Kreisfeuerwehr Gifhorn

Kreisfeuerwehr Gifhorn Die Kreisfeuerwehr Gifhorn besteht aus 10 Stadt- u. Samtgemeindefeuerwehren, in Summe 100 Feuerwehren; 99 Freiwillig +1 Werkfeuerwehr.

In den Einsatzabteilungen sind rund 4.500 Kameradinnen/Kameraden aktiv. Die Einsatzleitstelle ist im Gifhorner Heidland.

Gefahrgut-LKW verunglückt auf der B4 – Feuerwehr verhindert UmweltgefährdungEin verunfallter Gefahrgut-LKW hat am Montag...
16/06/2026

Gefahrgut-LKW verunglückt auf der B4 – Feuerwehr verhindert Umweltgefährdung

Ein verunfallter Gefahrgut-LKW hat am Montagnachmittag (15.06.2026) einen umfangreichen Einsatz auf der Bundesstraße 4 zwischen Wichelnförth und Groß Oesingen ausgelöst.

Nach der Meldung eines Verkehrsteilnehmers über den verunglückten Gefahrguttransporter, wurden neben der Ortsfeuerwehr Groß Oesingen auch zwei Gefahrgutzüge der Kreisfeuerwehr Gifhorn gegen 16:20 Uhr alarmiert. Zunächst wurde ein Austritt von Gefahrgut vermutet.

Vor Ort fanden die Einsatzkräfte eine im Straßengraben auf der Seite liegende Sattelzugmaschine mit Tankauflieger vor. Schnell konnte Entwarnung gegeben werden: Der mit synthetischem Dieselkraftstoff beladene Tankauflieger war unbeschädigt geblieben und es trat kein Gefahrgut aus.

Anders stellte sich die Lage an der Zugmaschine dar. Durch den Unfall wurde deren Kraftstofftank beschädigt, sodass Dieselkraftstoff austrat. Die Feuerwehr sicherte umgehend den Brandschutz und leitete Maßnahmen zur Eindämmung der Betriebsstoffe ein.

Anschließend übernahm der Gefahrgutzug aus der Samtgemeinde Wesendorf das kontrollierte Abpumpen des Kraftstoffs aus dem beschädigten Tank sowie der übrigen Betriebsstoffe aus der verunfallten Zugmaschine. Der in Bereitstellung stehende Gefahrgutzug aus Gifhorn unterstützte die Arbeiten mit weiteren Behältern zum Abpumpen. Parallel kontrollierten Einsatzkräfte den Tankauflieger erneut, um einen Gefahrstoffaustritt auszuschließen.

„Der Fahrer konnte seine Zugmaschine selbstständig verlassen. Unsere Erkundung ergab, dass vom Gefahrgut keine unmittelbare Gefahr ausging“, erläuterte Einsatzleiter und Gemeindebrandmeister Torsten Winter.

Der Fahrer wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus transportiert.

Während der Einsatz- und Bergungsmaßnahmen blieb die Bundesstraße 4 voll gesperrt.

Insgesamt waren rund 80 Einsatzkräfte der Feuerwehr mit Unterstützung von Rettungsdienst, Polizei, Straßenmeisterei und Unterer Wasserbehörde im Einsatz.

Text und Bilder: Bjarne Wegmeyer, Pressesprecher der Kreisfeuerwehr Gifhorn

Fehlalarm an der IGS Gifhorn löst Großeinsatz ausDie Feuerwehren Gifhorn, Wilsche und Neubokel wurden am Montagmorgen (1...
15/06/2026

Fehlalarm an der IGS Gifhorn löst Großeinsatz aus

Die Feuerwehren Gifhorn, Wilsche und Neubokel wurden am Montagmorgen (15.06.2026) um 10:25 Uhr zur Europaschule IGS Gifhorn alarmiert. Ein Anrufer hatte der Einsatzleitstelle eine starke Brand- und Rauchentwicklung aus der Schulküche gemeldet.

Aufgrund des laufenden Schulbetriebs wurde neben der Feuerwehr auch ein umfangreiches Aufgebot des Rettungsdienstes alarmiert. Drei Rettungswagen, ein Notarzt sowie der Organisatorische Leiter Rettungsdienst machten sich auf den Weg zum Schulgelände am Lehmweg.

Bereits wenige Minuten nach der Alarmierung traf der Brandmeister vom Dienst, Denis Domeier, an der Schule ein. Bei seiner Erkundung konnte weder eine Rauchentwicklung noch ein Brandereignis festgestellt werden. Auch die Brandmeldeanlage des Schulgebäudes hatte nicht ausgelöst.

Der Einsatz konnte daher bereits um 10:40 Uhr beendet werden. Die Anfahrt weiterer Einsatzkräfte wurde umgehend abgebrochen.

„Solche offensichtlich böswilligen Fehlnotrufe führen zu einer unnötigen Bindung von Feuerwehr- und Rettungsdienstkräften. Währenddessen stehen diese Einsatzmittel für tatsächliche Notfälle nur eingeschränkt zur Verfügung. Darüber hinaus werden zahlreiche ehrenamtliche Einsatzkräfte grundlos aus ihrem Alltag heraus alarmiert“, betont Kreisfeuerwehr-Pressesprecher Bjarne Wegmeyer.

Der Schulbetrieb musste dank des professionellen Einsatzes der Feuerwehr nicht unterbrochen werden.

Verursachern solcher vorsätzlichen Fehlnotrufe werden regelmäßig die entstandenen Kosten für Feuerwehr und Rettungsdienst in voller Höhe in Rechnung gestellt.

Text und Bild: Bjarne Wegmeyer, Pressesprecher der Kreisfeuerwehr Gifhorn

Feuerwehr Wittingen trainiert Menschenrettung und BrandbekämpfungDichter Rauch in einer Tagespflegeeinrichtung, eine ver...
12/06/2026

Feuerwehr Wittingen trainiert Menschenrettung und Brandbekämpfung

Dichter Rauch in einer Tagespflegeeinrichtung, eine vermisste Mitarbeiterin und mehrere Personen auf der Gebäuderückseite: Mit diesem Szenario wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Wittingen im Rahmen ihrer regulären Zugübung am Donnerstagabend konfrontiert.

Die Übung fand in den Räumlichkeiten der Wittinger Diakoniestation statt. Nach der Einteilung der rund 30 teilnehmenden Einsatzkräfte am Feuerwehrgerätehaus rückte der Löschzug gegen 19 Uhr zum Übungsobjekt aus.

Vor Ort galt es, eine vermisste Mitarbeiterin unter Atemschutz im Gebäude zu suchen und zu retten. Parallel machten sich weitere Personen auf der Gebäuderückseite bemerkbar, die das Gebäude aufgrund des angenommenen Brandereignisses nicht mehr eigenständig verlassen konnten.

Die Einsatzleitung übernahm Denis Jaworski als Zugführer Brandbekämpfung. Die Menschenrettung auf der Gebäuderückseite wurde durch Ortsbrandmeister Carsten Seer koordiniert. Hierfür kamen sowohl die Drehleiter als auch Steckleitern zum Einsatz. Den Einsatzabschnitt Innenangriff und Brandbekämpfung leitete Christoph Zahrte, der den Einsatz der Atemschutztrupps sowie die Maßnahmen zur Brandbekämpfung koordinierte.

Neben der Menschenrettung stand auch die Brandbekämpfung im Gebäude im Fokus der Übung. Nach der Lokalisierung des angenommenen Brandherdes wurde das Gebäude mittels Belüftungsmaßnahmen vom Übungsrauch befreit.

Im Anschluss trafen sich die Einsatzkräfte zur Nachbesprechung direkt am Übungsobjekt, um die durchgeführten Maßnahmen auszuwerten und Erkenntnisse für die zukünftige Ausbildung zu gewinnen.

Die Feuerwehr Wittingen bedankte sich bei der Diakoniestation für die Bereitstellung des Übungsobjekts. Realitätsnahe Übungen leisten einen wichtigen Beitrag, um Einsatzkräfte auf den Ernstfall vorzubereiten.

Text und Bilder: Bjarne Wegmeyer, Pressesprecher der Kreisfeuerwehr Gifhorn

Realitätsnahe Waldbrandübung bei Sprakensehl: Feuerwehr trainiert Zusammenarbeit mit Waldbrandbeauftragten und Feuerwehr...
09/06/2026

Realitätsnahe Waldbrandübung bei Sprakensehl: Feuerwehr trainiert Zusammenarbeit mit Waldbrandbeauftragten und Feuerwehrflugdienst

Eine unklare Rauchentwicklung in einem Waldstück bei Sprakensehl bildete am Montagabend (08.06.2026) die Ausgangslage für eine groß angelegte Waldbrandübung. Beteiligt waren die Feuerwehren Sprakensehl mit Ortsgruppe Behren, Bokel und Eschede (Landkreis Celle), die Niedersächsischen Landesforsten sowie der Feuerwehrflugdienst Niedersachsen.

Für das Übungsszenario wurden durch Förster der Niedersächsischen Landesforsten an drei Stellen im Wald kontrollierte Bodenfeuer entzündet. Die entstehende Rauchentwicklung wurde durch den Feuerwehrflugdienst aus der Luft erkannt. Nach der Erkundung führte der Flugdienst die am Feuerwehrhaus Sprakensehl bereitstehenden Einsatzkräfte gezielt zu den Brandstellen, sodass die Feuer schnell und koordiniert bekämpft werden konnten.

„Das Hauptziel der Übung war die Zusammenarbeit zwischen den Einsatzkräften am Boden und dem Feuerwehrflugdienst in der Luft zu trainieren“, erklärte Marc Karstens von der Feuerwehr Sprakensehl, der die Übung gemeinsam mit Frederic Schirmer von den Niedersächsischen Landesforsten vorbereitet hatte.

Neben dem Feuerwehrflugdienst war auch die Waldbrandzentrale der Niedersächsischen Landesforsten eingebunden. Diese überwacht mithilfe eines automatisierten Frühwarnsystems große Waldflächen in Nordostniedersachsen und unterstützt gemeinsam mit dem Feuerwehrflugdienst die frühzeitige Erkennung und Lokalisierung von Waldbränden.

Ein weiterer Schwerpunkt der Übung lag auf dem Zusammenspiel mit den Waldbrandbeauftragten der Niedersächsischen Landesforsten, welche die Feuerwehren im Einsatzfall als Fachberater unterstützen.

Insgesamt nahmen rund 50 Feuerwehrkräfte aus den Landkreisen Gifhorn und Celle unter der Leitung von Ortsbrandmeister Mathis Niebuhr an der Übung teil.

Die abschließende Auswertung zeigte, wie wichtig die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten für die frühzeitige Erkennung, Lokalisierung und Bekämpfung von Waldbränden ist.

Text und Bilder: Bjarne Wegmeyer, Pressesprecher der Kreisfeuerwehr Gifhorn

Ausgedehnter Zimmerbrand in Wagenhoff – Feuerwehr verhindert BrandausbreitungAm Mittwochmorgen (27.05.2026) kam es in de...
27/05/2026

Ausgedehnter Zimmerbrand in Wagenhoff – Feuerwehr verhindert Brandausbreitung

Am Mittwochmorgen (27.05.2026) kam es in der Straße „Neue Straße“ in Wagenhoff zu einem ausgedehnten Zimmerbrand im Obergeschoss eines Einfamilienhauses. Die Feuerwehren wurden um 09:50 Uhr mit dem Einsatzstichwort „Feuer mit Menschenleben in Gefahr“ alarmiert.

Bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigten sich eine starke Rauchentwicklung sowie Flammenschlag aus einem Fenster im Obergeschoss auf der linken Gebäudeseite. Ein zuerst eingetroffener Rettungswagen stellte sicher, dass die Bewohner das Gebäude bereits verlassen hatten. Zudem wurden Nachbarn frühzeitig vor der Rauchausbreitung gewarnt. Eine Katze, die sich noch im Gebäude befand, konnte ebenfalls durch die Rettungskräfte ins Freie gerufen werden.

Die Bewohner wurden vor Ort rettungsdienstlich untersucht. Eine weitere medizinische Behandlung im Krankenhaus war nicht erforderlich.

Die Feuerwehr leitete umgehend die Brandbekämpfung im Innenangriff unter Atemschutz ein. „So konnten wir eine Ausbreitung des Feuers auf den Dachstuhl sowie weitere Gebäudeteile verhindern“, erläutert Gemeindebrandmeister Torsten Winter. Insgesamt waren unter seiner Leitung rund 45 Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehren Wesendorf, Westerholz, Wahrenholz und Groß Oesingen im Einsatz.

„Das schnelle und gezielte Vorgehen der Feuerwehr hat hier größeren Schaden verhindert“, fasst Pressesprecher Bjarne Wegmeyer den Einsatz zusammen.

Gegen 10:30 Uhr konnte das Feuer unter Kontrolle gemeldet werden. Im Anschluss führten die Einsatzkräfte umfangreiche Nachkontrollen mittels Wärmebildkamera sowie gezielte Nachlöscharbeiten an verbliebenen Glutnestern durch. Parallel wurden Belüftungsmaßnahmen durchgeführt, um das Gebäude vom Rauch zu befreien. Die Maßnahmen dauerten bis etwa 11:30 Uhr an.

Anschließend wurde die Einsatzstelle zur weiteren Ermittlung der Brandursache und Schadenshöhe an die Polizei übergeben.

Text und Bilder: Bjarne Wegmeyer, Pressesprecher der Kreisfeuerwehr Gifhorn

Gebäudebrand in Gamsen – Feuerwehr verhindert größere AusbreitungIn den frühen Morgenstunden des vergangenen Sonntags (2...
25/05/2026

Gebäudebrand in Gamsen – Feuerwehr verhindert größere Ausbreitung

In den frühen Morgenstunden des vergangenen Sonntags (24.05.2026) wurden die Ortsfeuerwehren Gamsen und Kästorf zu einem Gebäudebrand in die Straße „Ortfeld“ in Gamsen alarmiert. Bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand ein Vordach mit Unterstand auf der Rückseite eines Gebäudes in Vollbrand. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte eine Ausbreitung auf das Wohngebäude sowie angrenzende Bebauung verhindert werden.

„Unsere oberste Priorität war es, das Feuer an der Traufe zu stoppen und das Wohnhaus zu halten“, erklärte Einsatzleiter Uwe Reuß, Ortsbrandmeister der Feuerwehr Gamsen und stellvertretender Stadtbrandmeister der Stadtfeuerwehr Gifhorn. „Dadurch konnte verhindert werden, dass sich das Feuer auf den Dachstuhl und weitere Gebäude ausbreitet.“

Mehrere Trupps gingen unter Atemschutz zur Brandbekämpfung vor. Parallel wurde eine sogenannte Riegelstellung aufgebaut, um benachbarte Gebäude zu schützen.

Aufmerksame Nachbarn bemerkten das Feuer frühzeitig, alarmierten die Feuerwehr und weckten die Bewohnerin des Hauses. Sie konnte das Gebäude selbstständig verlassen und blieb unverletzt. Das Wohnhaus wurde jedoch durch Feuer, Rauch und Ruß erheblich beschädigt und ist derzeit nicht bewohnbar.

Besonders tragisch: Eine Katze konnte nur noch tot aus dem Gebäude geborgen werden. Eine weitere Katze rettete sich selbstständig ins Freie.

„Gerade bei dichter Bebauung zeigt sich, wie wichtig eine frühe Entdeckung und das schnelle Eingreifen der Feuerwehr sind“, erklärte Tobias Nadjib, Leiter der Kreisfeuerwehrpressestelle Gifhorn.

Das Feuer war bereits wenige Minuten nach Eintreffen der Feuerwehr unter Kontrolle. Insgesamt waren rund 40 Einsatzkräfte der Feuerwehren Gamsen und Kästorf im Einsatz. Unterstützt wurden die Maßnahmen durch die Polizei, die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen hat.

Trotz des aktuell laufenden Umzuges in das neue Feuerwehrhaus blieb die Einsatzbereitschaft der Ortsfeuerwehr Gamsen jederzeit sichergestellt.

Text und Bilder: Tobias Nadjib, Pressesprecher der Kreisfeuerwehr Gifhorn

Brand in Meine: Feuerwehr verhindert größere AusbreitungZu einem Brandeinsatz wurden am Samstagmittag (23.05.2026) die S...
23/05/2026

Brand in Meine: Feuerwehr verhindert größere Ausbreitung

Zu einem Brandeinsatz wurden am Samstagmittag (23.05.2026) die Schwerpunktfeuerwehr Meine sowie die Ortsfeuerwehren Rethen und Vordorf in die Straße „An der Bahn“ in Meine alarmiert. Was zunächst als unklare Rauchentwicklung gemeldet wurde, stellte sich beim Eintreffen der ersten Kräfte als offenes Feuer mit mehreren Metern hohen Flammen heraus.

Gemeindebrandmeister und Einsatzleiter Peter Chlebik bestätigte bereits bei der Anfahrt deutlichen Rauch- und Feuerschein. Das Feuer brannte im Bereich eines Fahrzeugs sowie eines Blechverschlags. Da sich in der Blechhütte möglicherweise Gasflaschen befanden, wurde die Lage von Beginn an als besonders kritisch eingestuft.

Während die Feuerwehr Meine den Löschangriff mit einem C-Rohr einleitete, griff das Feuer auf einen abgestellten VW Golf über, der erheblich beschädigt wurde. Ein weiteres Fahrzeug sowie ein in unmittelbarer Nähe abgestelltes Boot wurden ebenfalls durch die Hitze in Mitleidenschaft gezogen.

„Ein Entfernen der Fahrzeuge war aufgrund der schnellen Brandausbreitung nicht mehr möglich. Deshalb mussten wir uns zwischen den Fahrzeugen vorarbeiten und das Feuer schnell niederschlagen“, erklärte Chlebik. Mit zwei C-Rohren gelang es den Einsatzkräften schließlich, den Brand unter Kontrolle zu bringen und vollständig zu löschen.

Bereits rund zehn Minuten nach Eintreffen der ersten Kräfte meldete die Einsatzleitung „Feuer unter Kontrolle“. „Die Feuerwehren aus Meine, Rethen und Vordorf haben unter schwierigen Bedingungen sehr gut zusammengearbeitet“, erklärte Tobias Nadjib, Pressesprecher der Kreisfeuerwehr Gifhorn.

Ein Anwohner eines angrenzenden Grundstücks brachte zudem seine in einem Stall untergebrachten Hühner rechtzeitig in Sicherheit.

Insgesamt waren 31 Feuerwehrkräfte im Einsatz. Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Die Ermittlungen zur Brandursache und Schadenshöhe dauern an.

Text und Bilder: Tobias Nadjib, Pressesprecher der Kreisfeuerwehr Gifhorn

Werkstatthalle in Groß Oesingen vollständig ausgebranntZu einem Großbrand in einer Werkstatthalle kam es am Dienstagmitt...
20/05/2026

Werkstatthalle in Groß Oesingen vollständig ausgebrannt

Zu einem Großbrand in einer Werkstatthalle kam es am Dienstagmittag in Groß Oesingen. Gegen 12:08 Uhr wurden die ersten Einsatzkräfte mit dem Stichwort „B3 – Feuer in Werkstatt“ alarmiert. Bereits auf der Anfahrt erhöhte Gemeindebrandmeister Torsten Winter die Alarmstufe auf „B4“ und löste damit Vollalarm für alle Feuerwehren der Samtgemeinde Wesendorf aus.

„Gerade zur Mittagszeit ist die Verfügbarkeit der Einsatzkräfte häufig eingeschränkt. Daher habe ich frühzeitig die Alarmstufe erhöht“, erklärte Winter.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand die Werkstatthalle bereits in Vollbrand. Einsatzleiter und Ortsbrandmeister Klaus Rieken schilderte: „Bereits auf der Anfahrt waren die Rauchschwaden weithin sichtbar. Unser erster Schwerpunkt lag auf der Riegelstellung zu den angrenzenden Wohnhäusern.“

Die Einsatzstelle wurde zur besseren Koordination in drei Einsatzabschnitte gegliedert. Insgesamt kamen fünf C-Rohre sowie zwei B-Rohre zum Einsatz. Ziel war es zunächst, ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude zu verhindern.

Ein Mitarbeiter der Werkstatt erlitt bei eigenen Löschversuchen schwere Brandverletzungen an einer Hand und wurde nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus nach Braunschweig transportiert. Eine weitere Person wurde vor Ort medizinisch untersucht.

Insgesamt waren rund 70 Einsatzkräfte der Feuerwehren der Samtgemeinde Wesendorf im Einsatz, darunter 25 Atemschutzgeräteträger. Unterstützt wurden die Maßnahmen durch Rettungsdienst und Polizei. Während der Löscharbeiten musste die Bundesstraße 4 vollständig gesperrt werden.

Gegen 13:50 Uhr meldete die Einsatzleitung „Feuer unter Kontrolle“. Die Nachlöscharbeiten dauerten jedoch aufgrund zahlreicher Glutnester und des eingestürzten Hallendaches weiter an.

Zur Brandursache und Schadenshöhe ermittelt die Polizei.

Text und Bilder: Timm Bußmann, Pressesprecher der Kreisfeuerwehr Gifhorn

Unfall mit Linienbus in Wittingen – Schulkinder überwiegend unverletztAm Montagmorgen kam es gegen 8:30 Uhr im Bereich F...
18/05/2026

Unfall mit Linienbus in Wittingen – Schulkinder überwiegend unverletzt

Am Montagmorgen kam es gegen 8:30 Uhr im Bereich Fuhlenriedweg in Wittingen zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Linienbus und einem Pkw. Im Bus befanden sich rund 30 Schülerinnen und Schüler auf dem Weg zur Grundschule Wittingen. Aufgrund der zunächst unklaren Lage und der hohen Zahl an Beteiligten wurde der Einsatz nach dem Stichwort „Massenanfall von verletzten Personen“ (MANV) abgearbeitet.

Drei Kinder, die Busfahrerin sowie der Fahrer des Pkw wurden leicht verletzt und in die Kliniken nach Wittingen, Gifhorn und Wolfsburg transportiert. Die übrigen Kinder blieben unverletzt.

Die ersteintreffenden Kräfte des Rettungsdienstes sichteten die Beteiligten unmittelbar an der Einsatzstelle und leiteten die standardisierten MANV-Abläufe ein. Neben sechs Rettungswagen waren die Notarzteinsatzfahrzeuge aus Wittingen und Gifhorn, der Leitende Notarzt sowie der Organisatorische Leiter Rettungsdienst im Einsatz. Die Polizei sicherte die Unfallstelle und übernahm die Unfallaufnahme.

Für die unverletzten Kinder wurde gemeinsam mit dem Busunternehmen ein Ersatzbus organisiert. In der Grundschule Wittingen erfolgte anschließend gemeinsam mit Schulleitung und Lehrkräften eine lückenlose Erfassung aller Kinder anhand der Klassenlisten, bevor diese schrittweise an ihre Eltern oder die Schule übergeben wurden.

„Lagen mit Linienbussen üben wir regelmäßig, weil viele Menschen betroffen sind. Heute haben sich die eingespielten Strukturen ausgezahlt“, erklärte Fabian Streilein, Organisatorischer Leiter Rettungsdienst des Landkreises Gifhorn.

Bei dem Einsatz handelte es sich um eine reine Rettungsdienstlage. Die Pressestelle der Kreisfeuerwehr unterstützte im Rahmen des MANV-Konzepts die Informationsarbeit für Angehörige und Bevölkerung.

Zur Unfallursache und Schadenshöhe ermittelt die Polizei.

Text und Bilder: Tobias Nadjib, Pressesprecher der Kreisfeuerwehr Gifhorn

Adresse

Landkreis Gifhorn/Kreisfeuerwehr
Gifhorn
38518

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