Interessengemeinschaft Historisches Görlitz

Interessengemeinschaft Historisches Görlitz Forum für Denkmalschutz und Stadtentwicklung Seitdem besteht die Interessengemeinschaft Historisches Görlitz

Es war die Interessensgemeinschaft Berliner Strasse die sich im Rahmen der geplanten Baumaßnahme Berliner Straße für eine einheitliche Gestaltung der Haupteinkaufstraße von Görlitz mit einer der Gründerzeit angelehnten Gestaltung der Straßenbeleuchtung und des historischen Bildes der Straße ausgesprochen hatte. Nachdem Teilziele Verwirklichung gefunden haben und im Zuge des Ausbaus der Strasse Anwendung finden werden, hat sich IG Berliner Strasse aufgelöst.

Görlitzer DachlandschaftenBautzener Straße, mit Blick auf die Lutherkirche
23/08/2026

Görlitzer Dachlandschaften
Bautzener Straße, mit Blick auf die Lutherkirche

Im Mittelalter lag Görlitz am Kreuzungspunkt zweier bedeutender Handelsstraßen, der Via Regia, die als wichtiger Handels...
21/08/2026

Im Mittelalter lag Görlitz am Kreuzungspunkt zweier bedeutender Handelsstraßen, der Via Regia, die als wichtiger Handelsweg die Städte im Osten mit dem Westen verbunden sah und der Salzstrasse, die vom Ostseeraum bis nach Böhmen und Südosteuropa führte. In Görlitz angesiedelte Kaufleute und Händler prägten die Stadtgestalt sowie das kulturelle Leben, und sie bauten den Handel aus. Besonderen Reichtum verdankte die Stadt dem Tuchmacherhandwerk, seinem Handel mit Stoffen und dem Tuchfärbemittel Waid.

Die steinernen Zeugen der Vergangenheit künden noch immer von der Einstigen Macht und dem Reichtum der Stadt. Geschichte und Tradition haben die Stadt Görlitz in eigener Weise geprägt und lassen es heute als ein Kunstwerk von höchster Vollkommenheit erscheinen. Nahezu unzerstört sind das mittelalterliche Strassen- und Platzraster erhalten geblieben.

Als Adresse sehen die Jakobstraßennummern 2 und 3 nach der Sanierung die Louis-Cohn-Höfe, nehmen damit Anklang am Erbe u...
16/08/2026

Als Adresse sehen die Jakobstraßennummern 2 und 3 nach der Sanierung die Louis-Cohn-Höfe, nehmen damit Anklang am Erbe und der Geschichte der Cohn‘schen Strumpfwarenfabrik die im Hinterhof 1895 Errichtung gefunden hatte.
Aktuell wird das Karree saniert, 35 Eigentumswohnungen entstehen, die mit Sicherheit alsbald auch Vermietung finden werden, wenn das Ende der Bauarbeiten absehbar ist, angekündigt für Dezember 2027.

Nach der Beschlagnahmung des jüdischen Erbes 1938, findet sich der Miele-Konzern als Mieter in den 1940er Jahren von einem der Ladengesschäfte. Nach dem Kriegsende Volkseigentum, findet sich zu DDR Zeit ein Betriebsteil des VEB Feuerlöschgerätewerks im Industriebau im Hinterhof. Auf dem Dachboden, erinnert bis heute eine Collage an vergangene Zeiten.

Manch anderes Kuriosum findet sich noch, wir dürfen einiges für die Nachwelt bewahrt wissen, Danke an Netzwerk Industriekultur Görlitz, die emsigen Sammler Görlitzer Geschichte und Geschichten

Spannende Bilder bietet der Abbruch/Rückbau des alten Posttunnels in Görlitz. Als Bahnpostamt 1915 erbaut, erfolgte der ...
28/07/2026

Spannende Bilder bietet der Abbruch/Rückbau des alten Posttunnels in Görlitz. Als Bahnpostamt 1915 erbaut, erfolgte der Bau als erster Bauabschnitt des neuen Bahnhofs und des imposanten Ensembles an der Görlitzer Bahnhofstraße. Aktuell wird der alte Posttunnel, eine Verbindung, die vom Bahnpostamt auf die Gleise führte, ausschließlich für den Dienstverkehr genutzt wurde, zurückgebaut.
Neben dem Posttunnel, gibt es eine weitere Tunnelanlage, die für den Koffer- und Gepäckdienst einst genutzt wurde, am anderen Ende der Gleishalle auf Höhe der Jauernicker Straße, der im Fall die Aufzüge bedienen konnte. Ein dritter Tunnel, eine Unterführung besteht direkt von der Sattigstraße, führt auf Gleise 11/12, dieser wurde von den Grenz- und Zollbehörden vielfach genutzt.

Seit 1995 wird das Gebäude der Bahnpost nicht mehr von der Post genutzt. Das Haus „Alte Post“ ist ein gelungenes Beispiel für die Wiederbelebung eines Großleerstandes. Aus dem alten Bahnpostamt Görlitz an der Bahnhofstraße ist das „advita Haus Alte Post“ geworden. Das im Jahr 1915 erbaute Haus, in dem vormals das Postamt untergebracht war, wurde umfangreich saniert und baulich so verändert, dass es die Anforderungen an ein barrierefreies und selbständiges Leben auch im höheren Alter erfüllt.

Einst eine bekannte Adresse auf der Berliner Straße No. 5, Litmann Fachgeschäft für Haus- und Küchengeräte und Porzellan...
21/06/2026

Einst eine bekannte Adresse auf der Berliner Straße No. 5, Litmann Fachgeschäft für Haus- und Küchengeräte und Porzellan-Service - zu finden im Erdgeschoss und 1. Etage

Ein Wochenende für die Geschichtsbücher. Sieben Jahre lang wurde an der Schienenlegende SVT 18.16 gearbeitet, am 13.6.26...
14/06/2026

Ein Wochenende für die Geschichtsbücher. Sieben Jahre lang wurde an der Schienenlegende SVT 18.16 gearbeitet, am 13.6.26 fand die mehrjährige Aufarbeitung und Wiederinbetriebnahme dieser Legende einen Abschluß - mit einer Jungfernfahrt, Dank dem unermüdlichen Tun der Freunde und Initiative Ein Zug für Mitteldeutschland - VT 18.16

Die SVT ( Schnellverkehrstriebwagen ) wurden beim VEB Waggonbau Görlitz gefertigt. Der Prototyp des SVT wurde 1963 auf der Leipziger Frühjahrsmesse der DR vorgestellt. Ab 1965 begann die Serienfertigung. Von den 8 gebauten Triebzügen sind noch 4 vorhanden. Einer steht in Berlin Lichtenberg, einer bei Solaris in Chemnitz, Teile im DB Museum Nürnberg und der jetzt wieder Betriebsfähige SVT mit Herkunft aus Görlitz.

Die Parkanlage an der Landskronbrauerei hat eine reiche und interessante Geschichte, die bis ins späte 19. Jahrhundert z...
03/06/2026

Die Parkanlage an der Landskronbrauerei hat eine reiche und interessante Geschichte, die bis ins späte 19. Jahrhundert zurückreicht. In den Jahren 1897 bis 1903 begann die Erschließung der ersten Wege und die gärtnerische Gestaltung des Geländes in der Senke zwischen der Zittauer Straße und dem Neißeufer. Diese frühen Arbeiten legten den Grundstein für die spätere Entwicklung der Parkanlage.

Im Jahr 1903 übernahm Theodor Scheller die Leitung der Landskronbrauerei. Unter seiner Führung wurde das Wegenetz der Parkanlage erweitert, was den Zugang für Besucher erleichterte und die Attraktivität des Parks erhöhte. Diese Erweiterungen spiegelten den damals wachsenden Trend wider, städtische Grünflächen zu schaffen, die Erholung und Naturerlebnis bieten.

Nach 1929 übernahm die Brauerei erneut die Initiative, die gärtnerische Gestaltung des Parks zu verbessern, diesmal nach Plänen des Landschaftsarchitekten Diekmann. Diese Pläne brachten eine neue künstlerische Vision in die Gestaltung der Anlage, die sowohl ästhetisch ansprechend als auch funktional war. Drei Generationen Schellers haben in den rund 80 Jahren ihres Wirkens ein Gartenkunstwerk geschaffen, dass bis heute als Schellergrund an die Brauereidirektorenfamilie erinnert.

Die Fabrik im Hinterhof der Wohn- und Geschäftshäuser Jakobstraße 2/3 gehörte einmal der jüdischen Familie Cohn. Sitz de...
27/05/2026

Die Fabrik im Hinterhof der Wohn- und Geschäftshäuser Jakobstraße 2/3 gehörte einmal der jüdischen Familie Cohn.
Sitz der „Louis Cohn mechanische Strickerei und Strumpfwarenfabrik“, war das Unternehmen bekannt für die Herstellung von gestrickten Strümpfen, Socken und Sportstrümpfen, die in alle Welt verschickt wurden. Mehrere tausend Paar Strümpfe und Socken verließen Woche für Woche die Werksräume und Fabrikation der Louis Cohn Strumpfwarenfabrik AG.

Die eh. Strumpfwarenfabrik und Kontor liegen, nach Arisierung/Pfändung durch das Nazi-Regime, Jahrzehnten der Nachnutzung durch den VEB Feuerlöschgeräte zu DDR-Zeiten brach. Unmittelbar im Zentrum der Görlitzer Innenstadt gelegen, wird an einer Neubelebung gearbeitet. Die Louis-Cohn-Höfe sehen nach der laufenden Sanierung Wohnen im Innenstadtzentrum in zentraler Lage.

Der Brauhof auf der Neißstraße bestand wohl bereits im Mittelalter. Bei den beiden Stadtbränden in den Jahren 1525 und 1...
20/05/2026

Der Brauhof auf der Neißstraße bestand wohl bereits im Mittelalter. Bei den beiden Stadtbränden in den Jahren 1525 und 1726 wurden neben vielen anderen Häusern auch die Brauerei komplett zerstört. Nach dem zweiten Brand wurde das Gebäude wieder aufgebaut.

Im Jahre 1836 ging der Gastronomiebetrieb an den Brauer Carl Gottfried Müller der die Brauerei ausbaute und sie 22 Jahre später an seinen Sohn Carl Louis Müller verkaufte, welcher den Betrieb dann unter dem Namen Louis Müller's Brauerei Görlitz weiterführte. Zu dieser Zeit wurden vor Ort die Sorten Lager-, Bock-, Weiss- und Braunbier hergestellt.
Um eigenes, von anderen Brauereien unabhängiges Bier produzieren zu können, kauften Gastwirte der Stadt Görlitz 1909 die Brauerei auf und aus ihr wurde die Görlitzer Wirte Brauerei eGmbH und 1918 dann die Görlitzer Bürgerbräu AG beziehungsweise das Bürgerliche Brauhaus Görlitz.

Als der Betrieb einige Jahrzehnte später dann als Bürgerliches Brauhaus Görlitz (BBG) oder Bürgerbräu weiterfirmierte, bestand das Firmenlogo aus einem schwarzen Kreis mit den Buchstaben "BBG" und einem Piktogramm, das zwei, sich gegenüberstehende und augenscheinlich zuprostende Personen mit Biergläsern zeigt.

Das Gasthaus mit dem Namen "Bürgerstübl" findet sich in den historischen Räumlichkeiten der Neißstraße No. 27

Der bereits im 19. Jahrhundert angelegte Goldfischteich im Stadtpark Görlitz wurde 2013 zuletzt einer gründlichen Sanier...
18/05/2026

Der bereits im 19. Jahrhundert angelegte Goldfischteich im Stadtpark Görlitz wurde 2013 zuletzt einer gründlichen Sanierung unterzogen und lödt seitdem zum Besuch. Seinerzeit wurde auch die Fontäne wieder in Betrieb genommen, die bereits seit 1953 im Teich zu erleben ist

Adresse

C/o Stadtforum Kunnerwitzer Str. 7
Görlitz
02826

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