Fritz Bauer Institut

Fritz Bauer Institut Stiftung bürgerlichen Rechts, Frankfurt am Main. FRITZ BAUER INSTITUTE
Study- and Dokumentation Center
on the History and Impact of the Holocaust. Am 11.

Das Fritz Bauer Institut ist eine unabhängige, zeitgeschichtlich ausgerichtete und interdisziplinär orientierte Forschungs- und Bildungseinrichtung zur Geschichte und Wirkung des Holocaust. The Fritz Bauer Institute was established as a foundation under German civil law in Frankfurt am Main in 1995. It was founded by the City of Frankfurt am Main, the State of Hessen and the Friends of the Fritz B

auer Institute Association. Since 2000, the institute has been affiliated to the Goethe-University in Frankfurt. As an independent cultural institute, it researches the history and impact of the National Socialist mass crimes, particularly the Holocaust. The institute carries the name of the former attorney general of Hessen, Fritz Bauer, the democratic reformer of the judiciary and initiator of the Frankfurt Auschwitz proceedings. The work of the Fritz Bauer Institute is separated into four scientific departments: documentation, archive and library; culture of remembering and reception research; education science and historical-political education; contemporary history research. The institute works on interdisciplinary research projects, develops educational programs for school and non-school projects; it organizes exhibitions, specialist conventions and other events. The institute cooperates with numerous scientific research institutes, museums and memorial places in the whole world. Intersection of theory building and cultural practice: The Fritz Bauer Institute promotes academic as well as social dialogue and communicates scientific research results to a broad public. It publishes research results, educational material, artistic reflections and historical sources. FRITZ BAUER

Fritz Bauer was born 1903 in Stuttgart. He emigrated from Germany to Scandinavia in 1936 after having been forced to resign from his work as a jurist and interned in a concentration camp. In 1949, he returned to Germany to participate in building a democratic society. He was a pioneer in reforming penal law and the prisons system. He strove to enable young criminals to be resocialized, and he constantly reminded the judicial administration of its social responsibilities. In 1952, as district attorney in Brunswick, he defended the right of resistance against National Socialism. In 1959, after becoming Hessian State Attorney General, he had an essential part in the capture of Adolf Eichmann and set the stage for the Frankfurt Auschwitz Trial which took place 1963–1965. This trial evoked for the first time in Germany a wide public response and a readiness previously lacking to confront recent German history. In 1968, in the midst of preparations for a further trial of the desk murderers among the National Socialist judicial administration, the burocrat perpetrators responsible for euthanasia crimes, Fritz Bauer died. The trial never took place. The Fritz Bauer Institute is committed to the memory of Fritz Bauer, the democratic German legal reformer who initiated the Frankfurt Auschwitz Trial (1963–1965). Fritz Bauer considered the Auschwitz Trial a way for German society to use the legal system as an opportunity for self reflection, to "put ourselves on trial and to learn about the dangerous factors in our history." FRITZ BAUER INSTITUT
Geschichte und Wirkung des Holocaust

Das Fritz Bauer Institut ist eine interdisziplinär ausgerichtete, unabhängige Forschungs-, Dokumentations- und Bildungseinrichtung an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Es erforscht und dokumentiert die Geschichte der nationalsozialistischen Massenverbrechen – insbesondere des Holocaust – und deren Wirkung bis in die Gegenwart. Das Institut trägt den Namen Fritz Bauers (1903–1968) und ist seinem Andenken verpflichtet. Bauer widmete sich als jüdischer Remigrant und radikaler Demokrat der Rekonstruktion des Rechtssystems in der BRD nach 1945. Er war Gründungsmitglied der Bürgerrechtsorganisation Humanistische Union. Den israelischen Behörden gab Bauer den entscheidenden Hinweis auf den Aufenthaltsort Adolf Eichmanns in Argentinien, was 1960 zu dessen Ergreifung führte. Als hessischer Generalstaatsanwalt war Bauer maßgeblicher Initiator der Frankfurter Auschwitz-Prozesse (1963 bis 1965). Januar 1995 wurde das Fritz Bauer Institut vom Land Hessen, der Stadt Frankfurt am Main und dem Förderverein Fritz Bauer Institut e.V. als Stiftung bürgerlichen Rechts ins Leben gerufen. Seit Herbst 2000 ist es als An-Institut mit der Goethe-Universität assoziiert und hat seinen Sitz im IG Farben-Haus auf dem Campus Westend in Frankfurt am Main. Forschungsschwerpunkte des Fritz Bauer Instituts sind die Bereiche »Zeitgeschichte« und »Erinnerung und moralische Auseinandersetzung mit Nationalsozialismus und Holocaust«. Gemeinsam mit dem Jüdischen Museum Frankfurt betreibt das Fritz Bauer Institut das Pädagogische Zentrum Frankfurt am Main, das die Themenfelder deutsch-jüdische Geschichte im europäischen Kontext und jüdische Gegenwart mit der Geschichte und Nachgeschichte des Holocaust verbindet. Dazu bietet es Fortbildungen und Studientage sowie Unterrichtsmaterialien und Beratung an. Zudem arbeitet das Institut eng mit dem Leo Baeck Institute London zusammen. Die aus diesen institutionellen Verbindungen heraus entstehenden Projekte sollen neue Perspektiven eröffnen – sowohl für die Forschung wie für die gesellschaftliche und pädagogische Vermittlung. Die Arbeit des Instituts wird unterstützt und begleitet vom Wissenschaftlichen Beirat, dem Rat der Überlebenden des Holocaust und dem Förderverein Fritz Bauer Institut e.V.

Vorankündigung: FILM GEGEN DAS VERGESSEN – »DIE ERMITTLUNG« Aufführung von Ausschnitten aus dem Film mit begleitendem Ge...
17/08/2026

Vorankündigung:
FILM GEGEN DAS VERGESSEN – »DIE ERMITTLUNG«
Aufführung von Ausschnitten aus dem Film mit begleitendem Gespräch
Dienstag, 29. September 2026, 18:00 Uhr
Cinéma Kino, Roßmarkt 7, Frankfurt am Main
arthouse-kinos.de/die-kinos/cinema

Grußwort:
LENA ALTMAN, Co-CEO der Alfred Landecker Foundation
Es führt durch die Veranstaltung:
ANNEMARIE HÜHNE-RAMM, Geschäftsführerin der Hans und Berthold Finkelstein Stiftung,
Filmgespräch:
Prof. Dr. KLAUS GÜNTHER, Professor für Rechtstheorie und Strafrecht an der Goethe-Universität Frankfurt am Main
apl. Prof. Dr. TOBIAS FREIMÜLLER, stellvertretender Direktor des Fritz Bauer Instituts

Der Film basiert auf dem gleichnamigen Theaterstück von Peter Weiss aus dem Jahr 1965, welches sich mit dem ersten Auschwitz-Prozess (1963–1965) in Frankfurt befasst. Dieser Prozess, angestoßen vom hessischen Generalstaatsanwalts Fritz Bauer, markierte einen historischen Wendepunkt: Er durchbrach das weit verbreitete öffentliche Schweigen über die NS-Verbrechen und zielte darauf ab, Täterinnen und Täter juristisch zur Verantwortung zu ziehen. Film und Theaterstück untersuchen, wie die Vernichtung in Auschwitz organisiert war und welche Verantwortung die Angeklagten trugen.
In einem die Filmausschnitte begleitenden Gespräch zur juristischen Aufarbeitung nationalsozialistischen Unrechts wird die Frage diskutiert, welche Brücken sich daraus aus rechtswissenschaftlicher Sicht in die Gegenwart schlagen lassen.
Im Anschluss laden wir Sie herzlich zu einem Empfang und informellen Austausch ein.

Eine Veranstaltung der Hans und Berthold Finkelstein Stiftung in Kooperation mit der Alfred Landecker Foundation

Weitere Informationen zum Film sowie den Trailer:
die-ermittlung.com/

Für ein Verständnis der Verbrechen des Holocaust

Fritz Bauer Institut (Hrsg.): JAHRESBERICHT 2025Forschung, Lehre, Publikationen, Veranstaltungen9. Jahrgang, Juni 2026, ...
11/08/2026

Fritz Bauer Institut (Hrsg.):
JAHRESBERICHT 2025
Forschung, Lehre, Publikationen, Veranstaltungen
9. Jahrgang, Juni 2026, 184 S., Aufl.: 2.000, ISSN: 2569-7838
Redaktion: Sybille Steinbacher (V.i.S.d.P.), Tobias Freimüller, Andrea Kirchner, Werner Lott, Jörg Osterloh

Der Jahresbericht als pdf-Datei:
›https://www.fritz-bauer-institut.de/fileadmin/editorial/publikationen/jahresbericht/Jahresbericht-2025.pdf

Beziehen Sie kostenlose Publikationen des Fritz Bauer Instituts wie den Jahresbericht, das Bulletin Einsicht und unser Veranstaltungsprogramm per Post, bzw. per E-Mail:
›https://www.fritz-bauer-institut.de/fileadmin/editorial/download/formulare/Datenschutzrechtliche_Einwilligungserklaerung.pdf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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Ausschreibung:ABORDNUNG EINER LEHRKRAFT AN DAS FRITZ BAUER INSTITUTDas Hessische Ministerium für Kultus, Bildung und Cha...
05/08/2026

Ausschreibung:
ABORDNUNG EINER LEHRKRAFT AN DAS FRITZ BAUER INSTITUT

Das Hessische Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen schreibt die Abordnung einer hessischen Lehrkraft an das Fritz Bauer Institut aus. Die Abordnung geschieht in Teilzeit (halbe Stelle) und zunächst vom 1. Februar 2027 bis zum 31. Juli 2027. Über den 31. Juli 2027 hinaus besteht die Option, die Abordnung zu verlängern und ggf. aufzustocken.
Aufgabe der abgeordneten Lehrkraft ist es, am Fritz Bauer Institut Bildungsangebote zur Geschichte des Nationalsozialismus und des Holocaust sowie zur Nachgeschichte der NS-Zeit für schulische Zielgruppen zu entwickeln und umzusetzen. Zu den Anforderungen zählen die Erste und Zweite Staatsprüfung für das Lehramt im Fach Geschichte für die Sekundarstufe II sowie mehrjährige schulische Unterrichtserfahrung im Fach Geschichte (Gymnasium), insbesondere in der Vermittlung der NS-Zeit und des Holocaust.
Bewerbungsschluss ist der 28. August 2026.

Weitere Informationen zur Ausschreibung und zum Bewerbungsverfahren finden Sie hier: https://stellensuche.hessen.de/unreg/index.html #/Stellendetail/0050568486161FD1A3FB08DB8AED4000 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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Neu erschienen:FRITZ BAUER – DIE KRIEGSVERBRECHER VOR GERICHTMit einem Nachwort von Joachim RückertFritz-Bauer-Schriften...
22/07/2026

Neu erschienen:
FRITZ BAUER – DIE KRIEGSVERBRECHER VOR GERICHT
Mit einem Nachwort von Joachim Rückert
Fritz-Bauer-Schriften, Band 1
hrsg. von Sybille Steinbacher im Auftrag des Fritz Bauer Instituts
Göttingen: Wallstein Verlag, 2026
Hardcover gebunden, mit Schutzumschlag, 262 S., € 28,–
EAN 9783835357167, Open Access: EAN 9783835381094
https://www.wallstein-verlag.de/9783835357167-die-kriegsverbrecher-vor-gericht.html

Noch im Exil verfasste Fritz Bauer sein bedeutendes Plädoyer für die Ahndung der nationalsozialistischen Verbrechen – und machte deren strafrechtliche Verfolgung zu seiner Lebensaufgabe.
Fritz Bauer legte am Ende des Zweiten Weltkriegs für ein breites Publikum dar, dass an der völkerrechtlichen Legitimität eines alliierten Strafgerichtshofs, der über die Verantwortlichen des »Dritten Reichs« zu Gericht sitzt, kein Zweifel bestehen könne. Sein Buch erschien bereits 1945 kurz nach Kriegsende auf dem deutschen Markt, nachdem es im Jahr zuvor im schwedischen Original publiziert worden war. Es zeigt die Gedankenwelt des politischen Emigranten »vor Nürnberg«, spiegelt historisch weit ausgreifend die völkerrechtliche Diskussion wider und gibt Aufschluss über Bauers Erwartungen: Er fordert ein Straftribunal und setzt sich zudem eingehend mit den drängenden juristischen Fragen auseinander. In der Bundesrepublik Deutschland wurde sein Buch in juristischen Fachkreisen ignoriert, dies auch und gerade nachdem Bauer 1949 aus dem Exil zurückgekehrt war. Dennoch wurde Fritz Bauer später Generalstaatsanwalt in Hessen und Initiator des ersten Auschwitz-Prozesses, die strafrechtliche Verfolgung von NS-Verbrechen wurde zu seiner Lebensaufgabe. In seinem aufschlussreichen Nachwort ordnet Joachim Rückert Bauers Buch und dessen Bedeutung in den historischen Kontext ein.

FRITZ BAUER (1903–1968)
war Jurist, jüdischer Intellektueller und Sozialdemokrat. Er wurde 1933 aus politischen Gründen inhaftiert und flüchtete drei Jahr später vor den Nationalsozialisten nach Skandinavien, wo er Krieg und Holocaust überlebte. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland setzte er sich für den Aufbau eines demokratischen Justizwesens und die Ahndung von NS-Verbrechen ein. Zu beiden Themen publizierte er ausführlich.

JOACHIM RÜCKERT
geb. 1945, ist Rechtswissenschaftler. Von 1982 bis 1993 war er Professor für Zivilrecht und Rechtsgeschichte an der Universität Hannover. Anschließend lehrte er bis zu seiner Emeritierung 2010 an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Neuere Rechtsgeschichte, Privatrechtsgeschichte der Neuzeit, Juristische Zeitgeschichte, Zivilrecht und Rechtsphilosophie. Von 2005 bis 2019 war er Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats des Fritz Bauer Instituts. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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Ausschreibung der Stelle am Fritz Bauer Institut:WISSENSCHAFTLICHES SEKRETARIAT (TV-H, EG 8, 50%)Das Fritz Bauer Institu...
10/07/2026

Ausschreibung der Stelle am Fritz Bauer Institut:
WISSENSCHAFTLICHES SEKRETARIAT (TV-H, EG 8, 50%)

Das Fritz Bauer Institut sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt Verstärkung für sein Team. Gesucht wird eine Sekretärin/ein Sekretär (m/w/d) für das wissenschaftliche Sekretariat (TV-H, EG 8, 50%).
Das Fritz Bauer Institut ist eine unabhängige, zeitgeschichtlich ausgerichtete und interdisziplinär orientierte Forschungs- und Bildungseinrichtung. Es wurde 1995 als Stiftung bürgerlichen Rechts in Frankfurt am Main gegründet. Zweck der Stiftung sind Studium, Erforschung und Dokumentation der nationalsozialistischen Massenverbrechen, insbesondere des Holocaust. Darüber hinaus macht sich das Institut die wissenschaftliche, pädagogische und künstlerische Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik und ihren bis heute nachwirkenden Folgen zur Aufgabe.

Ihre Aufgaben:
• Unterstützung der Direktorin und Inhaberin des Lehrstuhls zur Erforschung der Geschichte und Wirkung des Holocaust in organisatorischen und allgemeinen Fragen (u.a. Terminkoordinationen, Reiseplanungen und -abrechnungen, kleinere Rechercheaufträge in Bibliotheken und Datenbanken, Verwaltung von Schriftgut)
• Organisatorische Vor- und Nachbereitung von Lehre und Öffentlichkeitsarbeit (u.a. Unterstützung bei der Koordination von Instituts- und Lehrstuhlbelangen, Organisation des Semesterprogramms, Vor- und Nachbereitung von Veranstaltungen)
• Organisation der Gremienarbeit des Instituts (Unterstützung bei der Vor- und Nachbereitung von Gremiensitzungen)
• Betreuung der Social Media-Plattformen (Facebook, Bluesky, Mastodon, YouTube usw.)
• Unterstützung allgemeiner Instituts- und Verwaltungsaufgaben (u.a. Postbearbeitung, Bearbeitung von telefonischen und schriftlichen Anfragen)

Ihr Profil:
• Sie sind motiviert und würden gerne in einer wissenschaftlichen Einrichtung tätig sein;
• Darüber hinaus verfügen Sie über eine aufgabennahe Ausbildung oder können bereits Berufserfahrung hinsichtlich der Aufgabeninhalte und Anforderungen vorweisen, die mit der ausgeschriebenen Tätigkeit vergleichbar sind;
• Sie interessieren sich für die Themen- und Arbeitsfelder des Fritz Bauer Instituts;
• Sie zeichnen sich durch ausgeprägtes Organisationsvermögen, eine genaue Arbeitsweise sowie ein hohes Maß an Einsatzbereitschaft und Teamfähigkeit aus;
• Sie sind bestens vertraut mit MS Office-Anwendungen (insbesondere Word und Excel);
• Sie verfügen neben einer ausgeprägten interkulturellen Kompetenz über sehr gute Deutsch- und gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift;
• Vielleicht absolvieren Sie ein Hochschulstudium in einer geisteswissenschaftlichen Disziplin mit historischer Ausrichtung.

Das Fritz Bauer Institut fördert die berufliche Gleichstellung aller Geschlechter. Schwerbehinderte Menschen und ihnen Gleichgestellte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Auskunft erteilt: Manuela Ritzheim, Leiterin des Verwaltungs- und Projektmanagements des Fritz Bauer Instituts, E-Mail: [email protected]

Ihre Bewerbung mit Lebenslauf, Zeugnissen und einem Motivationsschreiben von maximal einer Seite richten Sie bitte per E-Mail in einer Gesamtdatei bis zum 15. August 2026 an die Direktorin des Fritz Bauer Instituts, Prof. Dr. Sybille Steinbacher, Fritz Bauer Institut, IG Farben-Haus, Raum 5.315, Norbert-Wollheim-Platz 1, 60323 Frankfurt am Main, E-Mail: [email protected]

Datenschutzhinweis gem. Art. 13 DSGVO: Ihre Bewerbungsdaten werden vom Fritz Bauer Institut ausschließlich zur Durchführung des Auswahlverfahrens für diese Stelle verarbeitet. Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nicht. Spätestens sechs Monate nach Abschluss des Verfahrens werden Ihre Daten vollständig gelöscht. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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NDB-online – Deutsche Biographie:RECHTSANWALT FRIEDRICH KAUL (1906–1981)Von Dr. Katharina Rauschenbergerhttps://www.deut...
07/07/2026

NDB-online – Deutsche Biographie:
RECHTSANWALT FRIEDRICH KAUL (1906–1981)
Von Dr. Katharina Rauschenberger
https://www.deutsche-biographie.de/gnd104358491.html

Friedrich Kaul war seit 1948 Rechtsanwalt in Berlin-Ost. Er vertrat im Auftrag der SED in den 1960er und 1970er Jahren in NS-Prozessen Nebenkläger vor westdeutschen Gerichten und erwarb sich den Ruf eines scharfen und SED-treuen Rhetorikers. In seinen Büchern und Filmen griff er die Justiz der Weimarer Republik und Bundesrepublik an und klärte über die systematischen Verbrechen des Nationalsozialismus auf. Seine juristischen Ratgebersendungen machten ihn in der DDR populär.

DR. KATHARINA RAUSCHENBERGER ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fritz Bauer Institut in Frankfurt am Main.

NDB-online ( ), veröffentlicht am 1. Juli 2026

KONTAKT
Historische Kommission bei der
Bayerischen Akademie der Wissenschaften
Alfons-Goppel-Str. 11
80539 München
Tel.: 089.23031-1151
[email protected]
www.historischekommission-muenchen.de

Präsenz — Lecture in English by Dr. Rachel O’Sullivan:N**I GERMANY, ANNEXED POLAND AND COLONIAL RULE. RESETTLEMENT, GERM...
06/07/2026

Präsenz — Lecture in English by Dr. Rachel O’Sullivan:
N**I GERMANY, ANNEXED POLAND AND COLONIAL RULE. RESETTLEMENT, GERMANIZATION AND POPULATION POLICIES IN COMPARATIVE PERSPECTIVE
Mittwoch, 15. Juli 2026, 18:15 Uhr
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz 1
Casino-Gebäude, Raum 1.811

Can N**i Germany’s rule in annexed Poland be understood as colonial, or was it something entirely different? Rachel O’Sullivan investigates how concepts from colonial contexts, such as settlement, assimilation, segregation and violence, can inform research on National Socialist policies toward ethnic Germans (Volksdeutsche), Poles and Jews. She examines strategies aimed at including or excluding these population groups alongside colonial and settler colonial methods, offering new ways to understand German rule and the Holocaust within broader historical frameworks.

DR. RACHEL O’SULLIVAN
holds a post-doc fellowship at the Institute of International Studies, Charles University in Prague. Her book »N**i Germany, Annexed Poland and Colonial Rule: Resettlement, Germanziation and Population Policies in Comparative Perspective« was published by Bloomsbury Academic in 2023.
https://www.bloomsbury.com/uk/nazi-germany-annexed-poland-and-colonial-rule-9781350377226 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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Präsenz — Vortrag von PD Dr. Maria Alexopoulou:RASSISTISCHES WISSEN ÜBER »AUSLÄNDER« ZWISCHEN 1940 UND 1990Mittwoch, 8. ...
06/07/2026

Präsenz — Vortrag von PD Dr. Maria Alexopoulou:
RASSISTISCHES WISSEN ÜBER »AUSLÄNDER« ZWISCHEN 1940 UND 1990
Mittwoch, 8. Juli 2026, 18:15 Uhr
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz 1
Casino-Gebäude, Raum 1.811

Rassistische Wissensbestände über »Ausländer«, die als »fremdvölkisch«, minderwertig, kulturell-biologisch unerwünscht oder gar gefährlich, aber gleichzeitig als ökonomisch brauchbar galten, zirkulierten seit dem Kaiserreich und fanden in der Phase der Zwangsarbeit während des Zweiten Weltkriegs weite Verbreitung. Maria Alexopoulou fragt, was mit dem akkumulierten rassistischen Wissen über »Ausländer« in der sogenannten Stunde Null 1945 geschah. Migranten waren in dieser Zeit durchgängig präsent und prägten mit der sogenannten Gastarbeiter- und späteren Asylmigration immer mehr das Bild vor allem der Industriestädte wie beispielsweise Mannheim.

PD DR. MARIA ALEXOPOULOU
ist Privatdozentin am Historischen Institut der Universität Mannheim und Projektleiterin am Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin im Rahmen des »Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt«. Im August 2024 erschien ihre Monografie »Rassistisches Wissen in der Transformation der Bundesrepublik Deutschland in eine Einwanderungsgesellschaft 1940–1990« im Wallstein Verlag.
https://www.wallstein-verlag.de/9783835357617-rassistisches-wissen-in-der-transformation-der-bundesrepublik-deutschland-in-eine-einwanderungsgesellschaft-1940-1990.html . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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Neue Promotionsstipendien am Fritz Bauer Institut:FÖRDERUNG DURCH DIE HANS UND BERTHOLD FINKELSTEIN STIFTUNGDank der Unt...
06/07/2026

Neue Promotionsstipendien am Fritz Bauer Institut:
FÖRDERUNG DURCH DIE HANS UND BERTHOLD FINKELSTEIN STIFTUNG

Dank der Unterstützung durch die Hans und Berthold Finkelstein Stiftung konnte das Fritz Bauer Institut zwei neue Promotionsstipendien vergeben. Die »Finkelstein Stiftung-Stipendien« sind der zeithistorischen Forschung zur Geschichte der IG Farben vor, während und nach der Zeit des Nationalsozialismus gewidmet.

Beginnend im Juli 2026 werden zwei für jeweils 36 Monate geförderte Forschungsprojekte durchgeführt:
»Die Abwicklung der Geschichte. Das geschichtspolitische, juristische und finanzielle Agieren der I.G. Farben in Liquidation zwischen 1945 und 2003.«
»Die Auseinandersetzung mit der NS-Geschichte der IG Farben in der DDR im Kontext des deutsch-deutschen Systemkonflikts (1949–1980).«

https://finkelstein-foundation.bayer.com/de/finkelstein-promotionsstipendium . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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Präsenz — Vortrag von Prof. Dr. Götz Aly:WIE KONNTE DAS GESCHEHEN?DEUTSCHLAND 1933 BIS 1945Mittwoch, 1. Juli 2026, 18:15...
24/06/2026

Präsenz — Vortrag von Prof. Dr. Götz Aly:
WIE KONNTE DAS GESCHEHEN?
DEUTSCHLAND 1933 BIS 1945
Mittwoch, 1. Juli 2026, 18:15 Uhr
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Rostocker Str. 2
Gebäude der Sprach- und Kulturwissenschaften
Hörsaal SKW B

In einer schweren Krise wurde die NSDAP 1932 zur mit Abstand stärksten Partei gewählt. Bald konnte sie die Macht übernehmen und auf wachsende gesellschaftliche Zustimmung bauen. Hi**er brauchte den Krieg – das Volk fürchtete sich davor. Dennoch terrorisierten schließlich 18 Millionen deutsche Soldaten Europa. Wie kam es dazu? Warum beteiligten sich Hunderttausende an beispiellosen Massenmorden?
Die Antwort ist vielschichtig. Götz Aly schildert die Herrschaftsmethoden, mit denen die NS-Machthaber Millionen Deutsche in gefügige Vollstrecker oder in vom Krieg abgestumpfte Mitmacher verwandelten – und von denen nicht wenige beängstigend aktuell sind.

PROF. DR. GÖTZ ALY
war von 2004 bis 2006 Gastprofessor am Fritz Bauer Institut und ist Autor zahlreicher Publikationen zu Nationalsozialismus, Holocaust und Antisemitismus. Sein aktuelles Buch, »Wie konnte das geschehen? Deutschland 1933 bis 1945«, ist im August 2025 im Verlag S. Fischer erschienen.
https://www.fischerverlage.de/buch/goetz-aly-wie-konnte-das-geschehen-deutschland-1933-bis-1945-9783103973648

Eine Kooperation des Fritz Bauer Instituts
mit dem Förderverein Fritz Bauer Institut e.V. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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Norbert-Wollheim-Platz 1
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