AntiRa Gera

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17/03/2025

Empörung und Trauer über die Zerstörung niedergelegter Kränze an der Synagoge in Gera – Einladung zur erneuten Gedenkzer...
15/11/2024

Empörung und Trauer über die Zerstörung niedergelegter Kränze an der Synagoge in Gera – Einladung zur erneuten Gedenkzeremonie am 17. November Gera, 14. November 2024 um 10 Uhr an der ehemaligen Synagoge.

Mit großem Entsetzen und tiefer Trauer haben wir die Nachricht von der mutwilligen Zerstörung der niedergelegten Kränze an der Synagoge in Gera aufgenommen. Diese Kränze wurden am 9. November in stiller Erinnerung und respektvollem Gedenken an die Opfer der Reichspogromnacht niedergelegt. Die Tat ist ein Angriff auf das Gedenken und die Mahnung, die mit diesem symbolischen Akt verbunden sind. Die Zerstörung der Kränze zeigt, wie wichig es ist, weiterhin wachsam zu sein und die Erinnerung wachzuhalten. Sie ist ein Angriff auf alle, die sich für ein friedliches und respektvolles Miteinander einsetzen und die Erinnerung an die Verbrechen der Vergangenheit lebendig halten. In einer Zeit, in der Antisemitismus und Intoleranz in Teilen unserer Gesellscha erneut an Boden gewinnen, ist es umso wichtiger, ein Zeichen gegen Hass und für Toleranz zu setzen.
Wir rufen die Bürgerinnen und Bürger Geras und darüber hinaus auf, sich uns anzuschließen und am kommenden Sonntag, den 17. November 2024 um 10:00 Uhr, erneut Kränze und Gestecke an der Synagoge niederzulegen.

Wir freuen uns, dass bereits viele Netzwerkpartner ihre Unterstützung zugesagt haben und diese danken wir bereits im Vorfeld für die Unterstützung und Solidarität!

Am kommenden Mittwoch, 27.03.2024 findet im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus eine Gesprächsrunde zum Th...
24/03/2024

Am kommenden Mittwoch, 27.03.2024 findet im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus eine Gesprächsrunde zum Thema Antisemitismus mit der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Thüringen statt.
Antisemitismus - was ist das? Wie erkenne ich ihn und was hat das mit uns in Thüringen zu tun? Wir sprechen mit RIAS Thüringen über die Erscheinungsformen von Antisemitismus, was sich seit dem 7.10.2023 verändert hat und darüber, dass Anitsemitismus nicht nur von rechts kommt.
Während der Veranstaltung wird gekocht für die wöchentliche vegane Küfa. Wer teilnehmen mag, meldet sich bitte beim an.

20/03/2024
Auch nächste Woche finden in Gera noch Veranstaltungen im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus statt!
19/03/2024

Auch nächste Woche finden in Gera noch Veranstaltungen im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus statt!

Der Filmclub- Comma wird am 19.3.24 um 20 Uhr die Doku des Hessischen Rundfunks „Schwarz und Deutsch – Die Geschichte de...
16/03/2024

Der Filmclub- Comma wird am 19.3.24 um 20 Uhr die Doku des Hessischen Rundfunks „Schwarz und Deutsch – Die Geschichte der Afrodeutschen“ zeigen. // Gespräch im Anschluss
Wie freuen uns auf euch!

Zum Inhalt:
Schwarz und deutsch sein – das geht für viele noch immer nicht zusammen. Doch Afrodeutsche leben bereits seit vielen Generationen in Deutschland. Hunderte kamen schon im Kaiserreich aus den damaligen Kolonien.
"Ich bin in Deutschland geboren. Deutsch ist meine Muttersprache. Ich war in meinem Leben nur einmal auf dem afrikanischen Kontinent – als Pauschalurlauber", sagt der Jenaer Student Konrad Erben. Dennoch unterstellen ihm viele, dass er kein Deutscher sei. Nur weil er schwarz ist.

Doch Afrodeutsche leben schon lange in Deutschland, Hunderte kamen im Kaiserreich aus den damaligen Kolonien, als Darsteller der sogenannten "Völkerschauen" oder um eine Ausbildung zu machen.

Mandenga Diek war der erste Afrikaner, der 1896 die deutsche Staatsbürgerschaft bekam. Er setzte sich als erfolgreicher Kaufmann mit dem "Afrikanischen Hilfsverein" für Bürgerrechte ein: der Beginn der Schwarzen Community in Deutschland.
 
In der NS-Zeit wurden Afrodeutsche für Propagandafilme missbraucht. Sie spielten z.B. an der Seite von Heinz Rühmann in "Quax in Afrika". Viele wurden damals zwangssterilisiert und kamen ins Konzentrationslager. Nach dem Zweiten Weltkrieg trafen in der Bundesrepublik schwarze US-Soldaten auf deutsche Frauen. Deren Kinder wurden in den USA zur Adoption freigegeben oder im Alltag rassistisch ausgegrenzt. Erwin Kostedde, ehemaliger Fußball-Nationalspieler, erzählt im Film davon.
 
Gabriela Willbold war das erste schwarze Kind, das in Cottbus eingeschult wurde. Sie nahm die antirassistischen Bekenntnisse der DDR wörtlich und ließ sich keine Diskriminierung gefallen.
 
In der Dokumentation erzählen Schwarze Menschen in Deutschland ihre Erfahrungen und Geschichten. Die Erzählungen werden eingebettet in den historischen Kontext Deutschlands und dessen Kolonialgeschichte, und beleuchten auch die Geschichte des Widerstands Schwarzer Menschen in Deutschland.

AWO-Kunst-Aktion in Gera: 100 Boote – 100 Millionen Menschen Im Rahmen der aktuell laufenden Wochen gegen Rassismus und ...
14/03/2024

AWO-Kunst-Aktion in Gera: 100 Boote – 100 Millionen Menschen

Im Rahmen der aktuell laufenden Wochen gegen Rassismus und der bundesweiten AWO-Aktion „100 Boote – 100 Millionen Menschen“ veranstaltet die AWO Thüringen gemeinsam mit dem Verein „Virtuosen und Schmierfinken e.V. " am 16. März 2024 eine Kunstaktion in Gera. Von 13.30 bis 15.30 Uhr wird auf dem Markt ein starkes Zeichen für Solidarität und gegen Rassismus gesetzt.

Interessierte Bürger*innen aus Gera und Umgebung sind eingeladen, kleine Boote zu falten, um ihre Solidarität mit Menschen auf der Flucht und ihre Ablehnung von Rassismus zu demonstrieren. In Kooperation mit dem Netzwerkpartner "Virtuosen und Schmierfinken e.V. Gera" gibt die Aktion den Anstoß für die Gestaltung eines XXL-Origami-Bootes im Kreativhafen Gera. Zum Abschluss der Aktion werden alle 100 Boote am Weltflüchtlingstag, dem 20. Juni, in Berlin zusammengetragen.

Wir freuen uns auf viele Besucher*innen! 🙂




Das ist die Kurzfassung. Wer mehr darüber wissen möchte, kann gern am Freitag in die   zur Vernissage der Ausstellung de...
13/03/2024

Das ist die Kurzfassung. Wer mehr darüber wissen möchte, kann gern am Freitag in die zur Vernissage der Ausstellung der "Mundwerke - Haltung auf Plakaten" kommen und darüber ins Gespräch kommen

Wir freuen uns auf euch!

Wir freuen uns sehr die Internationalen Wochen gegen Rassismus in Gera am Freitag Abend mit einer Vernissage in der  zu ...
11/03/2024

Wir freuen uns sehr die Internationalen Wochen gegen Rassismus in Gera am Freitag Abend mit einer Vernissage in der zu eröffnen.

Ab 19:00 Uhr zeigen wir die im Rahmen des Workshops Mundwerke entstandenen originalen Plakate und erzählen euch gern mehr über die Hintergründe.

Im November 2023 haben wir uns im Workshop Mundwerke mit Fragen zu Diskriminierung auseinandergesetzt. Es ging darum, Haltungen in Wort und Bild zu übersetzen. Hier sind sehr unterschiedliche und eindrückliche Arbeiten entstanden, die wir sehr gern mit euch teilen möchten. Unter anderem auch, weil es bei der Hängung der Plakate zu erheblichen Unstimmigkeiten mit der zuständigen Behörde für die Sondergenehmigung kam. Ein Plakat, welches in dieser prozesshaften Auseinandersetzung entstand, erregte die Gemüter der Mitarbeitenden und so wurde dieses ungefragt abgehangen. Um welches Plakat es geht und wie es überhaupt zu dem Plakat kam? Dazu werden wir die Tage noch einmal gesondert in einem Beitrag Stellung nehmen!

Die Kunstfreiheit ist laut Grundgesetz ein hohes Gut und wir wollen den Abend und die Ausstellung mit allen Besucher*innen nutzen, um in einen Austausch über die Ergebnisse der Auseinandersetzung auf den Plakaten zu kommen.

Wir laden herzlich ein vorbeikommen
19:00 Mieze Südlich // Für Snacks und Getränke wird gesorgt // Wir freuen uns!

Am 21.3.24 , dem Internationalen Tag gegen Rassismus rufen wir als  zu einer antirassistischen Demonstration auf den Str...
10/03/2024

Am 21.3.24 , dem Internationalen Tag gegen Rassismus rufen wir als zu einer antirassistischen Demonstration auf den Straßen Geras auf. Antirassistisches Engagement in Solidarität mit allen Geflüchteten ist unser Anliegen und wenn wir allesamt "Nie wieder ist Jetzt!" rufen können, können wir uns auch gemeinschaftlich gegen rassistische Hetze stellen. Kommt am 21.3.24 zur Demo um 17:00 ab Hauptbahnhof Gera. Laut, bunt, solidarisch - We stand in solidarity with all refugees
Ein ausführlicher Aufruf folgt!

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