Max-Planck-Institut für Plasmaphysik IPP

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Max-Planck-Institut für Plasmaphysik IPP Das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik erforscht die Grundlagen für ein Fusionskraftwerk.

Sieht gruseliger aus, als es ist: Plasma zum AnfassenPünktlich zu Halloween spukt es in der Glaskugel! Die Geister sind ...
31/10/2026

Sieht gruseliger aus, als es ist: Plasma zum Anfassen

Pünktlich zu Halloween spukt es in der Glaskugel! Die Geister sind natürlich nur gezeichnet aber die Blitze darin sind echt!

Eine Plasmakugel besteht aus einer großen äußeren Glaskugel, die oft mit Neon und Xenon gefüllt ist und in der ein Unterdruck herrscht. Im Inneren befindet sich außerdem eine mit Stahlwolle gefüllte kleinere Glaskugel. Diese dient als Elektrode mit einer Wechselspannung. Zwischen der äußeren und inneren Kugel entsteht dadurch ein elektrisches Feld. Die Plasmablitze resultieren dann durch freie Elektronen, die in der Kugel auf die Atome von Neon und Xenon stoßen und diese dadurch zum Leuchten anregen. Das sind die meistens lila-roten Lichter, die wir sehen.

Das Erstaunliche: Im Gegensatz zu natürlichen Blitzen lassen sich die Blitze an der Plasmakugel gefahrlos berühren, da die Atome und Ionen eine Temperatur nahe der Raumtemperatur haben. Wenn man die äußere Glaskugel anfasst, wird diese lokal geerdet, der Spannungsunterschied zur inneren Kugel vergrößert sich und es bildet sich ein Blitz zur Hand aus. Dabei fließt der Strom nicht durch den Körper, sondern an der Oberfläche der Haut ab.

Hast du schon mal die Plasmablitze wie von Geisterhand gelenkt? Verrate es uns in den Kommentaren!

Foto: IPP, Dirk Wünderlich, bearbeitet

Synplasma, ein IPP-Projekt aus dem Bereich ITER-Technologie und -Diagnostik, hat es ins Finale der "Made in Germany Awar...
29/10/2026

Synplasma, ein IPP-Projekt aus dem Bereich ITER-Technologie und -Diagnostik, hat es ins Finale der "Made in Germany Awards" geschafft. In der Kategorie „Energie“ gehört es zu den drei Finalisten.

Jetzt ist eure Unterstützung gefragt: Stimmt bis zum 10. November online für Synplasma ab und helft dem Team dabei, den Award zu gewinnen: https://www.madeingermanyawards.de/voting/energie/

Synplasma entwickelt ein mikrowellenbasiertes Plasmaverfahren zur Herstellung von Synthesegas aus Kohlenstoffdioxid und Wasserstoff. Dieses Gemisch aus Kohlenmonoxid und Wasserstoff wird unter anderem für die Herstellung von synthetischen Kraftstoffen, Methanol und zahlreichen chemischen Grundprodukten benötigt.

Das Projekt mit den meisten Stimmen wird am 23.11.26 in einer Live-Show unter der Schirmherrschaft von Bundesministerin Dorothee Bär gemeinsam mit dem Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt sowie der Bundesagentur für Sprunginnovationen SPRIND ausgezeichnet.

Heute besuchte der Wirtschaftsminister von Mecklenburg-Vorpommerns, Dr. Wolfgang Blank, das IPP Greifswald.Er informiert...
28/10/2026

Heute besuchte der Wirtschaftsminister von Mecklenburg-Vorpommerns, Dr. Wolfgang Blank, das IPP Greifswald.

Er informierte sich über den aktuellen Stand der Forschung an Wendelstein 7-X und diskutierte mit Prof. Thomas Klinger die Möglichkeiten, den Wirtschaftsstandort Mecklenburg-Vorpommern als Zulieferregion für den Bau von Fusionskraftwerken zu stärken.

Besonders im Fokus: Unternehmen aus MV, die bereits bei der Fertigung, Montage und Inbetriebnahme komplexer Komponenten für Wendelstein 7-X mitgewirkt und so ein solides industrielles Kompetenzprofil aufgebaut haben. Jetzt geht es darum, diese Fachkompetenz zu identifizieren und für den Aufbau zukünftiger Anlagen nutzbar zu machen.

Im Kontrollraum konnte Minister Blank einige Plasmaentladungen live miterleben und zeigte sich sichtlich beeindruckt.

24/10/2026

Forschung am IPP bedeutet mehr als Experimente, es braucht auch eine wissenschaftlich fundierte Grundlage. Die Verbindung von Theorie und Experiment ist das Herzstück unserer Arbeit in der Plasmaphysik und Fusionsforschung.

Genau dafür stehen unseren Wissenschaftler*innen an beiden Standorten – in Greifswald und Garching – gut ausgestattete Bibliotheken zur Verfügung. Mit umfangreicher Fachliteratur, Fachzeitschriften und digitalen Ressourcen bilden sie die unverzichtbare Grundlage für exzellente Forschung.

Die Bibliotheken sind ein Teil des täglichen Institutslebens. Für alle, die hier forschen, lesen und lernen. Heute, am , feiern wir diese wichtige Institution – und alle, die sie täglich mit Leben füllen.

Die Suche nach einer Antwort führt, wie im Video, oft zu noch mehr Fragen und noch mehr Büchern. Habt ihr das auch schon erlebt?

Das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik und die Columbia University in New York gründen das gemeinsame Max Planck Colum...
20/10/2026

Das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik und die Columbia University in New York gründen das gemeinsame Max Planck Columbia Center „Optimizing Symmetry in Fusion Plasmas“. Das Zentrum soll 2027 seine Arbeit aufnehmen und wird über fünf Jahre mit insgesamt 11,4 Millionen Euro ausgestattet.

Dieses virtuelle Exzellenzzentrum soll Innovationen in der Fusionsforschung beschleunigen. Ein Schwerpunkt ist dabei der Austausch des wissenschaftlichen Nachwuchses durch Forschungsmöglichkeiten an den Partnereinrichtungen, Zugang zu den beiden Hauptanlagen des IPP – dem Stellarator Wendelstein 7-X in Greifswald und dem Tokamak ASDEX Upgrade in Garching sowie eine befristete Assistenz-Professur an der Columbia University.

Darüber hinaus bietet das Center die Möglichkeit, mit einem Netzwerk assoziierter Partner aus der Privatwirtschaft zusammenzuarbeiten, die bei der Entwicklung der nächsten Generation von Fusions-Demonstrationsanlagen eine Vorreiterrolle einnehmen.

Das Center wird von Thomas Klinger, Direktor am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, und Carlos Paz-Soldan, Associate Professor für Angewandte Physik und Angewandte Mathematik an der ingenieurwissenschaftlichen Fakultät der Columbia University (Columbia Engineering) und Direktor des Columbia Fusion Research Center, gemeinsam geleitet.

Das wissenschaftliche Programm des neuen Centers umfasst sechs Arbeitspakete unter anderem zu Themen wie Leistungsabfuhr in Stellaratoren, Hybride Tokamak-Stellarator-Konzepte oder Simulation von Plasmatransienten.

Max-Planck-Gesellschaft Columbia University

Verstärkung gesucht! Wir suchen eine*n Bautechniker*in, Vermessungstechniker*in oder Bauzeichner*in für den Standort in ...
16/10/2026

Verstärkung gesucht!

Wir suchen eine*n Bautechniker*in, Vermessungstechniker*in oder Bauzeichner*in für den Standort in Garching bei München. Die Stelle ist unbefristet und in Vollzeit.

Als Teil der Abteilung Facility Management trägst Du entscheidend dazu bei, dass der Forschungsbetrieb reibungslos und sicher ablaufen kann.

➡️ Zu den Aufgaben gehören:
- Erfassung, Aufbereitung und Fortschreibung technischer Bestandsdaten von Gebäuden, Leitungen und technischen Anlagen

- Bearbeitung und Zusammenführung von Vermessungsdaten, CAD-Unterlagen und weiteren technischen Informationen in verschiedenen Datenformaten

- Pflege und Weiterentwicklung digitaler Gebäude-, Raum-, Leitungs- und Anlagendaten in AutoCAD und/oder MicroStation sowie im CAFM-System Archibus

- Prüfung und Qualitätssicherung von Bestandsdaten hinsichtlich Vollständigkeit, Plausibilität und Konsistenz

- Erstellung und Fortschreibung technischer Planunterlagen sowie Bereitstellung von Bestandsinformationen für interne und externe Nutzer

- Bearbeitung besonderer Bestandssituationen bei abweichenden, unvollständigen oder historisch gewachsenen Unterlagen

- Rasterdatenbearbeitung sowie deren Transformation

➡️ Gründe bei uns zu starten:
- Unbefristete, krisensichere Tätigkeit in einem führenden Forschungsinstitut

- Vergütung bis Entgeltgruppe 9b TVöD Bund

- 30 Tage Urlaub + zusätzliche freie Tage

- Mobiles Arbeiten möglich (je nach betrieblichen Anforderungen)

- Uvm.

➡️ Interesse? Bewirb Dich bis zum 31.10.26!

➡️ Weitere Informationen zur Stelle und die Möglichkeit zur Bewerbung findest Du hier: https://karriere.plasmaphysics.de/offer/bautechnikerin-vermessungstechniker/903a8670-84e9-4111-9fe3-8d387c1fc9de?utm_source=linkedin&utm_medium=corporatepost&utm_campaign=bautechnik

AI for Science: Google-Förderung für KI-gestützte Stellaratorforschung Das Team rund um Prof. Dr. Josefine Proll und Kol...
14/10/2026

AI for Science: Google-Förderung für KI-gestützte Stellaratorforschung

Das Team rund um Prof. Dr. Josefine Proll und Kolleg*innen vom Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) sowie der TU Eindhoven wurde für die Google.org Impact Challenge: AI for Science ausgewählt. Für das Projekt STELLAR-AI erhalten sie eine Förderung von 1,25 Millionen US-Dollar und Google Cloud Credits.

Ziel von STELLAR-AI ist es, KI-gestützte Methoden zur Analyse und Vorhersage turbulenter Transportprozesse in Stellaratoren zu entwickeln. Dafür werden experimentelle Daten, physikalische Simulationen und strukturierte Informationen zur Magnetfeldgeometrie zusammengeführt. Mithilfe von interpretierbaren KI-Modellen soll herausgefunden werden, welche geometrischen und physikalischen Parameter turbulente Energieverluste beeinflussen. Die entstehenden Modelle sollen Vorhersagen beschleunigen, Unsicherheiten quantifizieren und neue Ansatzpunkte für die Optimierung zukünftiger Stellarator-Konfigurationen liefern.

Mit der Förderung werden eine Postdoc-Stelle und drei Promotionsstellen unterstützt; eine davon wird an der TU Eindhoven angesiedelt sein. Außerdem steht dem Team dank den Google Cloud Credits Rechenzeit auf Supercomputern zur Verfügung.

Die Google.org Impact Challenge: AI for Science fördert weltweit Projekte, die mithilfe künstlicher Intelligenz wissenschaftliche Durchbrüche in den Bereichen Gesundheit und Biowissenschaften sowie Klimaresilienz und Umweltwissenschaften voranbringen wollen.

Wir gratulieren Josefine Proll und allen Beteiligten herzlich und wünschen dem Projekt viel Erfolg!

Foto: MPI für Plasmaphysik, Ben Peters

05/10/2026
Wow! Mehr als 10.000 Besucher!Das war ein fantastischer Tag der offenen Tür an unserem Institut in Garching (in Kombinat...
05/10/2026

Wow! Mehr als 10.000 Besucher!

Das war ein fantastischer Tag der offenen Tür an unserem Institut in Garching (in Kombination mit dem Türöffner-Tag der „Sendung mit der Maus“).

Bereits vor dem Start um zehn Uhr hatte sich eine Besucherschlange vor unserer Pforte versammelt. Deutlich vor Beginn der ersten beiden Vorträge gab es keine Plätze mehr im Hörsaal. Die Tickets für einen Besuch im Kugelblitzlabor waren schon um 10:30 Uhr für den gesamten Tag vergriffen.

Auch bei unseren anderen Attraktionen (Besucherzentrum, Fusionsanlage ASDEX Upgrade, Materialforschung mit GLADIS und Tandembeschleuniger, Energiezentrale) herrschte den ganzen Tag über reger Betrieb.

Die Jüngsten experimentierten begeistert im Kinderlabor – und erfreuten sich am Stickstoff-Eis.

Als wir am Ende die Besucherzahlen erfuhren, wussten wir endgültig, dass sich der Aufwand und die wochenlange Vorbereitung gelohnt hatten.

Dank an mehr als 10.000 Menschen, die am 3. Oktober mehr über unsere Arbeit wissen wollten!

Summer University 2026 in GreifswaldEine Woche lang tauchten 62 Studierende aus 15 Ländern bei uns am Max-Planck-Institu...
02/10/2026

Summer University 2026 in Greifswald

Eine Woche lang tauchten 62 Studierende aus 15 Ländern bei uns am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik in Greifswald in die Welt der Plasmaphysik und Fusionsforschung ein.

Das Programm bot einen umfangreichen Einblick in die verschiedenen Bereiche dieser Forschungsgebiete. Auf dem Plan standen unter anderem verschiedene Vorträge zu den Grundlagen der Plasmaphysik und der Kernfusion, zu ASDEX Upgrade und Wendelstein 7-X sowie zu Plasma-Wand-Wechselwirkungen, Materialforschung und vielem mehr.

Bei einer Führung zum Wendelstein 7-X und zur Mikrowellenheizung (ECRH) sowie bei einem Besuch des Kontrollraums konnten die Teilnehmenden zudem einen Eindruck von der Forschung am IPP gewinnen.

Zwischendurch war immer wieder Zeit für Austausch und zur Vernetzung mit Forschenden und anderen Studierenden, beispielsweise während des Ausflugs zum Historisch-Technischen Museum in Peenemünde und den gemeinsamen Pausen und Abendessen.

Vielen Dank an alle, die diese Woche zu einem abwechslungsreichen und spannenden Erlebnis gemacht haben. Wir hoffen, einige von euch bald wieder am IPP begrüßen zu können!



Fotos: Dr. Ralf Kleiber, Asiyeh Homayonpour, Pauline Kudell

Adresse

Max-Planck-Institut Für Plasmaphysik
Garching
85748

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