PSNV - Bodenseekreis

PSNV - Bodenseekreis Erste Hilfe für die Seele Es gibt Momente, in denen Menschen durch Not- und Unglücksfälle aus der Normalität ihres Lebens gerissen werden. Sie sind da, hören zu.

Wenn Eltern durch das plötzliche Versterben ihres Kindes wie gelähmt sind, die Polizei nach einem schweren Verkehrsunfall der Familie die Nachricht vom Tod des Vaters überbringen muss oder Menschen mit dem Suizid eines nahen Angehörigen oder Freundes zurechtkommen müssen. n diesen Situationen leisten die ehrenamtlichen Helfer des Notfallnachsorgedienstes im DRK-Kreisverband Bodenseekreis "Erste Hi

lfe für die Seele" und begleiten die Betroffenen psychosozial. Die Maßnahmen der psychosozialen Notfallversorgung zielen darauf, dass die Betroffenen diese kritischen Lebensereignisse und die damit einher gehende Belastung bewältigen können. Die Aufgabe der Helfer des Notfallnachsorgedienstes ist eine kurzfristige, zeitlich begrenzte Begleitung und Unterstützung von Menschen in akuten Krisensituationen. Um die Qualität dieser Begleitung nach einheitlichen Standards sicherstellen zu können, sind Ziele, Aufgaben, Einsatzindikationen, Maßnahmen sowie Anforderungen und Ausbildungscurricula im DRK-Rahmenkonzept PSNV (psychosoziale Notfallversorgung) beschrieben. Im Oktober 2024 wurde eine Kooperation mit der ökumenischen Notfallseelsorge sowie mit der Johanniter-Unfallhilfe aus dem Regionalverband Bodensee-Oberschwaben initiiert. Seitdem arbeiten alle Organisationen unter den Namen PSNV-Bodenseekreis zusammen.

Zwei Notfälle auf dem Bodensee führen zu Einsätzen der PSNVAm vergangenen Wochenende wurde ein Team der Psychosozialen N...
06/08/2026

Zwei Notfälle auf dem Bodensee führen zu Einsätzen der PSNV

Am vergangenen Wochenende wurde ein Team der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) Bodenseekreis aufgrund eines Tauchunfalls alarmiert.
Am gestrigen Mittwoch folgte ein weiterer Einsatz: Nach einem Seenotfall mit einer vermissten Person unterstützten die Einsatzkräfte der PSNV Betroffene vor Ort.
Am frühen Donnerstag morgen, wurde die PSNV erneut alarmiert, nachdem die vermisste Person tot aufgefunden wurde.

Weitere Informationen zu den beiden Ereignissen entnehmen Sie bitte den nachfolgenden Pressemitteilungen.

Tödlicher Tauchunfall nach Notaufstieg
Am Sonntag (02.08.2026) kam es in Überlingen am Tauchplatz "Tennisplätze" zu einem tödlichen Tauchunfall. Nach bisherigen Erkenntnissen führten eine 46-jährige Taucherin und ihr 64-jähriger Tauchpartner einen gemeinsamen Tauchgang durch und leiteten gegen 10:30 Uhr in einer Tiefe von rund 80 Metern aus noch ungeklärter Ursache einen Notaufstieg ein. Während der Mann bereits beim Auftauchen bewusstlos war, verlor seine Begleiterin das Bewusstsein kurz darauf an Land. Trotz Reanimationsmaßnahmen verstarben beide Taucher noch vor Ort. Die genauen Todesumstände sowie die Gründe für den Notaufstieg sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen der Wasserschutzpolizei Überlingen.
Wir korrigieren diese Darstellung hiermit sachlich. Entgegen ersten Angaben verlor die 46-jährige Taucherin kurz nach dem Auftauchen an der Wasseroberfläche bereits das Bewusstsein.

Polizeipräsidium Einsatz

Seenotfall - vermisste Person im Bodensee vor Kressbronn
Trotz umfangreicher Suchmaßnahmen konnte eine 65-jährige Frau, die am Mittwoch, 05.08.2026, gegen 18:50 Uhr vor Kressbronn von einem Motorboot in den See gefallen war, nicht mehr aufgefunden werden. Sie war mit ihrem 68-jährigen Ehemann aus Richtung Schweiz wegen dem aufziehenden Gewitter auf dem Weg in den Heimathafen. Die Gewitterzelle, die sich zu diesem Zeitpunkt über dem Unglücksort befand, verursachte starken Seegang bei heftigem Regen. Hierbei ging die Frau über Bord und nachdem der Ehemann sie in den hohen Wellen aus den Augen verloren hatte, setzte er den Notruf ab. Bei dem deshalb ausgelösten Internationalen Seenotalarm fanden sich ca. 200 Einsatzkräfte der Wasserschutzpolizei, Wasserpolizei Österreich, Seepolizei Schweiz, der Feuerwehr, der DLRG und der SLRG im Einsatzraum ein. Unter der Leitung der Wasserschutzpolizei Friedrichshafen wurde die Suche bis nach Einbruch der Dunkelheit auf dem Wasser durchgeführt. Im Anschluss wurde die Suche noch mit der Suchhundestaffel der DLRG fortgeführt. Für die Absuche aus der Luft war zudem ein Polizeihubschrauber im Einsatz.
Alle Suchmaßnahmen blieben leider ohne Erfolg. Die Suche nach der vermissten Frau wird am 06.08.2026 fortgeführt.

Nachtragsmeldung
Die am gestrigen Mittwochabend (05.08.2026) nach einem Sturz von einem Motorboot im Bodensee vermisste 65-jährige Frau wurde tot aufgefunden. Am heutigen Donnerstagmorgen, gegen 07:00 Uhr, entdeckten zwei Zeugen am Strand von Langenargen eine im Wasser treibende, leblose Person und verständigten umgehend die Rettungskräfte. Die alarmierten Einsatzkräfte bargen die Frau aus dem Wasser. Ein hinzugezogener Notarzt konnte nur noch den Tod der Person feststellen. Die Identifizierung der aufgefundenen Frau ist mittlerweile abgeschlossen. Bei der Aufgefundenen handelt es sich um die 65-jährige Frau, die am Vorabend während eines schweren Unwetters vor Kressbronn von einem Motorboot in den See gestürzt und trotz einer groß angelegten, internationalen Suchaktion mit rund 200 Einsatzkräften vermisst worden war.

Polizeipräsidium Einsatz

Symbolbild

Ein schöner Artikel über unseren Dienst:
25/07/2026

Ein schöner Artikel über unseren Dienst:

Die Psychosoziale Notfallversorgung begleitet Menschen nach schweren Schicksalsschlägen. Wie die Helfer bei Notfällen unterstützen – und selbst damit umgehen.

08/07/2026

Die Psychosoziale Notfallversorgung Bodenseekreis war mit 8 Kräften vor Ort.

Heute Morgen wurde die psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) Bodenseekreis zu einem Verkehrsunfall alarmiert: Ein Schul...
06/07/2026

Heute Morgen wurde die psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) Bodenseekreis zu einem Verkehrsunfall alarmiert:
Ein Schulbus war verunglückt. Vier Helfer unterstützten die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Sanitätsdienst bei der Betreuung unverletzter Kinder, bis diese von den Eltern abgeholt wurden.
Wir danken allen Beteiligten Organisationen für die gute und unkomplizierte Zusammenarbeit.

Weitere Informationen entnehmen Sie dem nachfolgenden Pressebericht des Polizeipräsidiums Ravensburg vom 06.07.2026

Bei einem Verkehrsunfall mit einem Schulbus sind am Montagmorgen die Fahrerin mittelschwer und mehrere mitfahrende Schulkinder leicht verletzt worden. Den bisherigen polizeilichen Ermittlungen zufolge befuhr gegen 8.15 Uhr die 59-jährige Lenkerin des Kleinbusses, der 25 Sitzplätze bietet, mit 18 Grundschülerinnen und Grundschülern die L 205 von Bermatingen in Richtung Salem-Neufrach. Kurz nach dem Ortseingang Neufrach kam die Frau mutmaßlich aufgrund einer akuten medizinischen Ursache ohne Fremdbeteiligung mit dem Bus nach links von der Fahrbahn ab und streifte mit der Fahrerseite eine hervorstehende Hausecke. Hierdurch wurde das Fahrzeug über die gesamte Länge der Fahrerseite erheblich beschädigt. Nach dem Unfall konnten alle Beteiligten das Fahrzeug selbständig verlassen. Aufgrund der Erstmeldung zu dem Verkehrsunfall befand sich der Rettungsdienst mit einem Großaufgebot im Einsatz. Neben der mittelschwer verletzen 59-Jährigen wurden nach derzeitigem Stand auch acht Schulkinder vorsorglich zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Sie dürften allenfalls leicht verletzt worden sein. Zur Betreuung der weiteren Kinder bis zur Abholung durch die Eltern wurde von der Feuerwehr und vom Sanitätsdienst im nahegelegenen Dorfgemeinschaftshaus eine Sammelstelle eingerichtet. Hier unterstützte die Psychosoziale Notfallversorgung. Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen und die polizeiliche Unfallaufnahme war die Ortsdurchfahrt Neufrach bis gegen 10.45 Uhr voll gesperrt. Der Bauhof richtete eine örtliche Umleitung ein. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist derzeit noch nicht bekannt.

Bilder: Feuerwehr Salem und NND

Erneut schwerer VerkehrsunfallBereits zum zweiten Mal in dieser Woche wurde die Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) B...
04/07/2026

Erneut schwerer Verkehrsunfall

Bereits zum zweiten Mal in dieser Woche wurde die Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) Bodenseekreis zu einem Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang alarmiert.

Nach der Frontalkollision zweier Fahrzeuge am Samstag betreuten unsere Einsatzkräfte Ersthelfende und Augenzeugen. Im weiteren Verlauf unterstützten sie die Polizei bei der Überbringung der Todesnachricht an die Angehörigen.

Weitere Informationen zum Unfall finden Sie in der nachfolgenden Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Ravensburg. (04.07.2026)

Langenargen - B31
Verkehrsunfall fordert ein Todesopfer

Am Samstagvormittag, um 10:40 Uhr kam es auf der B31 zwischen Oberdorf und Eriskirch zu einem folgenschweren Verkehrsunfall. Beteiligt waren ein Opel Transporter, eine Mercedes C-Klasse, sowie ein Motorrad. Nach bisherigen polizeilichen Unfallermittlungen kam der 64-jährige Mercedesfahrer aus bislang ungeklärter Ursache nach links in den Gegenverkehr. Hier kollidierte er frontal mit dem in Richtung Lindau fahrenden und dem Mercedes entgegenkommenden 41-jährigen Fahrer eines Opel Vivaro. Zudem kam ein 69-jähriger, hinter dem Vivaro herfahrender Motorradfahrer durch den vor ihm stattgefundenen Frontalzusammenstoß mutmaßlich durch ein Brems- und Ausweichmanöver zu Fall. Er rutschte mit seiner Honda mehrere Meter über die Fahrbahn und zog sich hierbei schwere, jedoch keine lebensgefährlichen Verletzungen zu. Durch die Frontalkollision drehte sich der Mercedes über die Fahrbahn und blieb mittig auf der B31 stehen. Der Transporter schleuderte nach rechts von der Fahrbahn und kam dort auf der angrenzenden Wiesenfläche zum Unfallendstand. Der 41-jährige, alleine in seinem Transporter befindliche Fahrer wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr aus dem Vivaro geborgen werden. Für ihn kam jede Hilfe zu spät. Der Mann erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Der Fahrer des Mercedes erlitt schwere, jedoch mit derzeitigem Kenntnisstand keine lebensgefährlichen Verletzungen. Die Schäden an den Fahrzeugen werden auf je 10 000 Euro bei der C-Klasse und dem Vivaro geschätzt. An der Honda dürfte ein Schaden von ca. 2 000 Euro entstanden sein. Die alarmierte Straßenmeisterei richtete eine örtliche Umleitung ein. Die B31 war im betreffenden Bereich zwischen Oberdorf und Eriskirch bis 15:45 Uhr voll gesperrt. Vor Ort eingesetzt waren neben mehreren Polizeifahrzeugen des Polizeireviers Friedrichshafen und des Verkehrsunfalldienst auch die Feuerwehr mit 6 Fahrzeugen, 4 Rettungswägen, 1 Notarzt, sowie 1 Rettungshubschrauber. Zur Bergung der beteiligten Fahrzeuge wurden Abschleppunternehmen verständigt. Bei der Überbringung der Todesnachricht an Angehörige kamen Notfallseelsorger zum Einsatz. Die polizeilichen Unfallermittlungen des Verkehrsunfalldienstes Ravensburg zu den Unfallursachen dauern an.

Bilder: swd-medien

Tragische Unglücke führen zu Einsätzen der PSNVZwei tragische Ereignisse in den vergangenen Tagen machten Einsätze der P...
29/06/2026

Tragische Unglücke führen zu Einsätzen der PSNV

Zwei tragische Ereignisse in den vergangenen Tagen machten Einsätze der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) im Bodenseekreis erforderlich.

Am vergangenen Donnerstag wurde die PSNV zu einem Badeunfall alarmiert, bei dem zwei Personen vermisst wurden. Zwei Teams übernahmen die Betreuung von Betroffenen und Angehörigen. Im Zusammenhang mit der Vermisstensuche folgte am Freitag ein weiterer Einsatz.

Am Montag wurde die PSNV nach einem Verkehrsunfall auf der B30 bei Meckenbeuren hinzugezogen. Vor Ort betreuten die Einsatzkräfte Ersthelfende und Augenzeugen.

Zu den Ereignissen selbst verweisen wir auf die Pressemitteilungen des Polizeipräsidiums Ravensburg:

Mitteilung zum Badeunfall: PP Ravensburg:
Badeunfall mit zwei vermissten Personen

Am 25.06.2026 kam es gegen 17:10 Uhr im Seeraum vor dem Hafen Kirchberg zu einem tragischen Badeunfall. Zwei Ehepaare waren mit einem Mietboot auf dem Bodensee unterwegs und lagen ca. 200 Meter vor dem Hafen Kirchberg vor Anker. Beide Männer (71 und 76 Jahre) sprangen ins Wasser und gingen vor den Augen der Ehefrauen unter. Bei der Suche nach den beiden Männern waren Kräfte der Wasserschutzpolizei, Feuerwehr, DLRG inkl. Tauchern und Mantrailerhunde und zwei Sonargeräte, sowie jeweils ein Rettungs- und Polizeihubschrauber im Einsatz. Trotz intensiver Suche konnten die beiden verunfallten Männer am selben Tag nicht aufgefunden werden. Ein Folgesucheinsatz wird am nächsten Tag stattfinden.

Mitteilung zum Verkehrsunfall: PP Ravensburg
Frontalkollision fordert ein Todesopfer

Bei einem schweren Verkehrsunfall ist am Montagnachmittag auf der B 30 ein 54-Jähriger ums Leben gekommen. Der Ford-Fahrer war gegen 14.30 Uhr von Ravensburg in Richtung Meckenbeuren unterwegs, als er aus noch ungeklärter Ursache auf Höhe Senglingen auf die Gegenfahrspur geriet und dort frontal mit dem Lkw einer 60-Jährigen kollidierte. Der Ford wurde durch den Zusammenstoß in den Grünstreifen abgewiesen und fing sofort Feuer. Für den 54-Jährigen, der in dem Fahrzeug eingeklemmt war, kam jede Hilfe zu spät. Der Wagen brannte komplett aus und wurde von der Freiwilligen Feuerwehr gelöscht. Die 60-jährige Lkw-Fahrerin wurde zur weiteren Untersuchung vom Rettungsdienst in eine Klinik gebracht. Die psychosoziale Notfallversorgung Rettungsdienstes kümmerte sich vor Ort um die 60-Jährige und um Unfallzeugen. Der Sachschaden wird insgesamt auf mehrere 10.000 Euro beziffert. Zur Klärung der Unfallursache kam ein Gutachter vor Ort. Die Ermittlungen zum Unfallhergang, die von der Verkehrspolizei Ravensburg geführt werden, dauern an. Die Bundesstraße ist während der Unfallaufnahme zwischen dem Abzweig Schwarzenbach und der Kreuzung bei Untereschach noch bis in die Abendstunden komplett gesperrt. Die Straßenmeisterei richtete eine Umleitung ein.

Bildquelle: Reinert / swd-medien und PSNV-Bodenseekreis

Psychosoziale Notfallversorgung im AustauschAm 20.05.2026 trafen sich die PSNV Bodenseekreis (PSNV-B) und der Einsatznac...
21/05/2026

Psychosoziale Notfallversorgung im Austausch

Am 20.05.2026 trafen sich die PSNV Bodenseekreis (PSNV-B) und der Einsatznachsorgedienst (PSNV-E) zu einem gemeinsamen Dienstabend. Die seit Jahren bestehende Tradition dient der Fortbildung sowie dem Austausch und stärkt die Zusammenarbeit beider Systeme, die bei gemeinsamen Einsätzen regelmäßig Schnittstellen haben.
Besonderer Gast des Abends waren Vertreterinnen und Vertreter der PSNV-Systeme aus dem Landkreis Biberach. Sie berichteten eindrucksvoll von ihren Erfahrungen beim schweren Zugunglück bei Riedlingen im Juli 2025.
Die Berichte gaben spannende Einblicke in die vielfältigen Aufgaben der PSNV sowie die Herausforderungen, die nicht nur während des Einsatzes, sondern auch in den Tagen danach bewältigt werden mussten – häufig fernab der öffentlichen Wahrnehmung.
Beim anschließenden gemeinsamen Vesper wurde der fachliche und kameradschaftliche Austausch weiter vertieft.

Zu einem außergewöhnlich tragischen Einsatz wurde die Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) am gestrigen Samstagabend a...
10/05/2026

Zu einem außergewöhnlich tragischen Einsatz wurde die Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) am gestrigen Samstagabend alarmiert.
An einem Bahnübergang wurde ein Kleinkind von einem Zug erfasst. Die PSNV-Bodenseekreis war mit vier Einsatzkräften vor Ort im Einsatz. Zusätzlich wurde der Einsatznachsorgedienst hinzugezogen.

Vielen Dank an alle beteiligten Einsatzkräfte und Organisationen für die sehr gute und professionelle Zusammenarbeit in dieser belastenden Situation.

Weitere Informationen zum Ereignis können der nachfolgenden Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Ravensburg entnommen werden.

Vierjähriges Kind nach Kollision mit Zug verstorben

Bei einem schweren Verkehrsunfall an einem Bahnübergang in der Ortsmitte von Sipplingen am Samstagabend hat ein vierjähriges Kind sein Leben verloren. Den bisherigen polizeilichen Ermittlungen zufolge befuhr das Mädchen mit einem Laufrad kurz vor 19.30 Uhr trotz geschlossener Halbschranken den Bahnübergang an der Seestraße und wurde dabei von einem herannahenden Regionalexpress, der von Überlingen in Richtung Radolfzell fuhr, trotz Gefahrenbremsung erfasst. Hierdurch erlitt die Vierjährige lebensgefährliche Verletzungen und wurde nach notärztlicher Erstversorgung mittels Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Dort erlag sie in der Nacht ihren schweren Verletzungen. Neben der örtlichen Feuerwehr, dem Rettungsdienst und einem Notfallmanager der Deutschen Bahn waren auch Betreuungskräfte des Sanitätsdienstes und der Psychosozialen Notfallversorgung am Einsatzort und kümmerten sich um Angehörige, Zeugen und die rund 65 Zugfahrgäste. Von den Insassen wurde nach derzeitigem Stand niemand körperlich verletzt. Die Verkehrspolizei Ravensburg hat die Ermittlungen zur Klärung des genauen Unfallhergangs übernommen. Hierzu bitten die Beamten mögliche weitere Zeugen, die den Geschehensablauf beobachtet haben und noch nicht befragt wurden, sich unter Tel. 0751/803-0 zu melden. Die Bundespolizei war ebenfalls am Unfallort und unterstützte die Unfallermittlungen.

Foto: swd-medien

Außergewöhnlich einsatzreicher TagDer letzte Tag im April war für die Psychosoziale Notfallversorgung im Bodenseekreis (...
01/05/2026

Außergewöhnlich einsatzreicher Tag

Der letzte Tag im April war für die Psychosoziale Notfallversorgung im Bodenseekreis (PSNV) besonders herausfordernd.
Insgesamt mussten sechs Einsätze bewältigt werden.
Unter anderem wurden Angehörige nach einem Todesfall betreut sowie gemeinsam mit der Polizei zwei Todesnachrichten überbracht. Darüber hinaus gab es zwei Einsätze, bei denen Beratung und Aufklärung nach belastenden Ereignissen im Mittelpunkt standen.
Besonders tragisch war ein Verkehrsunfall, zu dem wir ebenfalls gerufen wurden und bei dem ein Verkehrsteilnehmer ums Leben kam.

Weitere Informationen zu dem Verkehrsunfall finden Sie in der nachfolgenden Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Ravensburg

Motorradfahrer bei Verkehrsunfall tödlich verletzt

Tödlich verletzt wurde ein 31-jähriger Motorradfahrer bei einem schweren Verkehrsunfall am Donnerstagabend im Deggenhausertal. Den bisherigen Ermittlungen der Verkehrspolizei zufolge befuhr der Zweiradlenker gegen 19.30 Uhr die L 204 von Wittenhofen in Richtung Urnau, als ein vor ihm fahrender 23-jähriger Pkw-Lenker aus bislang nicht geklärter Ursache mit seinem Lexus in einer Linkskurve kurz nach dem Abzweig Roggenbeuren rechts die Leitplanke touchierte. Ebenfalls aus bislang nicht geklärtem Grund kam der nachfolgende 31-Jährige mit seiner Suzuki daraufhin zu Fall und prallte gegen die Leiteinrichtungen. Hierdurch wurde er so schwer verletzt, dass er trotz sofortiger Wiederbelebungsmaßnahmen von Ersthelfern und des Einsatzes eines Notarztes, der mittels Rettungshubschrauber zum Unfallort geflogen wurde, noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen erlag. Neben dem Rettungsdienst war auch die Feuerwehr am Unfallort im Einsatz, die Psychosoziale Notfallversorgung kümmerte sich um die Beteiligten und Zeugen. Die Strecke war bis in die Nacht hinein voll gesperrt, die Straßenmeisterei richtete eine örtliche Umleitung ein. Die Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen zur genauen Klärung des Unfallhergangs übernommen, für die auch ein Gutachter hinzugezogen wurde. Hierbei müssen die Beamten ermitteln, ob die beiden Unfallgeschehen in ursächlichem Zusammenhang stehen. Sie suchen daher Zeugen des unmittelbaren Unfalls oder Personen, die Angaben zum Fahrverhalten der beiden Beteiligten vor dem Unfall machen können. Sie werden gebeten, sich unter Tel. 07571/104-0 mit dem Verkehrsdienst Sigmaringen in Verbindung zu setzen.

Foto: swd-medien

Adresse

RotkreuzStr. 2
Friedrichshafen
88046

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