Ars Augusta e.V.

Ars Augusta e.V. Gemeinnütziger Verein für die Förderung der Kultur und Völkerverständigung.

Schloss Krobnitz – hier beginnt unser erster Liederabend am 17.Oktober.Vorgestern waren wir in der Oberlausitz, fünf Kil...
29/08/2026

Schloss Krobnitz – hier beginnt unser erster Liederabend am 17.Oktober.
Vorgestern waren wir in der Oberlausitz, fünf Kilometer außerhalb von Reichenbach, 20 Minuten westlich von Görlitz: Schloss Krobnitz. Weiße Fassade, Balustrade, Lindenallee, dahinter Felder, Wiesen und ein stiller Park. Genau der Ort, den wir uns für das Lied Festival vorgestellt haben.
Mitte des 18. Jahrhunderts bauten die Herren von Uechtritz hier ein barockes Herrenhaus. 1873 kaufte Graf Albrecht von Roon das Gut – der preußische Kriegsminister, der nach einem Leben in Berlin seinen Altersruhesitz nicht in der Hauptstadt, sondern in dieser landwirtschaftlichen Landschaft suchte. Er ließ das Haus im klassizistischen Stil aufstocken, nach dem Vorbild des Berliner Kriegsministeriums, erweiterte den Park und legte im hinteren Teil die Familiengruft an. Heute ist Krobnitz Museum und Kulturort: ein Stück preußischer Geschichte mitten in Sachsen – und zugleich ein Gutshof, der wieder atmet.
Gegenüber dem Schloss liegt die Alte Schmiede. Aus der ehemaligen Gutsschmiede sind Konzertsäle geworden. Dort steht ein wunderbarer Blüthner, Leihgabe der Familie Wiegand. An diesem Flügel wollen wir mehrere Liederabende spielen – der erste am 17. Oktober.
Wer zum Konzert kommt, kommt nicht nur ins Haus. Man geht durch den Park, hört danach noch die Stille des Friedenstals, versteht, warum Lied und Landschaft zusammengehören.
Wir kommen wieder. Mit Gesang.
Schloss Krobnitz · Alte Schmiede · Reichenbach/O.L.

17. Oktober – 1. Liederabend

Wow -sie loben unsere wunderschöne Oberlausitz. Danke schön. Bitte kommt in unseren Konzerten, wir füllen diese Denkmäle...
28/08/2026

Wow -sie loben unsere wunderschöne Oberlausitz. Danke schön. Bitte kommt in unseren Konzerten, wir füllen diese Denkmäler mit tollen Musik.

27/08/2026

„Reicht euch der ewgen Freundschaft Bruderhand,
die nur ein Wahn, nie Wahrheit euch so lang entzog!“

Wolfgang Amadeus Mozart — Die ihr des unermesslichen Weltalls Schöpfer ehrt, KV 619 (1791): eine „Kleine deutsche Kantate“ für Solostimme und Klavier.

Mozart schrieb sie im Juli 1791 in Wien, im selben Spätsommer wie das Ave verum corpus und die Zauberflöte. Der Text stammt von Franz Heinrich Ziegenhagen, einem Hamburger Kaufmann und Freimaurer mit aufklärerischen Idealen.
Schon der Anfang gibt den Ton vor: Wer den Schöpfer des unermesslichen Weltalls ehrt, darf ihn Jehova, Gott, Fu oder Brahma nennen — der Name ist gleichgültig. Es folgt ein Aufruf zu Liebe, Ordnung, Harmonie und Mitmenschlichkeit, die Fesseln von Vorurteil und Sektengeist zu sprengen und wahres Glück in Weisheit und Brüderlichkeit zu finden.
Diese lange, schöne Lied-Kantate haben das deutsche Duo Aaron Selig (Bass) und Maximilian Jäger (Klavier) für den Wettbewerb gewählt — ein sehr junges Duo (Aaron ist 23). Halbfinale 2026. Viel Freude beim Hören …

Wussten Sie, dass viele Mätressen der Könige im Barockzeitalter Künstlerinnen waren? Fastnachts-Lust ist tatsächlich Tei...
25/08/2026

Wussten Sie, dass viele Mätressen der Könige im Barockzeitalter Künstlerinnen waren? Fastnachts-Lust ist tatsächlich Teil einer Konferenz über dieses Phänomen. Drei Tage lang treffen sich Historiker in Dresden, um über Frauen wie Maria Aurora von Königsmarck zu sprechen – Mätresse Augusts des Starken, selbst Dichterin und Musikerin. Auch Ludwig XIV. hatte Mätressen, die künstlerisch begabt waren.
Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, sind Sie herzlich willkommen zur Konferenz in der SLUB Dresden – der Eintritt ist frei. Und als Highlight: unser wunderschönes Opera-Ballett in der Schlosskapelle am Montag 28.9 abends!

Kurz vor unserem 10-jährigen Jubiläum!Es sind fast zehn Jahre her, dass Eleni Müller (damals Ioannidou) Musikerinnen und...
21/08/2026

Kurz vor unserem 10-jährigen Jubiläum!
Es sind fast zehn Jahre her, dass Eleni Müller (damals Ioannidou) Musikerinnen und Musiker von beiden Seiten der Neiße zusammenbrachte, die auf Kopien historischer Instrumente spielten und sich für Alte Musik interessierten. So entstand "Das Lausitzer Barockensemble".

Gründungsmitglied Szczepan Dembiński (Barockcello) spielt auch in "Fastnachts-Lust" und übernimmt die Rolle des Konzertmeisters. Weitere langjährige Mitglieder, die wir mit Freude wiedersehen werden:
Dominika Garncarz (Viola), Maria Wilgos (Theorbe), Mateusz Janus (Violine) und Hanna Piasna (Oboe).

Neue Musikerinnen und Musiker im Ensemble:
Vojtěch Zajíc aus Brno (Violine), Paulina Dołęgowska (Oboe), Radek Dembiński (Viola da Gamba) und Reinhard Seeliger (Cembalo).

Ich habe in meinem Leben schon viele Säle gesehen. Nirgendwo habe ich einen solchen „Wow-Effekt“ erlebt wie in der Schlo...
21/08/2026

Ich habe in meinem Leben schon viele Säle gesehen. Nirgendwo habe ich einen solchen „Wow-Effekt“ erlebt wie in der Schlosskapelle. Kein Foto kann die Harmonie und Wärme der Farben, des Sandsteins, des Holzes und des Backsteins, der Renaissance und des Frühbarocks wiedergeben – das muss man einfach erleben! Und dann geht man durch diese phänomenale Holztür in den Hof der Residenz, der gerade saniert wird (Abschluss 2028). Nie im Leben habe ich etwas Schöneres gesehen und noch dazu so perfekt saniert! Meine Hochachtung an Dresden!

Zur Geschichte: Die Dresdner Schlosskapelle (im Residenzschloss) wurde ursprünglich 1556 geweiht. Sie war lange die wichtigste evangelische Hofkirche Sachsens und ein bedeutendes Zentrum der Kirchenmusik (u. a. Wirkungsstätte von Heinrich Schütz und der Sächsischen Staatskapelle). Im Zweiten Weltkrieg wurde sie zerstört. Die aufwendige Rekonstruktion (besonders das berühmte Schlingrippengewölbe) wurde 2025 abgeschlossen und die Kapelle im November 2025 wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Adresse

Augustastrasse 6
Görlitz
02826

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