Bildungsstätte Anne Frank

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Bildungsstätte Anne Frank Zentrum für Politische Bildung und Beratung Hessen Politische Bildung zu Antisemitismus, Rassismus und Menschenfeindlichkeit

📣Workshop für Grundschullehrkräfte Wie können Lehrkräfte mit Kindern über Vorurteile und Diskriminierung sprechen? Und w...
15/10/2026

📣Workshop für Grundschullehrkräfte

Wie können Lehrkräfte mit Kindern über Vorurteile und Diskriminierung sprechen? Und wie können Kinder vielfältige Lebensrealitäten jenseits von Klischees kennenlernen?

Der Workshop "Vielfalt, Vorurteile und Diskriminierung mit Kindern thematisieren. Praxisideen für die Grundschule" bietet praktische Anregungen und Materialien für die Grundschule. Im Mittelpunkt stehen zwei Bildungsmodule für Kinder zwischen 8 und 10 Jahren, die im Projekt kiba – Kindgerechte Bildung gegen Antisemitismus entwickelt wurden.

⚫Das erste Modul arbeitet mit dem Puppenfilm „Der Schubladenmeister“. Der Film und die begleitenden Methoden bieten Anlässe, mit Kindern über Vorurteile, Ausgrenzung und den Umgang damit ins Gespräch zu kommen.

⚫Das zweite Modul nimmt jüdisches Leben heute in den Blick. Ein Hörspiel und Begleitmaterialien zeigen unterschiedliche Perspektiven jüdischer Kinder. Sie ermöglichen Gespräche über Gemeinsamkeiten, Unterschiede und die vielen Seiten, die einen Menschen ausmachen.

Wann:
Donnerstag, 12. November 2026
Uhrzeit:15:00 bis 18:00 Uhr

Ort: Lernlabor „Anne Frank. Morgen mehr.“, Hansaallee 150
60320 Frankfurt am Main

Zur Anmeldung:
▶️bsaf.info/Grundschule

Anmeldeschluss:
9. November 2026

Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos!

Puppenfilm, Hörspiel und alle weiteren Materialien sind frei verfügbar und können direkt im Unterricht eingesetzt werden.

Ein Workshop von kiba (Kindgerechte Bildung gegen Antisemitismus, Bildung in Widerspruch) und dem Hessischen Kompetenzzentrum für Antisemitismus und Rassismus in der frühkindlichen Bildung (Bildungsstätte Anne Frank)

Es hieß oft, der Parlamentsalltag werde die AfD entzaubern oder verbürgerlichen. Nach gut einer Woche zeigt sich: Diese ...
14/10/2026

Es hieß oft, der Parlamentsalltag werde die AfD entzaubern oder verbürgerlichen. Nach gut einer Woche zeigt sich: Diese Annahme hat sich nicht bestätigt. Eine Bilanz der ersten Tage.

In Gedenken an die Ermordeten 🕯Am 9. Oktober 2019 verübte ein rechtsextremer Attentäter einen Anschlag auf die Synagoge ...
09/10/2026

In Gedenken an die Ermordeten 🕯

Am 9. Oktober 2019 verübte ein rechtsextremer Attentäter einen Anschlag auf die Synagoge in Halle. An diesem Tag hatten sich dort mehr als 50 Menschen versammelt, um gemeinsam Jom Kippur zu begehen – den höchsten jüdischen Feiertag. Das Ziel des Attentäters war es, in der Synagoge ein Massaker anzurichten. Davon hielt ihn nur die verriegelte Tür der Synagoge ab. Der Attentäter ermordete die vorbeigehende Jana L. und den in einem Döner-Imbiss sitzenden Kevin S..

🕯 Der 7. Oktober 2023 markierte eine grausame Zäsur: Bei dem beispiellosen Terrorattentat der Hamas wurden über 1.200 Me...
08/10/2026

🕯 Der 7. Oktober 2023 markierte eine grausame Zäsur: Bei dem beispiellosen Terrorattentat der Hamas wurden über 1.200 Menschen in Israel ermordet, Frauen vergewaltigt und Hunderte nach Gaza verschleppt. Dieser Massenmord löste den schwersten Krieg in der Region seit Jahrzehnten aus. Mehr als 70.000 Palästinenser*innen wurden bislang getötet.

Trauer, Leid, Schmerz, Angst und Wut prägen seitdem den Alltag von jüdischen und palästinensischen Communitys weltweit.

Das Konfliktgeschehen spaltet viele westliche Gesellschaften, führt zu Verwerfungen im Kulturbetrieb, an den Unis, in politischen Zusammenhängen oder im Freund*innenkreis und hat massive Auswirkungen auf das Zusammenleben – auch in Deutschland.

📣Jetzt anmelden zur Buchvorstellung von „Die Zukunft ist Frieden – Eine palästinensisch-israelische Reise durchs Heilige...
02/10/2026

📣Jetzt anmelden zur Buchvorstellung von „Die Zukunft ist Frieden – Eine palästinensisch-israelische Reise durchs Heilige Land“ im Oktober!

Maoz Inon verlor seine Eltern am 7. Oktober 2023, Aziz Abu Sarah seinen Bruder in der ersten Intifada. Rachegedanken liegen beiden dennoch fern – der Israeli und der Palästinenser sind Freunde und Friedensaktivisten aus Überzeugung. Ihr Credo: Hoffnung findet man nicht, man schafft sie — durch Dialog, Verantwortung und Engagement für die Gleichheit und Würde aller Menschen.

In unserem Lernlabor in Frankfurt stellen Inon und Abu Sarah ihr gemeinsames Buch vor: „Die Zukunft ist Frieden – Eine palästinensisch-israelische Reise durch das Heilige Land“. Der New-York-Times-Bestseller erschien im September 2026 in deutscher Übersetzung bei Altneuland Press.

Moderation: Maja Sojref, ist politische Beraterin, Geschäftsführerin des Deutschen Fonds für Demokratie e. V.

In englischer und deutscher Sprache (keine Synchronübersetzung!)

Bist du dabei?

Donnerstag, 22. Oktober 2026
Beginn: 19:00 Uhr (Einlass: ab 18:30 Uhr)
Ort: Bildungsstätte Anne Frank, Hansaallee 150, Frankfurt am Main
Eintritt: frei

👉Jetzt anmelden per E-Mail an:
[email protected]

Die Veranstaltung findet im Rahmen des „Kompetenzprogramms: Junge Menschen und Nahost“ statt, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration zugleich der Beauftragten der Bundesregierung für Antirassismus.

Wer auf TikTok oder Instagram nach Workout-Tipps, gesunden Rezepten oder Gym-Motivation sucht, möchte sich meist einfach...
02/10/2026

Wer auf TikTok oder Instagram nach Workout-Tipps, gesunden Rezepten oder Gym-Motivation sucht, möchte sich meist einfach fit halten. Doch immer öfter dient Fitness- und Ernährungs-Content im Netz als trojanisches Pferd: Ob Carnivore Diet, Rohmilch-Hype oder Kampfsport-Clips – unter der Oberfläche von Gesundheit und Disziplin verbergen sich überraschend oft antisemitische Verschwörungsmythen, Antifeminismus und demokratiefeindliches Denken.

👉Den ganzen Beitrag gibts auf den Slides!

Wollt ihr mehr darüber erfahren, wie Ernährung, Kampfsport und Algorithmen auf TikTok und Instagram ineinandergreifen?

Unser 4. Digital-Report „Zwischen Gym und Weltverschwörung“ steht ab sofort kostenfrei oder gegen eine freiwillige Spende zum Download bereit.

👉Jetzt herunterladen!
▶️ bsaf.info/ReportAutoritarismus

📣Unser neuer Digitalreport ist da!Social Media ist voll mit Fitness- und Ernährungsinfluencer*innen. Viele meinen es gut...
30/09/2026

📣Unser neuer Digitalreport ist da!

Social Media ist voll mit Fitness- und Ernährungsinfluencer*innen. Viele meinen es gut – aber für manche ist der Lifestyle-Content nur ein Lockmittel, um Verschwörungsideologien zu verbreiten.

In unserem neuen Digital-Report „Zwischen Gym und Weltverschwörung“ zeigen wir, wie radikale Akteur*innen Unterhaltung, Sport und Lifestyle nutzen, um junge Menschen im Netz zu erreichen.

Was euch im Report erwartet:

⚫ Wie die MMA- und Kampfsport-Szene politisch instrumentalisiert wird

⚫ Wie die Suche nach der richtigen Ernährung plötzlich antisemitisch wird

⚫ Wie Männlichkeits-Influencer Islamist*innen und Rechtsextreme zusammenbringen

Erstmals geben wir auch Einblicke in unser Forschungsprojekt „zwischen Like und Hass“. Basierend auf wissenschaftlichen Interviews beleuchten wir, wie Jugendliche und junge Erwachsene Online-Inhalte wahrnehmen: Wo erkennen sie Menschenfeindlichkeit – und wo werden scheinbar neutrale Begriffe als Tarnung genutzt?

👉Jetzt herunterladen!
▶️bsaf.info/ReportAutoritarismus

Der Report kann jetzt kostenfrei oder gegen Spende auf unserer Seite heruntergeladen werden.

Vor 85 Jahren, am 29. und 30. September 1941, verübten nationalsozialistische Einheiten in Babyn Jar, einer Schlucht nah...
29/09/2026

Vor 85 Jahren, am 29. und 30. September 1941, verübten nationalsozialistische Einheiten in Babyn Jar, einer Schlucht nahe der ukrainischen Stadt Kyjiw, das größte Einzelmassaker im Zweiten Weltkrieg auf europäischem Boden. Aufzeichnungen der SS zufolge wurden 33.771 Jüdinnen und Juden ermordet. Die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem geht von deutlich mehr Opfern aus.
Das Massaker wurde jahrzehnte-lang vertuscht und juristisch nie vollständig aufgearbeitet.

Mehr über das Massaker von Babyn Jar erfährst du in den Slides ⤴️

Im Rahmen unserer Reihe "off the record" nehmen wir unsere Erinnerungskultur unter die Lupe – und versuchen, die Personen, Ereignisse und Aspekte zu thematisieren, die nicht genug Raum bekommen.

Zwei Wahlen, die im Ergebnis unterschiedlicher kaum sein könnten: In Mecklenburg-Vorpommern ist die AfD stärkste Kraft, ...
21/09/2026

Zwei Wahlen, die im Ergebnis unterschiedlicher kaum sein könnten: In Mecklenburg-Vorpommern ist die AfD stärkste Kraft, in Berlin hat die Linke einen historischen Sieg errungen. Die berechtigte Sorge vor einem rechtsextremen Durchmarsch darf unseren Blick nicht dafür trüben, was beide Wahlkämpfe gemeinsam haben – und was sich für Demokrat*innen aus ihnen lernen lässt.

Den ganzen Kommentar unserer Direktorin Dr. Deborah Schnabel zu den Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern, findet ihr auf den Slides!

Am 9. September 2000, vor 26 Jahren, wurde Enver Şimşek in seinem Lieferwagen in einer Parkbucht in Nürnberg gefunden. E...
09/09/2026

Am 9. September 2000, vor 26 Jahren, wurde Enver Şimşek in seinem Lieferwagen in einer Parkbucht in Nürnberg gefunden. Er war neben seinem mobilen Blumenverkaufsstand mit acht Schüssen tödlich verletzt worden.

Am Tag seiner Ermordung stand er eher zufällig mit seinem Transporter in Nürnberg. Er hatte für drei Wochenenden die Vertretung eines seiner Angestellten am Blumenverkaufsstand übernommen. Enver Şimşek erlag zwei Tage später im Krankenhaus seinen Verletzungen, ohne das Bewusstsein wiedererlangt
zu haben.

Als Mordwaffe wurde eine Ceska 83 verwendet. Zu diesem Zeitpunkt ahnte noch niemand, dass mit derselben Waffe in den folgenden Jahren eine rechtsextreme Mordserie fortgesetzt werden sollte.

Erst Jahre später wurde bekannt, dass Enver Şimşek das erste der zehn öffentlich bekannten Opfer der rechtsextremistischen Terrorvereinigung NSU war.

Vor 15 Jahren wurde mit der Aufdeckung des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) eine neue, erschütternde Dimension des Rechtsterrorismus in Deutschland offenbar. Zwischen 2000 und 2007 ermordete die Gruppe nachweislich mindestens neun Menschen aus rassistischen Motiven sowie eine Polizistin.

Jahrelang wurde ein rechtsextremes Motiv von Polizei und Verfassungsschutz nicht berücksichtigt. Statt die notwendige Unterstützung zu erhalten, wurden viele Familien der Opfer durch Sicherheitsbehörden und Medien stigmatisiert.

In den kommenden Monaten werden wir auf unseren Accounts der Opfer gedenken und mit dem Versagen von Behörden, Medien und Zivilgesellschaft im NSU-Komplex beschäftigen.

👉 Den ganzen Beitrag findet ihr auf den Slides!

Adresse

Hansaallee 150
Frankfurt
60320

Öffnungszeiten

Montag 10:00 - 18:00
Dienstag 10:00 - 17:00
Mittwoch 10:00 - 18:00
Donnerstag 10:00 - 18:00
Freitag 10:00 - 18:00
Sonntag 12:00 - 18:00

Telefon

+49695600020

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