05/09/2026
Gestern haben wir unseren Luigi in seiner Übergangsvoliere besucht.
Und eigentlich hätten wir heute einfach nur voller Freude vor seiner Voliere stehen und uns über unseren wunderschönen Fuchsbuben freuen wollen.
Denn Luigi geht es richtig gut. Er wider sehr gut umsorgt.
Er ist glücklich, neugierig, kräftig und einfach ein ganz toller Fuchsrüde geworden. Wir sind so unglaublich stolz auf ihn.
Aber trotzdem war heute alles ein bisschen anders…
Denn Luigi ist jetzt alleine.
Unser Teddy ist nicht mehr bei ihm.
Und genau das tut uns noch immer so weh.
Die beiden waren gemeinsam auf ihrem Weg. Sie hatten sich, konnten miteinander spielen, kuscheln, voneinander lernen und einfach gemeinsam kleine Füchse sein.
Und jetzt fehlt da einer.
Man schaut in die Voliere und sieht Luigi – und gleichzeitig sucht das Herz automatisch nach Teddy.
Nach diesem kleinen Medl , die eigentlich auch noch dort sein sollte.
Wir wissen, dass Wildtiere leben, um frei zu sein. Wir wissen auch, dass auf diesem Weg immer etwas passieren kann und dass wir nicht alles verhindern können.
Und so bleibt heute neben all der Freude über Luigi auch diese tiefe Traurigkeit um Teddy.
Doch unser Luigi macht weiter.
Er lernt.
Er beobachtet.
Er übt.
Er wird immer sicherer und zeigt uns jeden Tag, was für ein großartiger Fuchs aus ihm geworden ist.
Bis zu seiner Freiheit dauert es allerdings noch ungefähr fünf Wochen.
Fünf Wochen, in denen er noch ganz viel lernen, üben und Kraft sammeln darf. Fünf Wochen, in denen wir ihn begleiten und uns einfach darüber freuen dürfen, ihn so glücklich und gesund zu sehen.
Und vielleicht trägt Luigi seine Teddy ja ein kleines bisschen in seinem Herzen mit, wenn der große Tag der Freiheit kommt.