Max-Planck-Institut für Plasmaphysik IPP

Max-Planck-Institut für Plasmaphysik IPP Das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik erforscht die Grundlagen für ein Fusionskraftwerk.

Wie ist der aktuelle Stand der Fusionsforschung?Welche Unternehmen in Deutschland entwickeln ein Fusionskraftwerk?Und we...
18/06/2026

Wie ist der aktuelle Stand der Fusionsforschung?
Welche Unternehmen in Deutschland entwickeln ein Fusionskraftwerk?
Und welche Rolle spielt der Standort Greifswald?

Um mehr über diese Themen zu erfahren, besuchten der Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer zusammen mit den Bundestagsabgeordneten Georg Günther und Philipp Amthor sowie dem Greifswalder Stadtrat Torsten Heil (alle CDU) heute das IPP.

Zum Abschluss des Besuchs führte Experimentleiter Prof. Olaf Grulke durch den Kontrollraum von Wendelstein 7-X und beantwortete Fragen. Derzeit wird der Stellarator für den Versuchsbetrieb vorbereitet, der in Kürze wieder aufgenommen werden soll.

Vier herausragende Masterarbeiten, vier Auszeichnungen für den wissenschaftlichen Nachwuchs.IPP-Direktor Tim Happel hat ...
16/06/2026

Vier herausragende Masterarbeiten, vier Auszeichnungen für den wissenschaftlichen Nachwuchs.

IPP-Direktor Tim Happel hat vergangene Woche den IPP Master Thesis Prize 2026 an Lucas Räß, Daniela Kropáčková, Simon Krumm und Eduardo Carra verliehen.

Mit dem Preis würdigt das IPP seit 2024 jährlich Studierende, die am Institut eine herausragende Masterarbeit angefertigt haben. Jede Auszeichnung ist mit 1.000 Euro dotiert.

Finanziert wird das Preisgeld aus dem Nachlass Kelternich-Weynand. Das Vermächtnis zugunsten unseres Instituts ermöglicht es dem IPP, besondere Projekte zu fördern – darunter auch die Auszeichnung exzellenter Arbeiten junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

Herzlichen Glückwunsch an alle vier Ausgezeichneten!

In Vorbereitung auf die nächste Betriebsrunde (OP2.4) im September, beginnt heute das Ausheizen des Plasmagefäßes von We...
15/06/2026

In Vorbereitung auf die nächste Betriebsrunde (OP2.4) im September, beginnt heute das Ausheizen des Plasmagefäßes von Wendelstein 7-X.

Dafür fließt 150 Grad heißes Wasser über mehrere Tage durch dünne Metallröhrchen an der Außenwand des Plasmagefäßes. So lösen sich alle anhaftenden Schmutzpartikel im Gefäß und können abgepumpt werden. Das sorgt für eine saubere Gefäßoberfläche und später für möglichst sauberes Plasma.

Foto: kurz vor der Montage, 2003, Wolfgang Filser
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Warum hat dieses Foto so ungewöhnliche Farben? Die Antwort darauf und vieles mehr rund um die Plasmaphysik könnt Ihr - w...
12/06/2026

Warum hat dieses Foto so ungewöhnliche Farben?

Die Antwort darauf und vieles mehr rund um die Plasmaphysik könnt Ihr - wie das Bild es schon verrät - am 20. und 21. Juni 2026 beim Tag der offenen Tür der Bundesregierung erfahren.

Ihr findet uns im Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt in Berlin (Kapelle-Ufer 1). Dort erhaltet Ihr spannende Einblicke in unsere Forschung: durch Experimente, Austausch und interaktive Stationen erfahrt Ihr, wie wir die Energie der Sterne auf der Erde nutzbar machen wollen. Außerdem habt ihr die Möglichkeit, auch so ein cooles Selfie zu machen!

Wir sind an beiden Tagen von 10 bis 18 Uhr für Euch vor Ort. Kommt vorbei – wir freuen uns auf Euch.

11/06/2026

Heute startet die 23. Fußball-Weltmeisterschaft der Herren!

Wie bei der WM kommen auch am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik viele Menschen aus aller Welt zusammen, um ein gemeinsames Ziel zu verfolgen und zu zeigen, was Zusammenarbeit ermöglicht. Die Personen im Video sind Forschende unseres Instituts und stehen stellvertretend für die internationale Teamarbeit, die den Forschungsalltag prägt. Denn genauso wie auf dem Fußballfeld braucht es diese auch in der Fusionsforschung, um Erfolge zu erzielen.

Daher wünschen wir allen teilnehmenden Mannschaften viel Erfolg!

„Ein Wissenschaftler ist im Labor nicht nur Techniker – er ist auch ein Kind“ – Marie CurieHeute ist Internationaler Kin...
01/06/2026

„Ein Wissenschaftler ist im Labor nicht nur Techniker – er ist auch ein Kind“ – Marie Curie

Heute ist Internationaler Kindertag – ein guter Anlass, daran zu erinnern, wie wichtig Neugier, Staunen und das Stellen von Fragen sind.

Diese Neugier steht auch bei „Türen auf mit der Maus 2026“ im Mittelpunkt. Unter dem Motto „Kleine Wunder“ öffnen wir im Rahmen des Tags der offenen Tür am Forschungscampus Garching am 3. Oktober 2026 unsere Tore für Jung und Alt. Kinder und Familien können bei uns Einblicke in die Fusionsforschung bekommen, Experimente und Technik aus der Nähe erleben und erfahren, wo im Forschungsalltag kleine und große Wunder stecken.

Anmelden unter: https://www.wdrmaus.de/tuer_oeffner_tag/2026/index.php5

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!




Unsere Kryo-Gruppe hat damit begonnen, den Kryostaten von Wendelstein 7-X für die nächste Betriebsphase (OP2.4) herunter...
28/05/2026

Unsere Kryo-Gruppe hat damit begonnen, den Kryostaten von Wendelstein 7-X für die nächste Betriebsphase (OP2.4) herunterzukühlen. OP2.4. soll im September starten.

Wie hält man die heißeste Materie des Sonnensystems in Schach? 400 internationale Fusionsforschende tagen diese Woche in...
20/05/2026

Wie hält man die heißeste Materie des Sonnensystems in Schach?
400 internationale Fusionsforschende tagen diese Woche in Regensburg

Noch bis Freitag ist Regensburg Treffpunkt der internationalen Fusionsforschung: Im marinaforum findet die 27. International Conference on Plasma-Surface Interactions in Controlled Fusion Devices statt (17.-22. Mai). Fast 400 Teilnehmende aus 27 Ländern und drei Kontinenten diskutieren dort eine der entscheidenden Fragen auf dem Weg zum Fusionskraftwerk: Wie lässt sich die enorme Wärme aus einem Fusionsplasma abführen, ohne dass die Wandmaterialien der Anlage beschädigt werden?

Die Themen reichen von der Physik der Plasmarandschicht bis zur Entwicklung aktiv gekühlter Komponenten – also jener Bauteile, die später in einem Kraftwerk extremen Belastungen standhalten müssen. Ausgerichtet wird die Konferenz vom Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP); zuletzt fand eine vom IPP organisierte PSI in Bayern im Jahr 2000 in Rosenheim statt.

Fusionsforschung will die Energiequelle der Sonne auf der Erde nutzbar machen: Wenn leichte Atomkerne miteinander verschmelzen, wird sehr viel Energie frei. Damit das auf der Erde gelingt, muss der Brennstoff zu einem extrem heißen Plasma aufgeheizt und mit starken Magnetfeldern eingeschlossen werden. In solchen Anlagen werden Temperaturen von über 100 Millionen Grad Celsius benötigt — deutlich mehr als im Inneren der Sonne, wo etwa 15 Millionen Grad Celsius herrschen.

16/05/2026

Was leuchtet hier so rosa? - Anlässlich des Internationalen Tags des Lichts werfen wir einen Blick ins Vakuumgefäß von Wendelstein 7-X.

Das Video zeigt den Ausschnitt einer Plasmaentladung, bei der das Plasma durch rosa Licht sichtbar wird. Dieses Leuchten entsteht durch geladene und neutrale Teilchen, die aufeinanderprallen und die dadurch aufgenommene Energie in Form von Licht abstrahlen (das rosa Licht entsteht durch eine Kombination von Strahlung im blauen und roten Bereich). Je nachdem, welches Element im Experiment genutzt wird, leuchtet es in einer anderen Farbe. Bei Wendelstein 7-X experimentieren wir in der Regel mit Wasserstoff, das rosa Licht abstrahlt. Um den Effekt zu veranschaulichen, haben wir das Video eingefärbt. Denn die Kamera von Wendelstein 7-X nimmt lediglich in Schwarz-Weiß auf.

Was hier leuchtet, sind jedoch nur die mit 100.000 Grad Celsius vergleichsweise kalten Ränder des Plasmas. Im Wendelstein 7-X erreichen die Ionentemperaturen im Zentrum 40 Millionen Grad Celsius; das ist mehr als doppelt so heiß wie die Sonne. Kraftwerke werden bei Temperaturen von über 100 Millionen Grad Celsius im Zentrum betrieben, und genau dort findet die Fusion statt. Das ist für uns unsichtbar.

Dennoch bieten Videos wie diese einen fantastischen Einblick in die Fusionsforschung.

Herzlichen Glückwunsch, Hartmut Zohm!Unser Direktor Prof. Hartmut Zohm ist am 11. Mai in Prag mit der Ernst-Mach-Medaill...
12/05/2026

Herzlichen Glückwunsch, Hartmut Zohm!

Unser Direktor Prof. Hartmut Zohm ist am 11. Mai in Prag mit der Ernst-Mach-Medaille für Verdienste in den physikalischen Wissenschaften ausgezeichnet worden. Verliehen wurde sie von der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik.

Gewürdigt werden seine lebenslangen Beiträge zur Plasmaphysik und Fusionsforschung — ebenso wie sein Einsatz für internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit.

Hartmut Zohms Forschung ist eng mit ASDEX Upgrade verbunden, einem der führenden Tokamak-Experimente weltweit. Seine Arbeiten haben wesentlich dazu beigetragen, Transportprozesse, Stabilitätsgrenzen und magnetohydrodynamische Instabilitäten in Fusionsplasmen besser zu verstehen — und dieses Wissen für die Plasmakontrolle nutzbar zu machen.

In Prag betonte Hartmut Zohm, wie wichtig dauerhafte internationale Zusammenarbeit in der Fusionsforschung sei, weil sich der Erfolg nicht über Nacht einstelle.

Adresse

Max-Planck-Institut Für Plasmaphysik
Garching
85748

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