Bundesverband der Wildtierhilfen

Bundesverband der Wildtierhilfen Mit dem Ziel der qualitativen Entwicklung standartisierter Prozesse des Wildtiermanagements.

Bundesorganisation der Wildtierstationen Deutschland
Interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Wildtierpflege, -Forschung, Veterinärmedizin und (Umwelt)-Bildung.

🕊️ Internationaler Tag der TaubeKaum ein Tier wird so oft übersehen, missverstanden oder unterschätzt wie die Taube.Dabe...
13/06/2026

🕊️ Internationaler Tag der Taube
Kaum ein Tier wird so oft übersehen, missverstanden oder unterschätzt wie die Taube.
Dabei sind Tauben hochsoziale und intelligente Tiere. Sie erkennen Gesichter, finden über enorme Entfernungen nach Hause und kümmern sich fürsorglich um ihren Nachwuchs.
Leider landen auch Tauben regelmäßig in Wildtierhilfen. Ursachen sind häufig Kollisionen mit Fensterscheiben, Verletzungen durch Schnüre, Haare oder Netze, Krankheiten, Verkehrsopfer oder verwaiste Jungtiere.
Besonders Stadttauben haben es schwer. Entgegen vieler Vorurteile sind sie keine “Schädlinge”, sondern Nachfahren domestizierter Tiere, die vom Menschen abhängig geworden sind.
In der Wildtierhilfe erleben wir immer wieder, wie sensibel, lernfähig und individuell Tauben sind. Hinter jeder Taube steckt ein Lebewesen, das Schmerz, Stress und Fürsorge genauso empfindet wie jedes andere Tier.
Zum Internationalen Tag der Taube möchten wir deshalb auf diese oft vergessenen Tiere aufmerksam machen.
💚 Jedes Wildtier verdient Respekt, Verständnis und Hilfe, wenn es sie wirklich benötigt.

Der BVW schließt sich dem Statement des Tierschutzverbands uneingeschränkt an.https://www.facebook.com/share/14fLNEgvt7A...
31/05/2026

Der BVW schließt sich dem Statement des Tierschutzverbands uneingeschränkt an.

https://www.facebook.com/share/14fLNEgvt7A/?mibextid=wwXIfr

Deutscher Tierschutzbund: „Tötung von Waschbärbabys inakzeptabel“

Nach der Tötung der vier Waschbärbabys, die zuvor durch die Feuerwehr in Solingen von einem Dach gerettet worden waren, meldet sich der Deutsche Tierschutzbund zu Wort. Die in Medienberichten zitierte Aussage des Landesjagdverbands NRW, wonach eine EU-Verordnung die Tötung der Jungtiere zwingend vorgeschrieben habe, weist der Verband entschieden zurück.

Paulina Kuhn, Fachreferentin für Wildtiere beim Deutschen Tierschutzbund: „Wenn der Landesjagdverband NRW behauptet, die Tötung sei rechtlich vorgeschrieben, verbreitet er ein falsches Narrativ, um grausame Entscheidungen nachträglich zu rechtfertigen. Eine Tötung ist weder durch die EU-Verordnung vorgegeben noch zwingend erforderlich. Die zuständigen Behörden hätten zumindest prüfen müssen, ob eine dauerhafte Unterbringung der Tiere in geeigneten Einrichtungen möglich gewesen wäre.“

Zur rechtlichen Einordnung verweist der Deutsche Tierschutzbund auf Artikel 7 der EU-Verordnung Nr. 1143/2014 über invasive gebietsfremde Arten. Dort heißt es, dass invasive Arten „nicht vorsätzlich in die Umwelt freigesetzt werden“ dürfen. Eine “vorsätzliche Haltung, auch unter Verschluss”, ist nicht zulässig, Ausnahmen gibt es jedoch für Auffangstationen oder Zoos. Eine allgemeine Pflicht zur Tötung enthält die Verordnung hingegen nicht. Vielmehr nennt Artikel 19 ausdrücklich auch „nicht tödliche Maßnahmen“ als zulässige Managementmaßnahmen.

Peer Fiesel, Präsident des Landestierschutzverbands NRW, ergänzt: „Die Tötung der Waschbärbabys ist inakzeptabel, zumal es andere Optionen gegeben hätte. Mit sachkundigen Auffangstationen arbeiten wir bundesländerübergreifend zusammen. Auch Sterilisationsprogramme sind grundsätzlich eine nachhaltige und tiergerechte Alternative zur Tötung.”

Waschbären sind in Deutschland ursprünglich nicht heimisch; einzelne Tiere entkamen aus Pelzfarmen bzw. wurden ausgesetzt. Die sehr anpassungsfähigen Tiere breiteten sie sich schnell aus und sind heute in Deutschland weit verbreitet. Von der EU sind Waschbären als invasive gebietsfremde Art gelistet. Wissenschaftliche Belege dafür, dass sie maßgeblich für den Rückgang bestimmter heimischer Tierpopulationen verantwortlich sind, gibt es jedoch nicht.

Copyright Bild: Deutscher Tierschutzbund e.V. / Marc Jeworrek

Link: https://www.tierschutzbund.de/ueber-uns/aktuelles/presse/meldung/toetung-von-waschbaerbabys-inakzeptabel/

Der Bundesverband der Wildtierhilfen wird künftig mit der italienischen Tier- und Umweltorganisation ProgEco kooperieren...
27/05/2026

Der Bundesverband der Wildtierhilfen wird künftig mit der italienischen Tier- und Umweltorganisation ProgEco kooperieren.

Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit steht die tierschutzkonforme Reduzierung invasiver Arten – auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse, praktischer Erfahrung und internationalem Austausch.

ProgEco führt bereits seit 2010 erfolgreiche Sterilisationsprogramme für Nutrias in Norditalien durch. Zwei weitere Projekte befinden sich aktuell in Planung.

BVW-Geschäftsführerin Vera Heck:
„Wir freuen uns darauf, vom Know-how der italienischen Wildtierschützer, Tierärzte und Wissenschaftler im Bereich der Sterilisation von Nutrias zu lernen. Im Gegenzug vermitteln wir unsere Erfahrungen im Umgang mit Waschbären, da sich inzwischen auch in einzelnen Regionen Italiens größere Populationen angesiedelt haben.“

Belastbare Netzwerke und internationale Kooperationen schaffen neue Perspektiven für einen modernen und tierschutzgerechten Umgang mit invasiven Arten – denn gute Lösungen entstehen durch Austausch, Forschung und Zusammenarbeit.

Vor wenigen Wochen eröffnet – jetzt bereits über 150 versorgte Wildtiere. 🐿️🦔💚Unser Wildtierhilfezentrum in Neu-Isenburg...
16/05/2026

Vor wenigen Wochen eröffnet – jetzt bereits über 150 versorgte Wildtiere. 🐿️🦔💚

Unser Wildtierhilfezentrum in Neu-Isenburg entwickelt sich gerade zu einem bundesweiten Vorbild für moderne Wildtierhilfe.
Täglich erreichen uns verletzte, geschwächte oder verwaiste Tiere – und ebenso viele Menschen, die helfen möchten, aber oft nicht wissen wie.

Der Artikel zeigt, warum genau solche Anlaufstellen gebraucht werden.
Nicht nur für die Tiere selbst, sondern auch für Aufklärung, Erstversorgung und schnelle Hilfe vor Ort.

Belastbare Netzwerke in der Wildtierhilfe ermöglichen dabei überhaupt erst eine professionelle und nachhaltige Versorgung der Tiere. Unser zukünftiges Ziel ist es deshalb, aufnehmende Pflegestellen und Wildtierstationen über die Zentren aktiv mit Futter und – wenn möglich – auch finanziell zu unterstützen. Denn gute Wildtierhilfe funktioniert nur gemeinsam. 💚

📰 Danke an die OP Online für den Bericht über unser Pilotprojekt.

👉 Bitte teilt den Beitrag, damit mehr Menschen wissen:
Nicht jedes Wildtier braucht Hilfe – aber jedes hilfsbedürftige Tier braucht die richtige Hilfe.

📍Wildtierhilfezentrum Rhein-Main
📞 Vorher bitte telefonisch anmelden

Den ganzen Artikel findet ihr hier:
https://www.op-online.de/region/neu-isenburg/150-tiere-versorgt-wildtierhilfezentrum-wird-zum-bundesweiten-vorbild-94305970.html

16/05/2026

Vor wenigen Wochen eröffnet – jetzt bereits über 150 versorgte Wildtiere. 🐿️🦔💚

Unser Wildtierhilfezentrum in Neu-Isenburg entwickelt sich gerade zu einem bundesweiten Vorbild für moderne Wildtierhilfe.
Täglich erreichen uns verletzte, geschwächte oder verwaiste Tiere – und ebenso viele Menschen, die helfen möchten, aber oft nicht wissen wie.

Der Artikel zeigt, warum genau solche Anlaufstellen gebraucht werden.
Nicht nur für die Tiere selbst, sondern auch für Aufklärung, Erstversorgung und schnelle Hilfe vor Ort.

Belastbare Netzwerke in der Wildtierhilfe ermöglichen dabei überhaupt erst eine professionelle und nachhaltige Versorgung der Tiere. Unser zukünftiges Ziel ist es deshalb, aufnehmende Pflegestellen und Wildtierstationen über die Zentren aktiv mit Futter und – wenn möglich – auch finanziell zu unterstützen. Denn gute Wildtierhilfe funktioniert nur gemeinsam. 💚

📰 Danke an die OP Online für den Bericht über unser Pilotprojekt.

👉 Bitte teilt den Beitrag, damit mehr Menschen wissen:
Nicht jedes Wildtier braucht Hilfe – aber jedes hilfsbedürftige Tier braucht die richtige Hilfe.

📍Wildtierhilfezentrum Rhein-Main
📞 Vorher bitte telefonisch anmelden

Den ganzen Artikel findet ihr hier:
https://www.op-online.de/region/neu-isenburg/150-tiere-versorgt-wildtierhilfezentrum-wird-zum-bundesweiten-vorbild-94305970.html

Sterilisation wirkt - aber ein Jahr verloren. Wann geht es weiter? Eine bundesweite Umsetzungsempfehlung für biologische...
09/05/2026

Sterilisation wirkt - aber ein Jahr verloren. Wann geht es weiter? Eine bundesweite Umsetzungsempfehlung für biologisches Management von Waschbären (u.a.) wurde für den Frühsommer 2026 angekündigt. Wir sind gespannt, ob und wie es kommt!

Es war ruhig. Doch BVW.bipoma wirkt.
Im Kasseler Pilotprojekt konnten wir leider nur einen Bruchteil dessen umsetzen, was möglich gewesen wäre — denn das Projekt wurde frühzeitig gestoppt.
Und trotzdem zeigt sich bereits: Biologisches Populationsmanagement kann wirken.
9 Waschbären wurden sterilisiert.
Für unsere Beispielrechnung nehmen wir an, dass 5 dieser Tiere den Winter überlebt haben. Das ist keine gesicherte Zahl, sondern eine vorsichtige rechnerische Annahme.
Rechnet man mit durchschnittlich 4 Jungtieren pro Fähe, bedeutet das: potenziell rund 20 Jungtiere weniger, die ab Sommer in diesem Revier auf Nahrungssuche gehen würden.
Und der Effekt kann sich weiter verstärken:
Aus den nicht geborenen Jungtieren könnten in der Folge weitere Jungtiere entstehen. Vereinfacht gerechnet kann aus diesem kleinen Anfang ein Potenzial von bis zu 60 Jungtieren weniger werden.
Das heißt: weniger Konkurrenz um Nahrung, weniger Konflikte in Wohngebieten und weniger Bedarf an Wurfhöhlen — also potenziell weniger Schäden auf Dachböden.
Hätten wir weitermachen dürfen, wäre noch viel mehr möglich gewesen.
Wir hoffen weiterhin auf die Genehmigung, BiPoMa verantwortungsvoll fortzuführen. Für ein lebenswertes Miteinander von Mensch und Wildtier in Kassel.
Danke an ALLE, die uns unterstützen, teilen, nachfragen, mitdenken und dranbleiben.

Post vom Anwalt des Deutschen Jagdverbandes„Falschbehauptung zu Waschbär-Studie juristisch gestoppt“, ist auf Kanälen un...
23/04/2026

Post vom Anwalt des Deutschen Jagdverbandes

„Falschbehauptung zu Waschbär-Studie juristisch gestoppt“, ist auf Kanälen und Webseiten des DJV zu lesen.

Tatsächlich hat der BVW eine von den Anwälten des DJV zugestellte Unterlassungserklärung unterschrieben. Ohne viel Tamtam oder gar Gerichte zu behelligen, denn die abgemahnte Terminologie in Bezug auf DJV und ZOWIAC wird vom BVW nicht genutzt.

Die BVW-Standardformulierung in Bezug auf die ZOWIAC-Studie lautet:
„Die Studie wird von den Jagdverbänden unterstützt.“

Daher war es ein Leichtes, die geforderte Unterlassungserklärung zu unterschreiben.

Es war ein Fehler in einer Regionalzeitung, der zu einer abgemahnten „unwahren Tatsachenbehauptung“ wurde.

Dies scheint dem DJV jedoch von so hoher Wichtigkeit zu sein, dass er nun in seinen Portalen öffentlich darüber berichtet und somit zur Debatte über die Studie anregt.

Letztendlich trägt die Kommunikation über Anwälte aber nicht zur Lösung des Problems bei, das sowohl dem DJV als auch dem BVW wichtig ist: Die Reduzierung der Waschbärpopulation in Deutschland.

Gerne auf Basis der nationalen und internationalen wissenschaftlichen Erkenntnisse.

Auf unserer Webseite findet sich die ganze Geschichte.

🌿🐰 Frohe Ostern 🐰🌿Wir wünschen euch und euren Liebsten ein schönes, erholsames Osterfest und eine friedliche Zeit im Ein...
05/04/2026

🌿🐰 Frohe Ostern 🐰🌿

Wir wünschen euch und euren Liebsten ein schönes, erholsames Osterfest und eine friedliche Zeit im Einklang mit der Natur. 💚

Gerade jetzt, in der Osterzeit und im Frühling, werden besonders viele Wildtiere entdeckt – junge Hasen, Vogelküken oder Eichhörnchenbabys.

👉 Doch ganz wichtig:
Nicht jedes Wildtier braucht Hilfe!

Viele Jungtiere wirken verlassen, sind es aber nicht. Die Eltern sind oft in der Nähe und versorgen sie weiterhin.

⚠️ Bitte handelt nicht vorschnell:
Beobachte erst – und informiere dich, bevor du ein Tier mitnimmst.
Ein unnötiges Eingreifen kann für das Tier lebensgefährlich sein.

💡 Unser Tipp:
Nutze die Wildtier SOS App – sie hilft dir schnell einzuschätzen, ob ein Tier wirklich Hilfe braucht und was zu tun ist.

🤝 Und wenn du unsicher bist:
Wende dich immer an eine fachkundige Wildtierhilfe in deiner Nähe.

Gemeinsam können wir Wildtiere schützen – mit Wissen, Geduld und dem richtigen Handeln. 🐾

💚

04/04/2026

In Neu-Isenburg öffnet am 1. April Deutschlands erstes Wildtierhilfe-Zentrum: Eine zentrale Anlaufstelle für verletzte Eichhörnchen, Igel & Co.

Hier bekommen Wildtiere schnelle, fachkundige Hilfe und werden in passende Pflegestellen vermittelt. Neben der Versorgung bietet das Zentrum auch kostenlose Beratung zu naturnahen Gärten und artgerechter Fütterung, um Wildtiere langfristig zu schützen.

Gerade jetzt, zur Eichhörnchensaison und an den Feiertagen, sind die Helfer vor Ort. Teile den Beitrag, damit verletzte Wildtiere in die richtigen Hände kommen!

🐣 Noch ein sinnvolles Ostergeschenk gesucht?🎁 Verschenke eine Patenschaft für ein Eichhörnchen-Baby oder einen Igel– und...
03/04/2026

🐣 Noch ein sinnvolles Ostergeschenk gesucht?

🎁 Verschenke eine Patenschaft für ein Eichhörnchen-Baby oder einen Igel
– und hilf gleichzeitig Wildtieren in Not 💚

✨ Du erhältst eine Urkunde + Infos zum Tier – perfekt zum Verschenken oder selbst behalten

👉 Noch bis Ostersamstag, 18:00 Uhr sichern:

🐿 Eichhörnchen-Baby:
https://www.paypal.com/ncp/payment/EDU8DQLD7MXXW

🦔 Igel:
https://www.paypal.com/ncp/payment/DMZ9JZCE3XA8Y

💡 Der Name für die Urkunde kann direkt bei PayPal angegeben werden.
📩 Versand erfolgt per Mail zum Selbstausdrucken

➡️ Jede Patenschaft hilft, die Arbeit des Bundesverbandes der Wildtierhilfen zu ermöglichen.



Adresse

Schumannstraße 27
Frankfurt
60325

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