Zwetajewa-Zentrum an der Universität Freiburg e.V.

Zwetajewa-Zentrum an der Universität Freiburg e.V. Die Namensgebung bezieht sich auf die russische Dichterin Marina Zwetajewa (1892- 1941), die zu Beginn des 20. angeboten.

Das „Zwetajewa-Zentrum an der Universität Freiburg e.V.“ ist eine Kultureinrichtung, die sich der Vermittlung osteuropäischer Kulturen nach Deutschland und der Vermittlung deutscher Kultur in diese Räume widmet. Das Zwetajewa-Zentrum wurde 2016 gegründet, und zwar auf Initiative der Stadt Freiburg, der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg sowie von Persönlichkeiten, die eng mit osteuropäischen Länd

ern verbunden sind. Jahrhunderts längere Zeit in Freiburg lebte und Deutschland auch in ihrem literarischen Werk eng verbunden war. Zwetajewa lebte und wirkte in mehreren europäischen Ländern, ihr Leben war durch Krieg, Revolution und Emigrationserfahrung geprägt. Heute erinnert in der Wallstraße eine Gedenktafel an die große Dichterin; auch eine Straße im Stadtteil Rieselfeld ist nach Zwetajewa benannt. Das Zwetajewa-Zentrum, das bislang seine Arbeit vor allem auf den russischen Kulturraum konzentrierte, hat sich nach dem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Russland gegen die Ukraine in mehrfacher Hinsicht positioniert. So wurde im Januar 2023 der ursprüngliche Vereinsname modifiziert und der Vereinszweck neu gefasst. In Kooperation mit dem Kulturamt der Stadt Freiburg, universitären Einrichtungen sowie mit anderen Kulturinstitutionen der Stadt und der Region am Oberrhein werden Vortragsreihen, Ausstellungen (insbesondere auch Ausstellungsfilme), Lesungen u.a.m.

🖼 DOPPELAUSSTELLUNG | DOUBLE EXHIBITION📍 HayArt Center🗓 Eröffnung | Opening: Freitag, 13.03.2026 | 19:00 Uhr🕒 14.–31.03....
12/03/2026

🖼 DOPPELAUSSTELLUNG | DOUBLE EXHIBITION
📍 HayArt Center
🗓 Eröffnung | Opening: Freitag, 13.03.2026 | 19:00 Uhr
🕒 14.–31.03.2026 | 11:00–17:00 Uhr

📸 MICHEL ABEßER
Zement und Gedächtnis
Cement and Memory
Die Fotoausstellung erkundet Jerewan zwischen postsozialistischem Aufbruch und Tradition,
zwischen „Sowjetischem“ und „Nationalem“.
Eine visuelle Annäherung an Stadt, Materialität, Erinnerung und Identität.
The photo exhibition explores Yerevan’s urban landscape – its materiality, tensions and layered past
– between the “Soviet” and the “National,” between exile and belonging.

🔎 ANNA MARGOLIS (Kuratorin)

Anklage: „Armenier!“
Der sowjetische Terror im Schatten des Genozids
Accusation: ‘Armenian!’ – Soviet terror in the shadow of genocide
Anhand von Chroniken, Dokumenten und persönlichen Schicksalen zeigt die Ausstellung, wie Sowjetisierung und staatlicher Terror das nationale Bewusstsein der Armenier geprägt haben – und bis heute die Erinnerungskultur beeinflussen. Die Deportation von 1949 bleibt selbst in der Forschung oft ein Randthema. Diese Ausstellung rückt die komplexe Geschichte Sowjetarmeniens ins Zentrum.
Using chronicles, documents and personal stories, the exhibition reflects on how Soviet terror shaped Armenian national consciousness and continues to influence collective memory.
✨ Zwei Perspektiven – Geschichte und Gegenwart, Dokument und Bild, Erinnerung und Stadt.



🎨 🌆 ART WORKSHOP | Urban WhisperMA-EL WEIHER📍 HayArt Center📅 Freitag, 13.03.2026 | 11:00–19:00📅 Samstag, 14.03.2026 | 11...
11/03/2026

🎨 🌆 ART WORKSHOP | Urban Whisper
MA-EL WEIHER
📍 HayArt Center
📅 Freitag, 13.03.2026 | 11:00–19:00
📅 Samstag, 14.03.2026 | 11:00–15:30
🌍 Deutsch / Englisch
Wie hinterlässt der Mensch Spuren im urbanen Raum?
Und was erzählen diese Spuren über Hoffnung, Konflikte und Zusammenleben?
In einem partizipativen und prozessorientierten Workshop lädt Ma-El Weiher dazu ein, die Stadt
als künstlerisches Forschungsfeld zu begreifen:
🚶 konzeptionelle Stadtrundgänge
🔎 künstlerische Feldforschung
💬 Gruppendiskussionen
Gemeinsam reflektieren wir ökologische und soziale Fragen, kulturelle Verbindungen, das
Menschsein – und mögliche Hoffnungsschimmer im urbanen Gefüge.

🌆 ✨ Urban Whisper – Art Workshop
In this participatory and process-oriented workshop, artist Ma-El Weiher invites participants to
explore traces of human presence in urban environments.
Through:
🚶 a conceptual city walk
🔎 artistic field research
💬 group discussions
Participants will critically engage with ecological and social issues – and reflect on connections
between cultures, humanity, glimmers of hope, and points of friction.


🎭 🎶 Literature–Music Performance📅 Donnerstag, 12.03.2026 | 19:15 Uhr📍 HayArt CenterRENATE OBERMAIER · HEINZL SPAGL · THO...
10/03/2026

🎭 🎶 Literature–Music Performance
📅 Donnerstag, 12.03.2026 | 19:15 Uhr
📍 HayArt Center
RENATE OBERMAIER · HEINZL SPAGL · THOMAS WENK
✨ Ein Mann, eine Frau und ein Tohuwabohu
Szenen eines Paares in Lautgedichten von Ernst Jandl und Hugo Ball – mit musikalischen
Interventionen von Thomas Wenk.
Was passiert, wenn Sprache zum Klang wird?
Wenn Worte zerfallen – und Kommunikation zur Komödie?
Lautgedichte erzählen typische (universelle?) Begegnungen zwischen Mann und Frau: voller
Rhythmus, Missverständnisse und absurdem Wortspiel.
👉 Keine Deutschkenntnisse erforderlich – nur Freude an Situationskomik und sprachlicher
Anarchie.
🎼 Thomas Wenk begleitet, kommentiert und erweitert die Texte musikalisch.
Ein Abend zwischen Dada, Beziehung und Sprachakrobatik.

🎭 🎶 A man, a woman, and chaos
Scenes from a couple in sound poems by Ernst Jandl and Hugo Ball, with musical interventions
by Thomas Wenk.
When language dissolves into sound, communication becomes play.
These iconic sound poems explore universal (?) encounters between men and women – full of
rhythm, irony, and the absurdity of human interaction.
👉 No knowledge of German required – just openness to sound and humor.


'FEAR – LESS – HOPE: Framing Time'at HayArt Centre, Yerevan13.03.–31.03.2026Vernissage: Thu, 12.03.2026, 6:30 pmFear and...
09/03/2026

'FEAR – LESS – HOPE: Framing Time'
at HayArt Centre, Yerevan

13.03.–31.03.2026
Vernissage: Thu, 12.03.2026, 6:30 pm

Fear and hope are states deeply intertwined. They arise in reflection on the past as much as in imagining a possible future. Both forces emerge simultaneously in the present. They shape our perception, guide our decisions, and give rise to narratives. The present thus becomes a space where fear and hope are at once visible and negotiable.

Through video, film, and installations, Vahram Aghasyan, Greta Harutyunyan, Anas Kahal and Johannes Weilandt examine how fear and hope interconnect and move across time, borders, and both collective and personal experiences. Nearness and distance, memory and expectation, rupture and renewal constantly overlap. The weight of history remains as present as the possibility of another future.

'FEAR – LESS – HOPE: Framing Time' is a German-Armenian exhibition project curated by Katharina Grün (), Eva Khachatryan (independent curator, ), and Margarita Augustin (). It brings together artists, cultural practitioners, and institutions from Germany and Armenia, creating a space for dialogue and collaboration. In October 2025 the exhibition was showcased at DELPHI_space, Freiburg and will travel now to HayArt Centre () in Yerevan.










In cooperation with:
Tsvetaeva Centre at the University of Freiburg e.V. ()
HayArt Centre ()

The project is funded by:
Federal Foreign Office ()

🇩🇪 🇦🇲 FEAR–LESS–HOPE🗓 12.–31. März 2026📍 HayArt Center, JerewanEin deutsch-armenischer Dialog über Angst, Hoffnung und k...
05/03/2026

🇩🇪 🇦🇲 FEAR–LESS–HOPE
🗓 12.–31. März 2026
📍 HayArt Center, Jerewan
Ein deutsch-armenischer Dialog über Angst, Hoffnung und kulturelle Verbindung.
FEAR–LESS–HOPE?
Was bedeutet das heute?
Dass es zu viele Ängste, aber zu wenig Hoffnung gibt?
Oder dass wir trotz aller Krisen nicht aufgeben dürfen – gemeinsam?
🤝 Kulturschaffende aus Freiburg und Armenien laden zum Austausch ein:
🎨 Ausstellungen
🎬 Film-Screenings
📌 Poster-Sessions
🎶 Musik
📚 Literatur
🛠 Workshops..und viele Gespräche!
✨ Gemeinsam gestalten wir Räume für Erinnerung, Dialog und Zukunft.
Wir freuen uns auf Euch!

©️Marc Doradzillo

📖 Buchvorstellung: Der Schlüssel würde noch passen📆 Montag, 26. Januar 2026 | 18:15 Uhr📍 KG I, HS 1199, Universität Frei...
24/01/2026

📖 Buchvorstellung: Der Schlüssel würde noch passen

📆 Montag, 26. Januar 2026 | 18:15 Uhr
📍 KG I, HS 1199, Universität Freiburg, Platz der Universität 3
🎤 Mit Dr. Irina Scherbakowa
🆓 Eintritt frei | 📚 Sprache: Deutsch

Irina Scherbakowa gehört zu den bekanntesten Vertreterinnen der russischen Zivilgesellschaft – sie war Mitbegründerin von Memorial und kämpft seit Jahrzehnten für die Aufarbeitung politischer Verbrechen in Russland.
In ihrer aktuellen Publikation „Der Schlüssel würde noch passen. Moskauer Erinnerungen“ blickt sie auf die Hoffnungen der Perestrojka-Zeit zurück – und zeigt, wie sich Russland erneut in eine Diktatur zurückentwickelt.
Ein bewegender Abend über historische Verantwortung, demokratische Kämpfe – und das Vermächtnis von Memorial.
Veranstaltet in Kooperation mit dem Slavischen Seminar, der DGO, dem Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte, WOG und Zukunft MEMORIAL.

📖 Vortrag: Rilke – ein „Russlandversteher"?📆 Mittwoch, 21. Januar 2026 | 20:00 Uhr📍 KG I, HS 1015, Universität Freiburg,...
19/01/2026

📖 Vortrag: Rilke – ein „Russlandversteher"?
📆 Mittwoch, 21. Januar 2026 | 20:00 Uhr
📍 KG I, HS 1015, Universität Freiburg, Platz der Universität 3
🎤 Mit Prof. Dr. Elisabeth Cheauré
🎓 Eine Veranstaltung im Rahmen des Studium generale
🆓 Eintritt frei

„Dass Russland meine Heimat ist, gehört zu jenen großen und geheimnisvollen Sicherheiten, aus denen ich lebe.“
Rainer Maria Rilkes Russlandreisen (1899 und 1900) hinterließen einen tiefen Eindruck – doch wie realistisch war sein Blick auf das Zarenreich?
Prof. Dr. Elisabeth Cheauré geht der Frage nach, was Rilke an Russland faszinierte, wie seine Wahrnehmung durch andere geprägt wurde – und welche Rolle Marina Zwetajewa in seinem Leben und Werk spielte.
Ein Vortrag für alle, die sich für Literatur, Erinnerung und Ost-West-Beziehungen interessieren.
📚 Kommt vorbei – der Eintritt ist frei!

Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

🎭 Land of No Return – Dramatische Lesung & Diskussion mit Marina DavydovaWas passiert mit Identität, Zugehörigkeit und S...
12/01/2026

🎭 Land of No Return – Dramatische Lesung & Diskussion mit Marina Davydova

Was passiert mit Identität, Zugehörigkeit und Sprache, wenn ein Imperium zerfällt?
Marina Davydova erzählt in ihrem Stück Land of No Return vom Leben im Exil, von Krieg und Heimatverlust – und vom langen Schatten, den die Geschichte auf einzelne Biografien wirft. Vom späten Sowjetimperium bis zum Überfall auf die Ukraine 2022 spannt sich der Bogen dieser eindrücklichen Erzählung.

📅 Dienstag, 13. Januar 2026 | 🕖 19:00 Uhr
📍 Theater Freiburg, Winterer-Foyer
🎟 Eintritt: 12 €
📖 Lesung auf Deutsch, Diskussion auf Russisch mit Übersetzung
🎤 Mit Marina Weis (Berlin) & Schauspieler:innen des Theaters Freiburg
Moderation: Prof. Dr. Elisabeth Cheauré | Übersetzung: Dr. Jurij Lileev
Ein Abend über Erinnerung, Flucht, Sprache und Widerstand.
🎟️ Tickets an der Abendkasse

🎨 AUSSTELLUNG: Victoria Lomasko – Metamorphosen. Im Zeichen des Krieges📅 13.–17. Januar 2026🎉 Vernissage: Montag, 12. Ja...
07/01/2026

🎨 AUSSTELLUNG: Victoria Lomasko – Metamorphosen. Im Zeichen des Krieges
📅 13.–17. Januar 2026
🎉 Vernissage: Montag, 12. Januar | 19:00 Uhr
📍 GEDOK.K5 – Raum für Künstlerinnen | Konviktstraße 5, Freiburg
🕒 Öffnungszeiten: Mo–Fr 15–18 Uhr | Sa 12–18 Uhr
🎤 Artist Talk + Text-Performance von Franziska Trischler: Donnerstag, 15. Januar | 18:00 Uhr
🎟 Eintritt frei

Die international gefeierte Künstlerin und Exilantin Victoria Lomasko zeigt in ihrer neuen Werkserie eine tief persönliche, politische und visuell radikale Antwort auf Krieg, Exil und künstlerische Transformation.

👉 Ihre „sprechenden Bilder“ kommen ohne Worte aus – aber sagen alles.
Ein visuelles Manifest gegen das Verstummen.
Don’t miss it.

📚 In Kooperation mit GEDOK Freiburg und dem Zwetajewa-Zentrum Freiburg (KWG)

🎶 MISAGH JOOLAEE & MAHAN MIRARAB – Zwischen Welten📅 Samstag, 10.01.2026 | 🕖 19:00 Uhr📍 Kommunales Kino, Urachstraße 40, ...
06/01/2026

🎶 MISAGH JOOLAEE & MAHAN MIRARAB – Zwischen Welten

📅 Samstag, 10.01.2026 | 🕖 19:00 Uhr
📍 Kommunales Kino, Urachstraße 40, Freiburg
🎟 Eintritt: 15 € / erm. 12 €
🎧 Sprache: Deutsch
🤝 In Kooperation mit dem Kommunalen Kino Freiburg

Zwei Ausnahmemusiker, ein Klangdialog ohne Grenzen:
Misagh Joolaee (Kamancheh) und Mahan Mirarab (Gitarre) verweben in ihrem Duo zeitgenössische Improvisation, mikrotonale Klangwelten und armenische Musikelemente zu einem transkulturellen Musikerlebnis.
Zwischen Herkunft und Gegenwart, Jazz und klassischer Persischer Musik, zwischen Babadjanian und Terterjan entsteht eine Musik voller Tiefe, Widerhall und Schönheit – nomadisch, suchend, frei.
Ein Abend für alle, die Klang als Reise verstehen.
👉 Unbedingt vormerken!

🖼️ Doppelausstellung: Anklage: „Armenier!“ & Zement und Gedächtnis📅 04. Dezember 2025 – 11. Januar 2026🎉 Vernissage: Mit...
01/12/2025

🖼️ Doppelausstellung: Anklage: „Armenier!“ & Zement und Gedächtnis
📅 04. Dezember 2025 – 11. Januar 2026
🎉 Vernissage: Mittwoch, 03. Dezember | 18:00 Uhr
📍 Alter Wiehrebahnhof / Kommunales Kino Freiburg
🎟 Eintritt frei | Sprache: Deutsch

Zwei Ausstellungen – zwei künstlerisch-wissenschaftliche Perspektiven auf Armenien in Vergangenheit und Gegenwart:

📂 „Anklage: ‚Armenier!‘“
Dokumente, Chroniken und Biografien beleuchten die sowjetische Repression gegen Armenier:innen.
📌 Kuratiert von Anna Margolis, Memorial-Forscherin und Künstlerin aus Jerewan

📸 „Zement und Gedächtnis“
Eine fotografische Erkundung der Stadt Jerewan zwischen postsozialistischem Aufbruch, sowjetischer Materialität und nationalem Gedächtnis.
📷 Fotografien von PD Dr. Michel Abeßer, Osteuropahistoriker und Fotograf

📆 Öffnungszeiten:
Mo–Di: 18:00–22:00 | Mi–Fr: 16:00–22:00 | Sa–So: 12:00–22:00

In Kooperation mit:
Kommunales Kino Freiburg, WOG, DGO, Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte, Hazarashen Armenian Center for Ethnological Studies, CRF Center for Rights and Freedom, d’Arvestanots, HayArt Centre, KulturDialog Armenien


Die Ausstellung „Anklage: ‚Armenier!‘“ zeigt anhand von Chroniken, Dokumenten und persönlichen Schicksalen, wie sich die Sowjetisierung und der staatliche Terror in der UdSSR auf das nationale Bewusstsein der Armenier ausgewirkt haben und bis heute die Erinnerungskultur an die Sowjetzeit be...

Adresse

Stadtstraße 5
Freiburg Im Breisgau
79104

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