ZWST Willkommen auf der offiziellen Facebook-Seite der ZWST e.V. - Impressum: http://www.zwst.org/de/zwst-ueber-uns/impressum/

Die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST) bildet den Zusammenschluss der jüdischen Wohlfahrtspflege in Deutschland. Als Dachorganisation vertritt die ZWST die jüdischen Gemeinden und Landesverbände auf dem Gebiet der jüdischen Sozialarbeit. Sie ist einer der sechs Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege in Deutschland und Mitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrt (BAGFW).

Digitale Gewalt: Gutes Gesetz mit Hürden Kommentar von Pawel Erenburg, Leitung des Fachbereichs Digitale Transformation ...
19/06/2026

Digitale Gewalt: Gutes Gesetz mit Hürden
Kommentar von Pawel Erenburg, Leitung des Fachbereichs Digitale Transformation Mabat der ZWST, in der Jüdische Allgemeine

"Die Bundesregierung bringt ein Gesetz gegen digitale Gewalt (GgdG-E) auf den Weg – und das ist höchste Zeit. Viel zu lange war die Politik tatenlos, während Hass, Bedrohungen und Einschüchterung im Netz zur Normalität wurden.

Für Jüdinnen und Juden ist das ein wichtiger Fortschritt, denn die Realität ist erschütternd: Antisemitische Hetze online reicht von Schoa-Leugnung und Verschwörungserzählungen über Holocaust-Memes bis hin zu offenen Mord- und Gewaltdrohungen. Jüdische Profile werden mit Beleidigungen überzogen, Gemeinden Ziel koordinierter Hasskampagnen. Besonders seit dem 7. Oktober 2023 hat sich die Flut dramatisch verschärft."

Zum vollständigen Kommentar:

Die Bundesregierung plant ein Gesetz gegen Hass und Hetze im Internet. Damit es wirken kann, sollte aber von Anfang an die Finanzierung von Anlaufstellen für Betroffene mitgedacht werden

Keine Trendwende bei antisemitischen Vorfällen – RIAS dokumentiert 24 Fälle pro TagBundesverband RIAS stellt Jahresberic...
18/06/2026

Keine Trendwende bei antisemitischen Vorfällen – RIAS dokumentiert 24 Fälle pro Tag

Bundesverband RIAS stellt Jahresbericht auf der Bundespressekonferenz vor

Berlin, 17. Juni 2026: Der Bundesverband RIAS hat 2025 8725 antisemitische Vorfälle erfasst. Das heute veröffentlichte Lagebild zeigt: Seit dem 7. Oktober 2023 besteht ein hohes Vorfallniveau und schränkt das Leben von Jüdinnen:Juden weiter ein. Im Vergleich zu 2022 hat sich die Zahl der Vorfälle mehr als verdreifacht. Israelbezogener Antisemitismus wurde bei zwei Drittel (68 %) aller Vorfälle dokumentiert.

Zum vollständigen Artikel: https://zwst.org/de/news/keine-trendwende-bei-antisemitischen-vorfaellen-rias-dokumentiert-24-faelle-pro-tag

18/06/2026

Gestern hat der Bundesverband RIAS seinen Jahresbericht „Antisemitische Vorfälle in Deutschland 2025“ vorgestellt. Für die ZWST kommentierte unsere Leiterin Kommunikation und Digitalisierung Laura Cazés bei der Bundespressekonferenz die Ergebnisse.

OFEK e.V. - Beratungsstelle bei antisemitischer Gewalt und Diskriminierung

Inklusion gemeinsam gestalten Vom 12. bis 14. Juni 2026 fand in Frankfurt unser Gesher-Präsenzseminar für Inklusionsbetr...
16/06/2026

Inklusion gemeinsam gestalten

Vom 12. bis 14. Juni 2026 fand in Frankfurt unser Gesher-Präsenzseminar für Inklusionsbetreuer:innen statt.

Gemeinsam mit Melanie Hubermann, systemische Therapeutin und Autorin aus dem Therapiezentrum Balagan beschäftigten sich engagierte Madrichim und Madrichot mit den Grundlagen inklusiver Arbeit. Im Mittelpunkt standen die individuelle Begleitung von Kindern und Jugendlichen mit unterschiedlichen Unterstützungsbedarfen, die Gestaltung inklusiver Gruppenprozesse sowie der Umgang mit herausfordernden Situationen im Freizeit- und Bildungsbereich.

Ein besonderes Highlight war der Fachvortrag einer Sonderpädagogin der Hessischen Lehrkräfteakademie. Sie vermittelte wertvolle Impulse zu gelingender Inklusion und zeigte anhand praxisnaher Beispiele, wie differenzierte Angebote gestaltet werden können, damit alle Kinder und Jugendlichen aktiv teilhaben können.

Schon jetzt vormerken:
Das nächste Seminar für Inklusionsbetreuer:innen findet vom 20. bis 22. November 2026 statt. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen und viele neue Gesichter!

Gefördert von Aktion Mensch

Die ZWST wurde erneut zertifiziert: Der Deutsche Spendenrat e.V. hat der ZWST vergangene Woche erneut das Spendenzertifi...
15/06/2026

Die ZWST wurde erneut zertifiziert: Der Deutsche Spendenrat e.V. hat der ZWST vergangene Woche erneut das Spendenzertifikat verliehen

Die ZWST ist Mitglied im Deutschen Spendenrat e.V. , dem Dachverband für Vertrauen und Transparenz im Spendenwesen. Damit verpflichtet sich die ZWST, jährlich gegenüber dem Deutschen Spendenrat und der Öffentlichkeit ihre Arbeit transparent und verständlich offenzulegen. Dazu gehört eine Prüfung der Finanzen der ZWST durch unabhängige Wirtschaftsprüfer. Die Verleihung des Spendenzertifikates bescheinigt der ZWST eine zweckgerichtete, wirtschaftliche und sparsame Mittelverwendung der Spenden- und Fördergelder sowie die Einhaltung der Grundsätze des Deutschen Spendenrates e.V.

Weitere Informationen zum Deutschen Spendenrat e.V.: https://www.spendenrat.de/

Foto: Deutscher Spendenrat e.V.

Heute ist Aviva Goldschmidt sel. A. im Alter von 87 Jahren verstorben. Sie war langjährige Leiterin des Sozialreferates ...
09/06/2026

Heute ist Aviva Goldschmidt sel. A. im Alter von 87 Jahren verstorben. Sie war langjährige Leiterin des Sozialreferates der ZWST und später Vorstandsmitglied. Die jüdische Gemeinschaft in Deutschland verliert ein engagiertes und beherztes Vorbild, sie verliert einen besonderen Menschen. Aviva Goldschmidt geb. Tuch wurde 1938 in Boryslaw (heutige Ukraine) geboren und überlebte als kleines Kind mit ihrer Mutter in verschiedenen Verstecken die Shoah. 1984 wurde sie zweite Leiterin des Sozialreferates der ZWST seit Neugründung der ZWST im Jahre 1951. Die Schwerpunkte ihrer Arbeit waren die Unterstützung der Überlebenden der Shoah und die Beratung der jüdischen Gemeinden bei der Aufnahme und Integration Kontingentgeflüchteter aus den Ländern der ehemaligen Sowjetunion in den neunziger Jahren. Dazu kam die Ausbildung der Mitarbeitenden der jüdischen Gemeinden durch Seminare, Workshops und Studienreisen. Am wichtigsten war für sie der Besuch der Gemeinden vor Ort, um die spezifischen Probleme der Sozialarbeit zu erörtern und Beratung anzubieten. Sie trug außerdem maßgeblich zum Aufbau der Treffpunkte für Shoah-Überlebende und ihre Angehörigen bei. Nach ihrem Ruhestand im Jahr 2000 engagierte sie sich mit ihrer langjährigen Erfahrung bis 2021 ehrenamtlich weiter im Vorstand der ZWST.
45 Jahre lang hat sie wie wenige andere die ZWST geprägt und begleitet.
 
Auch nach ihrem Ausscheiden aus dem Vorstand war es ihr immer ein wichtiges Anliegen, die ZWST und ihre Mitarbeitenden weiter zu unterstützen. Nicht nur ihr haupt- und ehrenamtliches Engagement, sondern auch ihre Haltung, Fürsorge und Liebe zum Beruf der Sozialen Arbeit, aber auch ihr warmes Gemüt werden uns schmerzlich fehlen. Wir wollen ihr ein ehrendes Andenken bereiten und die Arbeit der ZWST in ihrem Sinne fortsetzen:
„Wenn Menschen zu uns kommen, ist es unsere Pflicht, uns um sie zu kümmern.“ Aviva Goldschmidt war die letzte Shoah-Überlebende im Vorstand der ZWST. Es war ihr ein großes Anliegen, die Geschichte ihres Überlebens mit Menschen zu teilen, damit das Grauen der Shoah niemals vergessen wird. 2020 wurde ihre bewegende Geschichte in der Uraufführung des Zeitzeugentheaters verewigt.

Die ZWST sucht zum nächstmöglichen Termin eine:n Sicherheitskraft (m/w/d) in Vollzeit für das Synagogenzentrum Potsdam D...
05/06/2026

Die ZWST sucht zum nächstmöglichen Termin eine:n Sicherheitskraft (m/w/d) in Vollzeit für das Synagogenzentrum Potsdam

Das Land Brandenburg hat am Standort Potsdam ein jüdisches Gemeindezentrum errichtet. Das Zentrum dient religiösen, sozialen und kulturellen Zwecken der jüdischen Gemeinschaft in Potsdam. Die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland fungiert als Träger des Zentrums.

Die Aufgaben
• Gewährleistung der Sicherheit und Ordnung im Gemeindezentrum
• Zutrittskontrolle und Überprüfung von Besuchern, Mitarbeitenden und Lieferanten
• Überwachung von Sicherheitssystemen und Durchführung regelmäßiger Kontrollgänge
• Zusammenarbeit mit Polizei, Feuerwehr und anderen Sicherheitsdiensten

Unsere Anforderungen
• Erfahrung im Sicherheitsdienst wünschenswert, idealerweise mit Bezug zu jüdischen Einrichtungen
• Zuverlässigkeit, Diskretion und hohes Verantwortungsbewusstsein
• Bereitschaft zu Schichtarbeit, auch an Wochenenden und Feiertagen

Zur vollständigen Stellenanzeige und Bewerbung: https://zwst.org/de/ueber-uns/jobboerse

Pride Month 2026 – Inklusion. Selbstbestimmung. Zusammenhalt. Der Pride Month ist der internationale Aktionsmonat im Jun...
02/06/2026

Pride Month 2026 – Inklusion. Selbstbestimmung. Zusammenhalt.

Der Pride Month ist der internationale Aktionsmonat im Juni, der die Sichtbarkeit von Mitgliedern der LGBTIQ+ Gemeinschaft stärkt und auf ihre Rechte aufmerksam macht. Er erinnert an die Stonewall-Proteste 1969 in New York und steht bis heute für den Einsatz gegen Diskriminierung und für Gleichberechtigung.

Als ZWST und Keshet Deutschland e.V. richten wir den Blick besonders auf Menschen, die mehrfach von Ausgrenzung betroffen sind. Queere jüdische Personen erleben häufig Diskriminierung in unterschiedlichen Lebensbereichen und sind dadurch in besonderer Weise vulnerabel. Inklusion bedeutet für uns, Strukturen und Angebote so zu gestalten, dass Teilhabe tatsächlich möglich ist. Dazu gehört, queere jüdische Menschen gezielt zu stärken und Räume zu schaffen, in denen Selbstbestimmung geschützt und gelebt werden kann – unabhängig von sexueller Orientierung, geschlechtlicher Identität oder Lebensweise.

Heute ist Weltkindertag!Jedes Kind verdient Schutz, Bildung, Sicherheit und die Möglichkeit, sich frei zu entwickeln.Doc...
01/06/2026

Heute ist Weltkindertag!
Jedes Kind verdient Schutz, Bildung, Sicherheit und die Möglichkeit, sich frei zu entwickeln.
Doch Kinderrechte sind nicht überall Realität. Auch heute erleben viele Kinder Unsicherheit, Ausgrenzung und fehlende oder ungerechte Chancen. Als ZWST Jugend glauben wir daran, dass Gemeinschaft stärkt! Räume, in denen junge Menschen wachsen, lernen und einfach sie selbst sein dürfen, sind wichtiger denn je.

Heute vor 90 Jahren starb Bertha Pappenheim (1859–1936) – Frauenrechtlerin, Sozialreformerin und eine der wichtigsten Pi...
28/05/2026

Heute vor 90 Jahren starb Bertha Pappenheim (1859–1936) – Frauenrechtlerin, Sozialreformerin und eine der wichtigsten Pionierinnen jüdischer Wohlfahrtspflege in Deutschland.

Viele kennen sie als „Anna O.“ aus den Schriften von Josef Breuer und Sigmund Freud. Doch ihr Vermächtnis reicht weit darüber hinaus: Mit ihrem Einsatz für Frauenrechte, soziale Gerechtigkeit und die Professionalisierung jüdischer Sozialarbeit wurde sie auch zur Impulsgeberin für die Gründung der ZWST im Jahr 1917. Ihr Einsatz wirkt bis heute nach.

Adresse

Hebelstraße 6
Frankfurt
60318

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 17:00
Dienstag 08:00 - 17:00
Mittwoch 08:00 - 17:00
Donnerstag 08:00 - 17:00
Freitag 08:00 - 14:00

Telefon

+49699443710

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von ZWST erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Teilen