06/11/2022
Die Fachgruppe Notfalldarstellung war bei der Rettungsübung an der Neubaustrecke
Wendlingen-Ulm im Einsatz.
Im Bürgerhaus in Aichelberg wurden durch die Fachgruppenmitglieder 20 verletzte
Übungsteilnehmer/innen für ihren Einsatz im Bossler Tunnel vorbereitet.
Von Knochenbrüchen über internistische bis zu psychischen Notfällen war die gesammte
Palette an Verletzungsmustern für die eingesetzten Hilfskräfte vorgesehen.
Die Mitglieder/innen der
Fachgruppe Notfalldarstellung konnten bei dieser Gelegenheit , die
Abläufe als Übungsleitung Notfalldarstellung, Mimaufsichten in Schiedsrichterfunktion und
Übungsbeobachter in der Praxis Testen und neue Erkenntnisse in der Zusammenarbeit mit
der Deutschen Bahn, den Feuerwehren und den Katastrophenschutzeinheiten des Malteser
Hilsdienstes (MHD) und des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), im Landkreis Göppingen sammeln.
Die Feuerwehren kümmerten sich in erster Linie um die Brandbekämpfung eines
Regionalexpresszuges der im Tunnel einen Nothalt hatte, nachdem im Zug ein Abteil in Brand
geraten war.
Ein Teil der unverletzten aber gehfähigen Patienten, rettete sich über eine Querverbindung in
die zweite Tunnelröhre , die dann in einem Fußmarsch in Richtung Portal Aichelberg verlassen wurde.
Die zweite Gruppe der verletzten Übungsteilnehmer die ursprünglich nach Erstrettung durch die Feuerwehrkräfte
aus dem Zugabteil gebracht wurden, platzierte man in der zweiten rauchfreien Tunnelröhre um sie von den Einsatzkräften des
MHD und des DRK in die Rettungsfahrzeuge aufzunehmen und anschließend zum Behandlungsplatz beim
Tunnelportal Hohenstadt zu verbringen.
Nach Sichtung und Erstversorgung am Behandlungsplatz wurde gegen 18:00 Uhr für die Abteilung Notfalldarstellung das
Übungsende verkündet.
Abschließend wurden die Verletzungsdarsteller und die Mitglieder der Notfalldarstellung
nach Aichelberg zum Abschminken gebracht.
Im Bürgerhaus Aichelberg bedankte sich die Übungsleitung NOTFALLDARSTELLUNG .
bestehend aus den Fachgruppenleitern Claudia Seher und Dietmar Epple, bei den Übungsteilnehmern, die ihre
Freizeit für diese Einsatzübung geopfert haben.
Ab Dezember sollen auf der Neubaustrecke die ersten Züge fahren. Am Wochenende findet deshalb eine große Einsatzübung von Rettungskräften statt - mit Auswirkungen auf die Anwohner.