11/08/2026
Alle zwei Jahre findet unsere Animal Week statt. In dieser Zeit sind fast alle unsere Mitarbeiter:innen in verschiedenen Ländern im Einsatz, um die Tierschutzsituation während des Transports vor Ort zu dokumentieren.
Dieses Jahr war eines unserer Teams in Spanien unterwegs. Während der Hitzewelle, die viele europäische Länder heimsuchte, dokumentierten sie schwerwiegende Tierschutzprobleme. Hohe Temperaturen treffen dort auf eine ohnehin hohe Besatzdichte. Die Tiere standen dicht gedrängt in den Transportfahrzeugen. Denn je mehr Tiere pro Fahrzeug transportiert werden können, desto rentabler ist der Transport für diejenigen, die am Handel mit ihnen verdienen. Wir treffen auf schmutzige Tiere. Tiere, die miteinander kämpfen. Tiere, die schwer atmen. Tiere, die hecheln. Tiere, die müde und erschöpft sind.
Solche Bilder zeigen, wie wichtig es ist, die Bedingungen während des Transports genauer zu betrachten. Hitze, lange Transportzeiten, kein Zugang zu Wasser und eine hohe Besatzdichte können für die Tiere eine erhebliche Belastung darstellen – insbesondere, wenn sie ohnehin geschwächt oder erschöpft sind.
Tiere sind fühlende Wesen. Sie haben eigene Bedürfnisse und können Stress, Angst, Schmerzen und Erschöpfung empfinden. Diese selbst wissenschaftlich belegte Erkenntnis muss im Herzen der Gesellschaft verstanden und anerkannt werden.
Unsere Animal Week hilft uns dabei, Missstände sichtbar zu machen und das Thema Tierleid während des Transporters immer wieder in den Vordergrund und das Bewusstsein der Verantwortlichen zu rücken. Tierschutz darf nicht an den Grenzen eines Landes oder am Ende eines Stalls aufhören. Er muss auch während des Transports gewährleistet sein.
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