Die beiden Quartiersmanagerinnen Leonore Vogt & Nora David sind gerne für Sie da. AKTIVE NACHBARSCHAFT IN FECHENHEIM
Seit Dezember 2016 hat Fechenheim wieder ein Quartiersmanagement im Rahmen des Frankfurter Programms – Aktive Nachbarschaft. Träger des Standortes ist das Diakonische Werk für Frankfurt und Offenbach. Rund 18.000 Einwohner*innen zählt der östlichste Stadtteil Frankfurts, der durch
die Hanauer Landstraße und eine Bahnlinie in ein südliches und ein nördliches Quartier geteilt wird. Diese Teilung ihres Stadtteils stellt für viele Fechenheimer*innen eine Herausforderung dar. Auch deshalb nimmt das Frankfurter Programm Aktive Nachbarschaft im Rahmen des Quartiersmanagements den gesamten Stadtteil in den Blick. Eine wertvolle Ressource für die Entwicklung des Stadtteils sind das lebendiges Vereinsleben und eine Vielzahl von Engagierten in den lokalen Arbeitskreisen und Initiativen. Die bessere Vernetzung und Verstetigung bestehender Strukturen und die Schaffung von Synergien sind ein Aufgabenbereich des Quartiersmanagements in Fechenheim. Ein anderer ist, gemeinsam mit den Bürger*innen Projekte auf den Weg zu bringen, die den sozialen Zusammenhalt stärken und die Wohn- und Lebensbedingungen im Stadtteil verbessern. Als Anlaufstellen dienen das Nachbarschaftsbüro auf der „Langgass“ (Alt Fechenheim 80) und das Nachbarschaftscafé W80 (Fabriksporthalle, Wächtersbacher Straße 80) im nördlichen Fechenheim herzlich willkommen.
ÜBER DAS "FRANKFURTER PROGRAMM AKTVE NACHBARSCHAFT"
Das kommunale „Frankfurter Programm – Aktive Nachbarschaft“ betreut seit dem Jahr 2000, mittlerweile unter Regie des Dezernats Soziales, Senioren, Jugend und Recht, 20 Quartiere in Frankfurt. Ziel ist die Verbesserung der Wohn- und Lebenssituation und die Stärkung des sozialen Zusammenhalts in den ausgewählten Gebieten. Die Quartiere werden durch das Stadtparlament festgelegt und zur Weiterentwicklung des Programms stetig ergänzt. GRUNDLAGE DER ARBEIT
Grundlage der Arbeit vor Ort ist die Einrichtung eines Quartiersmanagements mit lokaler Präsenz durch Träger der freien Wohlfahrtspflege. Während das Team „Aktive Nachbarschaft“ im Sozialdezernat das Programm steuert und koordiniert, darüber hinaus quartiersübergreifende Projekte initiiert und durchführt, obliegt den Quartiersmanagerinnen und –managern die Aktivierung der Bürger, die Vernetzung bereits vorhandener Initiativen und die Durchführung lokaler Projekte im jeweiligen Programmgebiet. Dabei können die Projekte je nach Quartier sehr unterschiedlich sein: von der Förderung der Stadtteilkultur, der Einrichtung von Begegnungsstätten, der Gestaltung des Wohnumfelds, der Durchführung von „Aufräumaktionen“ bis hin zu Beschäftigungsmaßnahmen, Qualifizierungsangeboten für Jugendliche oder präventiver Gesundheitsförderung für Senioren reicht die Palette. AUFGABE DES QUARTIERSMANAGEMENTS
Aufgabe des Programms und der Quartiersmanager vor Ort ist es, die vielfältigen Fähigkeiten, das Engagement und den Mitbestimmungswillen der Bewohnerinnen und Bewohner für ihren Stadtteil zu wecken und zu stärken. Das Programm ermöglicht Partizipation, entdeckt und aktiviert die im Quartier vorhandenen persönlichen, ökonomischen und gesellschaftlichen Ressourcen. Hierzu wird auf die unterschiedlichen Zielgruppen bedarfsgerecht eingegangen.