BUND Hessen

BUND Hessen Der hessische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND): Umwelt schützen. Der BUND engagiert sich u. a.

Natur bewahren. – Damit die Erde für alle, die auf ihr leben, bewohnbar bleibt. | www.bund-hessen.de Der BUND Hessen – aktiv für den Schutz unserer Natur, Umwelt und Gesundheit im waldreichsten Bundesland Deutschlands! Damit die Erde für alle bewohnbar bleibt, die auf ihr leben. für eine ökologische Landwirtschaft und gesunde Lebensmittel, für den Klimaschutz sowie den Ausbau regenerativer Energie

n, für den Schutz bedrohter Arten, des Waldes und des Wassers. Ob vor Ort mit praktischer Naturschutzarbeit oder im weltweiten Verbund Friends of the Earth – als großer Umweltverband bündelt der BUND das Engagement von über 480.000 Menschen bundesweit für Umwelt-, Klima- & Naturschutz auf lokaler, nationaler wie internationaler Ebene. Mach auch Du mit,
- weil wir viele Freund*innen der Erde brauchen
- weil es Spaß macht, mit Gleichgesinnten etwas zu bewegen
- weil wir gemeinsam stärker sind
- weil wir auf Deine Ideen gespannt sind

Mehr Informationen über uns: www.bund-hessen.de

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Unsere Netiquette:

Wir freuen uns über Fragen, Anregungen und Diskussionen rund um unsere Arbeit und unsere Beiträge. Bitte achtet auf einen respektvollen und sachlichen Umgang miteinander. Kritik und unterschiedliche Meinungen sind willkommen, aber Beleidigungen, Hassrede, Diskriminierungen, persönliche Angriffe sowie pauschale Verurteilungen von Personen oder Gruppen nicht. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, können von uns ausgeblendet oder gelöscht werden. Bei wiederholten Verstößen führen sie zum Ausschluss von unseren Kanälen.

🥾 Die Wanderung wird geleitet von Peter Thorn (Bereichsleiter Forstamt Herborn), Maximilian Schmidt (Revierleiter Siegba...
12/08/2026

🥾 Die Wanderung wird geleitet von Peter Thorn (Bereichsleiter Forstamt Herborn), Maximilian Schmidt (Revierleiter Siegbach), Susanne Schneider und Andrea Malkmus (Wildkatzenexpert*innen BUND Hessen).

🐈 Die Expert*innen vermitteln Wissenswertes zur Lebensweise und zu den Lebensraumansprüchen der Wildkatze. Sie gehen dabei auch auf die Wechselwirkungen zwischen Waldbewirtschaftung und Lebensraumqualität ein.

👉 Mehr zur Anmeldung, zum Treffpunkt und was noch so wichtig ist, erfahrt ihr hier: https://www.bund-hessen.de/termine/terminsuche/detail/event/wanderung-im-wildkatzenlebensraum-im-forstrevier-siegbach/

Was für viele Menschen bequem ist, kann für Tiere tödlich enden: der Einsatz von Mährobotern. Wenn die Geräte nachts übe...
04/08/2026

Was für viele Menschen bequem ist, kann für Tiere tödlich enden: der Einsatz von Mährobotern. Wenn die Geräte nachts über den Rasen fahren, stellen sie eine ernste Gefahr für Igel dar. Warum? Igel sind meist in der Dämmerung oder nachts unterwegs. Wenn sie einem Mähroboter begegnen, tun sie, was sie bei Gefahr immer tun: zusammenrollen und regungslos liegenbleiben. Aber Geräte ohne geeignete Sensoren erkennen die Tiere nicht und können sie schwer verletzen oder sogar töten.

Aus diesem Grund untersagen Marburg, Gießen, Kassel und Hanau die Benutzung von Mährobotern in der Nacht. Wir hoffen, das noch viele Städte und Gemeinden in Hessen folgen!

Doch nicht nur Igel sind in Gefahr. Auch Amphibien, Frösche und viele weitere Tierarten werden von den scharfen Klingen der Mähroboter zerlegt. Sie mähen zudem leider oft alles weg, was auf dem Rasen blüht und vernichten damit Nahrungsangebot für Wildbienen, Schmetterlinge, Käfer und andere Insekten. Es empfiehlt sich also, auf den Einsatz von Mährobotern ganz zu verzichten.

Wie können wir Igeln und anderen Wildtieren noch helfen? Ihnen fehlen inzwischen oft geeignete Lebensräume. In der ausgeräumten Kulturlandschaft verschwinden Hecken, blütenreiche Wiesen und Rückzugsorte zunehmend. Naturnahe Gärten können deshalb zu wichtigen Refugien für bedrohte Arten werden. Mehr: https://www.bund-hessen.de/pm/news/naturnahe-gaerten-helfen-igeln-und-anderen-wildtieren/

30/07/2026

Der globale Erdüberlastungstag fällt in diesem Jahr auf den 30. Juli.

🌍 An diesem Tag hat die Menschheit alle natürlichen Ressourcen aufgebraucht, die die Ökosysteme der Erde innerhalb eines Kalenderjahres regenerieren können. Für den Rest des Jahres plündern wir eine Zukunft, die uns nicht gehört.

🗓️ Dass der globale Erdüberlastungstag, der im vergangenen Jahr noch auf den 24. Juli fiel, sich um ein paar Tage nach hinten verschoben hat, liegt nicht etwa daran, dass die Menschheit in diesem Jahr sparsamer mit den Ressourcen umgegangen wäre. Tatsächlich verschärft sich die Krise weiter und das spätere Datum ist lediglich das Ergebnis einer angepassten Berechnungsgrundlage.

📣 Wir fordern deshalb von der Bundesregierung eine Abkehr von den fossilen Energien und einen ambitionierten Ausbau der erneuerbaren Energien.

ℹ️ Mehr dazu in den Kommentaren verlinkt.

28/07/2026

Die Wespensaison ist in vollem Gang. Viele Menschen reagieren auf die Tiere mit Stress. Dabei lassen sich die meisten Konflikte mit einfachen Maßnahmen vermeiden.

Vom Esstisch halten wir sie am besten wenn, wenn...

🧉wir Speisen und süße Getränke möglichst abdecken
🍏alternative Futterquellen wie überreifes Obst in einiger Entfernung als Ablenkung auslegen
🍋Gewürznelken in eine Zitronenscheibe stecken und auf dem Tisch platzieren, den Geruch meiden Wespen häufig
🥛einzelne lästige Wespen in einem umgestülpten Glas festsetzen und später freilassen
💦zur Abwehr eine Blumenspritze mit Wasser bereit halten und den Nebel sprühen, wenn sich eine Wespe nähert

Mehr Tipps gibt es auf: https://www.bund-hessen.de/tipps/detail/tip/konflikte-mit-wespen-vermeiden/

23/07/2026

333 mal Wildkatze nachgewiesen! 😻

🐈 Die Nachweise erfolgen mit der sogenannten Lockstock-Methode. Dabei werden Stöcke mit Baldrian präpariert, an denen Wildkatzen sich dann reiben und Haare zurück lassen. Zum Nachweis werden die Haare anschließend eingesammelt und im Labor genetisch analysiert.

ℹ️ Du willst wissen, ob sie auch in deiner Region unterwegs sind? Unseren Wildkatzenwegeplan findest du in den Kommentaren verlinkt.

Das Projekt „Wildkatzenwälder von morgen“ wird gefördert im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit.

Im Mai haben wir euch informiert und sind immer noch schockiert: Ende April wurde an einer Waldeinfahrt bei Hessisch-Lic...
16/07/2026

Im Mai haben wir euch informiert und sind immer noch schockiert: Ende April wurde an einer Waldeinfahrt bei Hessisch-Lichtenau im Werra-Meißner-Kreis ein abgetrennter Luchsschädel in einer Plastiktüte gefunden.

Das Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) hat eine Obduktion beuftragt und diese zeigt:
1) Der Schädel wurde nach dem Tod mit einer scharfen Klinge vom Körper des Tieres abgetrennt.
2) Die tatsächliche Todesursache bleibt weiterhin unklar.
3) Das Alter des Tieres wird auf mehr als ein und weniger als drei Jahre geschätzt.

"Wir sind froh, dass der Luchs zumindest nicht bei lebendigem Leib geköpft wurde. Wir hoffen jedoch, dass die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Kassel weitere Antworten liefern", sagt unsere Naturschutzreferentin, Josephin Bruhn.

Wir bleiben dran und wenn wir mehr erfahren, teilen wir dieses Wissen umgehend mit euch.

Wir haben gemeinsam mit der Gesellschaft zum Schutz der Wölfe (GzSdW) Klage gegen den „Revierübergreifenden Managementpl...
07/07/2026

Wir haben gemeinsam mit der Gesellschaft zum Schutz der Wölfe (GzSdW) Klage gegen den „Revierübergreifenden Managementplan für das Land Hessen im Jagdjahr 2026/2027“ zum Wolf erhoben. Diese Plan sieht für die Jagdzeit vom 1. Juli bis 31. Oktober 2026 den Abschuss von vier Wolfswelpen im Lahn-Dill-Kreis vor.

Wie viele Wolfswelpen in 2026 geboren werden und bis zum Verlassen der Höhlen überleben, weiß niemand. Wie problematisch eine derartige Prognosemethode ist, wird auch daran deutlich, dass das Regierungspräsidium die verfügte Abschussfreigabe von vier Welpen wegen zweier Totfunde am 31. Mai und 16. Juni bereits auf zwei Welpen reduziert hat.

„Wären die beiden Wölfe erst nach dem Abschuss der vier Welpen gefunden worden, wären sogar sechs Wölfe in Hessen zu Tode gekommen. Landwirtschaftsminister Ingmar Jung (CDU) muss endlich seine Wolfspolitik korrigieren und die Bekämpfungsplanung zurückziehen“, mahnt Jörg Nitsch, unser Landesvorsitzender.

Der Minister will den kaum vorhandenen Wolfsbestand mit seinem Wolfsmanagementplan in Hessen weiter dezimieren. Einen jährlichen Bestandszuwachs des Wolfs, von dem man etwas abschöpfen könnte, gibt es allerdings nicht.

Mehr in unserer Pressemitteilung: https://www.bund-hessen.de/meldungen/meldung/news/weg-mit-dem-bekaempfungsplan-gegen-den-wolf/

Mehr als 2.000 Bürgerenergiegemeinschaften mit mehr als 500.000 Mitgliedern gibt es bereits in Deutschland. Doch warum s...
24/06/2026

Mehr als 2.000 Bürgerenergiegemeinschaften mit mehr als 500.000 Mitgliedern gibt es bereits in Deutschland. Doch warum spielen sie in Politik und Debatten bislang nur eine geringe Rolle? Wie kann die Energiewende dezentraler und resilienter werden? Wie kann die Gesellschaft stärker eingebunden werden?

Darüber diskutieren Expert*innen in der Onlineverantaltung der Heinrich-Böll-Stiftung Hessen in Kooperation mit dem BUND Hessen:

⏲ Wann? 01. Juli, 19 Uhr
📍Wo? Auf YouTube (https://www.youtube.com/watch?v=0GmKnddeIj0)

👏👏👏
01/06/2026

👏👏👏

Wir sind erschrocken und schockiert über diesen Vorfall: Ende April wurde an einer Waldeinfahrt bei Hessisch-Lichtenau i...
29/05/2026

Wir sind erschrocken und schockiert über diesen Vorfall: Ende April wurde an einer Waldeinfahrt bei Hessisch-Lichtenau im Werra-Meißner-Kreis ein abgetrennter Luchsschädel in einer Plastiktüte gefunden.

Wie der Luchs ums Leben kam und wo sich der restliche Tierkörper befindet, ist bislang unklar. Der Luchs ist sehr wahrscheinlich ein wildlebendes Tier gewesen.

Die Polizei ermittelt. Der Schädel wird forensisch untersucht, um weitere Infos zur Todesursache zu erhalten.

Das ist ein äußerst schockierender und bedauerlicher Vorfall. Wildlebende Luchse in Deutschland sind vom Aussterben bedroht. Jeder tote Luchs ist ein erheblicher Verlust!

Zur Pressemeldung: https://www.bund-hessen.de/pm/news/grausiger-fund-in-nordosthessen-abgetrennter-luchsschaedel-im-wald-entdeckt/

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