Animals’ Angels e.V.

Animals’ Angels e.V. Animals' Angels engagiert sich für die ‚Nutz’tiere auf den Tiertransporten und Märkten. Tierschutzverein
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Auf einer Raststätte zwischen Barcelona und Valencia an der Ostküste Spaniens treffen wir auf einen Transporter, der Hüh...
19/06/2026

Auf einer Raststätte zwischen Barcelona und Valencia an der Ostküste Spaniens treffen wir auf einen Transporter, der Hühner geladen hat. Zu Hunderten, nein Tausenden sind die Tiere in enge Metallkäfige mit verbogenen Stangen gezwängt. Der Anblick, der sich uns bietet, ist erbärmlich. Ihr abgerupftes Federkleid lässt Rückschlüsse auf die Zustände schließen, unter denen die Tiere ihr Leben bis zu diesem Zeitpunkt geführt haben müssen. ,Ausgediente Legehennen‘ werden sie in der Landwirtschaft genannt. Ausgedient deshalb, weil ihre Legeleistung nach ca. 1,5 – 2 Jahren abnimmt und sie dann nicht mehr rentabel für die Betriebe sind, die ihr Geld mit dem Verkauf ihrer Eier verdienen. Und nur wer Profit bringt, hat ein Recht auf Leben. Zumindest im Fall dieser Tiere.
Als wir unsere Runden um den Transporter drehen, die Tiere in Augenschein nehmen und den Zustand der Käfige untersuchen, fällt unser Blick auf eine Henne: ihre Augen sind geschlossen, ihr zerbrechlicher Körper ist seitlich gegen die Käfigwand gepresst, ihr Kopf hängt halb herab. Noch lebt sie, doch wir können sehen, wie ihre Kraft langsam schwindet. Wir geben ihr den Namen Clara. Ganz leise flüstern wir ihn ihr zu. Diese Geste hat für sie selbst weder eine Bedeutung, noch wird sie den Verlauf ihres unmittelbar bevorstehenden Schicksals ändern. Doch sie ist Sinnbild dafür, dass wir ihr Leiden sehen, ihren Kampf, bis hierher nicht aufgegeben zu haben, bewundern und sie als das Individuum anerkennen, das sich ebenso durch ihre Einzigartigkeit auszeichnet wie jeder Mensch.

700 kg,Schlacht‘bullen sollen aus der EU zu einem Schlachthof in den Kosovo transportiert werden. Eines unserer Teams be...
14/06/2026

700 kg,Schlacht‘bullen sollen aus der EU zu einem Schlachthof in den Kosovo transportiert werden. Eines unserer Teams begleitet den Transport bis zum Ziel.
Besonders besorgniserregend war der Zustand eines Bullen namens Riq Miha: Er litt an einer schweren Augenentzündung und konnte beide Augen nicht öffnen. Nach Einschätzung unserer Kolleginnen war die Erkrankung bereits vor Transportbeginn weit fortgeschritten. Trotzdem wurde das Tier auf die lange Reise geschickt.
Wir setzen uns seit Jahren gegen die problembelasteten Tierexporte aus der EU in Drittstaaten ein. Deshalb sind wir auch jetzt wieder vor Ort, um die Zustände zu dokumentieren und anschließend Druck auf die Entscheidungsträger:innen ausüben zu können.

Thrilled to be speaking at the World Federation for Animals  Debrief session on the World Health Organization (WHO) and ...
02/06/2026

Thrilled to be speaking at the World Federation for Animals Debrief session on the World Health Organization (WHO) and World Organisation for Animal Health General Assemblies!

Together with Nina Jamal and Dr Masika Sophie, we'll break down what and really meant for animals.

We'll explore:
▶️ The WHO Global Action Plan on antimicrobial resistance ( )
▶️ The PABS Annex under the WHO Pandemic Agreement
▶️ Updated WOAH animal welfare chapters

And what all this means for the future of animals in global health policy! If you’re working at the intersection of health and animal welfare, this discussion is for you.

👉 Register now: https://us06web.zoom.us/webinar/register/1417786914801/WN_4LqUAaAeRnqQeH4UbdvP2Q

Live interpretation will be available in Spanish and French.

Am 6. und 7. Juni 2026 findet in der Jahrhunderthalle Bochum das Gutes Morgen Festival statt – ein Treffpunkt für Mensch...
29/05/2026

Am 6. und 7. Juni 2026 findet in der Jahrhunderthalle Bochum das Gutes Morgen Festival statt – ein Treffpunkt für Menschen und Initiativen, die sich mit Fragen einer sozial und ökologisch nachhaltigeren Zukunft beschäftigen.

Auch wir werden vor Ort sein! Unser Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen diesen Zukunftsfragen und dem Thema Tiertransporte sichtbar zu machen. Tiertransporte sind ein fester Bestandteil der industriellen Tierhaltung und haben sowohl Auswirkungen auf das Tierwohl als auch auf Umwelt- und Klimafragen. Oft bleiben diese Zusammenhänge im öffentlichen Diskurs im Hintergrund.

Wir freuen uns auf Gespräche und den Austausch mit Besucher:innen, um dieses Thema stärker ins Bewusstsein zu rücken.

Animals’ Angels bei der 93. WOAH-Generalversammlung in ParisVom 18. bis 22. Mai 2026 findet in Paris die 93. Generalvers...
22/05/2026

Animals’ Angels bei der 93. WOAH-Generalversammlung in Paris
Vom 18. bis 22. Mai 2026 findet in Paris die 93. Generalversammlung der Weltorganisation für Tiergesundheit (WOAH) statt. Vertreter:innen aus 183 Mitgliedstaaten sowie internationale Organisationen kommen hier zusammen, um über zentrale Standards im Bereich Tiergesundheit zu entscheiden – darunter auch Vorgaben, die weltweit große Bedeutung für den Tierschutz haben.
Animals’ Angels ist vor Ort und nimmt die Veranstaltung in unserer Rolle als Mitglied und Vorsitz der International Coalition for Animal Welfare (ICFAW) aktiv wahr. Unser Ziel: dem internationalen Tierschutz mehr Gewicht zu verleihen und die Perspektive der Tiere in die globalen Entscheidungen einzubringen.
Am ICFAW-Stand informieren wir mit vielfältigen Materialien unserer Mitgliedsorganisationen, führen eine weltweite Umfrage unter Veterinärbehörden durch und nutzen ein Quiz zum Thema Tiertransporte, um mit den Teilnehmenden ins Gespräch zu kommen und zu sensibilisieren.
Ein besonderes Highlight ist das ICFAW-Side-Event zur laufenden Überarbeitung der WOAH-Standards für Tiertransporte. Hochrangige Expert:innen wie Andrea Gavinelli (Europäische Kommission) und Nancy De Briyne (Europäische Tierärztevereinigung) haben die erheblichen Risiken von Tiertransporten unterstrichen.
Auch unsere Kollegin Silvia M. stellte konkrete Ansätze zur Verbesserung des Tierschutzes beim Transport vor – unter anderem die Idee eines internationalen Mappings guter Praxisbeispiele. Denn schon heute können durch praktische Maßnahmen Verbesserungen für die Tiere erreicht werden, während politische und rechtliche Fortschritte weiter vorangetrieben werden.
Die Generalversammlung bietet eine wichtige Plattform für Austausch, Kooperation und Fortschritte im internationalen Tierschutz. Wir danken der WOAH sowie allen ICFAW-Partner:innen für ihr Engagement.

👉In den Kommentaren bzw. in unserer Bio findet ihr den Link zur Pressemitteilung, die wir zu diesem Anlass veröffentlicht haben.

Wir sind bei der nächsten Debrief-Session der World Federation for Animals am 2. Juni um 16 Uhr CET mit dabei!Da diese W...
19/05/2026

Wir sind bei der nächsten Debrief-Session der World Federation for Animals am 2. Juni um 16 Uhr CET mit dabei!

Da diese Woche die 79. Weltgesundheitsversammlung (World Health Organization) in Genf und die 93. Generalversammlung der Weltorganisation für Tiergesundheit (World Organisation for Animal Health) in Paris stattfinden, soll eingeordnet werden, was diese globalen Gesundheitsereignisse konkret für Tiere bedeuten.

Animals' Angels wird als Teil des Expert:innenpanels in dieser Session dabei sein.

Im Mittelpunkt der Diskussion stehen:
▶️ der Global Action Plan der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu antimikrobieller Resistenz
▶️ der PABS-Anhang im Rahmen des WHO-Pandemievertrags (Pathogen Access and Benefit-Sharing System)
▶️ aktualisierte Kapitel der Weltorganisation für Tiergesundheit zu Tierschutzfragen

👉 Jetzt anmelden: https://ow.ly/XVZX50Z1bfE

FOUR PAWS | World Federation for Animals

Don't miss our next Debrief Session happening on June 2 at 4 pm CET 📣

As the 79th World Health Assembly ( ) and the 93rd General Session of the World Organisation for Animal Health ( ) happen this week in Geneva and Paris, join us to unpack what these key global health events really mean for animals.

Our panel of experts will explore:
▶️ The World Health Organization (WHO) Global Action Plan on antimicrobial resistance
▶️ The PABS Annex under the WHO Pandemic Agreement
▶️ Updated World Organisation for Animal Health chapters on animal welfare

If you're working at the intersection of animal welfare and public health, this discussion is for you.

👉 Register now: https://ow.ly/XVZX50Z1bfE

Live interpretation will be available in Spanish and French.

FOUR PAWS Animals' Angels USA

365 Tage, 7 Tage die Woche, 24 Stunden am Tag. Eingesperrt in einem Stall. Fixiert an einer Kette oder einer anderen Anb...
15/05/2026

365 Tage, 7 Tage die Woche, 24 Stunden am Tag. Eingesperrt in einem Stall. Fixiert an einer Kette oder einer anderen Anbindevorrichtung. Der Blick Richtung Wand. Haltungsbedingungen wie diese, sind für manche Kühe in Deutschland und Österreich noch immer traurige Realität. Nach wie vor ist die sogenannte Anbindehaltung für Rinder erlaubt. Und das, obwohl die Wissenschaft eine klare Meinung dazu hat. 2023 wurde von der Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) ein Gutachten zum Thema „Tierwohl bei Milchkühen“ erstellt, aus dem klar hervorgeht: die Anbindehaltung geht mit vielfältigen Tierschutzproblemen einher und ‚Milch’kühe sollten nicht mehr auf diese Weise gehalten werden. Neben der eingeschränkten Bewegungsmöglichkeit leiden die Tiere an einer starken Einschränkung ihres Ruhe-, Sozial und Brunstverhaltens. Darüber hinaus hat EFSA festgestellt, dass Rinder in Anbindehaltung an einem erhöhten Risiko für Haut- und Fellschäden, bestimmte Klauenfehlstellungen und Lahmheiten leiden.
Positiv ist, dass aktuell Bewegung in die Debatte um die Anbindehaltung kommt. Anfang 2026 fordern insgesamt 350 Tierärztinnen und Tierärzte in einem offenen Brief die rasche Umsetzung des endgültigen Verbots der Anbindehaltung. Anfang Februar 2026 legt das Bundesland Niedersachsen einen Ausstiegsplan für ein Ende der Anbindehaltung im gesamten Bundesland vor.
Wir begrüßen diese Entwicklungen mit großer Zustimmung und haben uns in einem offenen Brief zu dem Thema an den Bundesminister Rainer, die Tierschutzbeauftragten in Bund und Ländern, die Minister der Bundesländer, die Mitglieder des Agrarausschusses im Bundestag sowie an die Interessensvertretung der Bauern und insbesondere der ‚Milch’bauern gerichtet, sowie eine Stellungnahme an die Verantwortlichen in Österreich verfasst.
👉Den Link zu unserem offenen Brief findet ihr in den Kommentaren.

Auf Einladung der Polizeiinspektion Magdeburg referiert Animals‘ Angels, gemeinsam mit der Animal Welfare Foundation und...
06/05/2026

Auf Einladung der Polizeiinspektion Magdeburg referiert Animals‘ Angels, gemeinsam mit der Animal Welfare Foundation und Dieter Adam, Polizeibeamter a.D., zum Thema „Kontrollen von Tiertransporten“. Insgesamt nehmen 28 Polizistinnen und Polizisten der Landespolizei Sachsen-Anhalt an dem dreitägigen Lehrgang teil, der in Theorie und Praxis aufgeteilt ist.
Wir besprechen ausführlich die rechtlichen Grundlagen zum Tierschutz beim Transport, die sich sowohl auf die EU-weiten Vorschriften als auch die z.T. strengeren Vorgaben für innerdeutsche Tiertransporte beziehen, und gehen den Ablauf von Tiertransport-Kontrollen im Detail durch. Fallbeispiele aus unserem Einsatzalltag veranschaulichen, worauf unserer Erfahrung nach besonders zu achten ist, wenn es um die Umsetzung der gesetzlichen Vorschriften geht, z.B. in Bezug auf Transportzeiten, Tränke- und Fütterungsintervalle, Temperaturen, Ladedichte und Transportfähigkeit der Tiere.
Am Praxistag führen die Polizistinnen und Polizisten zusammen mit dem zuständigen Veterinäramt vor Ort eine Großkontrolle auf der A2 durch. Wir stehen dabei unterstützend zur Seite. Insgesamt werden an diesem Vormittag neun Tiertransporter kontrolliert, die u.a. Masthühner, Ferkel, Mastschweine und Sauen zur Schlachtung geladen haben. Auch ein internationaler Langstreckentransport von nicht-abgesetzten Kälbern wird kontrolliert. Neben unvollständigen oder lückenhaft geführten Transportdokumenten werden u.a. auch unzureichende Tränksysteme, zu hohe Ladedichten, oder die zu niedrige Deckenhöhe für eine Sau bemängelt. Die Teilnehmenden können ihr Wissen direkt anwenden und die gefundenen Verstöße werden entsprechend aufgenommen und weiterbearbeitet.
An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei der Polizeiinspektion Magdeburg bedanken für die Einladung und die gelungene Organisation des Seminars, und natürlich für das große Interesse der Teilnehmenden an dem Thema. Wir würden uns über eine Fortsetzung dieses Seminars freuen!

Seit 2021 beobachten wir jedes Jahr den Markt in Craiova (Rumänien), auf dem in der Woche vor Ostern Lämmer und Zicklein...
27/04/2026

Seit 2021 beobachten wir jedes Jahr den Markt in Craiova (Rumänien), auf dem in der Woche vor Ostern Lämmer und Zicklein geschlachtet wurden. Ab dem darauffolgenden Jahr haben wir unsere Beobachtungen auch auf den Markt in Târgu Jiu ausgeweitet, der dem in Craiova ähnelt, jedoch etwas größer ist.
Jahr für Jahr haben wir den zuständigen Veterinärbehörden unsere erheblichen Bedenken hinsichtlich der festgestellten Missstände gemeldet: Die Tiere wurden nach dem Kauf und Transport zur Schlachtung grausam behandelt und ohne Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften getötet – insbesondere im Hinblick auf die vorgeschriebene Betäubung und die technischen Anforderungen an Schlachthäusern.
Auch wenn wir uns langfristig eine Welt wünschen, in der Lämmer und Zicklein nicht für den Verzehr getötet werden, ist es aus unserer Sicht unerlässlich, dass die bestehenden Vorschriften konsequent umgesetzt und durchgesetzt werden, solange diese Praxis fortbesteht.
Aus diesem Grund haben wir unsere Beobachtungen mit Fotos und Videos dokumentiert, um die Realität vor Ort sichtbar zu machen. Außerdem haben wir Gespräche mit den Behörden sowie den an der Organisation der Märkte beteiligten Unternehmen geführt und den Austausch gesucht. Bei Treffen vor zwei Monaten signalisierten alle Beteiligten ihre Bereitschaft, die festgestellten Probleme anzugehen und Lösungen zu finden. Heute können wir ein konkretes Ergebnis festhalten: In diesem Jahr wurden die Märkte in Craiova und Târgu Jiu nicht genehmigt und fanden in der Osterzeit nicht statt. Darüber hinaus wurden auch weitere ähnliche Märkte geschlossen. Dies bestätigt die Aussagen der Behörden, die angeben, dass diese Aktivitäten rückläufig sind – unter anderem aufgrund des vergleichsweisen geringen Konsums von Lammfleisch in Rumänien.
Wir hoffen, dass sich dieser Trend fortsetzt und verstärkt – nicht nur in Rumänien, sondern in allen Ländern, in denen Lamm- oder Ziegenfleisch traditionell zu Ostern konsumiert wird.
Unser Dank gilt daher den Behörden und Verantwortlichen, die diese schwierige, aber notwendige Entscheidung getroffen haben und damit dazu beigetragen haben, erhebliches Tierleid zu verhindern.

Was passiert, wenn eine große Anzahl von Kamelen auf engem Raum zusammengebracht, gemischt und neu gruppiert wird und da...
21/04/2026

Was passiert, wenn eine große Anzahl von Kamelen auf engem Raum zusammengebracht, gemischt und neu gruppiert wird und dabei Hygienemaßnahmen nicht besonders beachtet werden?
Hautkrankheiten breiten sich aus und Parasiten gedeihen!

Dies ist eine der Erkenntnisse der neu veröffentlichten Studie der Universität Bologna zur Gesundheit von Kamelen, die in Zusammenarbeit mit Animals’ Angels entstanden ist. Die Ergebnisse wurden im Rahmen einer Untersuchung auf einem Kamelmarkt in Doha erhoben, bei der nicht-invasive Methoden zur Probenentnahme und zum Nachweis von Parasiten eingesetzt wurden.
Die gute Nachricht? Dies lässt sich verhindern, zum Beispiel durch eine verstärkte tierärztliche Überwachung.
👉Weitere Empfehlungen zum besseren Schutz des Wohlergehens von auf Märkten gehaltenen Dromedaren findet ihr in der Studie, die in den Kommentaren verlinkt ist.

Adresse

Rossertstraße 8
Frankfurt
60323

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 16:00
Dienstag 09:00 - 16:00
Mittwoch 09:00 - 16:00
Donnerstag 09:00 - 16:00
Freitag 09:00 - 16:00

Telefon

+496970798170

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