Im Gegensatz zu vielen anderen Gruppierungen oder Vereinen im Rettungshundewesen sind wir keine Staffel, sondern – wie der Name schon sagt – eine Sportgruppe. Wir betreiben Hundesport. Hierzu müssen natürlich sowohl die Hunde, als auch die Hundeführer einiges lernen. Grundvo-raussetzung für jede erfolgreiche Hundearbeit ist der Gehorsam bzw. die Unterordnung. Dazu kommen Gewandtheit (im Wesentlich
en Gerätear¬beit) und das Detachieren (der Hund läuft auf Befehl des Hundeführers gezielt bestimmte Punkte im Gelände an und verweilt dort bis zum nächsten Befehl – eine Übung für die Lenkbarkeit des Hundes im Suchgelände). Die eigentliche Sucharbeit teilt sich in die Sparten, Fläche, Trümmer und Fährte. Spezialdisziplinen sind die Lawinen- und die Wassersuche. Ziel dabei ist jeweils, in un¬terschiedlich beschaffenen Gebieten ein „Opfer“ zu suchen und zu finden. Der Hund sucht das festgelegte Gebiet nach diesem Opfer ab. Hat er gefunden, verweist er (in der Regel bellend) das Opfer so lange, bis der Hundeführer herankommt. Dabei darf er das Opfer nicht verlassen und natürlich auch nicht bedrängen. Das alles üben wir in wechselnden Gebieten, so-wohl im Umland, als auch in speziellen Trainings-kursen, die dann beispielsweise in Österreich statt¬finden. Manchmal trainieren wir auch zusammen mit befreundeten Vereinen in deren Gebieten, denn für eine gute Ausbildung ist Abwechslung in den Suchgebieten und auch bei den Helfern sehr wichtig.