in ihrem Umfeld oder im Internet – udei entsprang der Maschine und wurde so zum ersten Geschenk an uns. Die gefundenen Geschichten werden beschrieben, überschrieben, weitergeschrieben, überspitzt, übermalt und Schichtweise freigelegt. Archaische und gegenwärtige Bilder und Themen werden zu hybriden Ausstellungsformaten, Lesungen, Bildseancen und Stücken zusammen geführt. Es geht um ein Unbehagen a
n der Konsumkultur und darum, wie man diesen Ekel besonders herzlich und freudvoll umarmt, anstatt ihn wütend zu bekämpfen. Wie neugierige Kinder untersucht udei das visuelle Gewebe und kehrt es unter seinen industriellen Bilderteppich, um erlernte Muster von Logik und Anwendung in Frage zu stellen. udei ist ein altes Wort für sperrig; udei bedeutet Auge, sehen, einsehen. udei kommt von weit her – ist ein Meteor, udei bringt Regen in den ausgetrockneten Flußlauf, udei ist naß – wie der Fluß in Nigeria, udei kultiviert im Kleinen – wie in einer japanischen Bonsaischale. Im Kollektiv mit Künstlern aller Kunstformen werden die Kuratorin Sandra Dichtl und der Künstler Thomas Goerge Geschichten aus ihrem lokal-globalen Kontext global-lokal erfahrbar machen.