22/04/2026
Die Eröffnung von Terminal 3 des Frankfurter Flughafens ist nach Meinung der Bürgeraktion PRO Flughafen ein Grund zur Freude. „Deutschland kämpft um Wohlstand und internationale Wettbewerbsfähigkeit und dann melden sich die Flughafen- und Luftverkehrsschrumpfer wieder zu Wort. Anachronistischer geht’s kaum“, stellt Ernö Theuer, Vorsitzender der Bürgeraktion PRO Flughafen, fest. „Wenn Deutschland seine Wirtschaftsbeziehungen z. B. mit Indien oder den Staaten des südamerikanischen Kontinents weiterentwickeln will, dann braucht es das Fliegen.“
Wenn der Bau von Terminal 3 für „überdimensioniert“ gehalten wird, so ist das Wort für Theuer so etwas wie das täglich grüßende Murmeltier des Flughafenausbaus. Schon bei der Eröffnung des im Vergleich zu seinen heutigen Dimensionen kleinen Terminal 1 des Frankfurter Flughafens habe der damalige Bundespräsident Gustav Heinemann das Gebäude für viel zu groß gehalten. Terminal 1 sei inzwischen erheblich erweitert worden und Terminal 2 wurde gebaut. Und der Flugverkehr ist so gewachsen, dass 2019 Fraport mit beiden Terminal-Gebäuden den Flugverkehr nur mit größten Anstrengungen habe abwickeln können.
Dass es derzeit eine Flaute beim Luftverkehr in Deutschland gibt, bestreitet die Bürgeraktion PRO Flughafen nicht. Für sie ist diese jedoch hausgemacht. Die Standortkosten seien einfach zu hoch. Theuer: „Beim deutschen Luftverkehr gab es immer wieder einmal Schwächeperioden, aber er ist immer wieder stärker zurückgekommen. Denn in einer immer internationaler werdenden Welt gibt es für die Überbrückung weiter Strecken keine vernünftige Alternative zum Luftverkehr.“
Die Bürgeraktion PRO Flughafen ist eine im Jahr 2000 gegründete überparteiliche Initiative von Bürgern der Region, die das Fliegen und den Flughafen unterstützen wegen der überragenden Bedeutung für Wirtschaft und Bürger in der Region Frankfurt/Rhein-Main.