27/03/2026
Weiblich sozialisierte Personen mit nicht sichtbaren Behinderungen sind mehrfach gefährdet und werden im Hilfesystem noch immer zu oft nicht mitgedacht.
Genau darauf macht dieses Statement der Beratungsstelle Frauennotruf Frankfurt aufmerksam:
„Auch wir nehmen die besonderen Herausforderungen von Frauen* und Mädchen* mit unsichtbaren Behinderungen wahr. Sie sind nicht nur einem erhöhten Risiko ausgesetzt, Gewalt zu erleben, sondern begegnen auch zahlreichen Zugangsbarrieren sowie einer unzureichenden Sensibilisierung ihrer Lebensrealitäten im (Frauen-)Unterstützungssystem. Diese mehrfachen Benachteiligungen dürfen nicht übersehen werden. Unsichtbare Barrieren müssen erkannt und konsequent abgebaut werden, um echte Teilhabe und Schutz zu gewährleisten.“
Das ist genau der Kern von LIORA:
Nicht sichtbare Behinderungen dürfen nicht weiter als Randthema behandelt werden. Wer Schutz, Beratung, Unterstützung und Teilhabe ernst meint, muss auch die Barrieren ernst nehmen, die für andere oft unsichtbar bleiben.
LIORA beschreibt diese Lücke nicht nur, sondern ordnet sie strukturell:
zwischen Gesundheit, Schule, Verwaltung, Klinik, Gewaltschutz, Prävention und gesellschaftlicher Teilhabe.
Danke an die Beratungsstelle Frauennotruf Frankfurt für die klare Positionierung.
Institutionen, die sich ebenfalls positionieren möchten, können ihr Statement mit dem Betreff „Statement“ an [email protected] senden.