Animals’ Angels e.V.

Animals’ Angels e.V. Animals' Angels engagiert sich für die ‚Nutz’tiere auf den Tiertransporten und Märkten. Tierschutzverein

09/10/2026

Wie gelangen Durchfallerreger ins Fleisch?
Im Sommer begleitet eines unserer Teams an der Ostküste Spaniens mehrere Rindertransporte auf ihrem Weg zum Schlachthof. In den Transportfahrzeugen sehen wir die Tiere dicht gedrängt auf einem von einer Kotschicht bedeckten Boden stehen – obwohl der Fahrer angibt, dass die Tiere von einem höchstens sechs Stunden entfernten Ort stammen. Als unser Team dem Transporter folgt, ist der beißende Geruch von Kot und Urin selbst außerhalb des Fahrzeugs deutlich wahrnehmbar.
Abgesehen von der Belastung, die derartige Transporte für die Tiere bedeuten, werfen sie auch Fragen zur Hygiene und Lebensmittelsicherheit auf. Rinder können Träger krankheitserregender Bakterien wie bestimmter Escherichia-coli-Stämme (E. coli) sein, die Durchfallerkrankungen beim Menschen verursachen können. Die Tiere scheiden diese Erreger über ihren Kot aus und können dadurch ihre Umgebung kontaminieren. Bei dicht gedrängten Transporten können sich die Tiere gegenseitig mit Kot verunreinigen, sodass die Erreger auch an Haut und Fell haften bleiben.
Am Schlachthof besteht dadurch das Risiko, dass die Bakterien während des Häutens oder der Ausweidung auf den Schlachtkörper gelangen – etwa durch den Kontakt mit verschmutzter Haut oder Darminhalt. Auch Messer, Geräte und andere Kontaktflächen können zur Verbreitung der Erreger beitragen, wenn Hygienemaßnahmen nicht konsequent eingehalten werden.
So können Krankheitserreger, die ursprünglich aus dem Darm eines Tieres stammen, in die Lebensmittelkette gelangen und bei unzureichender Erhitzung oder durch Kreuzkontaminationen ein Gesundheitsrisiko für den Menschen darstellen.

Heute, am 4. Oktober, ist Welttierschutztag. Heute ist ein Tag, der Anlass dazu gibt, die Welt für einen Augenblick mit ...
04/10/2026

Heute, am 4. Oktober, ist Welttierschutztag. Heute ist ein Tag, der Anlass dazu gibt, die Welt für einen Augenblick mit anderen Augen zu sehen. Mit den Augen derer, die Teil unseres Lebens sind, die wir allerdings nicht an unserem Leben teilhaben lassen. Diejenigen, die genauso fühlen, wie wir. Diejenigen, die Freude, Angst, Schmerz und Geborgenheit empfinden, denen wir diese Gefühle aber nicht zugestehen.
Tiere brauchen keine perfekte Welt. Sie brauchen Menschen, die hinsehen, zuhören und Verantwortung übernehmen.
Vielleicht beginnt Tierschutz genau dort: wenn wir aufhören zu fragen, was ein Tier für uns leisten kann – und stattdessen fragen, was es braucht, um ein gutes Leben zu führen.
Lasst uns heute und an jedem anderen Tag versuchen, die Welt ein Stück weit aus ihrer Perspektive zu betrachten. Mit mehr Respekt. Mit mehr Mitgefühl. Mit mehr Verständnis.
Sie sind nicht „für uns“ da. Sie sind mit uns auf dieser Welt.

02/10/2026

Der heutige Tag, der 2. Oktober, ist denjenigen gewidmet, die in unserem Alltag oft unsichtbar bleiben – obwohl sie einen festen Platz in unserem Leben haben.
Kühe, Schweine, Hühner und viele andere sogenannte ,Nutz’tiere sind fühlende Lebewesen. Sie empfinden Angst und Stress, gehen soziale Beziehungen ein und nehmen ihre Umwelt wahr.
Doch zwischen Stall, Transport und Schlachthof erleben viele Tiere Bedingungen, die weit von ihren natürlichen Bedürfnissen und einem friedvollen Leben entfernt sind. Enge Haltung, die Trennung von Mutter und Kind, belastende Zuchtziele oder schmerzhafte Eingriffe sind seit Jahren gängige Praxis.
Dabei reicht die Frage nach unserem Umgang mit Tieren längst über den Tierschutz hinaus. Klima, Flächenverbrauch, Ressourcen, Landwirtschaft und Gesundheit sind eng mit der Art und Weise verbunden, wie wir Tiere halten und Lebensmittel produzieren.
Der heutige Tag soll nicht dazu dienen, mit dem Finger auf andere zu zeigen. Er soll Anlass geben, innezuhalten und genauer hinzuschauen:
Woher kommen unsere Lebensmittel?
Unter welchen Bedingungen wurden sie produziert?
Welche Verantwortung tragen wir als Konsumentinnen und Konsumenten?
Und was würde sich in unserer Wahrnehmung verändern, wenn wir hinter jedem Lebensmittel wieder das Lebewesen sehen würden?

37°: Geheimsache Tierversuche – Unter Ausschluss der ÖffentlichkeitFilm von Manfred KarremannDienstag, 29. September 202...
25/09/2026

37°: Geheimsache Tierversuche – Unter Ausschluss der Öffentlichkeit
Film von Manfred Karremann
Dienstag, 29. September 2026, 22.15 Uhr im ZDF; anschließend im ZDF Streaming- Portal abrufbar.
„Geheimsache Tierversuche“ fragt, was hinter den verschlossenen Türen deutscher Labore geschieht. Mehr als ein Jahr lang sucht Manfred Karremann das Gespräch mit Verantwortlichen. Nur Prof. Stefan Schlatt von der Universität Münster erläutert offen seine wissenschaftlichen Beweggründe.
2024 wurden in Deutschland mehr als drei Millionen Tiere für wissenschaftliche
Zwecke eingesetzt, getötet oder gezüchtet und später als überzählig getötet. Der Film zeigt auch tierfreie Methoden, etwa Tests an menschlichen Zellen. Sie können
bestimmte Tierversuche ersetzen – zum Beispiel bei der Prüfung, wie giftig oder
ätzend Stoffe sind, mit denen Menschen in Berührung kommen.
Tierversuche polarisieren: Die einen halten sie für notwendig, die anderen lehnen sie aus ethischen Gründen ab. Doch wie kann die Gesellschaft sie differenziert beurteilen, wenn kaum sichtbar ist, was in den Laboren mit den Tieren geschieht?
Rückmeldungen zur Sendung: Meinungen zum Thema und Film sind beim
ZDF-Zuschauerservice willkommen:
[email protected]
Auch eine Beteiligung an der Diskussion über die Social-Media-Kanäle von „37°“, etwa auf 37 Grad

„Tiere werden als Lebewesen und Mitgeschöpfe geachtet und geschützt.“ So heißt es in Art. 141 Abs. 1 Satz 2 der Verfassu...
24/09/2026

„Tiere werden als Lebewesen und Mitgeschöpfe geachtet und geschützt.“ So heißt es in Art. 141 Abs. 1 Satz 2 der Verfassung des Freistaates Bayern. Auch auf Bundesebene ist der Tierschutz ausdrücklich verfassungsrechtlich verankert. Art. 20a des Grundgesetzes bestimmt: „Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere …“.
Was das bedeutet? Sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene ist Tierschutz ein ausdrücklicher Verfassungsauftrag und als Staatsziel ein verbindliches objektives Verfassungsrecht.
Bis zur vollständigen Umsetzung dieses Verfassungsauftrags sind noch viele Schritte notwendig. Gleichzeitig gibt es in zahlreichen Bereichen engagierte Menschen in der Politik, im Ehrenamt oder im beruflichen Tierschutz, für die der Schutz der Tiere eine Herzensangelegenheit ist und die sich tagtäglich für ein besseres und respektvolleres Miteinander mit Tieren einsetzen.
Ziel des ersten Tierschutzempfangs der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Bayerischen Landtag war es, den Tierschutz stärker in den Fokus zu rücken und engagierte Menschen aus unterschiedlichen Bereichen zusammenzubringen. In Vorträgen wurden aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen im Tierschutz beleuchtet. Beim anschließenden Empfang bestand Gelegenheit zum Austausch, zur Vernetzung und zu persönlichen Gesprächen. Wir danken sehr herzlich für die Einladung und die hervorragende Organisation dieser Veranstaltung!

Ein großes Dankeschön an euch! Am vergangenen Wochenende durften wir einige von euch bei unserem Tag der offenen Tür beg...
17/09/2026

Ein großes Dankeschön an euch!
Am vergangenen Wochenende durften wir einige von euch bei unserem Tag der offenen Tür begrüßen – und haben uns sehr über den schönen Austausch gefreut!
Bei leckeren veganen Canapés und Kuchen konnten wir uns in entspannter Atmosphäre über das Thema ,Nutz‘tierhaltung austauschen und miteinander diskutieren. In einer Präsentation haben wir außerdem einen kleinen Einblick in unsere Arbeit und einen Blick hinter die Kulissen gegeben.
Zum Abschluss haben wir gemeinsam unseren mehrfach ausgezeichneten Dokumentatarfilm über Kameltransporte in Ägypten angeschaut.
Vielen Dank an alle, die dabei waren, Fragen gestellt, diskutiert und den Nachmittag mit uns verbracht haben. Wir freuen uns schon auf die nächste Gelegenheit zum Austausch!

14/09/2026

Unsere Einsätze im Sommer 2026 zeigen erneut: Die neue EU-Tierschutztransportverordnung muss endlich einen wirksamen Schutz der Tiere gewährleisten.
Die Reform der EU-Verordnung zum Schutz von Tieren beim Transport ist eines der zentralen laufenden Dossiers der irischen Ratspräsidentschaft. Ab morgen treffen sich die EU-Cheftierärztinnen und Cheftierärzte in Irland.
Animals’ Angels wendet sich deshalb heute erneut an die EU-Mitgliedstaaten. Denn unsere aktuellen Einsätze zeigen einmal mehr, dass das Leiden der Tiere auf den Transporten ungehindert weitergeht.
In Bulgarien, Italien und Spanien dokumentierten unsere Teams 36 innerstaatliche Tiertransporte. Bei jedem einzelnen Transport stellten wir Bedingungen oder Praktiken fest, die den Tieren unnötiges Leid zufügten.
Wir sahen Tiere, die bei extremer Hitze schwer hechelten, erschöpft und apathisch waren und viel zu wenig Platz hatten. Lkw, die unzureichend belüftet wurden. Kranke und verletzte Tiere, die in ungeeigneten Fahrzeugen transportiert wurden und bei denen einige die vergleichsweisen kurzen Transporte nicht überlebten.
Auch an den EU-Außengrenzen war die Situation erschreckend: Tiere mit deutlichen Anzeichen schweren Hitzestresses, überfüllte und unsichere Fahrzeuge – sogar verletze Tiere und ein Tier, das im Lkw eingeklemmt war – konnten die Grenzen passieren, ohne dass eingegriffen wurde.
Die neue EU-Tierschutztransportverordnung muss den gesetzlichen Anspruch der Tiere auf Schutz endlich zur Realität machen.
Wir appellieren an die EU-Cheftierärzt:innen: Nehmen Sie bei den weiteren Verhandlungen die Sicht der Tiere und ihr Leid zum Ausgangspunkt der Verhandlungen – nicht wirtschaftliche Interessen.
Tiere spüren jede Minute der Hitze, des Durstes, der Angst, der Schmerzen und der Erschöpfung.
Ihr Leiden muss verhindert werden – und darf nicht länger als Teil von Tiertransporten akzeptiert werden.

09/09/2026

Ein Tag zum Kennenlernen!

Am 12. September öffnen wir unsere Türen und laden euch herzlich ein, Animals’ Angels und unsere Arbeit näher kennenzulernen.
Freut euch auf spannende Einblicke, Vorträge, Gespräche, unseren Film Forty Days Road und jede Menge Raum für Austausch und Begegnungen.

📍 Rossertstraße 8, 60323 Frankfurt
🗓️ Samstag, 12. September 2026
⏰ 13:00–17:30 Uhr

Kommt vorbei – wir freuen uns auf euch! 💚

03/09/2026

Auf unserem Einsatz in Spanien diesen Sommer stoßen wir auf mehrere Geflügeltransporte. Diese sind aufgrund der hohen Temperaturen besonders problematisch, da es gerade in den Käfigen im Fahrzeuginneren besonders heiß werden kann. Nicht selten beobachten wir bei solchen Transporten, dass einige Tiere sterben. Die mangelhafte Instandhaltung vieler Käfige stellt außerdem eine große Verletzungsgefahr für die Tiere dar. Aufgrund des geringen wirtschaftlichen Wertes dieser besonders verletzlichen ‚Nutz’tiere wird wenig Geld in die Verbesserung der Transportbedingungen investiert. Es lohnt sich schlicht und ergreifend nicht. Sogar der Tod einiger Tiere ist fest einkalkuliert. Diese Tatsache ist aus tierschutzrechtlicher Perspektive geradezu skandalös, vor allem in Anbetracht der Tatsache, in welch unvorstellbarer Anzahl diese Lebewesen diesem enormen Leid ausgesetzt werden. Damit sich an dieser Situation langfristig etwas ändert, muss ein grundlegender Wandel im Bewusstsein vieler Menschen stattfinden. All die ‚Nutz’tiere, die wir uns untertan gemacht haben, sind fühlende Individuen. Sie empfinden Freude, Schmerz, Angst und Kummer, und sie haben es verdient, dass ihnen diese Tatsache nicht zugunsten unserer menschlichen Interessen und unserem Komfort aberkannt wird.
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28/08/2026

Während unseres Einsatzes in Spanien beobachten und dokumentieren wir Tiertransporte bei Temperaturen von fast 43 °C – darunter auch Geflügeltransporte. Die Tiere hecheln, atmen schwer mit geöffnetem Schnabel und sind der extremen Hitze schutzlos ausgeliefert.
Schon bei deutlich niedrigeren Temperaturen können Transporte gerade für Geflügel eine enorme Belastung sein. Bei 42,5 °C wird die Situation lebensbedrohlich. Dehydrierung, Überhitzung, Eschöpfung, Kollaps und Tod können die Folge sein.
Wir fordern deshalb, Tiertransporte während Hitzewellen auszusetzen. Wenn Transporte bei hohen Temperaturen stattfinden, müsssen sie auf die kühleren Nachtstunden verlegt werden.
Gerade bei extremer Hitze sind Tiere besonders schutzbedrüftig. Es kann nicht sein, dass wirtschaftliche Interessen über das Wohlergehen fühlender Lebewesen gestellt wird.

Adresse

Rossertstraße 8
Frankfurt
60323

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Montag 09:00 - 16:00
Dienstag 09:00 - 16:00
Mittwoch 09:00 - 16:00
Donnerstag 09:00 - 16:00
Freitag 09:00 - 16:00

Telefon

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