PSNV - Bodenseekreis

PSNV - Bodenseekreis Erste Hilfe für die Seele Es gibt Momente, in denen Menschen durch Not- und Unglücksfälle aus der Normalität ihres Lebens gerissen werden. Sie sind da, hören zu.

Wenn Eltern durch das plötzliche Versterben ihres Kindes wie gelähmt sind, die Polizei nach einem schweren Verkehrsunfall der Familie die Nachricht vom Tod des Vaters überbringen muss oder Menschen mit dem Suizid eines nahen Angehörigen oder Freundes zurechtkommen müssen. n diesen Situationen leisten die ehrenamtlichen Helfer des Notfallnachsorgedienstes im DRK-Kreisverband Bodenseekreis "Erste Hi

lfe für die Seele" und begleiten die Betroffenen psychosozial. Die Maßnahmen der psychosozialen Notfallversorgung zielen darauf, dass die Betroffenen diese kritischen Lebensereignisse und die damit einher gehende Belastung bewältigen können. Die Aufgabe der Helfer des Notfallnachsorgedienstes ist eine kurzfristige, zeitlich begrenzte Begleitung und Unterstützung von Menschen in akuten Krisensituationen. Um die Qualität dieser Begleitung nach einheitlichen Standards sicherstellen zu können, sind Ziele, Aufgaben, Einsatzindikationen, Maßnahmen sowie Anforderungen und Ausbildungscurricula im DRK-Rahmenkonzept PSNV (psychosoziale Notfallversorgung) beschrieben. Im Oktober 2024 wurde eine Kooperation mit der ökumenischen Notfallseelsorge sowie mit der Johanniter-Unfallhilfe aus dem Regionalverband Bodensee-Oberschwaben initiiert. Seitdem arbeiten alle Organisationen unter den Namen PSNV-Bodenseekreis zusammen.

Psychosoziale Notfallversorgung im AustauschAm 20.05.2026 trafen sich die PSNV Bodenseekreis (PSNV-B) und der Einsatznac...
21/05/2026

Psychosoziale Notfallversorgung im Austausch

Am 20.05.2026 trafen sich die PSNV Bodenseekreis (PSNV-B) und der Einsatznachsorgedienst (PSNV-E) zu einem gemeinsamen Dienstabend. Die seit Jahren bestehende Tradition dient der Fortbildung sowie dem Austausch und stärkt die Zusammenarbeit beider Systeme, die bei gemeinsamen Einsätzen regelmäßig Schnittstellen haben.
Besonderer Gast des Abends waren Vertreterinnen und Vertreter der PSNV-Systeme aus dem Landkreis Biberach. Sie berichteten eindrucksvoll von ihren Erfahrungen beim schweren Zugunglück bei Riedlingen im Juli 2025.
Die Berichte gaben spannende Einblicke in die vielfältigen Aufgaben der PSNV sowie die Herausforderungen, die nicht nur während des Einsatzes, sondern auch in den Tagen danach bewältigt werden mussten – häufig fernab der öffentlichen Wahrnehmung.
Beim anschließenden gemeinsamen Vesper wurde der fachliche und kameradschaftliche Austausch weiter vertieft.

Zu einem außergewöhnlich tragischen Einsatz wurde die Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) am gestrigen Samstagabend a...
10/05/2026

Zu einem außergewöhnlich tragischen Einsatz wurde die Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) am gestrigen Samstagabend alarmiert.
An einem Bahnübergang wurde ein Kleinkind von einem Zug erfasst. Die PSNV-Bodenseekreis war mit vier Einsatzkräften vor Ort im Einsatz. Zusätzlich wurde der Einsatznachsorgedienst hinzugezogen.

Vielen Dank an alle beteiligten Einsatzkräfte und Organisationen für die sehr gute und professionelle Zusammenarbeit in dieser belastenden Situation.

Weitere Informationen zum Ereignis können der nachfolgenden Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Ravensburg entnommen werden.

Vierjähriges Kind nach Kollision mit Zug verstorben

Bei einem schweren Verkehrsunfall an einem Bahnübergang in der Ortsmitte von Sipplingen am Samstagabend hat ein vierjähriges Kind sein Leben verloren. Den bisherigen polizeilichen Ermittlungen zufolge befuhr das Mädchen mit einem Laufrad kurz vor 19.30 Uhr trotz geschlossener Halbschranken den Bahnübergang an der Seestraße und wurde dabei von einem herannahenden Regionalexpress, der von Überlingen in Richtung Radolfzell fuhr, trotz Gefahrenbremsung erfasst. Hierdurch erlitt die Vierjährige lebensgefährliche Verletzungen und wurde nach notärztlicher Erstversorgung mittels Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Dort erlag sie in der Nacht ihren schweren Verletzungen. Neben der örtlichen Feuerwehr, dem Rettungsdienst und einem Notfallmanager der Deutschen Bahn waren auch Betreuungskräfte des Sanitätsdienstes und der Psychosozialen Notfallversorgung am Einsatzort und kümmerten sich um Angehörige, Zeugen und die rund 65 Zugfahrgäste. Von den Insassen wurde nach derzeitigem Stand niemand körperlich verletzt. Die Verkehrspolizei Ravensburg hat die Ermittlungen zur Klärung des genauen Unfallhergangs übernommen. Hierzu bitten die Beamten mögliche weitere Zeugen, die den Geschehensablauf beobachtet haben und noch nicht befragt wurden, sich unter Tel. 0751/803-0 zu melden. Die Bundespolizei war ebenfalls am Unfallort und unterstützte die Unfallermittlungen.

Foto: swd-medien

Außergewöhnlich einsatzreicher TagDer letzte Tag im April war für die Psychosoziale Notfallversorgung im Bodenseekreis (...
01/05/2026

Außergewöhnlich einsatzreicher Tag

Der letzte Tag im April war für die Psychosoziale Notfallversorgung im Bodenseekreis (PSNV) besonders herausfordernd.
Insgesamt mussten sechs Einsätze bewältigt werden.
Unter anderem wurden Angehörige nach einem Todesfall betreut sowie gemeinsam mit der Polizei zwei Todesnachrichten überbracht. Darüber hinaus gab es zwei Einsätze, bei denen Beratung und Aufklärung nach belastenden Ereignissen im Mittelpunkt standen.
Besonders tragisch war ein Verkehrsunfall, zu dem wir ebenfalls gerufen wurden und bei dem ein Verkehrsteilnehmer ums Leben kam.

Weitere Informationen zu dem Verkehrsunfall finden Sie in der nachfolgenden Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Ravensburg

Motorradfahrer bei Verkehrsunfall tödlich verletzt

Tödlich verletzt wurde ein 31-jähriger Motorradfahrer bei einem schweren Verkehrsunfall am Donnerstagabend im Deggenhausertal. Den bisherigen Ermittlungen der Verkehrspolizei zufolge befuhr der Zweiradlenker gegen 19.30 Uhr die L 204 von Wittenhofen in Richtung Urnau, als ein vor ihm fahrender 23-jähriger Pkw-Lenker aus bislang nicht geklärter Ursache mit seinem Lexus in einer Linkskurve kurz nach dem Abzweig Roggenbeuren rechts die Leitplanke touchierte. Ebenfalls aus bislang nicht geklärtem Grund kam der nachfolgende 31-Jährige mit seiner Suzuki daraufhin zu Fall und prallte gegen die Leiteinrichtungen. Hierdurch wurde er so schwer verletzt, dass er trotz sofortiger Wiederbelebungsmaßnahmen von Ersthelfern und des Einsatzes eines Notarztes, der mittels Rettungshubschrauber zum Unfallort geflogen wurde, noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen erlag. Neben dem Rettungsdienst war auch die Feuerwehr am Unfallort im Einsatz, die Psychosoziale Notfallversorgung kümmerte sich um die Beteiligten und Zeugen. Die Strecke war bis in die Nacht hinein voll gesperrt, die Straßenmeisterei richtete eine örtliche Umleitung ein. Die Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen zur genauen Klärung des Unfallhergangs übernommen, für die auch ein Gutachter hinzugezogen wurde. Hierbei müssen die Beamten ermitteln, ob die beiden Unfallgeschehen in ursächlichem Zusammenhang stehen. Sie suchen daher Zeugen des unmittelbaren Unfalls oder Personen, die Angaben zum Fahrverhalten der beiden Beteiligten vor dem Unfall machen können. Sie werden gebeten, sich unter Tel. 07571/104-0 mit dem Verkehrsdienst Sigmaringen in Verbindung zu setzen.

Foto: swd-medien

Ein tödlicher Verkehrsunfall war der Grund für einen weiteren Einsatz der psychosozialen Notfallversorgung PSNV. Aufgrun...
31/03/2026

Ein tödlicher Verkehrsunfall war der Grund für einen weiteren Einsatz der psychosozialen Notfallversorgung PSNV. Aufgrund besonderer Umstände waren vier Kräfte der PSNV Bodenseekreis, sowie zwei Kräfte der PSNV Ravensburg in den Einsatz eingebunden.

Weitere Informationen in nachfolgendem Bericht des Polizeipräsidiums Ravensburg vom 31.03.2026

Tödlicher Verkehrsunfall auf der K 7732

Am Montagabend gegen 21:55 Uhr ereignete sich auf der Kreisstraße 7732 zwischen Brochenzell und Untereschach ein tragischer Verkehrsunfall, bei dem ein 19-jähriger Fahrer eines Fiat-Fahrzeugs sein Leben verlor. Laut den aktuellen Ermittlungen der Verkehrspolizei Kißlegg kam der junge Mann vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit und möglicherweise eines Fahrfehlers in einer leichten Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte rechtsseitig mit einem Baum. Trotz sofortiger Reanimationsmaßnahmen durch die eintreffenden Rettungskräfte, darunter ein Notarzt und ein Rettungswagen, verstarb der 19-Jährige noch an der Unfallstelle. Die Feuerwehr war mit 7 Fahrzeugen und 42 Einsatzkräften vor Ort, um bei der Bergung und den Rettungsarbeiten zu unterstützen. Die Unfallaufnahme wurde von der Verkehrspolizei Kißlegg in Zusammenarbeit mit einem Gutachter durchgeführt. Erste Schätzungen gehen davon aus, dass der wirtschaftliche Totalschaden am Fiat etwa 2.000 Euro beträgt. Während der Unfallaufnahme und den Bergungsmaßnahmen musste die K 7732 voll gesperrt werden, um die Arbeit der Rettungskräfte und der Ermittler zu ermöglichen. Der Fiat wurde von einem Abschleppdienst geborgen.

Fotos: swd-medien

Erneut wurde am Sonntag Abend die psychosoziale Notfallversorgung zu einem schweren Verkehrsunfall auf die B31 bei Kress...
25/03/2026

Erneut wurde am Sonntag Abend die psychosoziale Notfallversorgung zu einem schweren Verkehrsunfall auf die B31 bei Kressbronn alarmiert. Weitere Informationen zu dem Unfall in nachfolgender Meldung des Polizeipräsidiums Ravensburg.

Schwerer Verkehrsunfall auf B 31 fordert vier teils Schwerverletzte

Langenargen

Vier Verletzte, davon drei Schwerverletzte, hat ein Verkehrsunfall am Sonntagabend auf der B 31 zwischen den Abfahrten Kressbronn und Langenargen-Oberdorf gefordert. Den bisherigen Ermittlungen der Verkehrspolizei zufolge befuhr gegen 21 Uhr der 19-jährige Lenker eines Skoda die Strecke von Lindau kommend in Richtung Friedrichshafen und kam im Verlauf einer langgezogenen Rechtskurve aus bislang nicht geklärtem Grund auf die Gegenfahrbahn. Dort kollidierte er nahezu frontal mit einem ordnungsgemäß entgegenkommenden Fiat. Durch die Wucht des Aufpralls wurden nach derzeitigem Stand der Unfallverursacher eher leicht, sein 20-jähriger Beifahrer sowie der 27-jährige Fahrer des Fiat und dessen gleichaltrige Beifahrerin schwer verletzt. Sie mussten von der Feuerwehr teils mit technischem Gerät aus den Fahrzeugen befreit werden. Nach notärztlicher Erstversorgung wurden die Verletzten in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Hierzu war auch ein Rettungshubschrauber im Einsatz. Von zwei im Fiat mitfahrenden Hunden erlag einer noch an der Unfallstelle seinen erlittenen Verletzungen. Der andere wurde ebenfalls verletzt und von einer Polizeistreife zur weiteren Versorgung in eine Tierklinik gebracht. Die beiden Fahrzeuge wurden massiv beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtsachschaden wird auf rund 33.000 Euro geschätzt. Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen und die polizeiliche Unfallaufnahme war die B 31 bis ca. 1.30 Uhr voll gesperrt, der Verkehr wurde von der Straßenmeisterei örtlich umgeleitet.

23.03.2026
Polizeipräsidium Ravensburg
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit

Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen fand am Sonntag ein rundum gelungener Blaulichttag in Markdorf ...
25/03/2026

Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen fand am Sonntag ein rundum gelungener Blaulichttag in Markdorf statt. Schon zum Mittag füllte sich das Gelände zusehends, und die sehr gute Besucheranzahl zeigte das große Interesse der Bevölkerung an der Arbeit der Einsatzkräfte. Zahlreiche Familien, Interessierte und Unterstützer nutzten die Gelegenheit, um sich über die vielfältigen Aufgaben von der psychosozialen Notfallversorgung, Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und weiteren Organisationen zu informieren.

An den verschiedenen Stationen konnten Fahrzeuge besichtigt, Ausrüstung erklärt und spannende Vorführungen verfolgt werden. Besonders die praktischen Demonstrationen der Drohnengruppe bis hin zu Erste-Hilfe-Maßnahmen in der Kuscheltierklinik, stießen auf große Aufmerksamkeit. Allgemein wurde für Kinder einiges geboten, sodass der Tag für Jung und Alt abwechslungsreich und informativ gestaltet war. Die Einsatzkräfte standen dabei jederzeit für Fragen zur Verfügung und gaben interessante Einblicke in ihren Alltag.
Die durchweg positive Stimmung, das schöne Wetter und die vielen guten Gespräche sorgten für eine angenehme Atmosphäre und machten den Blaulichttag zu einem vollen Erfolg.

Den würdigen Abschluss bildete ein gemeinsamer Blaulichtgottesdienst in der Pfarrkirche St. Nikolaus. In würdiger Atmosphäre wurde die Bedeutung der Arbeit der Einsatzkräfte hervorgehoben und der Zusammenhalt über Organisationsgrenzen hinweg gestärkt. Der Gottesdienst bot Gelegenheit, innezuhalten, Dankbarkeit auszudrücken und allen Helferinnen und Helfern Anerkennung für ihren Einsatz zu zollen.

So endete ein gelungener Tag, der nicht nur informative Einblicke bot, sondern auch die Verbundenheit zwischen Bevölkerung und Blaulichtorganisationen eindrucksvoll unterstrich.
Vielen Dank an den Spielmanns und Fanfarenzug der Feuerwehr Markdorf incl. Der Unterstützung aus Kehlen, sowie dem DRK-Chörle aus Friedrichshafen für die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes. Wir danken auch der Feuerwehr Markdorf, der Feuerwehr Oberteuringen, der Feuerwehr Überlingen, den Johannitern sowie der Polizei für die Mitwirkung. Ein weiterer Dank geht an das THW Überlingen, sowie der DLRG, welche sich aus den Ortsgruppen, Bermatingen, Salem und Langenargen gemeinsam präsentierten. Ein großes Dankeschön geht an das DRK Markdorf, dass sich ebenfalls stark engagiert hat.
Ganz besonderen Dank geht an das Jugendrotkreuz, sowie die Jugendfeuerwehr aus Markdorf für die Übernahme der Bewirtung. Weiter danken wir der Stadt Markdorf mit dem Bauhof, sowie Pfarrer Tibor Nagy und Pfarrer Ulrich Hund ohne deren Unterstützung und Mitwirkung eine solche Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre.


Treffen der PSNV Systeme der Landkreise Sigmaringen, Ravensburg und des BodenseekreisesGestern Nachmittag trafen sich di...
12/03/2026

Treffen der PSNV Systeme der Landkreise Sigmaringen, Ravensburg und des Bodenseekreises

Gestern Nachmittag trafen sich die Mitglieder der Leitungsteams der Systeme der Psychosozialen Notfallversorgung für Betroffene und Einsatzkräfte der drei benachbarten Landkreise zu einem Austausch in den Räumen der integrierten Leitstelle Bodensee-Oberschwaben.

Die integrierte Leitstelle Bodensee-Oberschwaben alarmiert und disponiert alle beteiligten Organisationen der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr in den Landkreisen Sigmaringen, Ravensburg und Bodenseekreis

Seit Juli 2025 wird eine neue Alarmordnung verwendet. Hier lag unter anderem der Fokus auf der Vereinheitlichung der Stichworte über alle drei Landkreise hinweg. Dies wurde auch Im Bereich der Psychosozialen Notfallversorgung angepasst.

Im ersten Teil der Zusammenkunft wurden die Umsetzung und Wirksamkeit der in der Vergangenheit beschlossenen Maßnahmen besprochen. Zudem wurde erörtert, in welchen Bereichen Nachbesserungsbedarf in der Alarmordnung besteht. Darüber hinaus wurden weitere Punkte thematisiert, die in den drei Landkreisen künftig zusätzlich angeglichen werden sollen.

Im zweiten Teil wurden in den Bereichen PSNV-B und PSNV-E verschiedene Themen besprochen, darunter Berichte aus den jeweiligen Systemen, die Planung zukünftiger Treffen sowie Möglichkeiten zur weiteren Vernetzung und Zusammenarbeit.

Das Treffen zeigte einmal mehr die Bedeutung des regelmäßigen Austauschs zwischen den benachbarten PSNV-Systemen. Durch die enge Abstimmung, die Vereinheitlichung von Abläufen und die gemeinsame Weiterentwicklung der Alarmstrukturen können Betroffene sowie Einsatzkräfte im Bedarfsfall noch schneller und gezielter psychosoziale Unterstützung erhalten. Die Teilnehmenden waren sich einig, den begonnenen Austausch weiterhin fortzuführen und die Zusammenarbeit über die Landkreisgrenzen hinweg weiter zu stärken.

Weitere Informationen zur integrierten Leitstelle:
https://www.drk-bos.de/integrierte-leitstelle.html

04/03/2026
Bei zwei schweren Verkehrsunfällen war am Donnerstag die psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) im Bodenseekreis geforde...
12/02/2026

Bei zwei schweren Verkehrsunfällen war am Donnerstag die psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) im Bodenseekreis gefordert.

Kurz nach 7 Uhr morgens wurde die PSNV-Bodenseekreis auf die Bundesstraße 31 bei Kressbronn alarmiert, als eine Autofahrerin in den Gegenverkehr geriet und mit einem Autotransporter zusammenstieß. Erschwert wurde die Anfahrt für einen unserer Helfer durch die blockierte Fahrbahn, da sich ein Reisebus beim Versuch zu wenden festgefahren hatte.

Gegen Mittag kam ein Autofahrer zwischen Meckenbeuren und Tettnang von der Straße ab und kollidierte mit einem Auto, in dem einige Männer eine Pause machten.

In beiden Fällen wurden Augenzeugen, Ersthelfer und Betroffene durch die Mitglieder der PSNV-Bodenseekreis betreut.

Weitere Infos zu den Ereignissen finden sie in nachfolgenden Pressemitteilungen vom 12.02.2026 des Polizeipräsidiums Ravensburg.

Unfall auf Bundesstraße fordert Schwerverletzte - Ungeduldige behindern Rettungsarbeiten

Am Donnerstagmorgen gegen 7 Uhr hat sich auf der Bundesstraße 31 zwischen Lindau und Friedrichshafen ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Eine 26 Jahre alte Toyota-Fahrerin war in Richtung Friedrichshafen unterwegs und kam den bisherigen polizeilichen Ermittlungen zufolge kurz vor Kressbronn aus noch ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn. Ein entgegenkommender Fahrer eines Autotransport-Lasters wich aus, konnte jedoch nicht verhindern, dass der Toyota seitlich frontal mit dem Zugfahrzeug zusammenstieß. Der Pkw wurde von der Fahrbahn abgewiesen und kam im Bankett zum Liegen. Die Fahrerin und ihr 50 Jahre alter Beifahrer zogen sich schwerste Verletzungen zu, die Frau musste von der Feuerwehr mit technischem Gerät aus dem schwer beschädigten Fahrzeug befreit werden. Beide wurden mit Rettungshubschraubern in umliegende Krankenhäuser gebracht. Der Fahrer des Lasters blieb den bisherigen Erkenntnissen zufolge körperlich unverletzt, Rettungskräfte brachten ihn zur Versorgung in eine Klinik. Bei dem Verkehrsunfall entstand Sachschaden in Höhe von rund 150.000 Euro. Die nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuge, an denen Totalschaden entstand, mussten abgeschleppt werden. Zur Klärung der Unfallursache wurde ein Gutachter hinzugezogen. Die Bundesstraße ist für die Unfallaufnahme und die aufwendigen Bergungs- und Reinigungsarbeiten nach wie vor und mutmaßlich noch bis in den frühen Nachmittag voll gesperrt. Neben einem Großaufgebot an Einsatzkräften der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei waren auch Kräfte der Psychosozialen Notfallversorgung an der Unfallstelle im Einsatz.

Wegen des Verkehrsunfalls kam es auf der B 31 in beiden Fahrtrichtungen rasch zu einem Rückstau. Weil einige Verkehrsteilnehmer, möglicherweise aus Ungeduld, auf der Fahrbahn wendeten, wurde die Anfahrt zahlreicher Einsatzkräfte behindert. Der Fahrer eines Reisebusses fuhr sich gegen 7.30 Uhr beim unerlaubten Wendemanöver fest und blockierte die Fahrbahn kurz nach der Anschlussstelle der B 467 vollständig, was dazu führte, dass nachrückende Einsatzkräfte ab diesem Zeitpunkt die Einsatzstelle aus Richtung Kressbronn nicht mehr erreichen oder in diese Richtung verlassen konnten. Eine Anfahrt war ab da nur noch aus Richtung Lindau und mit erheblichem zeitlichem Mehraufwand möglich. Folge war unter anderem, dass ein weiterer Rettungshubschrauber zum zügigen Abtransport der Verletzten angefordert werden musste. Der Bus konnte erst gegen 8.30 Uhr wieder freigeschleppt werden. Dem Fahrer des Busses droht nun eine Anzeige.

Mehrere Verletzte bei Verkehrsunfall

Eine schwerst- und drei leichtverletzte Personen sowie Sachschaden in Höhe von rund 50.000 Euro forderte ein Verkehrsunfall am Donnerstag gegen 12 Uhr auf der Moosstraße (K 7723) zwischen Meckenbeuren-Reute und Tettnang. Ein 36 Jahre alter Mercedes-Lenker war den bisherigen polizeilichen Ermittlungen zufolge in Richtung Tettnang unterwegs, überholte einen vorausfahrenden Pkw und verlor beim Wiedereinscheren mutmaßlich aufgrund der Witterung die Kontrolle über seinen Wagen. In der Folge kam er von der Straße ab und fuhr sowohl durch den Straßengraben als auch über den Geh- und Radweg. Nach zahlreichen Metern durch eine Wiese kollidierte er wuchtig mit einem auf einem dortigen Feldweg geparkten Opel-Kleintransporter. Einer der dort Pausierenden, ein 29 Jahre alter Mann, der gerade außerhalb des Wagens stand, wurde erfasst und schwerstverletzt. Zwei weitere Männer im Opel wurden, wie auch der Unfallverursacher selbst, leicht verletzt. Rettungskräfte brachten alle Beteiligten in umliegende Krankenhäuser. Die beiden Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Zur Ermittlung der noch nicht abschließend geklärten Unfallursache ordnete die Staatsanwaltschaft ein unfallanalytisches Gutachten an. Neben der Polizei und dem Rettungsdienst samt Rettungshubschrauber war auch die Feuerwehr an der Unfallstelle im Einsatz.

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Bilder: Unfallstelle Kressbronn, mit freundlicher Genehmigung von SWD – Südwestdeutsches Mediennetzwerk GmbH

Die PSNV Familie trauert um Dietmar Hein, eines der Gründungsmitglieder des Fachbeirats PSNV Baden-Württemberg. Dietmar ...
01/02/2026

Die PSNV Familie trauert um Dietmar Hein, eines der Gründungsmitglieder des Fachbeirats PSNV Baden-Württemberg. Dietmar Hein verstarb nach langer Krankheit am 30. Januar 2026.

Im Dezember 2015 konnte unter seiner Mithilfe, mit der Einführung der gemeinsamen Führungsausbildung zum/zur Leiterin oder Fachberaterin PSNV BW an der Landesfeuerwehrschule Bruchsal und an der DRK-Landesschule Pfalzgrafenweiler, ein wichtiger Schritt für das Land gesetzt werden.

Mit großem Engagement und Überzeugung trug Dietmar Hein ab Oktober 2017 entscheidend dazu bei, die Landeszentralstelle PSNV BW zu gründen.

Er vertrat den DRK-Landesverband Baden-Württemberg im Fachbeirat PSNV BW und blieb bis zu seinem gesundheitlich bedingten Rückzug ein unermüdlicher Gestalter – über Organisationsgrenzen hinweg, immer mit Herzblut.

Bis 2022 war Dietmar Hein als Dozent in der Ausbildung von Leiterinnen und Fachberaterinnen PSNV BW tätig. Er lebte, was er vermittelte: Professionalität, Empathie und Haltung.
Für alle, die ihn kannten, mit ihm gearbeitet, gelernt oder Einsätze wie beim Amoklauf von Winnenden oder dem Germanwings-Unglück erlebt haben, bleibt Dietmar unvergessen.

Danke, Dietmar, für Deinen Einsatz. 🫡

Erstellt unter Mithilfe von J.M. Jakubeit

Adresse

RotkreuzStr. 2
Friedrichshafen
88046

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