Bildungsstätte Anne Frank

Bildungsstätte Anne Frank Zentrum für Politische Bildung und Beratung Hessen Politische Bildung zu Antisemitismus, Rassismus und Menschenfeindlichkeit

Ein Abend voller hoffnungsvoller Impulse!Letzte Woche stand unser Dinnertalk aus der Reihe „Sparkle of Hope“ unter dem M...
19/06/2026

Ein Abend voller hoffnungsvoller Impulse!

Letzte Woche stand unser Dinnertalk aus der Reihe „Sparkle of Hope“ unter dem Motto „Jugend, Krise, Mut“. Zentral war die Frage: Wie gelingt es jungen Menschen, in diesen krisengebeutelten Zeiten Hoffnung und Mut für eine lebenswerte Zukunft zu entwickeln?

Die Referent*innen sprachen darüber, was junge Menschen aktuell besonders bewegt – und wie sie sich mit Kreativität und Courage für ein besseres Miteinander einsetzen.
Ein klares Fazit des Abends: Die hartnäckigen Vorurteile, Jugendliche seien faul und unpolitisch, sollten endlich ad acta gelegt werden. Es fehlt jungen Menschen meist nicht an Ideen oder dem Willen sich zu engagieren, sondern eher an Gestaltungsräumen für Zukunftsvisionen, echten Möglichkeiten zur politischen Teilhabe und einem offenen Ohr seitens der Erwachsenen.

In den Slides findet ihr einige Zitate unserer Speaker*innen samt Fotoimpressionen vom Abend.
Vielen Dank für die spannenden Inputs an Sascha Eschmann, Fathiya Galaid, Polina Gordieieva, Dr. Kilian Hampel, Jasmin Khader, Anna Russom und Ali Erdem Yavuz.
Moderiert wurde der Abend von Awa Yavari.

Der Dinnertalk wurde im Rahmen des Projektes „Kompetenzprogramm: Junge Menschen und Nahost. Gesellschaftlichen Dialog fördern und Radikalisierung begegnen“ veranstaltet, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration und zugleich Beauftragten der Bundesregierung für Antirassismus.

Fotos: Felix Schmitt
Location: Bar Shuka

Das  Sächsische Oberverwaltungsgericht hat entschieden: Das CSD-Straßenfest  darf auch in diesem Jahr als grundrechtlich...
18/06/2026

Das Sächsische Oberverwaltungsgericht hat entschieden: Das CSD-Straßenfest darf auch in diesem Jahr als grundrechtlich besonders geschützte Versammlung stattfinden. Ein Erfolg! Warum es wichtig ist, dass der CSD und andere Pride-Veranstaltungen politisch bleiben und nicht kommerzialisiert werden, erfahrt ihr im Beitrag.

Was denkt ihr dazu?

📣Jetzt anmelden zum nächsten Online-Vortrag aus der Reihe „KI am Mittag“!KI am Mittag  #13: „KI-Bias verstehen & bekämpf...
16/06/2026

📣Jetzt anmelden zum nächsten Online-Vortrag aus der Reihe „KI am Mittag“!

KI am Mittag #13: „KI-Bias verstehen & bekämpfen – Wie treiben wir der KI die Vorurteile aus?“
Große KI-Sprachmodelle wie ChatGPT oder Claude werden immer leistungsfähiger. Aber wie zuverlässig sind ihre Antworten wirklich? KI-Systeme können ihre Antworten nur auf Grundlage ihres Trainingsmaterials erzeugen, und sind damit weder objektiv noch vorurteilsfrei. Werden z.B. bestimmte Gruppen oder Einzelpersonen durch verzerrte Antworten benachteiligt, spricht man von KI-Bias.

- Doch welche Formen von KI-Bias gibt es?
- Welche Kompetenzen brauchen wir, um sie zu erkennen?
- Und wer trägt die Verantwortung dafür — die Entwickler*innen, das Tool selbst oder auch die Nutzenden?

Referentin: Zamina Ahmad (), Technologieberaterin & CEO bei shades&contrast
Moderation: Marcus Richter, Podcaster Moderator
📅 Mittwoch, 24. Juni 2026
🕐 13 bis 14 Uhr
📍 digital, via Zoom
🔗 Anmeldung per E-Mail mit dem Stichwort „ -Lunch“ im Betreff:
▶️[email protected]

Unsere Reihe „KI am Mittag“ bietet Akteur*innen der politischen Bildungsarbeit und weiteren Interessierten die Möglichkeit, sich in ihrer Mittagspause mit unterschiedlichen Aspekten des Themenfeldes KI zu beschäftigen. Gefördert von der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb)

📢    Wir suchen zum 15.09.2026 eine*n Werkstudent*in (m/w/d) zur Unterstützung unserer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit...
15/06/2026

📢
Wir suchen zum 15.09.2026 eine*n Werkstudent*in (m/w/d) zur Unterstützung unserer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:

▶️ 20 Wochenstunden
▶️ auf 2 Jahre befristet⁣
▶️ Bewerbungsfrist: 26. Juni 2026

Mehr Infos zur Stelle:
👉 http://bsaf.info/jobs

Anfang Juni 2005 eröffnete Theodoros Boulgarides im Münchner Stadtbezirk Westend einen kleinen Schlüsseldienst. Nur weni...
15/06/2026

Anfang Juni 2005 eröffnete Theodoros Boulgarides im Münchner Stadtbezirk Westend einen kleinen Schlüsseldienst. Nur wenige Tage später, am 15. Juni 2005, wurde er dort ermordet: Sein Geschäftspartner fand ihn hinter dem Tresen. Theodoros Boulgarides wurde vom sogenannten „Nationalsozialistischen Untergrund“ (NSU) erschossen.

Nicht einmal eine Woche zuvor war im nahen Nürnberg der Imbissbetreiber İsmail Yaşar mit derselben Tatwaffe ermordet worden. Es dauerte noch weitere sechs Jahre, bis die Taten durch die Selbstenttarnung des NSU als rechtsterroristische Mordserie zugeordnet werden konnten.

Vor 15 Jahren wurde mit der Aufdeckung des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) eine neue, erschütternde Dimension des Rechtsterrorismus in Deutschland offenbar. Zwischen 2000 und 2007 ermordete die Gruppe nachweislich mindestens neun Menschen aus rassistischen Motiven sowie eine Polizistin.

Jahrelang wurde ein rechtsextremes Motiv von Polizei und Verfassungsschutz nicht berücksichtigt. Statt die notwendige Unterstützung zu erhalten, wurden viele Familien der Opfer durch Sicherheitsbehörden und Medien stigmatisiert.

In den kommenden Monaten werden wir auf unseren Accounts der Opfer gedenken und mit dem Versagen von Behörden, Medien und Zivilgesellschaft im NSU-Komplex beschäftigen.

Heute vor 25 Jahren, am 13. Juni 2001, wird der 49-jährige Familienvater Abdurrahim Özdoğru in seiner Änderungsschneider...
13/06/2026

Heute vor 25 Jahren, am 13. Juni 2001, wird der 49-jährige Familienvater Abdurrahim Özdoğru in seiner Änderungsschneiderei in der Nürnberger Südstadt erschossen aufgefunden. Wie sich später herausstellt, wurde er vom sogenannten Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) ermordet. Er ist das zweite Opfer der rechtsextremen Mordserie zwischen 2000 und 2007 mit bundesweit mindestens zehn Todesopfern.

Vor 15 Jahren wurde mit der Aufdeckung des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) eine neue, erschütternde Dimension des Rechtsterrorismus in Deutschland offenbar. Zwischen 2000 und 2007 ermordete die Gruppe nachweislich mindestens neun Menschen aus rassistischen Motiven sowie eine Polizistin.

Jahrelang wurde ein rechtsextremes Motiv von Polizei und Verfassungsschutz nicht berücksichtigt. Statt die notwendige Unterstützung zu erhalten, wurden viele Familien der Opfer durch Sicherheitsbehörden und Medien stigmatisiert.

In den kommenden Monaten werden wir auf unseren Accounts der Opfer gedenken und mit dem Versagen von Behörden, Medien und Zivilgesellschaft im NSU-Komplex beschäftigen.

Unsere Namensgeberin Anne Frank wäre heute 97 Jahre alt geworden. Sie wurde am 12. Juni 1929 in Frankfurt geboren und st...
12/06/2026

Unsere Namensgeberin Anne Frank wäre heute 97 Jahre alt geworden. Sie wurde am 12. Juni 1929 in Frankfurt geboren und starb schon im Alter von 15 Jahren im KZ Bergen-Belsen.

Ihr Tagebuch, das sie im Versteck vor den N***s schrieb, wurde nach ihrem Tod weltberühmt. Es erzählt vom Alltag im beengten Versteck, von Annes Gedanken und ihrem Wunsch nach einer Welt ohne Hass und Gewalt. Ohne ihren Vater, Otto Frank, der die Shoa überlebte, wäre Anne Franks Tagebuch uns heute nicht zugänglich. Von Anfang an setzte sich Otto Frank für das Andenken seiner Tochter ein – und äußerte bereits um 1950 den Wunsch, dass eine Begegnungsstätte in Annes Namen gegründet werden sollte. Heute engagiert sich die Bildungsstätte Anne Frank gegen Antisemitismus, Rassismus und andere Formen der Menschenfeindlichkeit.

Anne Franks Tagebuch ist nicht nur eines der bekanntesten Zeugnisse der NS-Verfolgung, sondern auch eine Coming-of-Age-Geschichte. Die Anne Frank Tage finden deshalb in diesem Jahr unter dem Motto „Haben meine Eltern vergessen, dass sie mal jung waren?“ statt und stellen die Perspektiven junger Menschen in den Vordergrund.

👉 Hier findet ihr das Gesamtprogramm der Anne Frank Tage 2026 in Frankfurt:
▶️ bsaf.info/aft26

📣 Jetzt anmelden zu unserem zweiteiligen Online-Workshop zu antimuslimischem Rassismus im Journalismus!‼️ Die Teilnahme ...
10/06/2026

📣 Jetzt anmelden zu unserem zweiteiligen Online-Workshop zu antimuslimischem Rassismus im Journalismus!
‼️ Die Teilnahme an beiden Terminen ist erforderlich. ‼️

Ziel ist es, dich für das Thema zu sensibilisieren und so eine differenzierte mediale Berichterstattung über muslimische Menschen jenseits von Klischees und Stereotypen zu fördern.

Der Workshop ist kostenfrei.
📅 Donnerstag, 18. Juni & Montag, 22. Juni 2026
🕐 jeweils 15:00 bis 18:00 Uhr
📍digital, via Zoom

Zum Anmeldeformular:
▶️ bsaf.info/WorkshopAMR

An wen richtet sich der Workshop?
⚫ freie und feste Journalist*innen mit Berufserfahrung
⚫ Nachwuchsjournalist*innen, z.B. Volontär*innen, Studierende, Journalistenschüler*innen, Berufseinsteiger*innen
⚫ weitere Medienschaffende, z. B. Content Creator*innen, PR-Fachleute, Influencer*innen und Studierende aus den Bereichen Pädagogik und politische Bildung
⚫ weitere Interessierte

👉 Weitere Informationen zu den Inhalten findest du in den Slides.

Die Workshop wird im Rahmen des Projekts „Zwischen den Zeilen – Antimuslimischer Rassismus im Journalismus“ angeboten. Das Projekt wird durch das Bundesministerium des Inneren im Rahmen der Deutschen Islamkonferenz gefördert.

📣 Wie werden muslimische Frauen in Medien konstruiert?Jetzt anmelden zu unserem Online-Vortrag!Zwischen antimuslimischem...
09/06/2026

📣 Wie werden muslimische Frauen in Medien konstruiert?
Jetzt anmelden zu unserem Online-Vortrag!

Zwischen antimuslimischem Rassismus, Misogynie und gesellschaftlichen Zuschreibungen entstehen Narrative, die muslimische Frauen häufig auf Opferrollen reduzieren, während ihre Perspektiven, Ambivalenzen und Widerstände unsichtbar bleiben. Anhand konkreter Medienbeispiele beleuchtet der Vortrag, welche Bilder dominieren, welche Stimmen fehlen und wie muslimische Frauen sich zwischen Fremdzuschreibung, Selbstbestimmung und gesellschaftlicher Teilhabe positionieren.
Im Mittelpunkt stehen dabei die Fragen: Warum erscheinen muslimische Frauen in öffentlichen Debatten oft eher als Symbolfiguren statt als handelnde Subjekte? Und wie prägt die mediale Konstruktion muslimischer Frauen diese Wahrnehmung?

Mit Büşra Delikaya, Journalistin und Germanistin
Der Vortrag richtet sich an alle Interessierten & ist kostenfrei.
📅 Freitag, 19. Juni 2026
🕐 17:00 bis 18:30 Uhr
📍 digital, via Zoom

Zur Anmeldung:
▶️ bsaf.info/VortragMisogynie
Nach der Anmeldung erhaltet ihr von uns einen Link zum Zoom-Meeting.

Ein Angebot im Rahmen des Projektes „Zwischen den Zeilen – Antimuslimischer Rassismus im Journalismus“, das durch das Bundesministerium des Inneren im Rahmen der Deutschen Islamkonferenz gefördert wird.

Am 9. Juni 2005, vor 21 Jahren, wurde der 50-jährige İsmail Yaşar in seinem Imbiss in Nürnberg von der rechtsextremistis...
09/06/2026

Am 9. Juni 2005, vor 21 Jahren, wurde der 50-jährige İsmail Yaşar in seinem Imbiss in Nürnberg von der rechtsextremistischen Terrorvereinigung „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) ermordet.

Als Mordwaffe wurde eine Ceska 83 verwendet, mit der bereits fünf weitere Menschen getötet worden waren. Neun der zehn Opfer waren Unternehmer mit ausländischer Herkunft. Trotzdem schloss die Polizei einen rechtsextremen Hintergrund aus.

Vor 15 Jahren wurde mit der Aufdeckung des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) eine neue, erschütternde Dimension des Rechtsterrorismus in Deutschland offenbar. Zwischen 2000 und 2007 ermordete die Gruppe nachweislich mindestens neun Menschen aus rassistischen Motiven sowie eine Polizistin.

Jahrelang wurde ein rechtsextremes Motiv von Polizei und Verfassungsschutz nicht berücksichtigt. Statt die notwendige Unterstützung zu erhalten, wurden viele Familien der Opfer durch Sicherheitsbehörden und Medien stigmatisiert.

In den kommenden Monaten werden wir auf unseren Accounts der Opfer gedenken und mit dem Versagen von Behörden, Medien und Zivilgesellschaft im NSU-Komplex beschäftigen.

Adresse

Hansaallee 150
Frankfurt
60320

Öffnungszeiten

Montag 10:00 - 18:00
Dienstag 10:00 - 17:00
Mittwoch 10:00 - 18:00
Donnerstag 10:00 - 18:00
Freitag 10:00 - 18:00
Sonntag 12:00 - 18:00

Telefon

+49695600020

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