Fritz Bauer Institut

Fritz Bauer Institut Stiftung bürgerlichen Rechts, Frankfurt am Main. FRITZ BAUER INSTITUTE
Study- and Dokumentation Center
on the History and Impact of the Holocaust. Am 11.

Das Fritz Bauer Institut ist eine unabhängige, zeitgeschichtlich ausgerichtete und interdisziplinär orientierte Forschungs- und Bildungseinrichtung zur Geschichte und Wirkung des Holocaust. The Fritz Bauer Institute was established as a foundation under German civil law in Frankfurt am Main in 1995. It was founded by the City of Frankfurt am Main, the State of Hessen and the Friends of the Fritz Bauer Institute Association. Since 2000, the institute has been affiliated to the Goethe-University in Frankfurt. As an independent cultural institute, it researches the history and impact of the National Socialist mass crimes, particularly the Holocaust. The institute carries the name of the former attorney general of Hessen, Fritz Bauer, the democratic reformer of the judiciary and initiator of the Frankfurt Auschwitz proceedings. The work of the Fritz Bauer Institute is separated into four scientific departments: documentation, archive and library; culture of remembering and reception research; education science and historical-political education; contemporary history research. The institute works on interdisciplinary research projects, develops educational programs for school and non-school projects; it organizes exhibitions, specialist conventions and other events. The institute cooperates with numerous scientific research institutes, museums and memorial places in the whole world. Intersection of theory building and cultural practice: The Fritz Bauer Institute promotes academic as well as social dialogue and communicates scientific research results to a broad public. It publishes research results, educational material, artistic reflections and historical sources. FRITZ BAUER

Fritz Bauer was born 1903 in Stuttgart. He emigrated from Germany to Scandinavia in 1936 after having been forced to resign from his work as a jurist and interned in a concentration camp. In 1949, he returned to Germany to participate in building a democratic society. He was a pioneer in reforming penal law and the prisons system. He strove to enable young criminals to be resocialized, and he constantly reminded the judicial administration of its social responsibilities. In 1952, as district attorney in Brunswick, he defended the right of resistance against National Socialism. In 1959, after becoming Hessian State Attorney General, he had an essential part in the capture of Adolf Eichmann and set the stage for the Frankfurt Auschwitz Trial which took place 1963–1965. This trial evoked for the first time in Germany a wide public response and a readiness previously lacking to confront recent German history. In 1968, in the midst of preparations for a further trial of the desk murderers among the National Socialist judicial administration, the burocrat perpetrators responsible for euthanasia crimes, Fritz Bauer died. The trial never took place. The Fritz Bauer Institute is committed to the memory of Fritz Bauer, the democratic German legal reformer who initiated the Frankfurt Auschwitz Trial (1963–1965). Fritz Bauer considered the Auschwitz Trial a way for German society to use the legal system as an opportunity for self reflection, to "put ourselves on trial and to learn about the dangerous factors in our history." FRITZ BAUER INSTITUT
Geschichte und Wirkung des Holocaust

Das Fritz Bauer Institut ist eine interdisziplinär ausgerichtete, unabhängige Forschungs-, Dokumentations- und Bildungseinrichtung an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Es erforscht und dokumentiert die Geschichte der nationalsozialistischen Massenverbrechen – insbesondere des Holocaust – und deren Wirkung bis in die Gegenwart. Das Institut trägt den Namen Fritz Bauers (1903–1968) und ist seinem Andenken verpflichtet. Bauer widmete sich als jüdischer Remigrant und radikaler Demokrat der Rekonstruktion des Rechtssystems in der BRD nach 1945. Er war Gründungsmitglied der Bürgerrechtsorganisation Humanistische Union. Den israelischen Behörden gab Bauer den entscheidenden Hinweis auf den Aufenthaltsort Adolf Eichmanns in Argentinien, was 1960 zu dessen Ergreifung führte. Als hessischer Generalstaatsanwalt war Bauer maßgeblicher Initiator der Frankfurter Auschwitz-Prozesse (1963 bis 1965). Januar 1995 wurde das Fritz Bauer Institut vom Land Hessen, der Stadt Frankfurt am Main und dem Förderverein Fritz Bauer Institut e.V. als Stiftung bürgerlichen Rechts ins Leben gerufen. Seit Herbst 2000 ist es als An-Institut mit der Goethe-Universität assoziiert und hat seinen Sitz im IG Farben-Haus auf dem Campus Westend in Frankfurt am Main. Forschungsschwerpunkte des Fritz Bauer Instituts sind die Bereiche »Zeitgeschichte« und »Erinnerung und moralische Auseinandersetzung mit Nationalsozialismus und Holocaust«. Gemeinsam mit dem Jüdischen Museum Frankfurt betreibt das Fritz Bauer Institut das Pädagogische Zentrum Frankfurt am Main, das die Themenfelder deutsch-jüdische Geschichte im europäischen Kontext und jüdische Gegenwart mit der Geschichte und Nachgeschichte des Holocaust verbindet. Dazu bietet es Fortbildungen und Studientage sowie Unterrichtsmaterialien und Beratung an. Zudem arbeitet das Institut eng mit dem Leo Baeck Institute London zusammen. Die aus diesen institutionellen Verbindungen heraus entstehenden Projekte sollen neue Perspektiven eröffnen – sowohl für die Forschung wie für die gesellschaftliche und pädagogische Vermittlung. Die Arbeit des Instituts wird unterstützt und begleitet vom Wissenschaftlichen Beirat, dem Rat der Überlebenden des Holocaust und dem Förderverein Fritz Bauer Institut e.V.

Vortrag von apl. Prof. Dr. Natali Stegmann:SCHMERZHAFTES ERBE. SPURENSUCHE EINER TOCHTER UND ENKELTOCHTER Mittwoch, 14. ...
06/10/2026

Vortrag von apl. Prof. Dr. Natali Stegmann:
SCHMERZHAFTES ERBE.
SPURENSUCHE EINER TOCHTER UND ENKELTOCHTER
Mittwoch, 14. Oktober 2026, 18:15 Uhr
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz 1
Casino-Gebäude, Raum 1.801

Aus der Perspektive eines Patchworkkinds gibt Natali Stegmann Einblicke in ihre familiengeschichtlichen Recherchen. Die Eltern ihrer Mutter waren gut situierte Familienmenschen mit einem umfangreichen, wenn auch lückenhaften Nachlass, die in ihrer Jugend das NS-Regime aus tiefer Überzeugung mitgetragen haben. Die Eltern ihres Vaters waren Arbeiter und haben kaum etwas hinterlassen. Ihre Großeltern hat sie nie kennengelernt. Der Vortrag führt die familiäre Binnenperspektive und fachliche Betrachtung zusammen. Besonderes Augenmerk gilt der Erschließung von und dem Umgang mit Überlieferungen.

APL. PROF. DR. NATALI STEGMANN
ist Osteuropahistorikerin und arbeitet an der Universität Regensburg. Ihr Aufsatz »Nationalsozialistische Identifikation und abgeschnürte Trauer. Ein Rechercheessay über meine Großmutter und die Familie als Ort der Volksgemeinschaft« erschien 2025 in dem von Johannes Spohr, unter Mitarbeit von Claudia Krieg herausgegebenen Sammelband «Present Past. Wie Nachfahren ihre NS-Familiengeschichte erforschen« im Berliner Metropol Verlag.

Eine Veranstaltung des Fritz Bauer Instituts
in Kooperation mit dem Förderverein Fritz Bauer Institut e.V. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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Geschichte und Wirkung des Holocaust
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Programmheft:VERANSTALTUNGEN DES FRITZ BAUER INSTITUTSOKTOBER BIS FEBRUAR 2026/27 Unser Programmheft zu den öffentlichen...
14/09/2026

Programmheft:
VERANSTALTUNGEN DES FRITZ BAUER INSTITUTS
OKTOBER BIS FEBRUAR 2026/27
Unser Programmheft zu den öffentlichen Veranstaltungen des Fritz Bauer Instituts im Wintersemester 2026/27 ist erschienen:
›https://www.fritz-bauer-institut.de/fileadmin/editorial/download/veranstaltungen/FBI_Programm_2026-2.pdf (pdf-Datei)

Im kommenden Wintersemester haben wir mehrere lokalgeschichtliche Vorträge im Programm. Auf der jährlich mit dem Kulturdezernat der Stadt Frankfurt ausgerichteten Veranstaltung zum Gedenken an die erste Deportation aus Frankfurt am 19. Oktober 1941 wird dieses Jahr Fritz Backhaus in der Paulskirche sprechen. János Varga stellt seine Studie über die Mitglieder der Polytechnischen Gesellschaft vor, Mirjam Schnorr die Ergebnisse ihrer Forschung zur Immobilien-»Arisierung« unter besonderer Beteiligung der Stadt Frankfurt am Main. Anna Junge analysiert die Sozialgeschichte der ländlichen Region um Marburg zwischen 1941 und 1954.
Mehrere Vorträge beschäftigen sich mit der rechtlichen Aufklärung der Verbrechen des Holocaust: So stellt Patrick Hoferer die Position des Rechtsanwalts Konrad Redeker vor. Andrea Rudorff untersucht die frühen Strafprozesse zu den Verbrechen in Auschwitz, die in Polen seit 1944 geführt wurden. Und Vojtěch Kyncl spricht über das Verfahren gegen Karl Hermann Frank in Prag 1946, von dem Tonbandaufnahmen jetzt online zugänglich sind.
Einige Vorträge beschäftigen sich mit aktuellen Debatten: Oliver Rathkolb wird die für das letzte Sommersemester angekündigte Veranstaltung über die »Ökonomie der Angst« nachholen. Jeffrey Herf widmet sich dem Umgang mit Islamismus und Antisemitismus in der Bundesrepublik nach dem Anschlag vom 11. September 2001. Und Jacob Eder stellt die Frage nach der Reichweite deutscher Erinnerungspraktiken, die nach dem 7. Oktober 2023 von besonderer Aktualität ist.
Mit einem Vortrag zur Sozialgeschichte des Ghettos Theresienstadt von Anna Hájková möchten wir an den fünften Todestag von Trude Simonsohn erinnern, die Theresienstadt und Auschwitz überlebt hat. Ulrika Mientus wird sich mit dem Kampf der Opfer eugenischer Gewalt um ihre Anerkennung beschäftigen. Natali Stegmann gibt Einblick in die Auseinandersetzung mit ihrer eigenen Familiengeschichte. Maik Tändler geht dem Einfluss des Publizisten Armin Mohler auf die Herausbildung einer Neuen Rechten in der Bundesrepublik nach.
Besondere Aufmerksamkeit richtet sich wie jedes Jahr auf den Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar, den 2027 René Schlott mit seiner Biografie über den Pionier der Holocaustforschung, Raul Hilberg, bestreiten wird.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Impressum
VERANSTALTUNGSPROGRAMM
Oktober bis Februar 2026/27
Fritz Bauer Institut, Stiftung bürgerlichen Rechts
Prof. Dr. Sybille Steinbacher (V.i.S.d.P.)
Redaktion: Dr. Katharina Rauschenberger
Bildredaktion: Dr. Katharina Rauschenberger, Werner Lott
Lektorat: Regine Strotbek
Gestaltung/Layout: Werner Lott
Druck: Vereinte Druckwerke Frankfurt am Main
Erscheinungsweise: zweimal jährlich
Auflage: 3.800

ABONNEMENT
Beziehen Sie unser Veranstaltungsprogramm und andere kostenlose Publikationen des Fritz Bauer Instituts per Post, bzw. per E-Mail:
›https://www.fritz-bauer-institut.de/fileadmin/editorial/download/formulare/Datenschutzrechtliche_Einwilligungserklaerung.pdf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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Neu erschienen: Andrea RudorffAUSCHWITZ VOR POLNISCHEN GERICHTEN. ERMITTLUNGEN, URTEILE, WIRKUNGEN Studien zur Geschicht...
14/09/2026

Neu erschienen: Andrea Rudorff
AUSCHWITZ VOR POLNISCHEN GERICHTEN.
ERMITTLUNGEN, URTEILE, WIRKUNGEN
Studien zur Geschichte und Wirkung des Holocaust, Band 15
Göttingen: Wallstein Verlag, 2026, 484 S., 10 Abb., geb., € 46,–
EAN 9783835361645
› https://www.wallstein-verlag.de/9783835361645-auschwitz-vor-polnischen-gerichten.htmlhttps://www.wallstein-verlag.de/9783835361645-auschwitz-vor-polnischen-gerichten.html

Die erste umfassende Monografie über die polnischen Strafverfahren gegen Angehörige der Lagerbesatzung von Auschwitz-Birkenau.
Nach dem Krieg wurden in Polen über 700 Personen wegen ihrer Tätigkeit im Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz vor Gericht gestellt. Neben den Prozessen gegen Rudolf Höß, Arthur Liebehenschel und 39 weitere Angeklagte vor dem Obersten Nationaltribunal untersucht Andrea Rudorff erstmals auch die mehreren Hundert Strafverfahren vor den Bezirksgerichten, in denen die überwiegende Mehrheit der Beschuldigten 1948 verurteilt wurde. Darüber hinaus nimmt die Autorin die Vor- und Nachgeschichte der Prozesse in den Blick. Dabei untersucht sie insbesondere die Einbettung der polnischen Strafverfolgung in den internationalen Umgang mit Kriegsverbrechern nach 1945, die Bedingungen der Auslieferungen aus den deutschen Besatzungszonen sowie die schwierige Beweis- und Zeugensuche in der politisch und gesellschaftlich angespannten Situation im Nachkriegspolen. Ein spezielles Augenmerk liegt zudem darauf, wie die deutsche Gesellschaft in Ost und West die polnische Strafverfolgung wahrnahm. So legt Rudorff das bisher unbekannte Ausmaß der bundesdeutschen Rechtsunterstützung für Auschwitz-Täter offen und geht der Frage nach, welche Konsequenzen die polnische Strafverfolgung für die Verurteilten nach ihrer Rückkehr ins geteilte Deutschland hatte.

DR. ANDREA RUDORFF
geb. 1975, studierte Geschichte und Polonistik in Berlin, Wroclaw und Kraków, promovierte über die Frauenaußenlager des Konzentrationslagers Groß-Rosen und bearbeitete den Band »Das KZ Auschwitz 1942–1945 und die Zeit der Todesmärsche 1944/45« (Bd. 16) der Edition »Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933–1945«. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind die nationalsozialistische Judenverfolgung, das System der Konzentrationslager und die strafrechtliche Aufarbeitung von NS-Verbrechen.
Veröffentlichungen u.a.: »Katzbach – Das KZ in der Stadt. Zwangsarbeit in den Adlerwerken Frankfurt am Main« (2021); »Frauen in den Außenlagern des Konzentrationslagers Groß-Rosen« (2014). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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Ausschreibung:PROMOTIONSSTIPENDIUM AM FRITZ BAUER INSTITUT ZU VERGEBENGefördert durch die Stiftung Ökohaus Frankfurt Am ...
31/08/2026

Ausschreibung:
PROMOTIONSSTIPENDIUM AM FRITZ BAUER INSTITUT ZU VERGEBEN
Gefördert durch die Stiftung Ökohaus Frankfurt

Am Fritz Bauer Institut, das sich mit der Erforschung der Geschichte und Wirkung der nationalsozialistischen Verbrechen, insbesondere des Holocaust, beschäftigt, wird zum nächstmöglichen Zeitpunkt ein Promotionsstipendium ausgeschrieben.
Das Stipendium wird für Forschungsvorhaben im Bereich der Geschichte und Wirkung der nationalsozialistischen Verbrechen, insbesondere des Holocaust, vergeben. Voraussetzung ist ein sehr guter akademischer Abschluss im Fach Neuere und Neueste Geschichte bzw. Zeitgeschichte oder im Fach Politikwissenschaft (Master, Magister oder Staatsexamen). Zweck des Stipendiums ist es, neue Erkenntnisse über Geschichte, Wirkung und Repräsentationen der nationalsozialistischen Verbrechen, insbesondere des Holocaust, zu erlangen und bislang unerforschte historische Quellen zu erschließen. Das Forschungsvorhaben wird am Lehrstuhl zur Geschichte und Wirkung des Holocaust am Historischen Seminar der Goethe-Universität Frankfurt am Main betreut.

Die Vergabe erfolgt nach den Förderrichtlinien des Fritz Bauer Instituts.
›https://www.fritz-bauer-institut.de/fileadmin/editorial/download/formulare/Foerderrichtlinien-Stipendien.pdf

Das Stipendium beruht auf der Unterstützung, die das Fritz Bauer Institut durch die Stiftung Ökohaus Frankfurt erfährt. Die Stiftung fördert Wissenschaft und Forschung, sie unterstützt politisch und religiös Verfolgte sowie Geflüchtete, Vertriebene und Kriegsopfer und setzt sich darüber hinaus für Toleranz, Völkerverständigung und das demokratische Staatswesen in der Bundesrepublik Deutschland ein.
Das Fritz Bauer Institut strebt in allen Beschäftigungsgruppen eine ausgewogene Geschlechterrelation an. Frauen sind ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Auskunft erteilt: Manuela Ritzheim, Verwaltungsleitung und Projektmanagement des Fritz Bauer Instituts, Telefon: 069/798 322-33, E-Mail: [email protected].
Ihre Bewerbung mit Lebenslauf, Hochschulzeugnissen, ggf. Publikationsverzeichnis, einem Motivationsschreiben von maximal zwei Seiten und einer Projektskizze von maximal fünf Seiten richten Sie bitte in einer gemeinsamen Datei per E-Mail bis zum 20. September 2026 an die Direktorin des Fritz Bauer Instituts, Prof. Dr. Sybille Steinbacher, [email protected]. Bitte geben Sie im Betreff »Ökohaus-Stipendium« an.

AUSSCHREIBUNG ALS PDF-DATEI:
https://www.fritz-bauer-institut.de/fileadmin/editorial/download/pdf-Dateien/2026-08-31_StipOEko-Ausschreibung.pdf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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EhrungKARL-HERMANN-FLACH-PREIS 2026 AN RONEN STEINKE VERLIEHEN26. August 2026, Goethe-Universität Frankfurt am MainAufze...
27/08/2026

Ehrung
KARL-HERMANN-FLACH-PREIS 2026 AN RONEN STEINKE VERLIEHEN
26. August 2026, Goethe-Universität Frankfurt am Main
Aufzeichnung des Livestreams der Veranstaltung:
› https://www.youtube.com/live/8t41HEYTpDs

Seit 2010 zeichnet die Karl-Hermann-Flach-Stiftung mit dem Karl-Hermann-Flach-Preis Journalisten, Künstler und Publizisten aus, die sich durch besonderes Engagement im Sinne des politischen Liberalismus von Karl-Hermann Flach hervorgetan haben. In diesem Jahr ehrt die Stiftung den Journalisten, Jurist und Autor Dr. Ronen Steinke. Die Verleihung fand am 26. August 2026 im Casino-Gebäude auf dem Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt am Main statt. Die Laudatio hielt Bundesjustizministerin a.D. Sabine Leutheusser-Schnarrenberger. Das Grußwort sprach der Geschäftsführende Direktor des Instituts für Kriminalwissenschaften und Rechtsphilosophie der Goethe-Universität, Prof. Dr. Matthias Jahn.

Ronen Steinke sei eine der profiliertesten Stimmen im Kampf gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus, führte Dr. Frank Blechschmidt, Vorsitzender der Karl-Hermann-Flach-Stiftung, in seiner Begründung zur Wahl des diesjährigen Preisträgers aus. Gleichzeitig leiste er einen wichtigen Beitrag zur Verteidigung der Meinungsfreiheit als unveräußerlichem Recht der Bürgerinnen und Bürger in einer freien Gesellschaft. Mit seinen herausragenden publizistischen Beiträgen trage er in besonderer Weise zur Stärkung des liberalen Rechtsstaats bei.

Steinke ist Autor der 2013 im Piper Verlag erschienenen Fritz Bauer-Biographie »Fritz Bauer oder Auschwitz vor Gericht«, 2012/13 war er Gastwissenschaftler am Fritz Bauer Institut. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Karl Hermann Flach Stiftung
im Verband der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit
https://www.karl-hermann-flach-stiftung.org/artikeluebersicht/karl-hermann-flach-preis

Vorankündigung: FILM GEGEN DAS VERGESSEN – »DIE ERMITTLUNG« Aufführung von Ausschnitten aus dem Film mit begleitendem Ge...
17/08/2026

Vorankündigung:
FILM GEGEN DAS VERGESSEN – »DIE ERMITTLUNG«
Aufführung von Ausschnitten aus dem Film mit begleitendem Gespräch
Dienstag, 29. September 2026, 18:00 Uhr
Cinéma Kino, Roßmarkt 7, Frankfurt am Main
arthouse-kinos.de/die-kinos/cinema

Grußwort:
LENA ALTMAN, Co-CEO der Alfred Landecker Foundation
Es führt durch die Veranstaltung:
ANNEMARIE HÜHNE-RAMM, Geschäftsführerin der Hans und Berthold Finkelstein Stiftung,
Filmgespräch:
Prof. Dr. KLAUS GÜNTHER, Professor für Rechtstheorie und Strafrecht an der Goethe-Universität Frankfurt am Main
apl. Prof. Dr. TOBIAS FREIMÜLLER, stellvertretender Direktor des Fritz Bauer Instituts

Der Film basiert auf dem gleichnamigen Theaterstück von Peter Weiss aus dem Jahr 1965, welches sich mit dem ersten Auschwitz-Prozess (1963–1965) in Frankfurt befasst. Dieser Prozess, angestoßen vom hessischen Generalstaatsanwalts Fritz Bauer, markierte einen historischen Wendepunkt: Er durchbrach das weit verbreitete öffentliche Schweigen über die NS-Verbrechen und zielte darauf ab, Täterinnen und Täter juristisch zur Verantwortung zu ziehen. Film und Theaterstück untersuchen, wie die Vernichtung in Auschwitz organisiert war und welche Verantwortung die Angeklagten trugen.
In einem die Filmausschnitte begleitenden Gespräch zur juristischen Aufarbeitung nationalsozialistischen Unrechts wird die Frage diskutiert, welche Brücken sich daraus aus rechtswissenschaftlicher Sicht in die Gegenwart schlagen lassen.
Im Anschluss laden wir Sie herzlich zu einem Empfang und informellen Austausch ein.

Eine Veranstaltung der Hans und Berthold Finkelstein Stiftung in Kooperation mit der Alfred Landecker Foundation

Weitere Informationen zum Film sowie den Trailer:
die-ermittlung.com/

Für ein Verständnis der Verbrechen des Holocaust

Fritz Bauer Institut (Hrsg.): JAHRESBERICHT 2025Forschung, Lehre, Publikationen, Veranstaltungen9. Jahrgang, Juni 2026, ...
11/08/2026

Fritz Bauer Institut (Hrsg.):
JAHRESBERICHT 2025
Forschung, Lehre, Publikationen, Veranstaltungen
9. Jahrgang, Juni 2026, 184 S., Aufl.: 2.000, ISSN: 2569-7838
Redaktion: Sybille Steinbacher (V.i.S.d.P.), Tobias Freimüller, Andrea Kirchner, Werner Lott, Jörg Osterloh

Der Jahresbericht als pdf-Datei:
›https://www.fritz-bauer-institut.de/fileadmin/editorial/publikationen/jahresbericht/Jahresbericht-2025.pdf

Beziehen Sie kostenlose Publikationen des Fritz Bauer Instituts wie den Jahresbericht, das Bulletin Einsicht und unser Veranstaltungsprogramm per Post, bzw. per E-Mail:
›https://www.fritz-bauer-institut.de/fileadmin/editorial/download/formulare/Datenschutzrechtliche_Einwilligungserklaerung.pdf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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Ausschreibung:ABORDNUNG EINER LEHRKRAFT AN DAS FRITZ BAUER INSTITUTDas Hessische Ministerium für Kultus, Bildung und Cha...
05/08/2026

Ausschreibung:
ABORDNUNG EINER LEHRKRAFT AN DAS FRITZ BAUER INSTITUT

Das Hessische Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen schreibt die Abordnung einer hessischen Lehrkraft an das Fritz Bauer Institut aus. Die Abordnung geschieht in Teilzeit (halbe Stelle) und zunächst vom 1. Februar 2027 bis zum 31. Juli 2027. Über den 31. Juli 2027 hinaus besteht die Option, die Abordnung zu verlängern und ggf. aufzustocken.
Aufgabe der abgeordneten Lehrkraft ist es, am Fritz Bauer Institut Bildungsangebote zur Geschichte des Nationalsozialismus und des Holocaust sowie zur Nachgeschichte der NS-Zeit für schulische Zielgruppen zu entwickeln und umzusetzen. Zu den Anforderungen zählen die Erste und Zweite Staatsprüfung für das Lehramt im Fach Geschichte für die Sekundarstufe II sowie mehrjährige schulische Unterrichtserfahrung im Fach Geschichte (Gymnasium), insbesondere in der Vermittlung der NS-Zeit und des Holocaust.
Bewerbungsschluss ist der 28. August 2026.

Weitere Informationen zur Ausschreibung und zum Bewerbungsverfahren finden Sie hier: https://stellensuche.hessen.de/unreg/index.html #/Stellendetail/0050568486161FD1A3FB08DB8AED4000 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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Neu erschienen:FRITZ BAUER – DIE KRIEGSVERBRECHER VOR GERICHTMit einem Nachwort von Joachim RückertFritz-Bauer-Schriften...
22/07/2026

Neu erschienen:
FRITZ BAUER – DIE KRIEGSVERBRECHER VOR GERICHT
Mit einem Nachwort von Joachim Rückert
Fritz-Bauer-Schriften, Band 1
hrsg. von Sybille Steinbacher im Auftrag des Fritz Bauer Instituts
Göttingen: Wallstein Verlag, 2026
Hardcover gebunden, mit Schutzumschlag, 262 S., € 28,–
EAN 9783835357167, Open Access: EAN 9783835381094
https://www.wallstein-verlag.de/9783835357167-die-kriegsverbrecher-vor-gericht.html

Noch im Exil verfasste Fritz Bauer sein bedeutendes Plädoyer für die Ahndung der nationalsozialistischen Verbrechen – und machte deren strafrechtliche Verfolgung zu seiner Lebensaufgabe.
Fritz Bauer legte am Ende des Zweiten Weltkriegs für ein breites Publikum dar, dass an der völkerrechtlichen Legitimität eines alliierten Strafgerichtshofs, der über die Verantwortlichen des »Dritten Reichs« zu Gericht sitzt, kein Zweifel bestehen könne. Sein Buch erschien bereits 1945 kurz nach Kriegsende auf dem deutschen Markt, nachdem es im Jahr zuvor im schwedischen Original publiziert worden war. Es zeigt die Gedankenwelt des politischen Emigranten »vor Nürnberg«, spiegelt historisch weit ausgreifend die völkerrechtliche Diskussion wider und gibt Aufschluss über Bauers Erwartungen: Er fordert ein Straftribunal und setzt sich zudem eingehend mit den drängenden juristischen Fragen auseinander. In der Bundesrepublik Deutschland wurde sein Buch in juristischen Fachkreisen ignoriert, dies auch und gerade nachdem Bauer 1949 aus dem Exil zurückgekehrt war. Dennoch wurde Fritz Bauer später Generalstaatsanwalt in Hessen und Initiator des ersten Auschwitz-Prozesses, die strafrechtliche Verfolgung von NS-Verbrechen wurde zu seiner Lebensaufgabe. In seinem aufschlussreichen Nachwort ordnet Joachim Rückert Bauers Buch und dessen Bedeutung in den historischen Kontext ein.

FRITZ BAUER (1903–1968)
war Jurist, jüdischer Intellektueller und Sozialdemokrat. Er wurde 1933 aus politischen Gründen inhaftiert und flüchtete drei Jahr später vor den Nationalsozialisten nach Skandinavien, wo er Krieg und Holocaust überlebte. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland setzte er sich für den Aufbau eines demokratischen Justizwesens und die Ahndung von NS-Verbrechen ein. Zu beiden Themen publizierte er ausführlich.

JOACHIM RÜCKERT
geb. 1945, ist Rechtswissenschaftler. Von 1982 bis 1993 war er Professor für Zivilrecht und Rechtsgeschichte an der Universität Hannover. Anschließend lehrte er bis zu seiner Emeritierung 2010 an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Neuere Rechtsgeschichte, Privatrechtsgeschichte der Neuzeit, Juristische Zeitgeschichte, Zivilrecht und Rechtsphilosophie. Von 2005 bis 2019 war er Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats des Fritz Bauer Instituts. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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Ausschreibung der Stelle am Fritz Bauer Institut:WISSENSCHAFTLICHES SEKRETARIAT (TV-H, EG 8, 50%)Das Fritz Bauer Institu...
10/07/2026

Ausschreibung der Stelle am Fritz Bauer Institut:
WISSENSCHAFTLICHES SEKRETARIAT (TV-H, EG 8, 50%)

Das Fritz Bauer Institut sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt Verstärkung für sein Team. Gesucht wird eine Sekretärin/ein Sekretär (m/w/d) für das wissenschaftliche Sekretariat (TV-H, EG 8, 50%).
Das Fritz Bauer Institut ist eine unabhängige, zeitgeschichtlich ausgerichtete und interdisziplinär orientierte Forschungs- und Bildungseinrichtung. Es wurde 1995 als Stiftung bürgerlichen Rechts in Frankfurt am Main gegründet. Zweck der Stiftung sind Studium, Erforschung und Dokumentation der nationalsozialistischen Massenverbrechen, insbesondere des Holocaust. Darüber hinaus macht sich das Institut die wissenschaftliche, pädagogische und künstlerische Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik und ihren bis heute nachwirkenden Folgen zur Aufgabe.

Ihre Aufgaben:
• Unterstützung der Direktorin und Inhaberin des Lehrstuhls zur Erforschung der Geschichte und Wirkung des Holocaust in organisatorischen und allgemeinen Fragen (u.a. Terminkoordinationen, Reiseplanungen und -abrechnungen, kleinere Rechercheaufträge in Bibliotheken und Datenbanken, Verwaltung von Schriftgut)
• Organisatorische Vor- und Nachbereitung von Lehre und Öffentlichkeitsarbeit (u.a. Unterstützung bei der Koordination von Instituts- und Lehrstuhlbelangen, Organisation des Semesterprogramms, Vor- und Nachbereitung von Veranstaltungen)
• Organisation der Gremienarbeit des Instituts (Unterstützung bei der Vor- und Nachbereitung von Gremiensitzungen)
• Betreuung der Social Media-Plattformen (Facebook, Bluesky, Mastodon, YouTube usw.)
• Unterstützung allgemeiner Instituts- und Verwaltungsaufgaben (u.a. Postbearbeitung, Bearbeitung von telefonischen und schriftlichen Anfragen)

Ihr Profil:
• Sie sind motiviert und würden gerne in einer wissenschaftlichen Einrichtung tätig sein;
• Darüber hinaus verfügen Sie über eine aufgabennahe Ausbildung oder können bereits Berufserfahrung hinsichtlich der Aufgabeninhalte und Anforderungen vorweisen, die mit der ausgeschriebenen Tätigkeit vergleichbar sind;
• Sie interessieren sich für die Themen- und Arbeitsfelder des Fritz Bauer Instituts;
• Sie zeichnen sich durch ausgeprägtes Organisationsvermögen, eine genaue Arbeitsweise sowie ein hohes Maß an Einsatzbereitschaft und Teamfähigkeit aus;
• Sie sind bestens vertraut mit MS Office-Anwendungen (insbesondere Word und Excel);
• Sie verfügen neben einer ausgeprägten interkulturellen Kompetenz über sehr gute Deutsch- und gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift;
• Vielleicht absolvieren Sie ein Hochschulstudium in einer geisteswissenschaftlichen Disziplin mit historischer Ausrichtung.

Das Fritz Bauer Institut fördert die berufliche Gleichstellung aller Geschlechter. Schwerbehinderte Menschen und ihnen Gleichgestellte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Auskunft erteilt: Manuela Ritzheim, Leiterin des Verwaltungs- und Projektmanagements des Fritz Bauer Instituts, E-Mail: [email protected]

Ihre Bewerbung mit Lebenslauf, Zeugnissen und einem Motivationsschreiben von maximal einer Seite richten Sie bitte per E-Mail in einer Gesamtdatei bis zum 15. August 2026 an die Direktorin des Fritz Bauer Instituts, Prof. Dr. Sybille Steinbacher, Fritz Bauer Institut, IG Farben-Haus, Raum 5.315, Norbert-Wollheim-Platz 1, 60323 Frankfurt am Main, E-Mail: [email protected]

Datenschutzhinweis gem. Art. 13 DSGVO: Ihre Bewerbungsdaten werden vom Fritz Bauer Institut ausschließlich zur Durchführung des Auswahlverfahrens für diese Stelle verarbeitet. Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nicht. Spätestens sechs Monate nach Abschluss des Verfahrens werden Ihre Daten vollständig gelöscht. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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Adresse

Norbert-Wollheim-Platz 1
Frankfurt
60323

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