Strafanzeige erstattet: im Fall Landensberg am 04.12.2025 und im Fall Münsterhausen am
21.12.2025. Auch gegen sämtliche Verantwortliche des Veterinäramtes Günzburg wurde Strafanzeige erstattet. Das vollständige Bildmaterial wurde an die Staatsanwaltschaft Memmingen übergeben.
Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West bestätigt auf Nachfrage: „aktuell werden Ermittlungen gegen zwei Schafhaltungsbetriebe geführt, die teilweise bereits an die Staatsanwaltschaft abgegeben wurden bzw. zeitnah werden.“

Stellungnahmen von Philipp Hörmann:

„Diese Arbeitseinstellung des Veterinäramtes ist der Nährboden für Tierskandale jeden Schweregrades. Hier liegt der Verdacht auf ein Behördenversagen vor.“
„Amtsveterinäre werden als Beamte für den Schutz der Tiere gut bezahlt. Wenn sie nicht in der Lage sind, Missstände verwertbar zu verfolgen, dann müssen sie aus dem Dienst entlassen werden.“
„Schafe sind stille Leider und zeigen Schmerzen erst sehr spät. In beiden Fällen waren die sichtbaren Zeichen sogar für Laien erkennbar und trotzdem will kein Tierhalter etwas bemerkt haben.“
„Die größte Gefahr für Weidetiere ist der Mensch. In Deutschland werden pro Jahr über eine Million Schafe geschlachtet und davon sind rund 80% Prozent Lämmer. Zum Vergleich durch Wölfe wurden im Jahr 2024 rund 4300 Weidetiere (alle Tierarten) getötet/verwundet.“

Kontakt für Rückfragen:
Philipp Hörmann unter: [email protected]

Bildmaterial: ©Team Hörmann – Schnitt: allgaeu_vegan

Wir machen sichtbar, was hinter Ostertradition verschwindet.Die AKTE: "Osterlamm" in Kürze...
19/03/2026

Wir machen sichtbar, was hinter Ostertradition verschwindet.
Die AKTE: "Osterlamm" in Kürze...

Wir sind ein kleines, spezialisiertes Rechercheteam rund um den Journalisten Philipp Hörmann.Einige unserer MitgliederIn...
09/02/2026

Wir sind ein kleines, spezialisiertes Rechercheteam rund um den Journalisten Philipp Hörmann.
Einige unserer MitgliederInnen sind bereits seit vielen Jahren dabei und bringen umfassende Erfahrung mit. Unter dem Motto „Gemeinsam für die Schwächsten“ konzentrieren wir uns auf Missstände im Umgang mit sogenannten Nutztieren.
Mit investigativen Methoden – darunter auch verdeckte Recherchen – decken wir Tierskandale und Fälle von Tierquälerei auf.

Unsere Arbeit wird rechtlich von der Anwaltskanzlei Gabriela Riley (Weiterstadt) begleitet. Zudem stehen uns erfahrene Veterinärmedizinerinnen und Veterinärmediziner beratend zur Seite, um fachliche Einschätzungen sicherzustellen. Die Ergebnisse unserer abgeschlossenen Recherchen veröffentlichen wir sowohl über unsere eigenen Kanäle als auch in Kooperation mit TV-Sendern, Printmedien und Radioanstalten.

Bevor wir Missstände an die Öffentlichkeit bringen, stellen wir unsere Erkenntnisse und das vorhandene Bildmaterial stets den zuständigen Behörden zur Verfügung. Strafanzeigen und weitere rechtliche Schritte werden von uns häufig bereits frühzeitig eingeleitet – oft lange bevor erste Medienberichte erscheinen.
Darüber hinaus unterstützen wir die öffentliche Seite „Philipp Hörmann“ in der Kommentarmoderation und beteiligen uns aktiv an Diskussionen im Sinne eines sachlichen Austauschs.

Um unsere ehrenamtliche Arbeit möglichst effektiv und sicher durchführen zu können, bleiben die meisten Mitglieder unseres Teams anonym.

Vielen Dank für Ihr Interesse und für jede Unterstützung im Sinne des Tierschutzes.

Euer Team Hörmann

Adresse

Zentrum
Grönenbach
87730

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