Hilfe für ehemalige Kindersoldaten und afrikanische Kriegsopfer e.V.

Hilfe für ehemalige Kindersoldaten und afrikanische Kriegsopfer e.V. Der Förderverein unterstützt Wiederaufbau- und Rehabilitationsprojekte in der Region Gulu in Norduganda. Unterkünfte, Krankenhäuser, Schulen etc. zu errichten.

Besondere Aufmerksamkeit kommt den kriegsgeschädigten jungen Menschen und ehemaligen Kindersoldaten zu. Im Rahmen des nationalen Wiederaufbauplans nach Ende des Bürgerkriegs in Uganda, fördert dieses Selbsthilfeprojekt kriegsgeschädigte Jugendliche im Norden des Landes nahe der Stadt Gulu. Der Verein fördert Kleinprojekte, wobei wir sowohl bei der Planung, Umsetzung und Auswertung beteiligt sind.

Deshalb können wir, im Gegensatz zu großen Hilfsorganisationen, größst mögliche Transparenz in den Arbeitsabläufen als auch in der Verwendung der Fördermittel realisieren. Unsere Arbeit zielt darauf ab, der kriegsgeschädigten Jugend eine berufliche Perspektive zu verschaffen, um sie in die Lage zu versetzen, ihren Lebensunterhalt unabhängig zu bestreiten. Hierzu bedarf es der Wiederherstellung der Infrastruktur im ehemaligen Kriegsgebiet. In Zusammenarbeit mit der lokalen Bauernvereinigung ist der Ausgangspunkt für das Projekt die Rekultivierung der Agrarflächen. Derzeit liegt aufgrund der schwachen Infrastruktur und der fehlenden Arbeitskräfte ein großes Potenzial an landwirtschaftlicher Nutzfläche brach. Die potenziellen Produktionsflächen werden dringend für die Lebensmittelversorgung der Bevölkerung benötigt. Im Rahmen einer Fünfjahresplanung hat die Bauernvereinigung die erste Phase abgeschlossen. Die vor allem gut gebildeten jungen Menschen haben in Eigeninitiative viele Agrarflächen zurückgewonnen und verbuchen erste Ernten. Erträge aus dem Verkauf der Überschüsse werden in zu einen Teil in die Verbesserung der Produktionsweise investiert. Mangeln tut es jedoch besonders an Werkzeugen, welche vor Ort teuer sind. Problem
Primär fehlt es an Unterkünften für Arbeitskräfte in der Landwirtschaft sowie an Speichermöglichkeiten für Wasser sowie Agrarerzeugnisse. Eine großräumige Bewirtschaftung der des Landes ist unter diesen Bedingungen nicht möglich. Als Folge ist die Jugend gezwungen, weiterhin in den urbanen Schutzcamps zu verharren, wo sie auf Hilfelieferungen des Staates oder Wohltätiger Organisationen angewiesen ist. Ziel
Das Selbsthilfeprojekt ist die Phase einer langfristig angelegten ökonomischen wie pädagogischen Förderung. Durch die Beteiligung der Jugend am Wiederaufbau ihres Landes ist es möglich, ihr Selbstwertgefühl zu stärken und ihre soziale Anerkennung voranzutreiben. Auf diese Weise kann ihnen geholfen werden, Kriegstraumata zu bewältigen und sich sozial zu rehabilitieren. Aktuelles Projekt
Der Bevölkerung in der Region Paminyai werden Maschinen der umweltschonenden SISSB-Technik zur Verfügung gestellt. Hiermit ist es möglich aus den vorhandenen Bodenressourcen, ohne kostspielige Zusatzstoffe, autark wetterbeständiges Baumaterial zu produzieren. Gleichzeitig werden im Bausektor Beschäftigungsmöglichkeiten für ungelernte Jugendliche geschaffen. Die Unterkünfte bieten auf mittelfristige Sicht den jungen Menschen die Chance die Perspektivlosigkeit der Stadt zu überwinden und eine Tätigkeit in der Landwirtschaft anzunehmen. E-mail: [email protected]

Adresse

Landsberger Allee 80
Friedrichshain
10249

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