14/10/2026
💔 WIR KÖNNEN NICHT ALLE RETTEN. ABER WIR DÜRFEN AUCH NICHT EINFACH WEGSEHEN. 💔 UPDATE ZUM HORRORSHELTER ❤️🩹
Vor Kurzem haben wir euch das städtische Horror-Tierheim in Bulgarien gezeigt. Ein Ort, für den wir gemeinsam mit euch Geld für Futter gesammelt haben. Und ihr habt uns dabei so unglaublich unterstützt, dass wir eine große Menge Futter dorthin schicken konnten. Dafür möchten wir euch von Herzen danken. ❤️
Doch jetzt müssen wir euch zeigen, was hinter den Toren dieses Tierheims passiert. Und wir müssen ehrlich mit euch sein: Wir wissen langsam nicht mehr, wie wir das alles noch schaffen sollen.
Unsere bulgarische Kollegin Virginia konnte endlich selbst zum Tierheim fahren. Bei ihr war Platz frei geworden, und so konnte sie neun Hunde aus diesem Elend herausholen. Neun Leben, die jetzt eine Chance bekommen. 🙏🐾
Doch was sie dort vorgefunden hat, lässt uns einfach nicht mehr los.
Überall Dreck und Matsch. Vollkommen durchnässte, verdreckte Decken, die längst keinen Schutz oder gar Wärme mehr bieten. Hunde, die verängstigt zwischen all dem ausharren müssen. Darunter so viele Junghunde und Welpen, die eigentlich unbeschwert ins Leben starten sollten. Und wieder fehlt es an Futter.
Wir haben Futter gesammelt. Wir haben es hingeschickt. Wir haben versucht, zu helfen. Und trotzdem stehen wir wieder vor Bildern und Situationen, die uns fassungslos machen.
Denn so bitter es ist: Futter allein rettet diese Hunde nicht. Sie müssen dort heraus. Sie brauchen Sicherheit, Versorgung, Geborgenheit und vor allem eine Chance auf ein anderes Leben.
Und wir? Wir konnten neun Hunde mitnehmen.
Neun.
Und die anderen mussten zurückbleiben.
Wie erklärt man sich selbst, dass man neun Leben retten konnte und so viele andere zurücklassen musste? Wie schläft man ruhig, wenn man weiß, was dort auf die Hunde wartet? Und wie macht man weiter, wenn man alles gibt und trotzdem das Gefühl hat, dass es niemals reicht?
Wir wissen es gerade selbst nicht.
Wir können nicht jeden Monat Tausende von Euro aufbringen, um Futter nach Bulgarien zu schicken. Wir können nicht immer neue Hunde retten, wenn wir nicht wissen, wohin mit ihnen. Und wir können nicht dauerhaft gegen ein Problem ankämpfen, das größer ist als unsere Möglichkeiten.
Wir brauchen euch. Nicht irgendwann. Nicht, wenn es gerade wieder einen besonders traurigen Beitrag gibt. Sondern JETZT.
❤️ Wir brauchen Pflegestellen!
Menschen, die sagen: „Okay, ich habe Platz. Ich nehme einen Hund auf Pflege. Wir bekommen das gemeinsam hin.“
Menschen, die bereit sind, einem Hund den ersten Schritt in ein neues Leben zu ermöglichen. Die ihm Zeit geben, ihn ankommen lassen und gemeinsam mit uns den Weg in seine eigene Familie gehen.
Ihr müsst nicht alles allein können. Ihr müsst nicht perfekt sein. Und ihr müsst auch nicht schon jede Antwort kennen. Wir begleiten euch und unterstützen euch, so gut wir können.
Aber wir brauchen Menschen, die bereit sind, diesen ersten Schritt zu gehen.
🐾 Wir brauchen Menschen, die unsere Arbeit auch finanziell unterstützen.
Menschen, die wissen, dass Tierschutz nicht nur aus traurigen Bildern und bewegenden Geschichten besteht. Sondern aus Transportkosten, Tierarztkosten, Unterbringung, Futter und so vielen Dingen, die bezahlt werden müssen, bevor ein Hund überhaupt die Chance bekommt, in ein neues Leben zu starten.
Jede Unterstützung hilft. Und manchmal macht genau diese Unterstützung den Unterschied zwischen einem Hund, der noch Monate in einem Tierheim ausharren muss, und einem Hund, der endlich ausreisen darf.
💔 Und wir brauchen Menschen, die verstehen, dass Mitgefühl allein nicht reicht.
Es tut uns leid, das so deutlich sagen zu müssen. Aber wir möchten euch nichts vormachen.
Wir sind ein Verein. Wir machen das ehrenamtlich. Wir sitzen bis spät in die Nacht an Beiträgen, sortieren Fotos, beantworten Nachrichten, telefonieren, organisieren Transporte, kümmern uns um Tiere und versuchen, immer wieder Lösungen zu finden. Wir geben unsere Zeit, unsere Kraft und oft auch unsere letzten Reserven.
Aber wir können das nicht allein tragen.
Unsere Arbeit kann noch so viel Herzblut enthalten: Wenn am Ende niemand einen Pflegehund aufnimmt, wenn die finanziellen Mittel fehlen und wenn wir keine Menschen finden, die mit uns gemeinsam anpacken, dann kommen wir irgendwann an einen Punkt, an dem wir nicht mehr weiterkönnen.
Und genau dort stehen wir gerade.
Wir wollen nicht irgendwann gezwungen sein, wegzusehen, nur weil wir keine Möglichkeiten mehr haben. Aber wir müssen ehrlich sein: Ohne euch schaffen wir es nicht.
Vielleicht ist es in den vergangenen Wochen etwas ruhiger um uns geworden. Vielleicht sind viele von euch gedanklich noch im Sommer, vielleicht hat der Alltag wieder alles andere überlagert.
Aber bitte: Rutscht jetzt nicht aus der Sommerpause direkt in die Winterstarre. ❄️
Während wir hier unseren Alltag leben, sitzen dort Hunde im Dreck. Welpen wachsen unter Bedingungen auf, die kein kleines Leben erleben sollte. Hunde warten darauf, dass jemand sie sieht. Dass jemand ihnen eine Chance gibt. Dass jemand nicht nur sagt, wie schlimm alles ist, sondern tatsächlich etwas verändert.
Und genau dafür machen wir das hier.
🐕 Auch die kleine Hundefamilie, von der wir euch ursprünglich erzählt haben, braucht weiterhin unsere Hilfe.
Für sie gab es die Aussicht, von einem deutschen Tierheim übernommen beziehungsweise zunächst sehr günstig in Pension genommen zu werden. Doch inzwischen bekommen wir leider keine Rückmeldung mehr. Damit bleiben die Mama und ihre beiden Welpen vorerst in Bulgarien.
Immerhin sind sie jetzt bei Virginia und damit ein Stück weit in Sicherheit. Sie werden auf die Transporte vorbereitet. Wir hoffen so sehr, dass wir auch für sie und die anderen Hunde schnellstmöglich Lösungen finden.
Aber dafür brauchen wir Menschen, die mitziehen. Menschen, die Pflegestellen anbieten und damit Plätze schaffen, damit Virginia wieder weitere Hunde aus diesem Elend holen kann.
Denn genau darum geht es: Plätze schaffen, Leben retten, weitermachen können.
Die neun Hunde, die Virginia jetzt mitnehmen konnte, sind neun Leben, die eine neue Chance bekommen. Und wir möchten, dass es nicht bei diesen neun bleibt.
Wir möchten nicht wieder vor einem Tierheim stehen und überlegen müssen, welche Hunde wir retten können und welche wir zurücklassen müssen.
Wir möchten nicht ständig sagen müssen: „Es tut uns leid. Für euch reicht es diesmal nicht.“
Aber wir können es nicht allein ändern.
Deshalb unsere Bitte an euch: Werdet aktiv. Nicht nur mit Worten, sondern mit Taten.
❤️ Ihr könnt euch eine Pflegestelle vorstellen? Dann meldet euch bei uns.
❤️ Ihr könnt finanziell unterstützen? Dann helft uns, die nächsten Rettungen möglich zu machen.
❤️ Ihr kennt jemanden, der einem Hund ein Zuhause auf Zeit geben könnte? Dann teilt diesen Beitrag und sprecht die Person direkt an.
❤️ Ihr könnt gerade selbst nichts anbieten? Dann helft uns, diesen Aufruf sichtbar zu machen.
Wir erwarten nicht, dass jeder Mensch alles leisten kann. Aber wir wünschen uns, dass jeder, der helfen möchte, ehrlich prüft, ob er nicht vielleicht doch einen konkreten Beitrag leisten kann.
Denn am Ende sind es nicht die großen Worte, die einen Hund aus dem Tierheim holen.
Es ist die Person, die ihre Tür öffnet.
Es ist die Person, die eine Pflegestelle anbietet.
Es ist die Person, die die nächste Rettung finanziert.
Es sind Menschen, die sagen: „Ich kann vielleicht nicht alle retten. Aber bei einem helfe ich mit.“
Und genau diese Menschen brauchen wir jetzt.
Für die neun Hunde, die bereits gerettet wurden. Für die kleine Hundefamilie. Für all die anderen, die noch dort sitzen und darauf warten, dass sich etwas verändert.
Bitte lasst uns nicht allein mit dieser Verantwortung.
Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass aus neun geretteten Hunden bald noch viel mehr werden.🐾❤️
Wer ist bereit, mit uns gemeinsam anzupacken?
Schreibt uns. Meldet euch als Pflegestelle. Unterstützt unsere Arbeit. Teilt diesen Beitrag.
Aber bitte: Schaut nicht einfach weg.
Denn jedes einzelne kleine Leben zählt. Und jedes einzelne verdient es, gesehen zu werden. ❤️