Regionaler Fahrgastbeirat des Landkreises Göppingen im VVS

Regionaler Fahrgastbeirat des Landkreises Göppingen im VVS Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Regionaler Fahrgastbeirat des Landkreises Göppingen im VVS, Gemeinnützige Organisation, Lange Straße 14, Göppingen.

Göppinger Bahnhofsaufzug erneut nicht einsatzbereit:Ersatzteile kommen am DienstagAm Göppinger Bahnhof müssen mobilitäts...
22/03/2021

Göppinger Bahnhofsaufzug erneut nicht einsatzbereit:
Ersatzteile kommen am Dienstag

Am Göppinger Bahnhof müssen mobilitätseingeschränkte Fahrgäste erneut mit einem lahmgelegten Aufzug rechnen. Der erst kürzlich installierte Aufzug am Bahnhofsplatz, der über den Steg den barrierefreien Zugang zu den Gleisen und zur Südstadt sichert, ist defekt. Wie der Göppinger VVS-Fahrgastbeirat von der Deutschen Bahn erfuhr, werden voraussichtlich am Dienstag Ersatzteile für den Aufzug geliefert. In den Auskunftsmedien ist die fehlende Barrierefreiheit von Bahnhofsseite leider nicht vermerkt. Somit kann auch nicht online kontrolliert werden, ob der Aufzug tatsächlich ab Dienstag wieder in Betrieb ist.

Zwischen Januar 2019 und Januar 2021 war wegen des Austauschs der drei Bahnhofsaufzüge der Göppinger Bahnhof nur acht Monate wirklich barrierefrei. Der Fahrgastbeirat hatte den enormen Zeitaufwand bemängelt, der in keinem vernünftigen Verhältnis zum eigentlichen Austausch stehe. Die Deutsche Bahn wollte mit der Modernisierung der Aufzüge den stufenfreien Zugang zu allen Gleisen zukunftssicher machen. Die Investitionen kosteten nach Bahnangaben 915.000 Euro.

WEITERE INFORMATIONEN
Die DB-Mobilitätsservice-Zentrale gibt unter der Telefonnummer 0180 6 512 512 (20 ct/Anruf aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 60 ct/Anruf) aktuelle Auskünfte zur Barrierefreiheit in den Bahnhöfen des Filstals.

Zukunftsprojekt Albbahnhof bei Merklingen:Landkreis Göppingen sieht mehr Chancen als RisikenDer Göppinger Kreisverkehrsp...
10/02/2021

Zukunftsprojekt Albbahnhof bei Merklingen:
Landkreis Göppingen sieht mehr Chancen als Risiken

Der Göppinger Kreisverkehrsplaner Jörg-Michael Wienecke sieht durch den Regionalverkehr auf der künftigen Schnellbahntrasse durchaus die Konkurrenzsituation zur Filstalbahn. Doch überwiegen für die Kreisverwaltung die Chancen, die sich durch die parallel verlaufenden Regionalexpress-Linien ergeben. In einem Gespräch mit dem FGB Göppingen sagte Wienecke: „Die Infrastruktur wird sich verändern, aber man braucht beides, den Halt in Merklingen und den regionalen Halt in Göppingen, um dem öffentlichen Nahverkehr langfristig zum Erfolg zu verhelfen.“

Nach den derzeitigen Planungen des Landes soll die Regionalexpress-Linie Lindau-Stuttgart Hbf weiterhin durchs Filstal führen, ein weiterer Regionalexpress ist vom Bodensee nach Würzburg geplant. Dieser fährt ab Ulm Hbf über Merklingen und die Schnellbahntrasse zum Stuttgarter Filderbahnhof (Flughafen, Messe, Fernbusbahnhof), dem Stuttgarter Hauptbahnhof und weiter nach Würzburg. Beide Linien sollen stündlich verkehren. Ab Merklingen beträgt die Fahrzeit nach Ulm 10 Minuten, zum Filderbahnhof 20 und zum Stuttgarter Hauptbahnhof 30 Minuten.

Damit Bewohner im Landkreis Göppingen vom Albbahnhof profitieren, ist eine neue Buslinie vom Oberen Filstal zum Albbahnhof vorgesehen. Dieser liegt nur 4 Kilometer von der Kreisgrenze entfernt an der Landstraße zwischen Hohenstadt und Merklingen. Er wird über den „Verband Region Schwäbische Alb“ auch von Wiesensteig, Mühlhausen i. T., Drackenstein, Bad Ditzenbach und Hohenstadt gefördert.

Wie diese und weitere Städte und Gemeinden aus dem Oberen Filstal konkret an den Albbahnhof angebunden werden, ist laut Kreisverkehrsplaner Wienecke noch nicht spruchreif. Dazu müssten erst die vorgesehenen Merklinger Abfahrtszeiten der Regionalexpress-Züge bekannt sein, zunächst für die Teilstrecke Ulm-Wendlingen, die als erstes verwirklicht werden soll. Liegen die Abfahrten Richtung Ulm und Wendlingen und später Richtung Filderbahnhof zeitlich zu weit auseinander, gäbe es Probleme mit dem Zubringerbus aus dem Oberen Filstal. Dieser soll stündlich fahren.

Wienecke machte jedoch auch Hoffnung, dass die Buslinie zum Albbahnhof mit anderen Verbindungen verknüpft werden könnte. Möglichkeiten ergeben sich zudem durch die kleine Nahverkehrs-Drehscheibe am Albbahnhof selbst. Hier könnten nicht nur Buslinien aus dem Göppinger VVS-Gebiet und dem Ulmer DING-Verbund ankommen, sondern auch aus dem Landkreis Reutlingen („naldo“-Verkehrsverbund).

Eine reguläre VVS-Buslinie aus dem Oberen Filstal wäre die Angelegenheit des Landkreises Göppingen, für eine Expressbuslinie wäre zumindest bis zur Kreisgrenze der Verband Region Stuttgart zuständig. Hier könnte das Land auch Fördergelder bereitstellen. Allerdings sollen die Expressbusse der Region Querverbindungen zwischen wichtigen Verkehrsachsen herstellen. Das käme wohl nur bei einer Buslinie ab Geislingen zum Albbahnhof in Frage. Sie würde die Filstalbahn mit dem Regionalverkehr auf der Schnellbahntrasse verbinden.

WEITERE INFORMATIONEN
Verband Region Schwäbische Alb:
https://region-schwaebische-alb.de/
Albbahnhof Merklingen:
https://www.bahnprojekt-stuttgart-ulm.de/de/projekt/anschlussprojekte/standard-titel/

Kreisimpfzentrum in der Göppinger Werfthalle:Fahrgastbeirat fordert bessere Anbindung an ÖffisDer Göppinger VVS-Fahrgast...
08/02/2021

Kreisimpfzentrum in der Göppinger Werfthalle:
Fahrgastbeirat fordert bessere Anbindung an Öffis

Der Göppinger VVS-Fahrgastbeirat hat zur gegenwärtigen Anbindung des Kreisimpfzentrums an den Busverkehr nur negative Rückmeldungen erhalten. Deshalb hat er sich dazu entschieden, in einem Brief an Landrat Edgar Wolff einen verbesserten Taktverkehr der Linie 901 zum Stauferpark zu fordern. Dies sei insbesondere für Senioren und Menschen mit eingeschränkter Mobilität dringend geboten. In dem Brief heißt es u. a.:

„Die Linie 901 direkt zum Göppinger Impfzentrum in der Werfthalle fährt bisher nur alle 60 Minuten. Dadurch ergeben sich teilweise lange Anfahrtswege, vor allem am Wochenende, zu einer Zeit also, in der der überwiegende Teil der Impfungen momentan stattfindet. So dauert etwa die Fahrt vom Oberen Filstal zur Werfthalle im Extremfall bis zu zwei Stunden mit einer Wartezeit von fast einer Stunde am Göppinger ZOB. Das ist im wahrsten Sinne des Wortes nicht zielführend.

Außerdem möchte der Fahrgastbeirat darauf verweisen, dass die Linie 933 mit Ausstieg an der John-F.-Kennedy-Straße nicht als Alternative bezeichnet werden kann. Sie fährt am Wochenende sogar nur alle 120 Minuten, die Haltestelle ist 750 Meter von der Werfthalle entfernt. Der Weg ist vielen Senioren ab 80 Jahren bzw. Menschen mit eingeschränkter Mobilität nicht zuzumuten. Dazu tragen sicherlich auch die schwierige Geländebeschaffenheit und die Tatsache bei, dass der Gehweg an der Manfred-Wörner-Straße teilweise fehlt bzw. sich in sehr schlechtem Zustand befindet. Das ist natürlich bei schlechten Witterungsverhältnissen noch stärker zu berücksichtigen.

Der Fahrgastbeirat sieht es in der gegenwärtigen Situation als unerlässlich an, den Taktverkehr auf der Linie 901 zu verdichten und alle 30 Minuten eine Fahrt anzubieten. Dabei sollten auch in den Randzeiten nur reguläre Busse und keine Kurse mit Voranmeldung verkehren. Wenn sich die Zahl der Impfungen in der Werfthalle wie angestrebt erhöht, empfiehlt der Beirat die Taktverdichtung auf 15 Minuten während der Öffnungszeiten des Impfzentrums. Nur durch solche Verbesserungen kann tatsächlich das Versprechen des VVS eingelöst werden, dass alle Impfzentren der Region „gut angebunden“ sind und „sicher und bequem“ erreicht werden können."

WEITERE INFORMATIONEN ZUR GEGENWÄRTIGEN SITUATION
Auf der Linie 901 wurde bisher nur der sonntägliche Takt von 120 auf 60 Minuten verdichtet. Dies gilt laut VVS vorläufig bis 21. Februar. Außerdem ist der Göppinger ZOB mit Ausnahme von Bussteig Z nicht barrierefrei. Die Linie 901 fährt von Bussteig A ab.

Regionaler Fahrgastbeirat des Landkreises Göppingen im VVS:Neue Interessenvertretung für Bus- und BahnkundenDie Anliegen...
08/02/2021

Regionaler Fahrgastbeirat des Landkreises Göppingen im VVS:
Neue Interessenvertretung für Bus- und Bahnkunden

Die Anliegen der Bus- und Bahnkunden im Kreis Göppingen an die richtigen Stellen zu bringen: Das ist die Aufgabe des neuen Fahrgastbeirats, den sieben Verbände im Juni 2020 im Göppinger Landratsamt gründeten. Er ist an den Stuttgarter Verkehrsverbund angeschlossen und firmiert daher als „Regionaler Fahrgastbeirat des Landkreises Göppingen im VVS“. Er soll die Fragen und Anregungen der Kreisbewohner zur Vollintegration an den VVS weiterleiten, um somit den Übergang in den neuen Verkehrsverbund erfolgreich mitzugestalten.

Gründungsmitglieder des Regionalbeirats sind die Kreisverbände des ADFC und des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) sowie der Kreisseniorenrat, der Kreisjugendring, der Göppinger Gesamtelternbeirat, der Kreisbehindertenring und die Lokale Agenda Göppingen. Bei der Zusammensetzung orientiert sich der Göppinger Beirat am großen VVS-Fahrgastbeirat, der bereits seit 1997 aktiv an der Verbesserung des Bus- und Bahnangebots mitarbeitet.

Für den Stuttgarter Verkehrsverbund ist es ein Novum, dass ein Mitgliedslandkreis einen eigenen Fahrgastbeirat erhält. VVS-Geschäftsführer Stammler will damit die besondere Situation des Stauferkreises anerkennen. Er ist relativ weit von der Landeshauptstadt entfernt, verfügt über keine S-Bahn und ist zusätzlich am Oberzentrum Ulm orientiert. Der Sprecher des Göppinger Regionalbeirats und dessen Stellvertreter fungieren als Verbindungsglied zum Stuttgarter Fahrgastbeirat und nehmen an seinen Sitzungen teil.

Zum Sprecher des Göppinger Regionalbeirats wurde Heiko Stobinski vom VCD gewählt. Stellvertreterin ist Stephanie Hansert-Schupp vom Gesamtelternbeirat Göppingen. Jörg-Michael Wienecke, Leiter des Amts für Mobilität und Verkehrsinfratsruktur im Landratsamt, hat bei der Gründungsversammlung zugesichert, als Ansprechpartner weiterhin zur Verfügung zu stehen. Auch künftig werden einige Entscheidungen zum Bus- und Bahnverkehr in Göppingen getroffen.

Mittel- und langfristige Ziele des Fahrgastbeirats sind neben der halbstündlichen Regionalbahn-Verbindung nach Ulm die Reaktivierung der Voralbbahn und deren Verlängerung nach Kirchheim/ Teck, ein Modellversuch für den ländlichen Raum nach dem Vorbild des Hofer Landbusses und die Barrierefreiheit im Bus- und Bahnverkehr im Landkreis Göppingen. Hier findet eine enge Abstimmung mit dem Verkehrsexperten des Kreisbehindertenrings, Reinhard Grams, statt. Zunächst stehen der Bahnhof in Geislingen und der ZOB in Göppingen, welche saniert werden sollen, im Mittelpunkt. Um die Projekte angemessen begleiten zu können, sind vierteljährliche Sitzungen vorgesehen. Diese finden grundsätzlich öffentlich statt.

Mit der Neugründung des Göppinger Fahrgastbeirats versuchen alle Beteiligten die Fehler zu vermeiden, die beim „Filsland“-Fahrgastbeirat aufgetreten sind. Hier führten externe und interne Kommunikationsprobleme zum Scheitern.

In einer gemeinsamen Sitzung von VVS-Geschäftsführer Horst Stammler, Kreisverkehrsplaner Jörg-Michael Wienecke und „Filsland“ am Ende des vergangenen Jahres hatten die verbliebenen Fahrgastbeiräte Reinhard Grams (Kreisbehindertenring) und Heiko Stobinski (VCD) skizziert, wie es weitergehen könnte. Hier sicherte Horst Stammler zu, dass der neu zu bildende Regionalbeirat vom VVS anerkannt wird. Dessen Aufstellung ist der ehrenamtlichen Arbeit des Kreisbehindertenrings mit Reinhard Grams und der Vorsitzenden Heike Baehrens zu verdanken.

Mitglieder Regionaler Fahrgastbeirat des Landkreises Göppingen im VVS:
Heiko Stobinski (Sprecher), VCD-Kreisverband Göppingen
Stephanie Hansert-Schupp (Stellvertreterin), Gesamtelternbeirat Göppingen
Dirk Messer, ADFC-Kreisverband Göppingen
Reinhard Grams, Kreisbehindertenring
Tobias Klopfer, Kreisjugendring
Harald Kraus, Kreisseniorenrat
Burkhard Wollny, Lokale Agenda Göppingen
Beratung: Dr. Wolfgang Staiger, Sprecher des VVS-Fahrgastbeirats (Pro Bahn)

Der Göppinger Fahrgastbeirat kann ab sofort erreicht werden unter:
[email protected]

Adresse

Lange Straße 14
Göppingen
73033

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