Lichtschmiede e.V.

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Lichtschmiede e.V. Herzlich Willkommen auf der Facebookseite von Lichtschmiede e.V.! Wir haben uns auf die Fahnen geschrieben, dort zu helfen, wo es nötig ist. V.

Egal, ob es um Obdachlosigkeit, einsame oder bedürftige Menschen geht - wir haben ein Herz dafür. Unser Ziel und unsere Vision ist es, Sensibilität für Einsamkeit, Hilfsbedürftigkeit und Obdachlosigkeit zu erwecken. Jeder kann helfen - in einem Verein wie Lichtschmiede e. können wir gemeinsam etwas bewegen. Hilfe, die ankommt - dies sind nicht nur leere Worte. Wir sind ehrenamtlich unterwegs und wiederum auf Hilfe angewiesen, sei es finanzieller Art, sei es in Form einer aktiven Mitgliedschaft. Nur so können wir wachsen - und je mehr wir wachsen, desto mehr Hilfe können wir leisten.

Sonntag 11.10.26Auch diesen Sonntag waren wir, Christian und ich (Andreas), wieder voller Tatendrang. Diese Woche waren ...
14/10/2026

Sonntag 11.10.26

Auch diesen Sonntag waren wir, Christian und ich (Andreas), wieder voller Tatendrang. Diese Woche waren wir die vierte Tour. Da zwei in Hagen, aber erst eine Tour in Wuppertal endete, entschieden wir uns für die Route entlang der Schwebebahn.

Doch alles beginnt mit dem Packen des Autos. Mittlerweile stoßen wir an die Kapazitätsgrenze unseres Vereinswagens.
Aber wir sind dankbar ihn zu haben, und so ist halt alles eine Frage der Organisation.
Wer mit Tetris aufgewachsen ist, bekommt auch alles was wir brauchen ins Auto 😉

Aber zurück zur Tour. Angefangen in Vohwinkel, trafen wir wieder keinen einzigen Menschen an. Wäre schön zu wissen, wo unsere Bekannten untergekommen sind.
Anschließend ging es an ein paar bekannte Plätze, an denen wir auch fast überall Jemanden versorgen durften.
Am Hbf in Elberfeld war der Andrang wieder riesig. Es nahm irgendwie kein Ende. Immer wenn man dachte „das war’s“, standen wie aus dem Nichts, weitere Menschen am Auto.

Wir mussten parallel darauf achten, die Einfahrt zum Bahnhofsvorplatz für den Rettungsdienst und die Polizei frei zu halten. Das klappte aber letztlich problemlos.
Ein Großeinsatz, konnte zum Glück ohne Verletzte beendet werden.

Anschließend fuhren wir noch weitere Plätze an. Wir trafen mal auf glückliche, mal auf schlafende Menschen.
Ein abwechslungsreicher Abend mit durchweg entspannten Menschen.

Passt gut auf Euch auf.
Christian und Andreas, vom
Lichtschmiede e.V. Team

❤️🎄 HEILIGABEND NICHT ALLEIN – GEMEINSAM STATT EINSAM! 🎄❤️Das schönste Weihnachtsgeschenk ist manchmal einfach, nicht al...
13/10/2026

❤️🎄 HEILIGABEND NICHT ALLEIN – GEMEINSAM STATT EINSAM! 🎄❤️

Das schönste Weihnachtsgeschenk ist manchmal einfach, nicht allein zu sein. ❤️

Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr lädt Tanja Hoffmann erneut zu einem besinnlichen Heiligabend für Menschen ein, die diesen besonderen Tag sonst allein verbringen müssten oder sich ein eigenes Weihnachtsfest finanziell kaum leisten können.

🎁 Das erwartet euch: 🍽️ Festliches Weihnachtsessen 🎁 Kleine Weihnachtsgeschenke 🎶 Live-Musik 🚗 Kostenloser Fahrdienst 🎅 Besuch vom Weihnachtsmann

📅 24. Dezember 2026 ab 16 Uhr 📍 Vereinsheim FC SW Silschede 1926 e.V., Am Waldesrand 13, 58285 Gevelsberg

🤝 Tanja sucht noch fleißige Helferlein! ❤️

Ob als Bedienung, Küchenfee oder für den Fahrdienst – jede helfende Hand ist willkommen! Auch Spenden für ein tolles Weihnachtsessen (bitte nur nach vorheriger Absprache) sowie kleine, verpackte Geschenke 🎁 werden benötigt und herzlich angenommen.

📸 Mit Fotos Gutes tun! Unter dem Motto „Ich fotografiere euch – ihr bestimmt den Preis!“ verbindet Tanja ihre Leidenschaft für Fotografie mit einem guten Zweck. Ob Mensch oder Tier – es entstehen einzigartige Erinnerungen. Der Erlös unterstützt die Weihnachtsaktion. ❤️

Schaut bei „SovielSchönes – Fotografie Tanja Hoffmann“ auf Facebook und Instagram vorbei!

❤️ Bitte helft uns, auch Menschen zu erreichen, die nicht in sozialen Medien unterwegs sind!

Kennt ihr ältere Menschen, einsame Nachbarn oder jemanden, der Weihnachten allein verbringen muss? Erzählt ihnen von dieser Aktion! Gerade diejenigen, die Facebook und Instagram nicht nutzen, sollen erfahren, dass sie herzlich willkommen sind. Niemand sollte sich an Weihnachten vergessen fühlen. 🫶

📞 Anmeldung, Helfer, Spenden & Infos: 0151 40794630

📍 Teilnahme kostenlos – vorherige telefonische Anmeldung erforderlich!

Wir von der Lichtschmiede e.V. unterstützen diese wundervolle Herzensaktion von ganzem Herzen. ❤️ Bitte teilt den Beitrag und helft mit, ein Zeichen gegen Einsamkeit zu setzen!

💛 Lichtschmiede e.V. – Hilfe, die ankommt.

Unsere Wuppertal-Tour vom 09.10.2026WIr begannen die Tour in Vohwinkel und trafen dort auf einen Bekannten, der jedoch w...
12/10/2026

Unsere Wuppertal-Tour vom 09.10.2026

WIr begannen die Tour in Vohwinkel und trafen dort auf einen Bekannten, der jedoch wunschlos war. Dafür waren unsere Zeltbewohner zuhause und freuten sich über Weintrauben, Bananen und eine warme Mahlzeit.

Am Bahnhof war wieder großer Andrang. Während wir möglichst ruhig und entspannt einen nach dem anderen versorgten, kam ein junger Mann auf uns zu und drückte uns etwas Kleingeld in die Hand: „Das ist alles, was ich gerade an Geld dabeihabe, aber ich finde eure Arbeit einfach nur gut, und deshalb …“

Wir freuen uns über jede Spende, ganz gleich, wie klein sie ist. Aber mindestens genauso freuen wir uns über Menschen, die einfach hinschauen. Ganz lieben Dank!

Auf der Weiterfahrt entdeckten wir in einem Hauseingang einen alten Bekannten. Sein L***r war vollgestopft mit seinen Habseligkeiten, darunter viele Bücher und zwei kleine Kisten. Darin hatte er vergeblich versucht, Tomaten und Erdbeeren zu ziehen. Übrig geblieben waren winzige Keimlinge, die den Herbst und Winter wohl nicht überstehen werden.

Bemerkenswert, dass er sich trotz der schwierigen Bedingungen, unter denen er lebt, die Mühe gemacht hat, etwas wachsen zu lassen. Denn das Leben auf der Straße fordert so viel Kraft, dass für solche kleinen Hoffnungen oft kaum Energie bleibt.

Wenig später rannte jemand hinter unserem Wagen her: „Gerade noch euer Auto erkannt. Gott, bin ich froh, dass ihr da seid!“ Er brauchte alles: Schlafsack, Socken, Unterhosen, Terrine, Wasser, Rucksack..., denn er war seit Kurzem wieder auf der Straße.

Stolz erzählte er uns, dass er den Absprung von den harten Drogen geschafft hat. Doch nun ist Alkohol zu seinem Problem geworden. Eine Abhängigkeit überwunden und in die nächste geraten. So traurig, wie schwer es sein kann, wirklich frei zu werden.

Passt gut auf euch auf.

Sabine und Monika vom Team Lichtschmiede e. V.

08.10.2026……für die Witten-Hagen-Tour können Olaf und ich heute wieder dank der fleißigen FoodSafer (Vielen Dank! 🙏🏼) le...
11/10/2026

08.10.2026…

…für die Witten-Hagen-Tour können Olaf und ich heute wieder dank der fleißigen FoodSafer (Vielen Dank! 🙏🏼) leckere Extras packen: Jede Menge Backwaren und Obst! Mit Vorfreude auf das Verteilen starten wir Richtung Witten.

Gleich die erste Anlaufstelle ist erfolgreich: Ein Herr in offensichtlich nicht sehr gutem Zustand liegt zusammengekrümmt auf einer Decke, ein kleines Handtuch halb über das Gesicht gelegt. Ein erbarmungswürdiger Anblick, der uns trotz der vielen Touren immer noch berührt. Wie so oft gibt's Probleme mit der Sprache, er sagt immer wieder "Nein", scheint Angst zu haben. Olaf hockt sich hin und fragt erneut ruhig nach, ob er nicht doch zumindest einen Schlafsack haben möchte. Jetzt – auf Augenhöhe – fasst er Vertrauen und nickt. Wir bieten ihm noch einiges an und bringen das, bei dem er genickt hat, an seinen Platz. Wir packen den Schlafsack aus und decken ihn damit zu, immer wieder bedankt er sich. Wir helfen gerne.

Beim nächsten Stopp finden wir 2 Herren, der eine benötigt nichts, der andere schläft – wir möchten ihn nicht wecken. Dann läuft uns einer unserer "Sorgenkinder" über den Weg – die Frage nach dem Krankenhausaufenthalt können wir uns also sparen. Den angebotenen größeren Rucksack lehnt er ab – er müsste dann zu viel mit sich rumschleppen, das schafft er nicht. Er gehört zu den Menschen, die auf ihre Sachen achten, sie immer mitnehmen. Im Gegensatz dazu gibt es dann die, die immer wieder nach neuen Sachen (Ruck-/Schlafsäcke, Isomatten) fragen, weil sie sie irgendwo liegenlassen und sich dann beklagen, dass sie geklaut oder einfach weggeräumt wurden – wirklich ärgerlich, die Sachen sind teuer!

Wir treffen auf einen weiteren unserer Bekannten, der offenbar an seinem aktuellen Aufenthaltsort geduldet wird, so häuslich ist er eingerichtet. Er wird versorgt und auf der Weiterfahrt sprechen wir darüber, wie gut es ist, dass obdachlose Menschen nicht immer nur vertrieben werden! Allerdings liegt es natürlich auch manches Mal an ihnen selbst.

In Hagen liegen die drei Herren wieder schlafend an derselben Stelle wie am Sonntag. Zwei richten sich sofort auf, als wir neben ihnen halten. Das "Sorgenkind" schläft, völlig zugedeckt, tief und fest weiter, nur ein Fuß lugt heraus, ein Turnschuh liegt daneben. Einer der Herren informiert uns, dass jetzt auch sein Fuß (und nicht nur das Bein) entzündet ist, sie hätten aber Schmerztabletten bekommen. Nach wie vor ist das Krankenhaus für ihn keine Option, es würde Amputation bedeuten…

Olaf bereitet am Wagen Terrinen vor, ich verteile Obst und Backwaren – sehr zur Freude der beiden – als mit lautem Rufen und Johlen zwei junge Männer am Wagen auftauchen, die offenbar großen Hunger haben. Ein Einsatzwagen der Polizei fährt langsam heran, beobachtet die Szene, stoppt: "Alles ok?" – "Ja klar!" Die Polizistin kennt ihre Pappenheimer! – Hiermit ein großes Dankeschön🙏🏼 an die Hagener Polizei für ihre Aufmerksamkeit!

Letzte Station: Hauptbahnhof. Der Wagen ist noch nicht geparkt, als die ersten unserer Gäste schon eilig auf uns zu kommen. Während Olaf am Kofferraum die Ausgabe macht, versorge ich einen unserer Bekannten, einen vor Kälte zitternden jungen Mann im T-Shirt, mit einem warmen Pulli und einer wärmenden Jacke. Große Begeisterung der anderen, wie schick er jetzt ist und dass er endlich nicht mehr frieren muss – und das Zittern hört allmählich auf. Ein Herr, der zu unseren Stammgästen gehört, erzählt, dass er einige Zeit im Krankenhaus war und jetzt Schlafsack, Isomatte und Rucksack benötigt. Aufgrund einer körperlichen Beeinträchtigung braucht er Unterstützung bei der Bereitung seines Schlafplatzes – Ehrensache für Olaf und mich, ihm dabei zu helfen.

Und wieder war es eine gute Tour – zwar wieder mit Sorge um die "Sorgenkinder" – aber auch mit Freude bei der großzügigen Verteilung der Extras Backwaren und Obst und wieder hat auch die Dankbarkeit unserer Gäste uns in unserem "Job" bestätigt.

Passt gut auf euch auf!

Olaf und Karin von der Lichtschmiede e. V.

WIR SAGEN DANKE! – LICHTSCHMIEDE e.V. GEWINNT DIE AVU-KRONE 2026!Was für eine großartige Anerkennung für unsere ehrenamt...
10/10/2026

WIR SAGEN DANKE! – LICHTSCHMIEDE e.V. GEWINNT DIE AVU-KRONE 2026!

Was für eine großartige Anerkennung für unsere ehrenamtliche Arbeit! ❤️

Die Lichtschmiede e.V. aus Gevelsberg gehört zu den Gewinnern der **AVU-Krone 2026** und erhält damit eine Förderung in Höhe von **2.000 Euro** für unsere Obdachlosen- und Bedürftigenhilfe. 🙏💚

Bei der Verleihung am letzten Montag durften wir gemeinsam mit vielen anderen engagierten Menschen erleben, wie viel Gutes durch Ehrenamt, Herzblut und Zusammenhalt in unserer Region bewegt wird.

Unser besonderer Dank gilt der **AVU** für diese tolle Auszeichnung, die Wertschätzung und die Unterstützung sozialer Projekte im Ennepe-Ruhr-Kreis! 💚

Die Auszeichnung ist für uns nicht nur eine finanzielle Unterstützung, sondern auch eine Bestätigung unserer täglichen Arbeit. Ob auf unseren Touren, bei der Verteilung von Hilfsgütern oder mit unseren Sommerrucksäcken für obdachlose Menschen – wir möchten dort helfen, wo Hilfe dringend gebraucht wird.

Die 2.000 Euro werden uns dabei helfen, unsere wichtige Arbeit fortzuführen und Menschen in schwierigen Lebenssituationen zu unterstützen. Denn hinter jedem Euro stehen Möglichkeiten, Hoffnung zu schenken und ein Stück Menschlichkeit weiterzugeben. ❤️

Ein riesiges Dankeschön geht natürlich auch an unser gesamtes Team, unsere Unterstützer, Spender und alle Menschen, die an uns glauben!*Ohne euch wäre vieles nicht möglich. Ihr seid ein wichtiger Teil dieser Auszeichnung! 🫶

Wir machen weiter – mit Herz, Engagement und der Überzeugung, dass jeder Mensch zählt!

Lichtschmiede e.V. – Hilfe, die ankommt!

👉 Mehr über die Gewinnerprojekte der AVU-Krone 2026 erfahrt ihr hier:
https://www.avu.de/magazin/gewinnerprojekte-avu-krone/

dieAnkommt

04.10.2026……Gudrun und ich sind heute zur Witten-Hagen-Tour verabredet. Eine nette Überraschung am L***r: In der Kühlbox...
08/10/2026

04.10.2026…

…Gudrun und ich sind heute zur Witten-Hagen-Tour verabredet. Eine nette Überraschung am L***r: In der Kühlbox befinden sich etliche Becher mit Pudding. Wieder eine schöne Abwechslung für unsere Gäste!

An der ersten Anlaufstelle in Witten hält sich ein Obdachloser auf, den wir kennen, der jedoch nie Wünsche hat. Beim nächsten Stopp treffen wir auf eins unserer "Sorgenkinder". Im Krankenhaus war er immer noch nicht, jedoch wurde er mittlerweile medizinisch versorgt. Er hat einige Schritte einleiten können und verspricht uns, dranzubleiben. Seine wie immer bescheidenen Wünsche erfüllen wir sehr gerne!

Weitere Suche verläuft ergebnislos und so geht's direkt nach Hagen und in die Fußgängerzone. Dort läuft uns gleich ein guter Bekannter über den Weg, der uns erfreut anstrahlt. Da wir ihn und seine Wünsche kennen, ist die Ausgabe trotz Sprachbarriere kein Problem. Dieses Mal können wir auch mit einer neuen Hose dienen – die Löcher in seiner sind nicht zu übersehen, Unterwäsche und T-Shirt benötigt er ebenfalls. Wir wollen gerade weiter, da kommt er erneut zum Wagen und bedeutet uns, dass etwas weiter jemand liegt.

Wir finden die Stelle und offenbar liegt dort schlafend nicht nur ein Herr. Wir sagen leise, wer wir sind und der eine Herr öffnet die Augen, erkennt uns und richtet sich auf. Protest des hinter ihm Liegenden "Was'n los!" – "Lichtschmiede!" Gebrummel, ein Dritter taucht unter seinem Teil des Schlafsacks auf – sie teilen sich zu dritt einen. Der Dritte in der Reihe ist ein weiteres "Sorgenkind" – er muss dringend ins Krankenhaus, weiß es, geht aber nicht. Sie sind sehr hungrig, froh über was Warmes, jeder erhält 2 Terrinen, Süßes – und dann gehen noch 2 Schlafsäcke und Isomatten raus. Diese Drei, in der Kälte eng aneinander gekuschelt, ihre Freude und Dankbarkeit… das geht ans Herz…

Am Hauptbahnhof die Überraschung: Außer einem unserer Stammgäste ist zunächst niemand zu sehen. Wir warten noch eine Weile und beschließen, abzubrechen. Kaum im Wagen nähert sich eine Dame, gepflegt, äußerlich nicht in der Obdachlosigkeit zu verorten. Aber das heißt nichts, daher öffne ich die Fahrertür, um auszusteigen. Aber sie möchte nichts, sondern sie erzählt. Und Gudrun und ich hören begeistert zu. Hier wie immer keine Details, nur so viel: Sie ist runter von der Straße, kommt immer wieder zum Hagener Hauptbahnhof, in dem sie so viel Zeit ihres Lebens verbracht hat und kümmert sich um "ihre Jungs" – Obdachlose, die auch wir kennen. Es ist für alle von uns von der Lichtschmiede e. V. eine große Freude, wenn wir die Rückmeldung erhalten, dass es Menschen zurück in ein selbstbestimmtes Leben geschafft haben!

Mittlerweile sind doch noch einige hilfsbedürftige Menschen eingetroffen, die wir versorgen dürfen – aber irgendwann starten wir dann doch zu unserem letzten Einsatz: Die Polizei Ennepetal hat Interesse an unserem Verein und Flyern bekundet, die sie auf der Wache auslegen möchten. Gudrun und ich haben reichlich Flyer eingepackt und bringen sie zur Wache mit dem Hinweis, dass sie sich gerne melden sollen, wenn wir unterstützen können.

Am L***r angekommen bleiben wir noch einen Moment im Wagen sitzen, haben noch so einiges zu besprechen… über die Tour, die Menschen, das Leben…

Passt gut auf euch auf!

Gudrun und Karin von der Lichtschmiede e. V.

Wuppertal-Tour am 02.10.26Wir begannen unsere Tour wieder mal in Vohwinkel. Seit die Bahnhofshalle renoviert wurde, hatt...
07/10/2026

Wuppertal-Tour am 02.10.26

Wir begannen unsere Tour wieder mal in Vohwinkel. Seit die Bahnhofshalle renoviert wurde, hatten wir dort niemanden mehr angetroffen. Aber es lohnt sich eben doch ab und an noch mal nachzusehen, denn heute saß ein alter Bekannter auf einer der neu installierten Bänke. Er war erkältet, hatte keinen Hunger, aber Haribos nahm er gerne.

Weiter ging es źu einigen Schlafstellen, die jedoch noch verlassen waren. Wir trafen die Bewohner dann aber am Hauptbahnhof.
Dort bildete sich sofort eine Schlange an unserem Wagen. Carina und ich arbeiteten schnell Hand in Hand, um die unterschiedlichen Wünsche zu erfüllen. Auch die Pfirsiche aus der Foodsharer- Rettung wurden äußerst dankbar angenommen. Trotz des Andrangs blieb die Stimmung ruhig und friedlich. Nur für Gespräche war leider zu wenig Zeit

Auf dem Weg durch die Innenstadt stoppte uns jemand, den wir schon am Bahnhof versorgt hatten. Er ist immer sehr hungrig und sein Satz " Wenn ihr Bock habt und lustig seid, würde ich noch eine Terrine nehmen", brachte uns zum Lachen. Viel heißes Wasser hatten wir zwar nicht mehr, aber für ihn machten wir natürlich noch eine Terrine fertig. Manchmal sind es gerade diese kleinen, humorvollen Begegnungen, die eine Tour so besonders machen.

Das restliche Wasser benötigten wir noch für ein Vater-Sohn Gespann, deren Schlafplatz wir auf dem Rückweg anfuhren.
Wir kennen die beiden schon sehr lange und haben ihnen schon viele Wünsche erfüllt. Auch heute bekamen sie neben einer Grundversorgung mit Essen und Trinken, die gewünschten wärmeren Schlafsäcke, Unterhosen, Socken... Als der Vater dann aber noch eine Reihe von Sonderwünschen aufzählte und wir sie nicht erfüllen konnten, wurde er verbal ziemlich ausfallend und versuchte sich eigenhändig einen Überblick im Wagen zu verschaffen. Carina und ich schauten uns kurz an und waren uns sofort einig: Stopp! Wir wünschten eine gute Nacht und fuhren davon. Da half auch kein Klopfen ans Seitenfenster.
Ja, heute endete der Abend einmal anders als gewohnt. Aber auch das gehört zu unseren Touren: helfen, zuhören, Wünsche erfüllen... und manchmal eben auch freundlich, aber bestimmt eine Grenze ziehen.

Passt gut auf euch auf.

Carina und Monika vom Team Lichtschmiede e.V.

Nachtrag Heute am Sonntagabend ging unsere Tour nach Wuppertal. Wir fuhren ein paar uns bekannte Stellen an, aber fanden...
06/10/2026

Nachtrag

Heute am Sonntagabend ging unsere Tour nach Wuppertal. Wir fuhren ein paar uns bekannte Stellen an, aber fanden dort niemanden vor. Weiter ging es zum Hauptbahnhof, wo praktisch eine Flut an bedürftigen Menschen, wie eine Welle über uns herein brach. So einen Andrang hatte ich selten erlebt. Wir hatten eine Kiste mit Bananen dabei. Sie waren beim gestrigen Brustkrebsspendenlauf in Gevelsberg übrig geblieben, und so freute sich erst mal jeder über das frisches Obst. Auch Backwaren hatten wir aus zwei Spenden erhalten und auch darüber war die Freude riesig. Dann ging es an die Zubereitung der Warmspeisen und der Getränke, wie Kaffee und Tee. Während Andreas dicke Pullis und Unterwäsche verteile, gab ich neben Wasser auch noch viele Hygieneartikel raus. Gefühlt nahm die Schlange kein Ende. Die ersten fünf Kannen heißes Wasser, waren innerhalb von Minuten aufgebraucht. Jeder kam dran und so freuten wir uns, als alle versorgt waren und fuhren wieder los.
Vom nächsten Stop hatten wir eine Meldung, mit bitte um ein neues Zelt erhalten, das wir auslieferten. Zum Glück hatte der Herr schon gegessen. Viel heißes Wasser hatten wir nicht mehr, aber für einen Kaffee hat es noch gereicht. Dankbar nahm er seine neue Behausung und den Kaffee entgegen.
Auf dem Rückweg zum L***r fuhren wir noch eine uns bekannte Stelle an, wo ein Wohnungsloser Herr saß, der aber sagte er habe alles und sei glücklich und zufrieden. Das ist ja super, und so fuhren wir mit einem sehr leichten Auto zum L***r, um ein paar Dinge die heute niemand brauchte raus zu räumen, damit wir das Auto dann noch zur Werkstatt unseres Vertrauen bringen konnten.
Dann fuhren auch wir nach Hause.
Andreas & Miriam vom
Team Lichtschmiede e.V.

Nachtrag vom 20.09.26Heute trafen Andreas S. und ich uns am L***r. Unsere Route begann in Witten, führte uns weiter durc...
05/10/2026

Nachtrag vom 20.09.26

Heute trafen Andreas S. und ich uns am L***r. Unsere Route begann in Witten, führte uns weiter durch Herdecke und schließlich nach Hagen.
Schon in Witten begegneten wir unter anderem einem Mann, der sich offensichtlich in keiner guten Verfassung befand. Mehrere Mitglieder unseres Vereins haben versucht, mit ihm ins Gespräch zu kommen, ihm Unterstützung angeboten und ihm geraten, Hilfe anzunehmen. Doch manchmal kommt man an einen Punkt, an dem man akzeptieren muss, dass ein Mensch diese Hilfe im Moment nicht möchte. So mussten wir schließlich weiterziehen, leider mit einem bedrückenden Gefühl und dem Gedanken, ob es ihm gut gehen wird.

Durch Herdecke ging es anschließend weiter, dort trafen wir diesmal niemanden an. Also führte uns der Weg nach Hagen.
In der Hagener Fußgängerzone begegneten wir einigen Menschen, die unglaublich dankbar für eine warme Suppe, einen Schlafsack oder eine Isomatte waren. Dinge, die für viele von uns selbstverständlich erscheinen, können für jemanden auf der Straße in diesem Moment einen riesigen Unterschied machen.
Auch am Bahnhof trafen wir wieder auf viele nette Menschen, mit denen wir sprechen und denen wir helfen konnten. Besonders gefreut hat mich die Begegnung mit einem alten Bekannten. Er erzählte mir, dass er demnächst eine Therapie beginnen möchte. Ich drücke ihm von Herzen beide Daumen und hoffe sehr, dass er danach genug Kraft und Stabilität findet, um Schritt für Schritt in ein neues Leben zu starten.
Ein anderer Mann fragte uns, ob wir ihm bei der Suche nach einer Wohnung und bei den notwendigen Anträgen helfen könnten. Natürlich versuchen wir auch dort, ihn so gut es geht zu unterstützen. Denn manchmal braucht es nicht nur Essen oder einen Schlafsack. Manchmal braucht es jemanden, der zuhört, mitdenkt und ein Stück des Weges mitgeht.
Am Ende einer solchen Tour bleibt bei mir immer dasselbe Gefühl zurück: Dankbarkeit. Es ist ein sehr schönes Gefühl zu wissen, dass wir an diesem Tag wieder einigen Menschen zumindest für einen Moment etwas Wärme, Hoffnung oder einfach das Gefühl schenken konnten, gesehen zu werden.
Passt auf euch auf. Und vielleicht schaut ihr im Alltag einmal etwas genauer hin. Manchmal braucht ein Mensch keine große Rettungsaktion, sondern einfach jemanden, der nicht wegschaut, zuhört und Hilfe anbietet.
Andreas S. & Christian vom Team Lichtschmiede e.V.

Adresse

Lichtschmiede E. V. , Hagener Str. 150
Gevelsberg
58285

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