Frankfurt kann abfallfrei

Frankfurt kann abfallfrei Unser Netzwerk bietet nachhaltige Aktionen und Angebote in Frankfurt am Main an.
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Mitte bis Ende November nehmen wir jährlich an der Europäischen Woche der Abfallvermeidung teil.

"Bildung ist der Schlüssel zu einem verantwortungsvollen Umgang mit unserer Erde und deren Ressourcen. Eine gute Zukunft...
27/08/2026

"Bildung ist der Schlüssel zu einem verantwortungsvollen Umgang mit unserer Erde und deren Ressourcen. Eine gute Zukunft für Alle können wir nur zusammen gestalten und dazu braucht es nicht nur Wissen, sondern auch Motivation, gemeinsam ins Handeln zu kommen. Seit über 30 Jahren unterstützt Umweltlernen in Frankfurt als außerschulischer Bildungsträger Frankfurter Schulen, Kitas und die Bildungsverwaltung im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Dazu gehören auch Bildungsangebote in Form von Lernwerkstätten zu Nachhaltigkeitsthemen wie Energie, Klima- oder Ressourcenschutz.

In Kooperation mit der FES GmbH bietet Umweltlernen die Lernwerkstätten „Recycling“, „Papier“ „Smartphone“ und „T-Shirt“ an. Die im Rahmen des Unterrichts stattfindenden Workshopvormittage für Schulklassen bilden eine Ergänzung zum Unterricht und ermöglichen Schüler:innen das Ausprobieren, Forschen und eigenständige Arbeiten an vielfältigen Lernstationen. Die Lernwerkstätten geben zudem Impulse, gemeinsam zu reflektieren und Ideen für nachhaltiges Handeln zu entwickeln, die individuell, aber auch mit anderen im privaten Umfeld oder im Schulalltag umgesetzt werden können. Inzwischen haben sich viele Schulen auf den Weg zur nachhaltigen Schule gemacht und sind durch das von Umweltlernen koordinierte Netzwerk „Frankfurter Schulen für Nachhaltigkeit“ miteinander verbunden.

Mehr Informationen finden sich unter Lernwerkstätten Konsum & Recycling - Umweltlernen Frankfurt."

Wir freuen uns, dass Kirsten Teil unseres Netzwerks ist.

Vielleicht brauchen wir gar keinen nachhaltigeren Kleiderschrank. Sondern nutzen einfach länger etwas von dem, was schon...
21/08/2026

Vielleicht brauchen wir gar keinen nachhaltigeren Kleiderschrank. Sondern nutzen einfach länger etwas von dem, was schon drin hängt.

In den letzten Posts haben wir uns angeschaut, wie viel Kleidung wir besitzen, wie wenig davon tatsächlich getragen wird und was mit den riesigen Mengen passiert, die wir irgendwann aussortieren.

Die gute Nachricht: Du musst nicht auf die perfekte Recyclinglösung warten.

Kleidung möglichst lange zu tragen ist eine der einfachsten Möglichkeiten, Ressourcen zu schonen und Abfall zu vermeiden. Ein Loch kann geflickt werden. Ein langweilig gewordenes Teil kann getauscht werden. Für einen besonderen Anlass kann man etwas leihen. Und wenn wirklich etwas fehlt, muss es nicht unbedingt neu sein.

Es geht dabei nicht darum, nie wieder Kleidung zu kaufen. Sondern öfter kurz zu überlegen: Brauche ich dieses Teil wirklich – und werde ich es lange tragen?

Unsere kleine Challenge zum Abschluss: 👕
Kauf 30 Tage lang kein neues Kleidungsstück. Trag, kombiniere, repariere oder tausche stattdessen, was schon da ist.

Machst du mit?

2025 wurden aus der EU mehr als 1,4 Millionen Tonnen gebrauchte Textilien exportiert – vor allem nach Asien und Afrika.E...
18/08/2026

2025 wurden aus der EU mehr als 1,4 Millionen Tonnen gebrauchte Textilien exportiert – vor allem nach Asien und Afrika.

Ein Teil dieser Kleidung wird tatsächlich weitergetragen. Ein anderer Teil wird sortiert, weiterverkauft oder zu anderen Produkten verarbeitet. Doch gerade Textilien, die sich nicht mehr verkaufen oder verwerten lassen, können am Ende auf Deponien und offenen Müllkippen landen oder verbrannt werden.

Das Problem ist also nicht der Secondhandhandel an sich. Er schafft Einkommen und ermöglicht, dass Kleidung länger genutzt wird. Problematisch wird es, wenn riesige Mengen und schlechte Qualität in Länder gelangen, die den unverkäuflichen Rest anschließend entsorgen müssen. Die Europäische Umweltagentur weist selbst darauf hin, dass der tatsächliche Verbleib exportierter Kleidung oft nur unzureichend nachvollziehbar ist.

Deshalb beginnt die Lösung schon vor dem Aussortieren: weniger neu kaufen, Kleidung länger tragen und gute Stücke möglichst direkt weitergeben.

Schau beim nächsten Aussortieren einmal genauer hin: Kann dieses Kleidungsstück wirklich noch jemand tragen – oder gibst du eigentlich Abfall weiter?

Quelle: Europäische Umweltagentur (EEA)

Kleidung in den Container – und jemand anderes trägt sie weiter?So einfach ist es leider nicht. Ein Altkleidercontainer ...
12/08/2026

Kleidung in den Container – und jemand anderes trägt sie weiter?

So einfach ist es leider nicht. Ein Altkleidercontainer ist meistens keine direkte Übergabe an Menschen, die Kleidung benötigen.

Die gesammelten Textilien werden sortiert. Auch viele gemeinnützige Organisationen verkaufen einen großen Teil der Kleidung an Verwertungsunternehmen. Die Erlöse können soziale Projekte unterstützen – die Kleidung selbst wird jedoch zur Handelsware.

Gut erhaltene Stücke haben eine Chance, als Secondhandkleidung verkauft zu werden. Andere Textilien werden etwa zu Putzlappen oder Fasermaterial verarbeitet, verbrannt oder beseitigt. Und selbst wenn Kleidung zunächst als „wiederverwendbar“ eingestuft wird, bedeutet das noch nicht, dass sie später tatsächlich jemand trägt. Der weitere Weg ist nach dem Verkauf oft nicht lückenlos nachvollziehbar.

Gib gut erhaltene Kleidung deshalb möglichst direkt weiter: verschenken, tauschen, selbst verkaufen oder gezielt bei einer Kleiderkammer oder einem Sozialkaufhaus abgeben. Nutzt du einen Container, schau vorher nach, wer ihn betreibt und was mit der Kleidung geschieht.

Übrigens: Der frühere "Klamoddekurier" – heute reYOUrS-Holservice – holt in Frankfurt tragbare Altkleider sogar per Lastenrad zuhause ab.

Recycling klingt nach Kreislauf. Bei Kleidung ist es aber meistens keiner.Weltweit wird nur rund ein Prozent des Materia...
06/08/2026

Recycling klingt nach Kreislauf. Bei Kleidung ist es aber meistens keiner.

Weltweit wird nur rund ein Prozent des Materials aus Kleidung wieder zu neuer Kleidung recycelt. Aus einem alten T-Shirt wird also nur sehr selten ein neues.

Ein Grund: Viele Kleidungsstücke bestehen aus mehreren Fasern – zum Beispiel Baumwolle gemischt mit Polyester und Elastan. Dazu kommen Nähgarn, Aufdrucke, Beschichtungen, Knöpfe oder Reißverschlüsse. All das muss erkannt und getrennt werden. Je komplizierter ein Kleidungsstück aufgebaut ist, desto schwieriger wird hochwertiges Recycling.

Ein großer Teil des sogenannten Textilrecyclings ist deshalb Downcycling: Aus alter Kleidung werden beispielsweise Putzlappen, Füllmaterialien oder Dämmstoffe. Das Material bleibt zwar noch eine Weile in Gebrauch, aber es wird keine neue Kleidung daraus. Nicht wiederverwendbare Textilien können außerdem verbrannt oder deponiert werden.

Deshalb beginnt Abfallvermeidung nicht erst am Altkleidercontainer: Kauf weniger, prüfe Nähte und Verarbeitung und trage deine Kleidung möglichst lange.

Schau heute auf das Etikett eines Kleidungsstücks: Aus wie vielen verschiedenen Materialien besteht es?

Quelle: Europäische Kommission und Europäische Umweltagentur

In den Kleiderschränken der 18- bis 69-Jährigen in Deutschland liegen hochgerechnet rund fünf Milliarden Kleidungsstücke...
04/08/2026

In den Kleiderschränken der 18- bis 69-Jährigen in Deutschland liegen hochgerechnet rund fünf Milliarden Kleidungsstücke und Schuhpaare. 83 Prozent davon wurden als Neuware gekauft. Nur 8 Prozent des Bestands wurden gebraucht erworben.

Neue Kleidung kaufen wir dabei nicht immer, weil uns wirklich etwas fehlt. Ein neuer Trend, ein Rabatt oder einfach Lust auf Veränderung – jeder einzelne Kauf wirkt zunächst unbedeutend. In der Summe werden unsere Schränke jedoch immer voller, während viele vorhandene Teile kaum getragen werden.

Dabei gibt es längst Alternativen zum Neukauf: gebraucht kaufen, tauschen, leihen oder ein vorhandenes Teil neu kombinieren.

Bevor du das nächste Kleidungsstück kaufst: Warte 48 Stunden und schau nach, ob du etwas Ähnliches bereits besitzt.

War dein letzter Kleidungskauf notwendig oder eher spontan?

Quelle: Greenpeace-Umfrage „Einstellungen zum Kleidungskonsum“, 2025

Wie voll ist dein Kleiderschrank wirklich?Erwachsene in Deutschland besitzen durchschnittlich rund 90 Kleidungsstücke un...
01/08/2026

Wie voll ist dein Kleiderschrank wirklich?

Erwachsene in Deutschland besitzen durchschnittlich rund 90 Kleidungsstücke und Schuhpaare. Socken, Unterwäsche und Strumpfhosen sind dabei noch nicht einmal mitgezählt. Die Zahl beruht auf der eigenen Einschätzung der Befragten – beim tatsächlichen Nachzählen könnte es also durchaus noch mehr sein.

Warum ist diese Zahl wichtig? Jedes neue Kleidungsstück benötigt Rohstoffe, Energie, Wasser, Transport und Arbeitskraft. Problematisch wird es vor allem dann, wenn wir immer mehr kaufen, obwohl der Schrank längst voll ist: Mehr als jedes dritte Teil wird nur selten oder fast nie getragen.

Je kürzer Kleidung genutzt wird, desto schneller wird aus ihr wieder etwas, das aussortiert, weiterverkauft, recycelt oder entsorgt werden muss. Und gerade sehr günstige oder schlecht verarbeitete Kleidung hat oft kaum eine Chance auf ein langes zweites Leben.

Also: Schätz zuerst, wie viele Teile du besitzt – und zähl dann nach. 👕
Welches Ergebnis hat dich mehr überrascht: die Gesamtzahl oder die Menge der ungetragenen Kleidung?

Quelle: Greenpeace-Umfrage „Einstellungen zum Kleidungskonsum“, 2025

Petra beschäftigt sich seit vielen Jahren mit einer Frage, die viele Menschen bewegt: Wie können wir im Alltag nachhalti...
25/07/2026

Petra beschäftigt sich seit vielen Jahren mit einer Frage, die viele Menschen bewegt: Wie können wir im Alltag nachhaltiger leben, ohne uns dabei ständig unter Druck zu setzen?

2018 gründete sie die Initiative „Plastik sparen“. Seitdem zeigt sie mit viel Herz, Kreativität und praktischem Wissen, wie es gelingen kann, Schritt für Schritt weniger Plastik zu verwenden.

Petra weiß: Niemand kann von heute auf morgen alles verändern. Deshalb geht es ihr nicht um Perfektion und schon gar nicht um den erhobenen Zeigefinger. Sie möchte Mut machen, genauer hinzuschauen, Neues auszuprobieren und die kleinen Erfolge wertzuschätzen.
Auch unsere Gesundheit und die Zukunft der kommenden Generationen sind für sie wichtige Gründe, den eigenen Konsum bewusster zu gestalten.

In Workshops, Vorträgen, Ausstellungen und auf ihren Online-Kanälen vermittelt Petra ihr Wissen verständlich, alltagstauglich und mit viel Freude. Als Grafikdesignerin, Chemikalien-Botschafterin und Ernährungsberaterin für vegetarische und vegane Ernährung verbindet sie unterschiedliche Perspektiven miteinander.

Ihr Wunsch ist es, Menschen nicht mit Verzicht abzuschrecken, sondern sie für einfache und machbare Veränderungen zu begeistern.

Wir freuen uns, dass Petra Teil unseres Netzwerks ist und dabei unterstützt Frankfurt abfallfreier zu machen.

Du möchtest auch Teil unseres Teams werden? Dann schreibe uns gerne an. Weitere Infos findest du auf der Webseite.

Ob im Zug, im Büro oder beim Stadtbummel – mit einer eigenen Trinkflasche oder einem Mehrwegbecher bist du immer gut ver...
23/07/2026

Ob im Zug, im Büro oder beim Stadtbummel – mit einer eigenen Trinkflasche oder einem Mehrwegbecher bist du immer gut versorgt und vermeidest jede Menge Müll.

Einwegbecher und Plastikflaschen landen oft schon nach wenigen Minuten im Abfall – ressourcenintensiv produziert und kaum recycelt. Dabei gibt es längst praktische, schöne und langlebige Alternativen.

Viele Cafés und Restaurants machen mit bei Mehrweg-Systemen wie oder . Und Leitungswasser bekommst du unterwegs an vielen Orten gratis – zum Beispiel über das Refill-Netzwerk.

Ein kleiner Schritt, der im Alltag viel bewirken kann. Machst du mit?

Lust auf was Erfrischendes? Statt Limo oder Eistee aus der Flasche kannst du dir ganz einfach Refused Water machen.Leitu...
20/07/2026

Lust auf was Erfrischendes? Statt Limo oder Eistee aus der Flasche kannst du dir ganz einfach Refused Water machen.
Leitungswasser, ein paar Eiswürfel, Zitrone, Minze oder Beeren – fertig ist dein Sommergetränk. Sieht gut aus, schmeckt frisch und kommt ganz ohne Verpackung aus.
Geht schnell, kostet fast nichts – und spart jedes Mal Müll.

Du magst lieber Limo? Oder Eistee? Auch da gibt es jede Menge Ideen zum Selbermachen. Schau doch gerne mal bei vorbei, die Sommergetränke dort sind absolut inspirierend.

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