31/01/2026
Eisrettungsübung am Fümmelsee
Am Samstag, den 31. Januar 2026, herrschten eisige Temperaturen am Familien- und Naturfreibad in Fümmelse. Der Morgen war ruhig und klar, nur vereinzelt fuhren Autos vorbei. Die Atmosphäre war angespannt und die Kälte deutlich spürbar.
Kurz vor 10:00 Uhr traf die Feuerwehr aus Wolfenbüttel Linden ein, kurz darauf folgten die Einsatzkräfte aus Fümmelse, die Feuerwehr aus Halchter sowie das Technische Hilfswerk (THW) aus Wolfenbüttel. Alle Beteiligten versammelten sich gespannt, denn heute stand eine besondere Übung auf dem Programm.
Die Feuerwehr aus Halchter hatte zu einer Eisrettungsübung eingeladen, die von den anderen Organisationen sehr gut angenommen wurde. Alle Teilnehmenden waren neugierig, wie die Rettung einer ins Eis eingebrochenen Person ablaufen würde.
Zu Beginn wurden Joschua Retmann von der Feuerwehr Halchter und ein Vertreter des WSVI Fümmelsee begrüßt. Nach einer kurzen Einführung und dem Hinweis auf wichtige Vorsichtsmaßnahmen begann die Übung.
Für die Rettungsübung standen verschiedene Materialien bereit: Leiterteile, Spineboard, Sicherungsleinen und Überlebensanzüge, die sowohl von der zu rettende Person als auch von den Rettern angelegt werden mussten. Das THW brachte zudem ein Boot mit, das auf das Eis gesetzt wurde, um die eingebrochene Person zu retten.
Nachdem mit einiger Mühe ein Loch in das dicke Eis geschlagen worden war, konnte die zu rettende Person, gesichert mit einer Rettungsleine, ins Wasser steigen. Alle eingesetzten Rettungsgeräte wurden ebenfalls mit Leinen gesichert, um im Notfall nichts zu verlieren.
Zu Beginn der Übung waren die Einsatzkräfte noch etwas vorsichtig und unsicher, ob das Eis wirklich hält. Doch mit der Zeit legte sich die Zurückhaltung und viele wollten die Rettungstechniken selbst ausprobieren. Es wurden verschiedene Methoden getestet: Mit einer oder zwei Leitern oder mit einem Spineboard sollte die Person schnellstmöglich aus dem Wasser gerettet werden.
Auch das THW versuchte, die Person mit dem Boot und einem Spineboard ins Boot zu holen. Anfangs gestaltete sich dies als schwierig, doch mit zunehmender Übung verbesserte sich das Vorgehen deutlich.
Am Ende waren alle Beteiligten mit dem Verlauf der Übung sehr zufrieden. Bei solchen Wetterverhältnissen, wie sie seit Jahren nicht mehr vorkamen, war es besonders wertvoll, die Rettung im Ernstfall üben zu können.
Abschließend wurde noch einmal darauf hingewiesen, dass man bei sehr niedrigen Temperaturen keinesfalls aufs Eis gehen sollte. Zur weiteren Information ist hier ein Link zu den Eisregeln. https://www.dlrg.de/informieren/freizeit-im-wasser/eisregeln-alle-wichtigen-sicherheitstipps/.