Honestly Concerned e.V.

Honestly Concerned e.V. Honestly Concerned setzt sich für eine unvoreingenommene Berichterstattung, Wahrhaftigkeit und gegen ALLE Formen von Antisemitismus ein.

Honestly-Concerned entstand im Mai 2002. Alarmiert von Israel-feindlichen Presseberichten, wie antijüdischen Äußerungen von Politikern und öffentlichen Persönlichkeiten in Deutschland und Europa, beschlossen wir zu handeln. Honestly Concerned setzt den Schwerpunkt seiner Arbeit auf Medienbeobachtung und Reaktionen darauf. Wir sind überzeugt davon, dass eine unvoreingenommene und aufrichtige Berichterstattung ein unverzichtbarer Bestandteil devomokratischer Gesellschaften ist. Antisemitismus, Fremdenhass und Intoleranz dürfen da keinen Platz haben. Darum bieten wir differenzierte Informationen jenseits der tendenziösen, von ideologischen, parteipolitischen oder religiösen Interessen geleiteten Presseveröffentlichungen. Wir handeln informativ, proaktiv und reaktiv, wenn immer es nötig ist.

Ein schrecklicher Vorfall bei einem Schulausflug im Norden Israels: Nach den jüngsten Angaben ist von einem Toten und ru...
12/10/2026

Ein schrecklicher Vorfall bei einem Schulausflug im Norden Israels: Nach den jüngsten Angaben ist von einem Toten und rund 20 Verletzten die Rede, darunter mehrere Schwerverletzte. Die Explosion ereignete sich nahe der libanesischen Grenze; betroffen sind Schüler und Lehrkräfte.
Als mögliche Ursache wird die Explosion eines nicht detonierten Sprengkörpers untersucht. Ersten unbestätigten Angaben zufolge soll ein Schüler diesen zuvor aufgehoben und in seinen Rucksack gesteckt haben, wo er später explodierte. Die genauen Umstände werden noch untersucht. Unsere Gedanken sind bei den Betroffenen und ihren Familien. Wir wünschen allen Verletzten vollständige Genesung. Möge die Erinnerung an den Verstorbenen ein Segen sein.
🔹 https://toi.li/jEipfZ

Northern District police officers and bomb disposal experts are responding to the incident, which was declared a mass-casualty incident by authorities.

Die Hamas steht bewaffnet mitten unter Zivilisten – und die Fragen dazu bleiben aus. HonestReporting zeigt anhand eines ...
12/10/2026

Die Hamas steht bewaffnet mitten unter Zivilisten – und die Fragen dazu bleiben aus. HonestReporting zeigt anhand eines Gaza-Rückblicks von NPR, wie selektive Berichterstattung funktioniert: Ein Foto zeigt einen Jungen, der während der Waffenruhe einem bewaffneten, maskierten Hamas-Terroristen die Hand reicht. NPR veröffentlicht das Bild und benennt die Hamas ausdrücklich, untersucht ihre öffentliche Präsenz laut HonestReporting aber kaum.
Dabei müsste genau hier journalistische Arbeit beginnen: Was bedeutet diese bewaffnete Präsenz für die Menschen in Gaza? Wie festigt die Hamas ihre Macht? Und welche Folgen hat das für einen dauerhaften Frieden? Das Foto allein belegt keinen konkreten Angriff oder Waffenruheverstoß. Es liefert aber einen klaren Anlass, nachzufragen.
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NPR’s photographic retrospective of Gaza’s first year of ceasefire documents Palestinian suffering and continued Israeli military operations. But among the images is a Palestinian child greeting Hamas terrorists in the street. The photograph raises questions about the story NPR chose to emphasiz...

Sigmund Gottlieb bringt es im Merkur auf den Punkt: Die Terroristen überfallen Israel – und der jüdische Staat landet au...
12/10/2026

Sigmund Gottlieb bringt es im Merkur auf den Punkt: Die Terroristen überfallen Israel – und der jüdische Staat landet auf der Anklagebank. Täter-Opfer-Umkehr, während deutsche Solidaritätsversprechen im politischen Alltag zerbröseln.
Wer Israels Sicherheit zur Staatsräson erklärt, aber bei Gegenwind einknickt und Antisemiten als Koalitionspartner akzeptiert, entwertet jedes seiner Versprechen. Die Folgen tragen jüdische Menschen, die sich fragen müssen, wie sicher sie in Deutschland noch sind.
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„Israel ist umzingelt von Terroristen“, sagt Sigmund Gottlieb. Und dennoch „geht die Solidarität der Welt mit dem Staat der Juden gegen Null.“

12/10/2026

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📖 Und das auf der Frankfurter Buchmesse: Hamas-Terror als „Gegenoffensive“, die Mörder als David – und ein Vergleich mit...
12/10/2026

📖 Und das auf der Frankfurter Buchmesse: Hamas-Terror als „Gegenoffensive“, die Mörder als David – und ein Vergleich mit dem Warschauer Ghettoaufstand
Ein Leserhinweis macht uns auf Gilbert Achcars Buch „Der lange Weg nach Gaza – Kolonialismus, Genozid und das Ende der liberalen Weltordnung“ aufmerksam, das dem Hinweis zufolge bei Brumaire/Jacobin auf der Frankfurter Buchmesse angeboten wurde. Was der Leser schildert, ist erschütternd. Die zentralen Aussagen lassen sich in Achcars veröffentlichtem Text vom 8. Oktober 2023 nachlesen – geschrieben unmittelbar nach dem Massaker.
Achcar bezeichnet den Hamas-Angriff als „Gegenoffensive“, beschreibt ihn bewundernd als erstaunlich und äußerst wagemutig und vergleicht die Angreifer mit dem biblischen David gegen Goliath. Dann zieht er eine Parallele zum Warschauer Ghettoaufstand von 1943. Damit rückt er die Täter eines antisemitischen Massakers in die Nähe jener Juden, die sich gegen ihre nationalsozialistischen Vernichter wehrten. Eine unerträgliche Täter-Opfer-Umkehr: Jüdischer Widerstand gegen die Vernichtung wird zur moralischen Kulisse für einen Angriff auf jüdisches Leben.
Achcar erklärt später, der Vergleich habe dem militärischen Ungleichgewicht gegolten, und lehnt gezielte Tötungen von Zivilisten ab. Das muss erwähnt werden. Es beseitigt aber weder die bewundernde Beschreibung des Angriffs noch den Missbrauch jüdischer Geschichte. Wer Terroristen mit David und dem Warschauer Ghettoaufstand verknüpft, verleiht ihnen die Bilder von Mut, Selbstbehauptung und legitimem Widerstand. Genau darin liegt das Problem.
Brumaire und Jacobin bewerben das Buch als unverzichtbar zum Verständnis der Gewalt. Doch wer das Massaker sprachlich zur „Gegenoffensive“ aufwertet, verschiebt bereits den moralischen Maßstab. Selbst die unmittelbar nach dem 7. Oktober gezeigte Solidarität mit Israel wird bei Achcar zum Gegenstand der Verachtung – bis hin zur israelischen Flagge am Brandenburger Tor.
Die entscheidende Frage lautet daher: Welche Verantwortung tragen Verlage und Veranstalter, wenn eine Darstellung, die den Hamas-Angriff rhetorisch als legitimen Widerstand rahmt und ihn mit jüdischem Widerstand gegen die nationalsozialistische Vernichtung verknüpft, als besonders aufschlussreiche Analyse präsentiert wird? Eine solche Einordnung verdient eine klare öffentliche Auseinandersetzung – gerade dort, wo der Anspruch erhoben wird, Antisemitismus und politische Gewalt kritisch zu analysieren.
🔹 https://jacobin.de/empfehlungen/der-lange-weg-nach-gaza-kolonialismus-genozid-gilbert-achcar-palaestina/
🔹 https://brumaireverlag.de/Gilbert-Achcar-Der-lange-Weg-nach-Gaza
🔹 https://internationalviewpoint.org/Initial-Comments-on-Hamas-s-October-Counter-Offensive
🔹 https://gilbert-achcar.net/remarks-on-a-tendentious-review

Was in Gaza geschieht, verändert die Welt. Gilbert Achcar analysiert die historischen Wurzeln des Genozids und seine globalen Konsequenzen – für alle, die hinter die Narrative von Medien und Politik blicken wollen.

Die jüngsten Aussagen im Netanyahu-Prozess haben es in sich: Ausgerechnet Avichai Mandelblit, der die Anklage verantwort...
12/10/2026

Die jüngsten Aussagen im Netanyahu-Prozess haben es in sich: Ausgerechnet Avichai Mandelblit, der die Anklage verantwortete, bestätigt erhebliche Ermittlungsmaßnahmen ohne seine Zustimmung. Eine Abhörmaßnahme ließ er stoppen; eine Druckmaßnahme gegen den späteren Kronzeugen Nir Hefetz bezeichnete er als unzulässig. Eine Untersuchung gegen die beteiligten Ermittler veranlasste er dennoch nicht, weil er das Netanyahu-Verfahren nicht beeinträchtigen wollte. Wer den Rechtsstaat verteidigen will, muss auch mögliche Verfehlungen der eigenen Ermittler aufklären.
Dabei geht es um eine gesetzlich vorgeschriebene Schutzvorkehrung: Nach Artikel 17 des israelischen Grundgesetzes darf eine strafrechtliche Untersuchung gegen einen amtierenden Premierminister nur mit Zustimmung des Generalstaatsanwalts eröffnet werden. Die Verteidigung wirft den Ermittlern vor, ohne die erforderliche Genehmigung beziehungsweise über deren Grenzen hinaus gehandelt zu haben. Sollte das Gericht feststellen, dass Beweise rechtswidrig erlangt wurden und ihre Verwendung das Recht auf ein faires Verfahren wesentlich verletzt, kann es diese ausschließen. Damit steht auch die Verwertbarkeit von Beweisen auf dem Spiel.
Besonders schwer wiegt, dass Mandelblit die 315 angeblichen Fälle bevorzugter Berichterstattung, auf denen ein zentraler Teil von Fall 4000 beruht, nicht selbst einzeln geprüft hatte. Gleichzeitig haben die Richter laut „Times of Israel“ bereits zweimal empfohlen, den schwer nachzuweisenden Bestechungsvorwurf fallenzulassen. Das sind erhebliche Risse in einer Anklage, die Israel seit Jahren politisch erschüttert.
Natürlich müssen wir abwarten, was das Gericht entscheidet. Mandelblit verteidigt weiterhin die grundsätzliche Genehmigung der Ermittlungen. Doch der Verdacht einer politisch motivierten „Hexenjagd“ lässt sich angesichts solcher Eingeständnisse nicht einfach mit einem Schulterzucken abtun. Die entscheidende Frage lautet: Wie konnte ein Verfahren dieser Tragweite mit solchen Kontrolllücken und fragwürdigen Methoden geführt werden – und wer übernimmt dafür Verantwortung?
🔹 https://www.jpost.com/israel-news/politics-and-diplomacy/article-911282
🔹 https://www.timesofisrael.com/ex-ag-admits-he-didnt-approve-all-police-action-or-review-full-netanyahu-indictment/
🔹 https://www.mako.co.il/news-politics/2026_q4/liveblog-edcbca53f8921a1026.htm
🔹 https://www.jfeed.com/news-israel/tmsbrp
🔹 https://www.gov.il/apps/elections/elections-knesset-17/heb/law/BasicLawGovt.html

“There were things I did not approve, including serious things,” Mandelblit told the Jerusalem District Court.

Ein Fox-News-Bericht beleuchtet, wie international organisierte Netzwerke antiisraelische Proteste vorbereiten und aufei...
12/10/2026

Ein Fox-News-Bericht beleuchtet, wie international organisierte Netzwerke antiisraelische Proteste vorbereiten und aufeinander abstimmen. Die Kampagnenseite der „Global Alliance for Palestine“ zeigt selbst, wie das funktioniert: mehrsprachige Materialien, digitale Pakete und länderspezifische Musterschreiben, verbunden mit Straßenaktionen und politischem Druck für Waffenembargos, Sanktionen und ausgesetzte Handelsabkommen. Der „Genozid“-Vorwurf steht bereits als fertige Botschaft fest. Die Aufgabe der Beteiligten besteht darin, ihn möglichst wirksam zu verbreiten.
Hinter solchen Kampagnen stehen Geld, Personal und eine dauerhafte Infrastruktur. Öffentlichkeitsarbeit, Grafikproduktion, Medienkontakte, Schulungen, juristische Unterstützung und die Organisation von Aktionen kosten erhebliche Mittel. Wer ausschließlich die Menschenmengen auf der Straße zeigt, blendet aus, welche Strukturen diese Mobilisierung ermöglichen. Die entscheidende Frage lautet: Wer bezahlt, wer organisiert, wer liefert die Parolen – und wer profitiert politisch davon?
Die finanziellen Größenordnungen sind erheblich. Der zuständige Ausschuss des US-Repräsentantenhauses verweist auf Berichte, wonach allein „The People’s Forum“ zwischen 2017 und 2022 mehr als 20 Millionen Dollar von Neville Roy Singham und seiner Frau Jodie Evans, einer Mitgründerin von CodePink, erhalten habe. Diese Finanzierung reicht weit vor den 7. Oktober 2023 zurück. Der Ausschuss untersucht die Geldflüsse und mögliche ausländische Einflussnahme. Die Untersuchung ist noch nicht abgeschlossen, doch schon die genannten Summen zeigen, mit welchen finanziellen Möglichkeiten einzelne Akteure arbeiten.
Bei einer Ausschussanhörung wurde eine konkrete Arbeitsteilung beschrieben: Bestimmte Organisationen mobilisieren Demonstranten, andere schulen und koordinieren Aktivisten, angeschlossene Medien übernehmen die Verbreitung der Botschaften. Geld schafft Strukturen, Strukturen ermöglichen Kampagnen, Kampagnen mobilisieren Menschen. Dafür muss keineswegs jeder Teilnehmer bezahlt oder zentral gesteuert sein. Professionelle Organisatoren können echte Empörung aufgreifen, gezielt verstärken und für ihre politischen Ziele nutzen.
So verschmelzen Aktionen über Länder und Kontinente hinweg zu einem einheitlichen Bild: dieselben Schlagwörter, ähnliche Plakate, wiederkehrende Parolen und abgestimmte Forderungen. Was an vielen Orten auftaucht, wirkt wie eine Vielzahl unabhängiger Stimmen – obwohl die Botschaften aus gemeinsamen Kampagnenmaterialien stammen können. Die ständige Wiederholung ersetzt die Prüfung: Eine Anschuldigung erscheint glaubwürdig, weil sie überall zu sehen ist. Dabei macht auch das zehntausendste Plakat aus einer Behauptung keinen Beweis.
Soziale Medien treiben diesen Kreislauf weiter an. Empörende Inhalte mobilisieren für die Straße, die Straße produziert neue Bilder, diese Bilder erzeugen die nächste Welle der Empörung. Wer ständig dieselben Feindbilder präsentiert bekommt, soll irgendwann nicht mehr nachfragen, sondern mitrufen. „Palästina“ ist in den untersuchten Netzwerken zugleich eines von mehreren Themen, über die politische Mobilisierung und Einflussnahme betrieben werden. Deshalb reicht es nicht, jede Demonstration isoliert zu betrachten.
Medien und Politik müssen endlich die Infrastruktur hinter diesen Kampagnen sichtbar machen: Geldgeber, Organisatoren, Schulungen, Mediennetzwerke und die Herkunft der verbreiteten Behauptungen. Wer professionell vorbereitete Botschaften ungeprüft übernimmt, wird selbst zum Verstärker. Und wer Menschenrechte zum Maßstab erklärt, muss Hamas-Terror ebenso klar verurteilen und Israels Recht auf Sicherheit anerkennen. Organisierte Lautstärke ist kein Wahrheitsbeweis – und ein millionenschwerer Apparat kein moralischer Freibrief.
🔹 https://www.foxnews.com/world/inside-global-anti-israel-protests-organizers-activate-digital-playbook-street-demands-vilify-israel
🔹 https://palestine-alliance.org/october-10th-mobilisation-campaign/
🔹 https://waysandmeans.house.gov/2026/05/05/chairman-smith-reasserts-demands-for-ccp-linked-non-profits-to-comply-with-committee-oversight/
🔹 https://waysandmeans.house.gov/2026/02/12/six-key-moments-hearing-on-foreign-influence-in-american-non-profits-unmasking-threats-from-beijing-and-beyond/

Global Alliance for Palestine distributed a detailed playbook urging groups to shut down city squares and blockade corporate hubs across continents.

Die israelische Einwanderungsbehörde hat der Journalistin Serena Bilanceri ein Arbeitsvisum verweigert. Sie sollte als f...
12/10/2026

Die israelische Einwanderungsbehörde hat der Journalistin Serena Bilanceri ein Arbeitsvisum verweigert. Sie sollte als feste Korrespondentin der „taz“ aus Israel berichten. Laut Jerusalem Post hatte sie öffentlich wirtschaftliche und militärische Sanktionen gegen Israel gefordert und den „Apartheid“-Vorwurf übernommen. Damit hat sie sich selbst als politische Akteurin positioniert: Wer Strafmaßnahmen gegen ein Land fordert, beobachtet das Geschehen nicht nur, sondern versucht aktiv, internationalen Druck gegen dieses Land aufzubauen. Die „taz“ muss sich fragen lassen, weshalb sie ausgerechnet eine Befürworterin solcher Maßnahmen als feste Israel-Korrespondentin einsetzen will.
Israel muss niemandem einen dauerhaften Arbeitsaufenthalt ermöglichen, der öffentlich für Maßnahmen wirbt, die seiner Wirtschaft und militärischen Handlungsfähigkeit schaden sollen. Gerade angesichts der terroristischen Bedrohung seiner Bevölkerung ist es nachvollziehbar, dass Israel solche Forderungen ernst nimmt. Wer Sanktionen verlangt, fordert konkrete Eingriffe mit Folgen für Menschen und Sicherheit. Dass dieselbe Person anschließend eine Arbeitserlaubnis vom betroffenen Staat erwartet, macht diesen Widerspruch besonders deutlich. Ein Presseausweis begründet keinen automatischen Anspruch auf ein Arbeitsvisum.
Kritischer Journalismus muss möglich sein – auch ausgesprochen scharfe Kritik an Israels Regierung. Genau das gehört in Israel zum täglichen Medienalltag. Aber wo Berichterstattung in Aktivismus und Hetze übergeht, kann der Anspruch auf unabhängigen Journalismus nicht einfach als Schutzschild dienen. Wer selbst politische Kampagnen betreibt, muss sich an deren Zielen und Methoden messen lassen. Und wer über diesen Konflikt berichtet, muss auch das Hamas-Massaker vom 7. Oktober, den Terror gegen israelische Zivilisten und die fortgesetzte Bedrohung Israels als wesentlichen Kontext behandeln.
In autoritären Staaten werden kritische Journalisten zensiert, verfolgt und eingesperrt. Israel dagegen ermöglicht einheimischen wie ausländischen Medien täglich massive Regierungskritik. Diese Offenheit verpflichtet den jüdischen Staat dennoch nicht, Befürwortern seiner internationalen Isolierung einen dauerhaften Arbeitsplatz im Land einzuräumen. Wer aus einer verweigerten Arbeitserlaubnis pauschal einen Angriff auf die Pressefreiheit macht, blendet die konkreten Gründe der Entscheidung aus. Auch eine Demokratie darf sich wehren. Israel muss politische Kampagnen gegen das eigene Land nicht durch die Gewährung eines Arbeitsvisums erleichtern.
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"Anti-Israel actors and those who slander Israel should not set foot in the country. We will not tolerate calls for a boycott of Israel under the guise of professional journalism," he said.

Ein lesenswerter Kommentar von Frank Schmiechen in der Jüdischen Allgemeinen, der die Ausrede von der bloßen „Regierungs...
12/10/2026

Ein lesenswerter Kommentar von Frank Schmiechen in der Jüdischen Allgemeinen, der die Ausrede von der bloßen „Regierungskritik“ auseinandernimmt: Wer Israel dämonisiert, mit doppelten Maßstäben misst und sein Existenzrecht angreift, kann sich damit nicht herausreden. Genau diese Grenze macht Natan Sharanskys 3-D-Test deutlich: Dämonisierung, Doppelstandards und Delegitimierung.
Und genau mit dieser Partei wollen SPD und GRÜNE in Berlin regieren. Wer Antisemitismus bekämpfen will, muss Konsequenzen ziehen – auch dann, wenn sie die gewünschte Regierungsmehrheit kosten. Ein Sondierungspapier schützt jüdisches Leben nicht, solange antisemitische Positionen in der Partei weiter geduldet und als „Israelkritik“ verteidigt werden. Wer solche Zustände zum akzeptablen Preis einer Koalition erklärt, macht seine eigenen Schutzversprechen unglaubwürdig.
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Nein, wir sind natürlich keine Antisemiten, schallt es aus der Linken, wir kritisieren nur die israelische Regierung! Diese Formel wird immer wieder als Rechtfertigung herausgeholt

https://ebx.sh/EEPAQK
12/10/2026

https://ebx.sh/EEPAQK

Der Nobelpreis geht an eine Südafrikanerin – kurz nach dem Jahrestag des Hamas-Massakers. Ein Kommentar über Scheinheiligkeit und Antisemitismus.

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