Wir wollen die Träume der Waisenkinder aus Fukushima retten indem wir den kulturell-kulinarischen Austausch fördern und die deutsch-japanische Freundschaft stärken. Matcharity, das sind wir - Lina Zivanovic (Japanerin und "Wagashi-Meisterin") und Sven Zivanovic (Ökonom). Am 11. März 2011 traf Japan ein Erdbeben und löste eine Dreifach-Katastrophe aus. Zu diesem Zeitpunkt, im Januar 2011 bekamen wi
r unser zweites Kind und planten zurück in meine Heimatstadt zu gehen und ich freute mich schon sehr darauf. Diese Reise mussten wir daraufhin absagen. Danach verging die Zeit wie im Flug und nun ist unser jüngstes Kind dieses Jahr schon 6 Jahre alt geworden. Wenn ich ihn aufwachsen sehe, gehen mir die Kinder nicht aus dem Kopf, die bei der Katastrophe ihre Eltern verloren haben. Jetzt, da meine Kinder schon etwas älter sind und ich etwas mehr Zeit für mich habe, möchte ich etwas tun, um den Kindern aus Tôhoku zu helfen. Vor zwei Jahren startete ich mein Buchprojekt, dass mich dazu motiviert hat, mich mit dem Social Business-Modell zu beschäftigen. Wir sind seit August 2015 mit verschiedenen sozialen Projekten im AndersGründer-Programm und im Social Impact Finance-Programm des Social Impact Labs in Frankfurt dabei und haben in dieser Zeit auch das Konzept für unser Social-Startup Matcharity entwickelt. Hier haben wir uns eingehend mit dem Social Business Modell und mit der Gründung von Sozialunternehmen beschäftigt und erhalten dabei großartige Unterstützung von vielen tollen Menschen des Social Impact Lab-Netzwerks und viele unserer Freunde begleiten und bei meinem Projekt. Wir wollen zeigen, dass erfolgreiches Unternehmertum auch mit Social Impact möglich ist. Wir stehen nun am Anfang unseres Matcharity-Projekts und begeben uns alle auf eine spannende und interessante Reise. Mit Euch. Und mit Matcharity. Wir wollen uns Schritt für Schritt weiterentwickeln, wachsen und mit jedem Schritt retten wir die Träume eines weiteren Kindes aus Tôhoku. Es würde mich sehr glücklich machen, wenn ich mit diesem Projekt einigen Menschen eine Freude machen könnte. Ich möchte damit anderen helfen und gleichzeitig einen Beitrag zur Verbreitung der japanischen Kultur leisten. DANKSAGUNGEN
Ohne die Hilfe vieler, größtenteils ehrenamtlicher Helfer des Social Impact Labs in Frankfurt und Berlin, sowie des Nippon Connection e.V. wäre Matcharity in dieser Form nicht möglich gewesen!