Förderkreis Görlitzer Synagoge e.V.

Förderkreis Görlitzer Synagoge e.V. Auf dieser Seite finden Sie die die geschichtliche Entwicklung der Görlitzer Synagoge, Aktivitäten des Vereins sowie aktuelle Veranstaltungen.

28/03/2026

Es war ein Segen: Jascha Nemtsov und Drei Kantorinnen - Schulamit Lubowska, Alina Treiger und Aviv Weinberg - füllten den Kuppelsaal mit genau der Musik, für die dieser Ort geschaffen wurde: liturgische Lieder zu Pessach und anderen Feiertagen. Bar Zemach faszinierte am Schofar und am Horn.
Das Konzert war ein Höhepunkt im Tacheles - Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026 und ist Teil des Dokumentarfilms „Sound of Judaism“ von Frank Diederichs für ARTE.
Herzlichen Dank für die großzügige Förderung an Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und Kulturraum Oberlausitz-Niederschlesien!

25/03/2026

Manchmal erzählen kleine Details große Geschichten. Unter dem berühmten Löwenfries im Kuppelsaal des Kulturforum Görlitzer Synagoge findet sich ein goldener Fries mit wiederkehrenden Figuren (Foto: Falko Knopf). Darunter ein Widderkopf (Mitte). Er erinnert an eine zentrale Erzählung der hebräischen Bibel: Abraham muss nicht seinen Sohn Isaak opfern - er entdeckt stattdessen einen Widder, der sich in einem Gebüsch verhakt hat (1.Mose, 22). Das Widderhorn hat daher für religiöse Rituale im Judentum eine wichtige Bedeutung: als Musikinstrument, Schofar genannt.
An diesem Donnerstag, 19.30 Uhr, ist der israelische Schofar-Virtuose Bar Zemach im Konzert zu erleben; mit Jascha Nemtsov und Drei Kantorinnen.
www.kulturforum-goerlitzer-synagoge.de
https://www.juedische-allgemeine.de/kultur/solist-am-schofar/

Wir sind dankbar für einen bewegenden Abend im Kulturforum Görlitzer Synagoge
16/03/2026

Wir sind dankbar für einen bewegenden Abend im Kulturforum Görlitzer Synagoge

Ein schönes Feedback zu unserem Konzert am Samstag in Görlitz.

Solche Rückmeldungen berühren uns sehr – sie zeigen, dass Musik und Text gemeinsam wirklich etwas bewegen können. Vielen Dank an Corina Wussogk für diese wertschätzenden Worte.

Wir freuen uns auf einen besonderen Abend im Kulturforum Görlitzer Synagoge
11/03/2026

Wir freuen uns auf einen besonderen Abend im Kulturforum Görlitzer Synagoge

Jüdische Stimmen, die gehört werden müssen.

Am 14. März um 19:30 Uhr sind wir gemeinsam mit Roman Knižka (Foto) im Kulturforum Görlitzer Synagoge zu Gast – im Rahmen des Jahres der jüdischen Kultur in Sachsen „Tacheles 2026“.

Mit unserem Programm „Ich hatte einst ein schönes Vaterland …“ erzählen wir von jüdischem Leben in Deutschland: von Aufbruch und kultureller Blüte, von Ausgrenzung und Gewalt – und von den Fragen, die uns heute beschäftigen.

Roman Knižka liest Texte jüdischer Autorinnen und Autoren deutscher Sprache, darunter Heinrich Heine, Moses Mendelssohn, Ludwig Börne, Mascha Kaléko und Sasha Marianna Salzmann. Wir verbinden diese Stimmen mit Musik jüdischer Komponisten wie Felix Mendelssohn Bartholdy, Alexander Zemlinsky und Pavel Haas.

14.03.2026 | 19:30 Uhr
Kulturforum Görlitzer Synagoge
Otto-Müller-Straße 3
02826 Görlitz
Eintritt frei

Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

̈dischesleben
Foto: Daniel Häker

06/03/2026
02/03/2026

Ein geplanter Anschlag. Eine mutige Frau. Ein Fest voller Lebensfreude.
So beginnt die Geschichte von Purim, einem der fröhlichsten Feste im Judentum. Heute Abend hat Purim begonnen und dauert bis zum Abend des 3. März.
Die Erzählung steht im Buch Ester im Alten Testament. Sie handelt im antiken Persien. Der einflussreiche Minister Haman plant dort die Vernichtung der jüdischen Bevölkerung. Das Los, mit dem er das Datum für seinen Plan bestimmt, heißt auf Persisch „Pur“. Der Name des Festes, Purim, bedeutet daher „Lose“.
Doch das Blatt wendet sich. Ester, eine junge Jüdin, die zur persischen Königin geworden ist, offenbart ihre Herkunft und riskiert ihr Leben. Gemeinsam mit ihrem Cousin Mordechai setzt sie sich beim König für ihr Volk ein. Hamans Plan wird verhindert. Aus einem Tag der Bedrohung wird ein Tag der Rettung.
Bis heute wird Purim jedes Jahr gefeiert. In Synagogen wird die „Megillat Ester“, die Esterrolle, also die biblische Erzählung, öffentlich vorgelesen. Wenn der Name Haman fällt, übertönt man ihn mit Ratschen und Lärm. Viele Menschen verkleiden sich, denn das Motiv des Verbergens und Sichtbarwerdens zieht sich durch die gesamte Geschichte.
Zum Fest gehören außerdem „Mischloach Manot“, das Verschenken von Speisen an Freunde, sowie „Zedaka“, die religiöse Pflicht, Bedürftige zu unterstützen. Traditionell werden dreieckige „Hamantaschen“ gegessen, ein Gebäck, das symbolisch an den besiegten Gegner erinnert.
Purim verbindet ernste Erinnerung mit ausgelassener Freude. Es erzählt von Bedrohung, Mut und Solidarität und davon, wie Identität auch in schwierigen Zeiten bewahrt wird.
Das Bild zeigt Görlitzer Kinder bei der Purim-Feier im Jahr 1925 im Haus der Familie Loewy.

Foto: Familienarchiv der Familie Loewy, Recherche und Archivierung: Lauren Leiderman

Nicht verpassen!
01/03/2026

Nicht verpassen!

04/02/2026

An diesem Donnerstag im Kulturforum - ein besonderer Abend mit Musik, Tanz und Poesie in Erinnerung an eine junge Künstlerin, die Opfer des Holocaust wurde. Beginn: 19 Uhr, Karten an der Abendkasse.

09/12/2025
An diesem Sonntag, 16 Uhr, endet die Tournee mit einem Konzert im Kulturforum Görlitzer Synagoge
12/09/2025

An diesem Sonntag, 16 Uhr, endet die Tournee mit einem Konzert im Kulturforum Görlitzer Synagoge

Adresse

Otto-Müller-Str. 3
Görlitz
02826

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