Animal Welfare Foundation

Animal Welfare Foundation Die Animal Welfare Foundation e.V. (AWF) ist eine unabhängige, gemeinnützige und international tätige Tierschutzorganisation. Ihre Spende hilft!

Wir sind spezialisiert auf "Nutz"tiere. Damit unsere Teams weiterhin für die Tiere im Einsatz bleiben können, sind wir auf Spenden angewiesen:
www.animal-welfare-foundation.org/helfen/spenden

Heute Abend berichtet das Schweizer SRF Schweizer Radio und Fernsehen über unsere gemeinsame Recherche mit dem TSB in de...
23/06/2026

Heute Abend berichtet das Schweizer SRF Schweizer Radio und Fernsehen über unsere gemeinsame Recherche mit dem TSB in den Rindermastanlagen in Südamerika. Unseren Film zum Thema findet ihr danach auf Youtube (Post folgt)!

Das Konsumentenmagazin "Espresso" von Radio SRF Schweizer Radio und Fernsehen berichtet über unsere Recherche in Südamerika und interviewt auch unsere Projektleiterin Sabrina Gurtner.

Jetzt anhören (ab 6:35): https://www.srf.ch/audio/espresso/maehroboter-sind-eine-gefahr-fuer-igel?id=AUDI20260623_RS_0011

Wollt ihr mehr erfahren über das tierquälerische Feedlot-System in den Mercosur-Staaten? Dann schaltet heute Abend die Sendung ein, um 21:10 auf SRF 1.

16/06/2026

Spiridon II - Organisator vor Gericht
(English below)

Die Gerichtsverhandlung im Fall der „Spiridon II“ ist ohne Ergebnis vertagt worden. Der österreichische Organisator des Transports gibt an, ihn treffe keine Schuld, dass das Schiff wochenlang vor der türkischen Küste festsaß. Obwohl nachweislich dutzende Tiere an Bord gestorben sind und hunderte trächtige Kalbinnen ihre Kälber in knietiefem Dreck gebären mussten, gibt er an, den Tieren sei es bis zur Ankunft in der Türkei gut gegangen. Dass der Fall überhaupt vor Gericht kam, hat damit zu tun, dass die Importeure ihr Geld zurückfordern. Das Tierleid, das dieser Transport ausgelöst hat, ist dabei nicht mehr als eine Randnotiz. Der Fall zeigt einmal mehr: Tiertransporte per Schiff sind kaum kontrollierbar, rechtlich gibt es im Sinne des Tierschutzes keine Handhabe und die verschiedenen Beteiligten schieben sich bei Problemen gegenseitig die Schuld zu. Es braucht endlich verbindliche Tierschutzstandards und ein Verbot von Lebendtiertrabsporten per Schiff!

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English:

The court hearing in the case of the Spiridon II has been adjourned without a verdict. The Austrian organizer of the transport claims he bears no responsibility for the fact that the ship was stranded off the Turkish coast for weeks. Despite documented evidence that dozens of animals died on board and hundreds of pregnant heifers were forced to give birth in knee-deep filth, he maintains that the animals were in good condition until their arrival in Turkey.

The case reached court only because the importers are seeking a refund. The suffering endured by the animals during the voyage has become little more than a footnote in the proceedings.

Once again, this case highlights a fundamental problem: live animal transports by sea are extremely difficult to monitor, animal welfare laws provide little effective means of enforcement, and when problems arise, the various parties involved tend to shift responsibility onto one another.

What is urgently needed are binding animal welfare standards and a ban on the transport of live animals by ship.

16/06/2026

Der traurige Fall des Tiertransportschiffs Spiridon II geht in die nächste Runde - die türkischen Importunternehmen haben den österreichischen Organisator des Transports geklagt. Der Fall wird heute in Krems verhandelt.

14/06/2026

🐄🐑 50.000 Unterschriften gegen Tiertransporte ins Krisengebiet!

Heute, am internationalen «Ban Live Exports Day», setzen wir gemeinsam ein Zeichen gegen den Export lebender Tiere in Drittländer.

Gemeinsam mit unserer Partnerorganisation Tierschutzbund Zürich, der französischen Tierschutzorganisation Welfarm und der Eurogroup for Animals haben wir deshalb vergangene Woche in Brüssel eine Petition mit fast 50.000 Unterschriften an Vertreter der EU-Kommission übergeben. Unsere Forderung: Sofortiger Stopp aller Tiertransporte ins Krisengebiet! Wir sind überwältigt von der Unterstützung.

Jedes Jahr exportiert die EU rund 3 Millionen lebende Tiere per Lastwagen und Schiff in Länder außerhalb der EU – auf tagelangen oder sogar wochenlangen Transporten. Schon unter normalen Umständen bedeutet das enormes Leid für die Tiere.

⚠️Doch aktuell werden viele dieser Transporte sogar in eine von Krieg und bewaffneten Konflikten geprägte Region geschickt!

Erst vor wenigen Wochen sank vor der Küste Omans ein Tiertransportschiff, das Berichten zufolge von einer Bombe oder Drohne getroffen worden war. Rund 4.000 Schafe und Ziegen kamen dabei ums Leben.

Trotz der offensichtlichen Risiken werden weiterhin Tiere ins Krisengebiet im Nahen Osten transportiert. Seit den ersten grossflächigen Angriffen gab es mehr als 50 Transporte per Schiff aus der EU in die Region – mit zehntausenden Tieren an Bord.

3 Millionen Tiere pro Jahr. Unzählige Kilometer. Unermessliches Leid.

Das können wir nicht länger hinnehmen. Es ist Zeit, diesem Handel endlich ein Ende zu setzen.



Video: Welfarm

Spiridon II - Heute steht der österreichische Organisator der Tiertransport-Tragödie in Krems vor Gericht. Wir sind mit ...
12/06/2026

Spiridon II - Heute steht der österreichische Organisator der Tiertransport-Tragödie in Krems vor Gericht. Wir sind mit Animal Welfare Foundation vor Ort.

Diesen Artikel findet ihr im ePaper der Kronen Zeitung oder hier den ganzen Bericht: https://www.krone.at/4172202

😡 EU-Abgeordnete blockieren E-Mails von Bürgerinnen und Bürgern. Das ist inakzeptabel, denn damit wird die Sorge der Men...
09/06/2026

😡 EU-Abgeordnete blockieren E-Mails von Bürgerinnen und Bürgern. Das ist inakzeptabel, denn damit wird die Sorge der Menschen um Tiere zum Schweigen gebracht.
Aber wir geben nicht auf! Unser nächster Schritt ist bereits in Arbeit.

Bitte teile diesen Beitrag, um uns dabei zu helfen, das Bewusstsein zu schärfen, und folge uns, um Informationen über die nächste Aktion zu erhalten. 💪🙏

Hintergrund: 👇

Das Europäische Parlament überarbeitet derzeit die EU-Transportverordnung, die den Schutz von Tieren beim Lebendtiertransport gewährleisten soll.
Jedes Jahr werden Millionen von Tieren unter entsetzlichen Bedingungen auf dem Land- und Seeweg transportiert.

Zahlreiche Untersuchungen haben mangelnde Durchsetzung, extrem lange Transportzeiten, unzureichende Belüftungssysteme, fehlenden Zugang zu Futter und Wasser sowie verletzte Tiere aufgedeckt.

Die derzeitige Gesetzgebung ist jahrzehntealt und schützt die Tiere nicht angemessen. Dass das Europäische Parlament also an einer Aktualisierung der Gesetze arbeitet, ist grundsätzlich positiv!

Einige Politiker:innen versuchen jedoch nicht nur, den Fortschritt zu stoppen, sondern auch die bestehenden Vorschriften zu schwächen, indem sie beispielsweise noch längere Transportwege zulassen möchten.

Es versteht sich von selbst, dass dies katastrophal für die Tiere wäre, die ohnehin schon stark und unnötig leiden.

Zehntausende besorgte Bürger:innen haben sich unserer Aktion angeschlossen und E-Mails an die Politiker:innen geschickt. Doch ihre Nachrichten wurden herausgefiltert. Das ist empörend.

01/06/2026

🚨 Letzte Chance! Nur noch wenige Tage bis zur Unterschriftenübergabe.

Nächste Woche überreichen wir der EU-Kommission gemeinsam mit unseren Partnern Welfarm unsere Petition gegen Lebendtiertransporte ins Krisengebiet!

Trotz Krieg, Unsicherheit und offensichtlicher Risiken werden weiterhin Tausende Tiere durch die Konfliktregion transportiert und auch in Länder mit aktiven Kriegshandlungen exportiert. Die Folgen können verheerend sein: Verzögerungen, mangelnde Versorgung, Stress, Verletzungen und gar Todesfälle. Dass diese Angst begründet ist, zeigt ein Fall, der sich erst im Mai ereignet hat: Medienberichten zufolge starben 4000 Schafe und Ziegen in einem Schiff mit indischer Flagge, als dieses vor der Küste Omans von einer Rakete getroffen wurde und sank.

Dabei ist laut EU-Verordnung klar: Wenn vorhersehbar ist, dass Tiere beim Transport leiden könnten, dürfen solche Schifffahrten nicht stattfinden!

Jetzt ist der Moment, gemeinsam ein starkes Zeichen zu setzen. Jede zusätzliche Unterschrift erhöht den Druck auf die EU-Kommission, diese Transporte endlich zu stoppen.

✍️ Noch nicht unterschrieben? https://www.animal-welfare-foundation.org/kampagnen/jetzt-eu-kommission-auffordern-keine-tiertransporte-mehr-in-krisengebiete
📢 Bitte teile diese Petition auch mit Freunden, Familie, Kolleg:innen und allen Tierschutzinteressierten in deinem Umfeld.

Jede Stimme zählt. Für die Tiere. Jetzt.

🐎💡Nach jahrelangen Recherchen, Ermittlungen vor Ort und internationalem Druck ist einer der grausamsten Orte, die wir je...
29/05/2026

🐎💡Nach jahrelangen Recherchen, Ermittlungen vor Ort und internationalem Druck ist einer der grausamsten Orte, die wir je dokumentiert haben, endlich verschwunden: Der kanadische Pferdeschlachthof Bouvry Exports hat seinen Betrieb dauerhaft eingestellt.

Fast 15 Jahre lang haben wir gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen vor Ort, Animals' Angels USA und der Canadian Horse Defence Coalition, und mit unserer Schweizer Partnerorganisation Tierschutzbund Zürich die Zustände in den Mastanlagen und beim Schlachthof dokumentiert, Tierleid sichtbar gemacht und Behörden, Importeure und Konsument:innen informiert. Unseren letzten Film zu den Bouvry-Feedlots findet ihr hier: https://www.youtube.com/watch?v=IuhhLKLu_rU

Dass uns dieser Erfolg gelungen ist, zeigt: Unsere Arbeit wirkt. Auch wenn Veränderungen oft Jahre dauern.
Doch unser Kampf ist noch nicht vorbei. Während Pferdeschlachthöfe in Nordamerika nach und nach schliessen, dokumentieren wir weiterhin die Zustände in Südamerika — damit Europa künftig auch von dort kein Pferdequalfleisch mehr importiert.
Helft uns dabei, indem ihr unsere Petition unterzeichnet: https://bit.ly/4aKiLB0

Danke, dass ihr unsere Arbeit unterstützt — mit Spenden, beim Teilen unserer Filme oder indem ihr unsere Beiträge sichtbar macht. 💚

Mehr zum Thema: https://www.animal-welfare-foundation.org/einsatzberichte/bericht/nach-jahrelangem-druck-pferdeschlachthof-bouvry-exports-in-kanada-endgueltig-geschlossen

Mitte April war unsere Projektleiterin Sabrina Gurtner in Aberdeen – auf Einladung der Eurogroup for Animals , dem Dachv...
09/05/2026

Mitte April war unsere Projektleiterin Sabrina Gurtner in Aberdeen – auf Einladung der Eurogroup for Animals , dem Dachverband europäischer Tierschutzorganisationen. Gemeinsam mit 18 weiteren Tierschutz-Fachleuten aus ganz Europa kamen wir auf einer Farm zusammen, auf der Pferde, Ponys und Esel rehabilitiert werden. 🐎

Die Teilnehmenden informierten die anderen Organisationen über ihre aktuelle Arbeit und tauschten sich aus. Sabrina präsentierte unsere aktuellen Erkenntnisse zur Pferdefleischproduktion auf Betrieben mit EU-Zulassung in Argentinien und Uruguay und informierte die Teilnehmenden über eine neue Forschungsstudie zum Wohlergehen der sogenannten «Blutstuten», die wir gemeinsam mit der Eurogroup for Animals bei der Universität Bologna in Auftrag gegeben haben. Mehr zum Treffen: https://www.tierschutzbund-zuerich.ch/einsatzberichte/bericht/internationales-treffen-fuer-den-pferdeschutz-sabrina-gurtner-zu-besuch-auf-der-belwade-farm-in-aberdeen

Solche Begegnungen geben Kraft. Wir sind nicht allein. Überall in Europa setzen sich Menschen mit derselben Leidenschaft für Pferde ein – vereint im selben Ziel: eine bessere Welt für die Tiere. Gemeinsam sind wir stärker.

08/05/2026

Heute, am , gehört der Tag ihnen – den Eseln.🫏

Tieren, die die Menschheit durch die Geschichte getragen und dafür oft nur Gleichgültigkeit erfahren haben. Sie sind keine Lasttiere zweiter Klasse. Sie sind ausdauernd, anpassungsfähig und widerstandsfähig – genau deshalb werden sie seit Jahrtausenden ausgebeutet.

Bei unseren neuesten Recherchen in Südamerika haben wir bei einem Schlachthof in Uruguay Weiden mit Eseln, Mauleseln und Maultieren dokumentiert – Tiere, die unter denselben katastrophalen Bedingungen gehalten werden, die wir bereits aus der Pferdefleisch-Produktion in Übersee zur Genüge kennen.

Die Realität: Tiere werden geschlagen, getreten, mit Elektroschocks gequält. Sie erhalten oft nicht ausreichend Futter und Wasser, keine medizinische Versorgung und haben keinen Witterungsschutz. Verletzte und kranke Tiere werden zum Sterben sich selbst überlassen.

Die EU und die Schweiz importieren nach wie vor Fleisch aus Ländern, in denen diese Zustände an der Tagesordnung sind – obwohl unsere Recherchen und EU-eigene Audits die Missstände seit Jahren belegen. Audits werden von den Verantwortlichen manipuliert. Rückverfolgbarkeitssysteme versagen. Tiere unbekannter Herkunft und mit unklarer Medikamentenhistorie landen auf europäischen Tellern.

Wir haben es bereits geschafft, dass der Import von Pferdefleisch aus Mexiko und Brasilien beendet wurde. Inzwischen bezieht Europa auch kein Pferdefleisch mehr aus Kanada und Australien.

Jetzt brauchen wir deinen Support, um dasselbe für Länder wie Argentinien und Uruguay zu schaffen.
👉 Unterzeichne unsere Petition und fordere EU-Kommissar Olivér Várhelyi zum Handeln auf: https://bit.ly/4aKiLB0

Teile diesen Post – jede Stimme zählt. 🙏

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Basler Straße 115
Freiburg Im Breisgau
79115

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