02/08/2026
Greenpeace Frankfurt-Aktion am Main:
„Fossile Geld-Flüsse zerstören den Ozean"
Mit einem großflächigen Banner am Mainufer in Sichtweite der Europäischen Zentralbank haben Aktivistinnen und Aktivisten von
Greenpeace Frankfurt am Freitag 31.07. auf die Verantwortung des Finanzsektors für die Zerstörung der Ozeane aufmerksam gemacht. Die Botschaft: „Fossile Geld-Flüsse zerstören den Ozean."
Greenpeace nutzt dabei den Kontext des gleichzeitig stattfindenden „Blue Lab – Der Ozean beginnt … in Frankfurt!", einem interdisziplinären Umwelt- und Kunstprojekt, das während der Sommerwerft am Frankfurter Mainufer stattfindet.
Frankfurt kommt als Bankenstadt und Sitz der Europäischen Zentralbank eine besondere Bedeutung zu. Der Ozean … beginnt in Frankfurt am Main, fossil investiertes Geld fließt bildlich gesprochen vom Main in den Rhein und vom Rhein ins Meer. Der Rhein
könnte sich bis 2100 um bis zu 4,2 Grad erwärmen.
Die EZB hat ihre eigenen Klimapläne abgeschwächt und trägt somit weiter zur Zerstörung des Ozeans als Ökosystem bei!
Nicht nur Regierungen, sondern auch Unternehmen wie Banken sind an die Verpflichtung des Pariser Klimaabkommens gebunden. Dieses sieht die Umlenkung der Finanzströme hin zu einer Wirtschaftsweise mit niedrigen Treibhausgasemissionen
und als notwendig an, um die Klimaziele zu erreichen.
Greenpeace fordert darüber hinaus seit Jahren:
- den vollständigen Ausschluss fossiler Energiekonzerne, die ihr fossiles Geschäft weiter ausbauen, aus allen Finanzierungsplänen der Banken.
- eine deutlich verfeinerte Klimabewertung von Unternehmen durch die EZB.