22/05/2025
„Ich sage zum Norden: Gib her!, / und zum Süden: Halt nicht zurück! Führe meine Söhne heim aus der Ferne, / meine Töchter vom Ende der Erde!“
„„HaShem spricht nicht direkt mit dem Osten und dem Westen, ER sagt was er machen wird. Mit dem Norden und dem Süden spricht er direkt. Zum Norden sagt er: GIB HER! Und zum Süden sagt er: HALT NICHT ZURÜCK.
Wie kann man mit dem Wind reden? Man kann nur ZU dem Wind reden! In der Zeit wenn der nördliche Wind bläst, kann nicht der südliche Wind blasen und in der Zeit wenn der südliche Wind bläst, kann nicht der nördliche Wind blasen. Aber in der Zukunft, wenn alle Menschen sich von allen Seiten sammeln, vom Osten gebracht werden und vom Westen eingesammelt werden und sich nicht sperren, werden dann alle miteinander leben.
Wenn der Machiach kommt können zwei Winde gleichzeitig blasen.
So wie es geschrieben steht in
Jes. 43.6,
„Ich sage zum Norden: Gib her!, / und zum Süden: Halt nicht zurück! Führe meine Söhne heim aus der Ferne, / meine Töchter vom Ende der Erde!“
Die Verdorbenheit, das Schlechte, die Klipot kommen vom Norden. Der Norden ist auf der linken Seite. Der Süden ist auf der rechten Seite.
Psalm 89 „Nord und Süd hast du geschaffen, Tabor und Hermon jauchzen über deinen Namen.“
Hermon steht für die rechte Seite
Wohltätigkeit und Tabor für die blutige linke Seite.
In der Wüste wurde niemand beschnitten, weil der nördliche Wind Menschen nach einer Beschneidung opfern könnte, das Schlechte kommt von dort. Aus dem Norden kommt das Metall - das Verderben, Kriegswaffen.
Die linke Seite ist ein Ausdruck von Kraft, von der nördlichen Seite kommt Geld, Korruption, die die Welt beherrschen wollen. Wenn ein Mensch weise werden möchte, soll er Richtung Süden beten, rechte Seite. Die Menora stand auf der rechten/südlichen Seite.
Wenn ein Mensch reich werden will, wenn er gierig nach Geld ist, soll er auf der linken Seite beten, Richtung Norden, dort ist der Altar.
Rechts ist die Liebe, Barmherzigkeit, Chesed. Abraham geht immer in Richtung Süden. Er geht nie in den Norden. Sein Weg ist immer der Süden. Der Süden ist die Wärme, die Weisheit, die Vergebung, Tikkun Olam. Der Norden ist das Harte, das Recht, das Urteil, das Metall, der Strafzettel. Von einer Seite bekommst du Hilfe, von der anderen Seite nimmt man dir etwas weg. Die Welt ist meschugge. Die nördliche Seite ist offen, da kommt das Schlechte hinein.
Als man nach Eretz Israel kam wurden die 12 Stämme auf zwei Berge verteilt.גְּרִזִים Grīsīm - der Berg des Segens, rechte / südliche Seite und der Berg Ebal הר עיבל der Berg des Fluches.
Es muss natürlich auch Grenzen und Gerechtigkeit in dieser verrückten Welt geben, aber die Frage ist, ob es eine weiche oder harte Gerechtigkeit ist.
Die Menschen, die von der linken Seite kommen sind kalt, sie suchen die Wissenschaft, lehnen Jüdischkeit ab, sie suchen das Recht und die Gerechtigkeit, sie wollen nicht die Wärme der Menora. Sie sagen, „Glaube ist O***m für das Volk.“
Die Korbanot wurden immer im Norden geschlachtet.
Das Ideal ist es, die nördliche Seite zur Weisheit G´ttes zu bringen, denn sonst wird der Maschiach nicht kommen. Der Maschiach wird HaShem in die Welt bringen und alle Seiten werden zusammenkommen. HaShem braucht nicht mehr mit dem Osten und Westen direkt zu reden, es ist nur eine Durchgangssituation. Wenn er mit dem Norden und Süden redet, hat jeder eine Aufgabe zu erfüllen.
Zum Norden sagt ER : Gib her!, und zum Süden:
Halte nicht zurück!
Die nördliche Mentalität ist hart und stark vom Ausdruck.
Der Mensch hat zwei Schenkeln, die Erde hat auch zwei Schenkeln. Rechter Fuß ist der Süden. Linker Fuß der Norden.
Wir Menschen schwanken immer zwischen dem rechten und dem linken Fuß. Es gibt Tage da gehen wir Richtung Süden, (Wohltätigkeit wie Abraham) und dann gibt es Tage der Korruption, Bürokratie, Klipot, das ist die Richtung Norden. Versuche den Süden zu leben, sei warm zu anderen und zu dir.
Der Mensch, der den Norden lebt, für ihn ist alles Quatsch, was mit dem Himmel zu tun hat, er lehnt das Verborgene ab, er kann auch anderen Menschen nicht Kavod geben. Er ist hart zu sich und zu anderen.““
Baruch HaShem