Respekt! Kein Platz für Rassismus

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Respekt! Kein Platz für Rassismus http://www.respekt.tv Respekt! beteiligt.

Kein Platz für Rassismus
Aktiv und engagiert gegen Menschenfeindlichkeit und Ausgrenzung

Wir setzen uns für ein respektvolles Miteinander ein und setzen klare Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung. Menschen aus dem ganzen Bundesgebiet haben sich bereits mit hunderten von kreativen und eindrucksvollen Aktionen an der Initiative Respekt! Das Respekt!-Schild, Erkennungszeichen der Initiative, hängt in und an zahlreichen Unternehmen, Vereinen und Schulen überall in Deutschland. Gerade in Zeiten zunehmender rechtspopulistischer Diskurse und wachsender Gewalt von Rechtsaußen ist es wichtig deutlich zu machen: Hier ist kein Platz für Rassismus!

Die IG Metall Gelsenkirchen gratuliert den Siegern aus unserem Betrieb Bürger & Althoff! Sie haben in einem hochklassige...
27/03/2024

Die IG Metall Gelsenkirchen gratuliert den Siegern aus unserem Betrieb Bürger & Althoff! Sie haben in einem hochklassigen, spannenden Finale die Seriensieger von ThyssenKrupp Electrical Steel mit 2:0 besiegt. Dritter und Vierter wurden die beiden Mannschaften von Ball Beverage. Bis ins Viertelfinale schafften es ZinQ, Montanhydraulik, GHH Fahrzeuge und BMW Essen. Schon beim Aufbau hatten die Helfer Spaß dabei, die Halle zu schmücken, um einen tollen Fußballtag unter dem Motto „GE-kickt gegen Rassismus“ auf die Beine zu stellen.
Über 150 Zuschauer genossen bei Bier und Bratwurst viele spannende Spiele und Tore.
Mit Fairness und viel Einsatz haben die Spieler aus vielen Nationen um den „Respekt-Cup“ gekämpft. Die Gelsenkirchener und Essener Betriebe der IG Metall haben ein deutliches Zeichen gegen Rassismus gesetzt!

Dank geht an alle Helfer, die Schiris, die Sanitäter, die Stadt Gelsenkirchen und an den Verein Blau-Weiß Gelsenkirchen, die das Turnier hervorragend bewirtet haben!



„Rassismus ist allgegenwärtig. Aber es liegt an uns, unsere Kinder darauf vorzubereiten und hoffentlich können wir ihn i...
24/03/2024

„Rassismus ist allgegenwärtig. Aber es liegt an uns, unsere Kinder darauf vorzubereiten und hoffentlich können wir ihn irgendwann überwinden.“

Rosa Parks war eine Schwarze Bürgerrechtsaktivistin, deren mutiger Widerstand gegen die Rassentrennung in den USA in die Geschichte einging. Sie weigerte sich am 1. Dezember 1955 in Montgomery, Alabama, einem weißen Fahrgast ihren Sitzplatz im Bus zu überlassen und wurde daraufhin aufgrund „Störung der öffentlichen Ruhe“ festgenommen. Ihr mutiges Beispiel sorgte dafür, dass der damals noch unbekannte Baptistenprediger Martin Luther King und viele weitere den Montgomery Bus Boycott organisierten, bei dem die Schwarze Bevölkerung die öffentlichen Buslinien aus Protest boykottierte. Dadurch gerieten die städtischen Buslinien wirtschaftlich stark unter Druck. Am 13. November 1956 wurde die Rassentrennung in öffentlichen Bussen vom Obersten Gerichtshof der USA für verfassungswidrig erklärt. Rosa Parks, die mit ihrem Mut all das ins Rollen brachte, deshalb von ihrem Arbeitgeber entlassen wurde, zahlreiche Morddrohungen erhielt und in ständiger Angst vor dem Ku-Klux-Klan lebte, blieb danach auch weiterhin in der Bürgerrechtsbewegung aktiv.



„Ich glaube an die Menschen, und dass alle menschlichen Wesen als solche respektiert werden sollten, ungeachtet ihrer Ha...
23/03/2024

„Ich glaube an die Menschen, und dass alle menschlichen Wesen als solche respektiert werden sollten, ungeachtet ihrer Hautfarbe.“

Malcolm X, einer der bekanntesten und einflussreichsten Aktivisten und Bürgerrechtler der USA, war Mitglied der „Nation of Islam“ (NOI), einer religiösen Organisation afroamerikanischer Menschen außerhalb der islamischen Orthodoxie.
Die beginnende Bürgerrechtsbewegung unter Martin Luther King kritisierte er stark, Kings gewaltlosen Ansatz hielt er nicht für sinnvoll. Anstatt der Integration in die Weiße Mehrheitsgesellschaft strebte die NOI eine eigene, abgeschottete Emanzipation an.
1964 wurde Malcolm X wegen einem sich immer mehr verschlechternden Verhältnis zur Führung der NOI aus der Organisation ausgeschlossen. Er sagte sich von der Lehre der NOI los und bemühte sich um eine Annäherung an die Bürgerrechtsbewegung um Martin Luther King. Dies sah die NOI als Verrat, mehrmals drohte die Organisation Malcolm X öffentlich mit dem Tod. Nach einem Brandanschlag wenige Tage zuvor, dem er und seine Familie nur knapp entkamen, wurde er am 21. Februar 1965 bei einem öffentlichen Auftritt in New York von Mitgliedern der NOI erschossen.

Der Begriff Intersektionalität (von englisch intersection „Schnittpunkt, Schnittmenge“) geht auf die afroamerikanische J...
22/03/2024

Der Begriff Intersektionalität (von englisch intersection „Schnittpunkt, Schnittmenge“) geht auf die afroamerikanische Juristin Kimberlé Crenshaw zurück und beschreibt die Überschneidung und Gleichzeitigkeit verschiedener Diskriminierungskategorien gegenüber einer Person. Ausgangspunkt war die Nicht-Anerkennung von Lebensrealitäten und Diskriminierungserfahrungen Schwarzer Frauen, die sich in gesellschaftlichen, politischen und wissenschaftlichen Sphären wiederspiegelte. Crenshaw kritisierte, dass in anti-rassistischen Diskussionen die Ansichten Schwarzer Männer und im Feminismus die Stimmen der vergleichsweise privilegierten weißen Frauen vorherrschten.

Ein intersektionaler Ansatz zeigt, wie sich soziale Identitäten von Menschen überlappen und wie sich diskriminierende Erfahrungen verstärken. Diskriminierungsformen wie Rassismus, Antisemitismus, Sexismus, Antifeminismus, religiöse Verfolgung, Homophobie, Transphobie, Behindertenfeindlichkeit/Ableismus, Altersdiskriminierung oder Klassismus werden also in ihren Interdependenzen und Überkreuzungen betrachtet.

So erlebt beispielsweise eine Schwarze lesbische Frau nicht „bloß“ Sexismus, Homofeindlichkeit und Rassismus, sondern sie erfährt eine besondere Diskriminierung als Schwarze lesbische Frau. Das bedeute konkret, dass ihre Erfahrungen von Sexismus und Homofeindlichkeit anders sind, als die von weißen (lesbischen) Frauen, und ihre Erfahrungen von Rassismus anders sind als die Schwarzer (heterosexueller) Männer.

Heute ist der Internationale Tag gegen Rassismus.Die Gewerkschaftliche Bildungsarbeit der IG Metall setzt sich ein gegen...
21/03/2024

Heute ist der Internationale Tag gegen Rassismus.

Die Gewerkschaftliche Bildungsarbeit der IG Metall setzt sich ein gegen Rassismus, Diskriminierung und Menschenfeindlichkeit.

Seit Wochen demonstrieren Millionen von Menschen auf hunderten Demonstrationen gegen Hass, Gewalt und Rassismus. Lasst uns gemeinsam kämpfen, an jedem Tag im Jahr: für Menschlichkeit und ein friedliches Miteinander! Wir stehen für Solidarität und Vielfalt!

Laut einer Studie der Ruhr-Universität Bochum von 2020 werden Nicht-Weiße Menschen doppelt so häufig von der deutschen P...
20/03/2024

Laut einer Studie der Ruhr-Universität Bochum von 2020 werden Nicht-Weiße Menschen doppelt so häufig von der deutschen Polizei kontrolliert wie Weiße Menschen. Von den Befragten People of Colour und Menschen mit Einwanderungsgeschichte gaben rund 80% an, dass sie bereits mehr als einmal von der Polizei diskriminierend behandelt wurden, zu 28% auch in einem gewaltsamen Kontext. Bei Befragungen von Polizist:innen wird die Diskrepanz zwischen ihrer Wahrnehmung und der der Betroffenen klar: Polizist:innen nehmen das eigene Verhalten nicht als rassistisch war.

Aber auch Befragungsdaten einer Studie der Goethe-Universität in Frankfurt am Main von 2023 zeigen, dass marginalisierte Personen in besonderer Weise von übermäßiger polizeilicher Gewalt betroffen sind. Die Studie kommt zudem zu dem Ergebnis, dass übermäßige Polizeigewalt zu wenig aufgearbeitet wird.

Diese Befunde zeigen: wir brauchen eine große, repräsentative Studie zum Thema Rassismus in der Polizei, wir brauchen eine Sensibilisierung der Beamt:innen und wir müssen Möglichkeiten finden, wie rassistisches Verhalten verfolgt und geahndet werden kann.
Und da gibt es jetzt einen Anfang: Es soll ein:e Bundespolizeibeauftragte:r eingesetzt werden, sodass unabhängig und weisungsfrei (parallel zu strafrechtlichen Ermittlungen) Fehlverhalten und strukturelle Mängel untersucht werden können. Betroffene und Zeugen von Polizeigewalt sollen so eine direkte Ansprechperson für Beschwerden und Hinweise bekommen.

Gleichstellungspolitik soll dafür sorgen, das Miteinander im Unternehmen zu stärken - davon profitieren Beschäftigte und...
19/03/2024

Gleichstellungspolitik soll dafür sorgen, das Miteinander im Unternehmen zu stärken - davon profitieren Beschäftigte und Betrieb gleichermaßen.



Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) verbietet eine Benachteiligung aufgrund persönlicher Merkmale und Ansichten. Laut dem Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG), muss einerseits der Arbeitgeber die Belegschaft über den Stand der Gleichstellung im Unternehmen informieren und andererseits der Betriebsrat die Gleichstellung, Verständigung und Maßnahmen gegen Rassismus und Benachteiligung im Betrieb fördern.

Als konkrete Handlungsmöglichkeit kann der Betriebsrat einen Gleichstellungsausschuss (auch Diversity-Ausschuss) bilden, der unterschiedliche Abteilungen, Beschäftigtengruppen und Perspektiven vertreten sollte und der unabhängig und selbstständig arbeiten kann. Der sogenannte Gleichstellungsbericht ermöglicht es dem Betriebsrat, den Stand der Gleichstellung adäquat zu analysieren und anhand dessen dem Arbeitgeber konkrete Vorschläge zu machen, um Benachteiligungen im Unternehmen abzubauen.

May Ayim war eine deutsche Dichterin, Pädagogin und eine der prägendsten Aktivist*Innen der afrodeutschen Bewegung. Sie ...
18/03/2024

May Ayim war eine deutsche Dichterin, Pädagogin und eine der prägendsten Aktivist*Innen der afrodeutschen Bewegung. Sie wurde am 3. Mai 1960 als Tochter einer deutschen Mutter und eines ghanaischen Vaters in Hamburg geboren und kurz nach ihrer Geburt in ein Heim gegeben. Im Alter von 18 Monaten wurde sie in eine weiße deutsche Familie adoptiert und wuchs in einem strengen Umfeld auf: In der Vorstellung, dass sie als braves, mustergültiges Kind vor rassistischen Anfeindungen geschützt sei, habe die Adoptivfamilie versucht, ihr jeglichen Bezug zu ihrer Hautfarbe abzuerziehen.



In ihrer Lyrik und auch in Vorträgen griff sie immer wieder Themen aus Politik und Gesellschaft auf und schrieb unter anderem über ihre Identität als Frau und als Schwarz, über Zugehörigkeit, Ablehnung und Befreiung oder über Alltagsrassismus. Sie prägte, unter anderem gemeinsam mit der US-Aktivistin Audre Lorde, die Selbstbezeichnung „afro-deutsch“.

May Ayim starb am 9. August 1996 durch Suizid.

Wenn wir an May Ayim erinnern, erinnern wir an einen Menschen mit vielen Facetten und einem ungewöhnlichen Gespür für Worte. Das von ihr herausgegebene Werk „Farbe bekennen“ gilt noch heute als Grundstein der kritischen Weißseinsforschung in Deutschland.

Jeder Mensch auf der Flucht vor Krieg, Terror oder Naturkatastrophen hat das gleiche Recht auf Schutz. Das wird an viele...
17/03/2024

Jeder Mensch auf der Flucht vor Krieg, Terror oder Naturkatastrophen hat das gleiche Recht auf Schutz. Das wird an vielen Stellen missachtet, obwohl die EU sich bei ihrer Gründung vor knapp 32 Jahren zur Wahrung von Freiheit, Demokratie, Rechtstaatlichkeit sowie zur Achtung und Förderung von Menschenrechten verpflichtet hat. Solange Menschen im Mittelmeer ertrinken oder an den mit Gewalt vertrieben werden, versagt die EU beim Schutz von Menschenrechten kläglich.
Das diesjährige Motto der Internationalen Wochen gegen Rassismus „Menschenrechte für alle!“ muss immer gelten.

Die Bundesregierung hat in kurzer Zeit eine Vielzahl von asylpolitischen Gesetzesänderungen auf den Weg gebracht, die in...
16/03/2024

Die Bundesregierung hat in kurzer Zeit eine Vielzahl von asylpolitischen Gesetzesänderungen auf den Weg gebracht, die in großen Teilen dazu dienen sollen, Flüchtlinge abzuschrecken, in dem sie ihre Rechte beschneiden. Sie stigmatisieren Geflüchtete und das hat auch Folgen für das gesellschaftliche Klima. Flüchtlingsfeindliche Aggressionen, die in Deutschland Alltag sind, werden als Sorgen und Ängste verharmlost, dadurch steigt die Akzeptanz rassistischen Gedankenguts gefährlich an – und das auch über das rechte Spektrum hinaus: Auch etablierte Politiker*innen machen Stimmung gegen Flüchtlinge machen und so tun, als ließen sich rassistische Aggressionen gegen Flüchtlinge durch flüchtlingsfeindliche Politik befrieden. Mit den Asylrechtsverschärfungen arbeitet die Bundesregierung keinesfalls gegen rassistische Ressentiments gegen Geflüchtete.Flüchtlingsrechte sind Menschenrechte – Asylrechtsverschärfungen sind ein Angriff darauf.

Dieser Überblick von ProAsyl gibt eine grobe Einführung in die zentralen innenpolitischen Themen im Bereich Asyl: https://www.proasyl.de/thema/asyl-in-deutschland/

Adresse

Wilhelm-Leuschner-Straße 79
Frankfurt
60329

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