15/04/2026
Standing Ovations für neuen Film 🎬
Über mehrere Jahre hinweg suchten wir gezielt nach Fachkräften, die bereit waren, das zu tun, was im professionellen Kontext noch immer selten geschieht: offen über die eigenen psychischen Krisen und Diagnosen zu sprechen. Was zunächst wie eine schwierige Aufgabe erschien, wurde schließlich zu einem außergewöhnlichen Filmprojekt, das uns bis nach Island brachte.
Die Dokumentation „Schneckenhaus & Hoffnungsschimmer - Selbsterfahrene Profis und ihre Diagnosen“ begleitet Psychiaterinnen und Psychiater, einen Arzt, sowie eine Kinder- und Jugendtherapeutin, die den Mut aufbringen, ihre persönlichen Erfahrungen mit Depressionen, Bipolarität, ADHS, Suchterkrankungen und Traumata zu teilen. Menschen also, die täglich anderen helfen und gleichzeitig selbst betroffen sind.
Der Film stellt dabei zentrale Fragen: Wie fühlt es sich an, selbst psychisch zu erkranken? Wie schwer war der Weg zur eigenen Offenheit? Was bedeutet es, sich Kollegen anzuvertrauen? Welche Veränderungen bringt dieser Schritt für das eigene Leben und die berufliche Identität mit sich? Was bedeutet es für die Angehörigen?
Entstanden ist ein eindrucksvolles, sensibles Porträt von Menschen, die sich bewusst gegen das Schweigen entschieden haben. Sie verlassen ihr „Schneckenhaus“ und werden zu Hoffnungsträgern – für sich selbst und für andere. Die Dokumentation setzt ein kraftvolles Zeichen gegen Stigmatisierung und für mehr Offenheit im Umgang mit psychischen Erkrankungen. Darüber zu sprechen, kann nicht nur befreien – es kann Leben retten.
Der Film kann ab jetzt für Filmveranstaltungen in Kinos, Kliniken und für Fachveranstaltungen angefragt werden. https://psychiatriefilme.de/i/schneckenhaus-und-hoffnungsschimmer
Nächste Filmveranstaltung:
Mittwoch, 22. April um 18 Uhr
Hannover, Kino am Raschplatz