Interessengemeinschaft der Deutschen aus Russland in Hessen

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Interessengemeinschaft der Deutschen aus Russland in Hessen Integrationsfördernde Bildung für Russlanddeutsche 💬 Offen für alle Interessierten!

Mit einem vielfältigen Veranstaltungsangebot und zahlreichen außerschulischen Bildungsmaßnahmen unterstützt die IDRH die Eigeninitiative von Russlanddeutschen bei ihrer nachholenden Integration. Neben der Identitätssuche und -stärkung fördern wir die Teilhabe am gesellschaftlichen und politischen Leben und die Entwicklung von Medienkompetenzen. Im Sinne des interkulturellen Dialogs stehen unsere Maßnahmen ebenfalls allen anderen Interessierten offen.

20/10/2026

Manche Familiengeschichten beginnen mit einem ganz besonderen Rezept. ❤️
In unserer Reihe „Heimatküche – Kochgeschichte(n)“ wird eine besondere Spezialität aus der Russlanddeutschen Küche gekocht: Schnittsuppe mit Dörrobst. 👩‍🍳

Emma Nazarenus und von der .hessen erzählen dabei nicht nur vom Rezept, sondern auch von dem Leben in der ehemaligen Sowjetunion und davon, welche Bedeutung traditionelle Gerichte für Erinnerungen an die Heimat haben. 🕊️

Die Schnitzsuppe wurde früher an Sonn- und Feiertagen sowie zu besonderen Anlässen gekocht und erinnert bis heute an Familie, Tradition und gemeinsame Momente. ❤️

👉 Das Rezept und die ganze Geschichte gibt es in unserem Video auf „CULTURE TO GO“ (Link in Bio).

Ein Projekt des BdV Hessen in Kooperation mit der DJR Hessen. Gefördert durch das Hessische Landesministerium des Innern und für Sport. 🙏

Unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Boris Rhein fand am 8. September 2026 im Schloss Büdingen die Fachtagun...
20/10/2026

Unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Boris Rhein fand am 8. September 2026 im Schloss Büdingen die Fachtagung „Zwischen Einwanderung, Deportation und Neubeginn“ statt. Die IDRH richtete sie in Zusammenarbeit mit der Riwwel gUG mit Blick auf den 85. Jahrestag der Deportation der Russlanddeutschen aus. Die Tagung war Teil eines Fachkräfteaustauschs mit deutscher und argentinischer Delegation, organisiert von der Riwwel gUG und dem Netzwerk „Warum nicht Südamerika“.

Büdingen wurde im 18. Jahrhundert zum Sammelpunkt für Auswanderungswillige, die dem Aufruf der russischen Kaiserin Katharina II. zur Ansiedlung im Russischen Reich folgten. Die Stadt war damals ein bedeutender Umschlagplatz für die Auswanderung: Hier sammelten sich Menschen aus verschiedenen deutschen Regionen, bevor sie gemeinsam über Lübeck und Kronstadt in das Russische Reich weiterreisten. Die Stadt war damit für zahlreiche Familien eine wichtige Station auf dem Weg in eine neue Heimat.

Nach der Eröffnung durch IDRH-Bildungsreferentin Natalie Paschenko begrüßte Bürgermeister Benjamin Harris die Gäste und griff diese historische Verbindung Büdingens zu den Deutschen aus Russland auf. Im Anschluss sprach IDRH-Geschäftsführerin Albina Nazarenus-Vetter ein Grußwort.

Zu den argentinischen Gästen gehörten Mario Sokolovsky, Bürgermeister von Valle María, und Gustavo René Hein, Präsident der Abgeordnetenkammer der Provinz Entre Ríos. Beide richteten ebenfalls Grußworte an die Gäste. Die Organisatoren des Austauschs waren durch Nikita Heidt, Geschäftsführer der Riwwel gUG, Alexander Staver, deren Beauftragten für politische Angelegenheiten, sowie Martín Traverso, Leiter des Netzwerks „Warum nicht Südamerika“, vertreten.

Die Festrede hielt Andreas Hofmeister, Beauftragter der Hessischen Landesregierung für Heimatvertriebene und Spätaussiedler. Zwei Fachvorträge vertieften die historischen Hintergründe des Tagungsthemas: Edwin Warkentin, Kulturreferent am Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte, zeichnete die Wege der Deutschen über die Wolga nach Zentralasien und Sibirien nach. Dr. Viktor Krieger befasste sich mit der Deportation von 1941, ihren Folgen und dem Gedenken daran 85 Jahre später.

Die Theatergruppe „Kardia“ griff diese Geschichte in mehreren Szenen auf. „Die Entscheidung“ erzählte vom Aufbruch nach Russland, eine weitere Szene erinnerte an die Auflösung der Republik der Wolgadeutschen und die Deportation im Jahr 1941. Mit einem Ausschnitt aus „Bei uns im Dorf“ brachte die Gruppe wolgadeutschen Dialekt und Humor auf die Bühne und zeigte, wie beides auch unter schwierigen Bedingungen weitergegeben wurde.

Bei der Stadtführung „Russlandfieber: Auf den Spuren der Deutschen aus Russland“ zeigte Stadtführerin Christa Hollnagel den Gästen schließlich die Orte in Büdingen, die an die Auswanderungsgeschichte erinnern.

👏 Wir danken unseren Partnern, den Referenten und allen Mitwirkenden für die Gestaltung der Tagung sowie unseren Gästen für den persönlichen Austausch!

👏 Gefördert durch das Hessische Ministerium des Innern, für Sicherheit und Heimatschutz und die Friedland Hilfe e.V.

Gruppenfoto: Riwwel gUG / Boris Lorer

Auf Einladung von Alexander Grotov MdL machten wir uns am 30. September 2026 gemeinsam mit IDRH-Bildungsreferentin Natal...
06/10/2026

Auf Einladung von Alexander Grotov MdL machten wir uns am 30. September 2026 gemeinsam mit IDRH-Bildungsreferentin Natalie Paschenko auf den Weg nach Wiesbaden. Bevor es am Nachmittag in den Hessischen Landtag ging, blieb Zeit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden und bei einer Altstadtführung näher kennenzulernen.

Im Landtag erfuhren wir zunächst mehr über die Aufgaben und Funktionen des hessischen Parlaments. Mit diesem Einblick in die parlamentarische Arbeit ging es auf die Besuchertribüne, von der aus wir die laufende Plenarsitzung verfolgten. Das anschließende Gespräch mit den zwei Abgeordneten aus Kassel Alexander Grotov MdL und Maximilian Bathon MdL bot die Möglichkeit, selbst Fragen zu stellen und sich direkt mit den Abgeordneten auszutauschen.

Besonders freuten wir uns, bei unserem Besuch auch mit Andreas Hofmeister MdL, dem Beauftragten der Hessischen Landesregierung für Heimatvertriebene und Spätaussiedler ins Gespräch zu kommen.

👏 Wir danken Alexander Grotov herzlich für die Einladung und allen drei Abgeordneten für ihre Zeit. Vielen Dank an unsere Gruppe für den eindrucksreichen Tag in Wiesbaden!

📰 Pressemitteilung des Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten: "Beauftragter F...
29/09/2026

📰 Pressemitteilung des Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten: "Beauftragter Fabritius empfängt Delegation der Wolgadeutschen Gemeinschaft aus Argentinien" (15.09.2026)

Der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Dr. Bernd Fabritius, hat am 15. September 2026 eine Delegation der Wolgadeutschen Gemeinschaft aus Argentinien im Bundesministerium des Innern empfangen. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen der Erhalt der wolgadeutschen Sprache und Kultur in Argentinien sowie die weitere Intensivierung des Austauschs mit den Russlanddeutschen in Deutschland.

Geleitet wurde die Delegation von Gustavo René Hein, Präsident des Regionalparlaments der argentinischen Provinz Entre Ríos. Zu den weiteren Teilnehmern gehörten unter anderem Mario Sokolovsky, Bürgermeister der Gemeinde Valle Maria, Dario Wendler, Kulturbeauftragter der Gemeinde Valle Maria, sowie Rosa Unrein, Vorstandsmitglied des Gesamtverbands der Wolgadeutschen in Argentinien (FADADAV).

Ebenfalls an dem Gespräch nahmen Vertreterinnen und Vertreter der Initiative „Warum nicht Südamerika", der russlanddeutschen Organisation Riwwel gUG sowie der Interessengemeinschaft der Deutschen aus Russland in Hessen (IDRH) teil.

👉 Hier geht es zur vollständigen Version: https://www.aussiedlerbeauftragter.de/SharedDocs/pressemitteilungen/Webs/AUSB/DE/2026/09_2026/260915_Delegation-aus-Argentinien.html

Wir bedanken uns herzlich für die Einladung und den Austausch!

Foto: BMI

Am 23. September 2026 waren wir erneut in der Hessischen Fördereinrichtung für junge Zugewanderte in Hasselroth zu Gast....
29/09/2026

Am 23. September 2026 waren wir erneut in der Hessischen Fördereinrichtung für junge Zugewanderte in Hasselroth zu Gast. Geschäftsführerin Albina Nazarenus-Vetter und die Verantwortlichen aller IDRH-Referate gaben Einblicke in unsere Arbeit und Angebote. Bei diesem Besuch hatten wir die Gelegenheit, mit den Jugendlichen des neuen Jahrgangs ins Gespräch zu kommen, ihre Interessen kennenzulernen und Anknüpfungspunkte für gemeinsame Aktivitäten zu finden.

An dem Treffen nahmen ebenfalls Dr. Wilhelm Kanther, Leiter der Rechtsabteilung des Hessischen Ministeriums des Innern, für Sicherheit und Heimatschutz, und Kathleen Cahill, Leiterin des dortigen Referats „Heimatvertriebene und Spätaussiedler, Lastenausgleichsrecht“, teil. Mit dabei waren Benjamin Schlögel von der Ludwig-Geißler-Schule Hanau sowie Dr. Olga Martens, Vorsitzende der Sprach- und Partnerschaftsinitiative e. V. (SPI) mit Mitgliedern ihres Vereins.

Wir danken allen für den offenen Austausch!

📰 „Die Hessische Fördereinrichtung für junge Zugewanderte, die vor den Toren des Hasselrother Ortsteils Neuenhasslau liegt, besteht seit 1992. Etwa 50 Schülerinnen und Schüler können hier in zwei Jahren ihre allgemeine Hochschulreife erwerben. Der Großteil der Schülerinnen und Schüler ist vor Ort wie in einem Internat untergebracht. Im Rahmen des seit 1992 bestehenden zweijährigen Sonderlehrgangs „Hochschulreife“ können in Kooperation mit der Ludwig-Geißler-Schule in Hanau bis zu rund 50 Schülerinnen und Schüler mit ausländischer Hochschulzugangsberechtigung durch Weiterqualifizierung die allgemeine Hochschulreife erwerben. In Hessen befindet sich der bundesweit einzig verbliebene Standort, an dem es solch ein Angebot gibt.„

Zur vollständigen Pressemitteilung des HMdI vom 14.08.2024: https://idrh-hessen.de/pressemitteilung-des-hmdi-zu-massnahmen-fuer-jugendliche-spaetaussiedlerinnen-und-spaetaussiedler/

Vom Justizort am Münchner Platz über die ehemalige Stasi-Bezirksverwaltung bis zu den Schauplätzen der Proteste von 1989...
25/09/2026

Vom Justizort am Münchner Platz über die ehemalige Stasi-Bezirksverwaltung bis zu den Schauplätzen der Proteste von 1989 führte unser Weg durch drei Tage Dresdner Geschichte. Hier ging es um Menschen, die politische Verfolgung erfuhren, um staatliche Kontrolle und um den Mut, sich für Freiheit einzusetzen. Diesen Spuren folgte die Seminargruppe vom 14. bis 16. August 2026 beim Multiplikatorenseminar der IDRH „Mut zur Freiheit – Diktatur, Widerstand und demokratischer Wandel in Dresden“.

Zum Auftakt begrüßten IDRH-Bildungsreferentin Natalie Paschenko und Cordula Benfarji, Referentin des Gustav-Stresemann-Instituts Bonn, die Gruppe. Der Impulsvortrag „Dresden, Sachsen, DDR, ‚Die Wende‘ – Was weiß ich, was will ich lernen?“ diente dazu, vorhandenes Wissen und Erwartungen zu sammeln und das weitere Programm einzuordnen.

Anschließend besuchte die Gruppe die Gedenkstätte Münchner Platz im Georg-Schumann-Bau der TU Dresden. Die kommentierte Führung „Nationalsozialistische Strafjustiz und der Justizort Dresden 1933–1945“ folgte den Spuren des Dresdner Kommunisten Herbert Blochwitz, der 1944 hingerichtet wurde. Zugleich ging es um den Umgang mit dem historischen Erbe des Ortes in verschiedenen politischen Systemen. Am Abend bestand Gelegenheit zu einer gemeinsamen Erkundung der Dresdner Altstadt mit Zwinger, Semperoper und Frauenkirche.

Der zweite Seminartag begann mit dem Impuls „Von Recht und Freiheit – Welche Rolle spielen Staat und Gesellschaft für meine eigene Freiheit?“. Daran schloss sich der Besuch der Gedenkstätte Bautzner Straße an. Unter dem Titel „Die Akte H. – Macht, Kontrolle und Erinnerung“ berichtete der Zeitzeuge Hans-Jürgen Hempel über die frühere Bezirksverwaltung der Staatssicherheit in Dresden und den Umgang mit Andersdenkenden in der DDR. Anhand von Dokumenten und Äußerungen aus seinem Gerichtsverfahren sprach er über erfahrenes Unrecht, dessen persönliche Folgen und das Streben nach Rehabilitation.

Am Nachmittag führte der kommentierte Stadtrundgang „Wir sind das Volk! Dresdner Revolutionsweg 1989“ zu zentralen Schauplätzen der Friedlichen Revolution. Thematisiert wurden insbesondere die Ereignisse im Oktober 1989, als die Durchfahrt von Zügen mit DDR-Flüchtlingen aus Prag in Dresden zu gewaltsamen Übergriffen, Massenverhaftungen und Zerstörungen führte. Der Rundgang zeichnete nach, wie sich Protest und zivilgesellschaftliches Engagement entwickelten und weshalb diese Tage für den friedlichen Verlauf der Revolution entscheidend waren.

Mit einem interaktiven Austausch über die persönliche Bedeutung von Freiheit, Sicherheit und Frieden startete der letzte Seminartag. Im Militärhistorischen Museum Dresden folgte die kommentierte Führung „Love and Hate – Die Geschichte von Krieg und Frieden“. Sie widmete sich dem Verhältnis von Krieg und Gesellschaft sowie der Erinnerungskultur im Spannungsfeld zwischen Aufarbeitung und Verdrängung, Glorifizierung und Schuldzuweisung. Weitere Impulse griffen die Vielschichtigkeit des persönlichen und kollektiven Erinnerns auf.

In der abschließenden Einheit „Freiheit und Grundrechte – Das muss getan werden, um sie zu bewahren“ wurden die Inhalte der drei Tage zusammengeführt. Die Gruppe formulierte persönliche Handlungsoptionen und diskutierte, welche Verantwortung jeder Einzelne für eine freie und demokratische Gesellschaft übernehmen kann.

👏 Wir danken Cordula Benfarji, Hans-Jürgen Hempel, den Teams der besuchten Gedenkstätten und des Militärhistorischen Museums sowie der gesamten Seminargruppe für die fachlichen Einblicke und den offenen Austausch.

Mit der wolgadeutschen Auswanderung gelangten deutsche Dialekte, Lieder und Traditionen nach Argentinien, wo sie über Ge...
18/09/2026

Mit der wolgadeutschen Auswanderung gelangten deutsche Dialekte, Lieder und Traditionen nach Argentinien, wo sie über Generationen weitergegeben wurden. Wie dieses Erbe heute gelebt wird und welche Möglichkeiten es für die Zusammenarbeit eröffnet, war Thema der Veranstaltung „Wolgadeutsche in Argentinien – Teil der argentinischen Kultur, Teil deutscher Geschichte“ am 17. September 2026 in der Landesvertretung Baden-Württemberg in Berlin.

Organisiert wurde der Abend von Riwwel - Organisation der Russlanddeutschen, Warum бы и nicht Berlin, Warum Nicht Südamerika und dem Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, in Partnerschaft mit der Municipalidad de Valle María, djo Regenbogen LV Berlin e.V., FADADAV und der IDRH gGmbH.

Die argentinische Botschafterin Betina Pasquali de Fonseca und Ilja Zeider aus dem Büro des Bundesbeauftragten begrüßten die Gäste. Gustavo René Hein, Präsident der Abgeordnetenkammer der Provinz Entre Ríos, ging in seiner Ansprache auf die gesetzliche Anerkennung und den Schutz der wolgadeutschen Dialekte ein.

Wie dieses Erbe vor Ort gepflegt wird, veranschaulichte Bürgermeister Mario Sokolovsky mit einem Einblick in die Geschichte und heutige Kulturarbeit seiner Gemeinde Valle María. Zwei Fachvorträge erweiterten den Blick auf die Wolgadeutschen in Argentinien insgesamt: Kulturkoordinator Darío Wendler zeichnete historische Ereignisse nach, während Pablo Kriger seine Forschungsarbeit zu der Frage vorstellte, wie viele Wolgadeutsche heute im Land leben. Zwischen den Beiträgen waren Helena Goldt und Cosmonautix mit russlanddeutschen Liedern zu hören.

Die Netzwerkzeit bot Raum für persönliche Gespräche und das Kennenlernen verschiedener Projekte. Vorgestellt wurden die Zeitschrift „Brückenbauer Revista“ und die Arbeit des Verbands FADADAV; zu probieren gab es Kwast, Wassermelonenhonig und Mate. Für die IDRH stellte Öffentlichkeitsreferentin Katharina Haupt gemeinsam mit Pablo Kriger von Warum Nicht Südamerika die Broschüre „Von der Wolga nach Paraná – Geschichte und Zukunft der Wolgadeutschen in Entre Ríos“ vor.

👏 Wir danken den Beteiligten für die großartige Organisation, die gelungene Veranstaltung und die Einladung zur Mitwirkung.

Am 5. September 2026 lud der Bund der Vertriebenen zum Tag der Heimat in die Französische Friedrichstadtkirche in Berlin...
05/09/2026

Am 5. September 2026 lud der Bund der Vertriebenen zum Tag der Heimat in die Französische Friedrichstadtkirche in Berlin ein. Unter dem Leitwort „Bekenntnis und Verantwortung: Unser Kulturgut verbindet Europa“ richtete der diesjährige Tag den Blick auf das kulturelle Erbe der deutschen Heimatvertriebenen, Aussiedler und Spätaussiedler sowie der deutschen Minderheiten. Zugleich ging es um die Aufgabe, dieses Erbe zu bewahren, zeitgemäß zu vermitteln und an kommende Generationen weiterzugeben.

Nach der Begrüßung durch BdV-Vizepräsident Steffen Hörtler sprachen BdV-Präsident Stephan Mayer MdB, Bundesinnenminister Alexander Dobrindt MdB und der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer.

Anschließend diskutierte Kretschmer gemeinsam mit Benjamin Józsa, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Minderheiten in der FUEN, der Journalistin und Publizistin Ira Peter und Stefanie Kilian, Vorsitzende der SDJ – Jugend für Mitteleuropa, auf dem Podium „Was uns prägt, was uns verbindet: Kultur, Herkunft und Verantwortung in Europa“.

Unter den Gästen waren Vertreterinnen und Vertreter aus den Regionen der deutschen Minderheiten, den Landsmannschaften und der Politik. Für die IDRH nahmen Geschäftsführerin Albina Nazarenus-Vetter sowie die Referentinnen Natalie Paschenko und Katharina Haupt teil.

👏 Wir danken dem Bund der Vertriebenen für die würdevolle Gestaltung des Tages und die vielfältigen Perspektiven auf kulturelles Erbe, Herkunft und europäische Verantwortung

Der Krieg war beendet, doch die Verbannung blieb. Die deportierten Deutschen standen weiterhin unter staatlicher Aufsich...
04/09/2026

Der Krieg war beendet, doch die Verbannung blieb. Die deportierten Deutschen standen weiterhin unter staatlicher Aufsicht. Die Aufhebung des Sondersiedlungsregimes brachte ihnen weder die Heimkehr in ihre früheren Wohnorte noch die Rückgabe des konfiszierten Eigentums.

Über Jahrzehnte setzten sich Russlanddeutsche mit Schreiben und Delegationen für ihre vollständige Rehabilitierung und die Wiederherstellung der Wolgarepublik ein. Die Anschuldigungen wurden schließlich zurückgenommen, die früheren Rechte jedoch nicht vollständig wiederhergestellt. Für Teile der Bewegung rückte deshalb die Ausreise nach Deutschland, in die historische Heimat ihrer Vorfahren, als neues Ziel in den Vordergrund.

Der dritte und letzte Teil unserer Reihe blickt auf diesen langen Einsatz für Anerkennung und auf die heutige Erinnerungsarbeit.

ERINNERN. ERZÄHLEN. ERHALTEN.

📷 Rehabilitationsbescheinigung der Familie Scharf vom 03.12.1993. Foto: privat.

Vergangenes Wochenende fand in Frankfurt am Main die 6. Internationale Fachtagung der Kulturstiftung der deutschen Vertr...
31/08/2026

Vergangenes Wochenende fand in Frankfurt am Main die 6. Internationale Fachtagung der Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen statt. Unter dem Titel „Heimatvertriebene und Heimatverbliebene: Zwei Seiten der gleichen Medaille“ wurde sie gemeinsam mit der AGDM in der FUEN veranstaltet. Sie stand unter der Schirmherrschaft des Hessischen Ministerpräsidenten Boris Rhein.

Auf Einladung der Kulturstiftung waren unsere Geschäftsführerin Albina Nazarenus-Vetter und unsere Bildungsreferentin Katharina Haupt jeweils mit einem eigenen Beitrag im Programm vertreten.

Eröffnet wurde die Tagung u.a. mit Grußworten von Prof. Dr. Roman Poseck, Hessischer Minister des Innern, für Sicherheit und Heimatschutz, sowie Andreas Hofmeister MdL, Landesbeauftragter der Hessischen Landesregierung für Heimatvertriebene und Spätaussiedler.

Vertreterinnen und Vertreter deutscher Minderheiten, der Landsmannschaften und der Politik sprachen über aktuelle Herausforderungen und mögliche Ansätze für die weitere Zusammenarbeit. Das Programm umfasste mehrere Panels und Vorträge zu verschiedenen Bereichen der Kultur-, Bildungs- und Vermittlungsarbeit, darunter das Panel „Bewahrung und Vermittlung deutschen Kulturerbes durch Jugendorganisationen der Landsmannschaften und deutschen Minderheiten“. Diskutiert wurde hierbei insbesondere die Bedeutung der Geschichte von Flucht und Vertreibung in den Familienbiografien der jungen Generation.

Im Themenblock „Gemeinsam Wissen vermitteln: Verschiedene Wege führen zum Erfolg“ wurden moderne Formate vorgestellt. Innerhalb des Bereichs „Möglichkeiten der Wissensvermittlung durch Nutzung Neuer Medien“ präsentierte Katharina Haupt das Infoportal „Russlanddeutsche in Hessen“ und erläuterte dessen Aufbau, Inhalte und Einsatzmöglichkeiten in der Bildungsarbeit.

Im Programmbereich „Wissensvermittlung durch grenzüberschreitende Kultur- und Bildungsprojekte“ stellte Albina Nazarenus-Vetter Beispiele aus der Arbeit der IDRH vor. Dazu zählten Bildungsreisen ins europäische Ausland, etwa nach Brüssel und Amsterdam, sowie die Zusammenarbeit mit der kasachischen Organisation „Wiedergeburt“, Regionalvertretung Uralsk.

👏 Wir danken der Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen für die Einladung und die gelungene Tagung sowie allen Beteiligten für den wertvollen Austausch.

Adresse

SonnentauStr. 26-28
Frankfurt
60433

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