Bund Deutscher Baumeister Architekten und Ingenieure Hessen Frankfurt e.V.

Bund Deutscher Baumeister Architekten und Ingenieure Hessen Frankfurt e.V. Im Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure Hessen Frankfurt e. V. sind Architekten und Ingenieure des Bauwesens organisiert.

Ziele und Aufgaben des BDB sind:

• den Gedanken des Bauteams zu fördern, das heißt: ein gezieltes und verantwortungsbewußtes Zusammenwirken von Architekten, Bauingenieuren und Unternehmern bei der Planung, Vorbereitung und Ausführung von Bauvorhaben,
• die Qualität des Bauens in allen Bereichen zu erhalten und zu steigern,
• die Interessen seiner Mitglieder in berufs-, bildungs- und gesellschafts

politischen Belangen zu vertreten,
• den Sachverstand des Verbandes einzubringen, wenn bau- oder berufspolitisch relevante Gesetze und Vorschriften neu formuliert oder überarbeitet werden,
• die fachliche und berufliche Weiterbildung seiner Mitglieder zu fördern,
• sich für eine berufsqualifizierende und praxisnahe Hochschulausbildung von Architekten und Ingenieuren einzusetzen,
• in europäischen Organisationen mitzuarbeiten, um die Interessen seiner Mitglieder auch auf internationaler Ebene zu vertreten.

Die Erhaltung von Gebäudestrukturen muss den gesamten Baube­stand umfassen. Jeder Abriss bedarf einer Genehmigung unter ...
24/06/2026

Die Erhaltung von Gebäudestrukturen muss den gesamten Baube­stand umfassen. Jeder Abriss bedarf einer Genehmigung unter der Maßgabe des Gemeinwohls. Nicht der Erhalt von Gebäude­strukturen ist erklärungsbedürftig, sondern ihr Abriss.

Das ist – verkürzt zusammengefaßt – die aus vorwiegend akademischen Kreisen initiierte Forderung eines Abriss­moratoriums aus dem Jahr 2022, motiviert durch die Energie- und Klimakrise und gedacht als Antwort auf die Woh­nungs­frage. Es soll zudem ein Beitrag sein für die Wertschätzung von Pflege und Reparatur des Bestehenden in seinem ganzen baukulturellen und geschichtlichen Reichtum.

Entsprechende Gedanken prägen mittlerweile viele architektonische und städtebauliche Diskussionen – zumindest in ihrem akademischen Ansatz.

Es war daher keine Frage, daß auch beim Wettbewerb um das Matthäus­areal letztes Jahr der Erhalt der Kirche mit Ihrem Ikonischen Kirchturm in Mitten der Frankfurter Hochhäuser berücksichtigt werden sollte.

Anders als in der Fakultät Statik lernt jeder Architekturstudent beginnend mit dem ersten Stehgreif im akademischen Betrieb: Wer sich an die Aufgabenstellung hält, landet auf den Plätzen. Und so gewann auch hier der Entwurf, der Altar, Altarwandrelief, Fenster und Kreuz in den Neubau integriert und die Kirche abreißt. Für die Jury, der auch Unterstützende des Abbruchmoratoriums angehörten, reicht das wohl an Wertschätzung von Pflege und Reparatur des Bestehenden in seinem ganzen baukulturellen und geschichtlichen Reichtum.

Den gesamten Beitrag finden Sie auf unserer Webseite:
https://bdb-baumeister.de/blog/2026/05/warum-die-generelle-forderung-eines-abrissmoratoriums-unehrlich-ist/

Wenn wir von Digitalisierung und KI sprechen, dann muß uns auch interessieren, wie die neue Infrastruktur für Datenautob...
17/06/2026

Wenn wir von Digitalisierung und KI sprechen, dann muß uns auch interessieren, wie die neue Infrastruktur für Datenautobahnen und die neuen Stätten digitalen Workflows aussehen. Jeder will in den Urlaub fliegen, aber keiner will das Flugzeug über seinem Haus haben. Jeder will schnelles Internet – und was spricht aber eigentlich gegen Digital-Hochhäuser innenstadtnah, wenn wir sie schön machen und wir sie brauchen?

Ein erfreulicher Zufall, dass über eine Veranstaltung in der IHK-Frankfurt am Main der Kontakt zu Volker Ludwig, Managing Director Central Europe, Digital Realty, zustande kam und wir eine exklusive Tour durch den im Bau befindlichen Digital Park Fechenheim in Frankfurt am Main vereinbaren konnten. Das Interesse war groß und die Teilnehmerzahl aus sicherheitsrelevanten Gründen auf genau 10 Personen begrenzt, sodass leider nicht jedem die Teilnahme ermöglicht werden konnte. In der Regel freuen wir uns bei Veranstaltungen auch über interessierte Gäste. Hier mussten wir aber strikt nach Mitgliedstatus und nach Anmeldereihenfolge zusagen.

Den gesamten Beitrag finden Sie auf unserer Webseite.

Für die Handwerker in der Region Rhein-Main Region und anderen Regionen in Hessen gibt es einen „Handwerker-Parkausweis“...
08/06/2026

Für die Handwerker in der Region Rhein-Main Region und anderen Regionen in Hessen gibt es einen „Handwerker-Parkausweis“. Für die bauleitenden Architekten gibt es keine vergleichbare Regelung. Gerade bei innerstädtischen Baustellen in Ballungszentren gibt es für den Bauleiter einen großen Zeitverlust, wenn zuerst ein Parkhaus angefahren werden muss damit der PKW ordnungsgemäß geparkt werden kann. Auch hier gilt: Zeit ist Geld! Diese hier verbrauchte Zeit muss natürlich in den Projektkosten erfasst werden. Eine gute Maßnahme zu Kostenreduzierung damit preiswerter gebaut werden kann wäre die Einführung eines „Architekten-Parkausweises“. Der Architekten-Parkausweis für die Region Frankfurt RheinMain sollte in Form einer vereinheitlichten Ausnahmegenehmigung gemäß § 46 Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) erteilt werden.

Wir möchten den Vorstand der Architekten- und Stadtplanerkammer bitten, für ganz Hessen mit den zuständigen Genehmigungsbehörden die entsprechenden Verhandlungen aufzunehmen, so dass auch den Architekten eine solche Zeit und damit kostensparende Möglichkeit des Parkens gestattet wird. Durch diese Maßnahme kann ein kleiner Beitrag zur Baukostensenkung geleistet werden.

Die Beschleunigung von Bauleitplanungs- und Genehmigungsverfahren ist eine wesentliche Voraussetzung zur Bewältigung der...
03/06/2026

Die Beschleunigung von Bauleitplanungs- und Genehmigungsverfahren ist eine wesentliche Voraussetzung zur Bewältigung der aktuellen Herausforderungen im Wohnungsbau sowie in der Stadt- und Infrastrukturentwicklung.

Mit Initiativen auf Bundesebene, insbesondere im Zusammenhang mit dem sogenannten „Bauturbo“, wurden erste Maßnahmen zur Verkürzung von Verfahren auf den Weg gebracht. Deren Wirksamkeit hängt jedoch maßgeblich von der praktischen Umsetzung auf Ebene der Kommunen und Genehmigungsbehörden ab. Darüber hinaus zeigt sich in der Praxis, dass insbesondere Bebauungsplanverfahren in vielen – gerade größeren – Kommunen häufig einen Zeitraum von fünf bis zehn Jahren in Anspruch nehmen. Diese Verfahrensdauern erschweren eine zeitgerechte Stadtentwicklung und stellen ein erhebliches Hemmnis für Investitionen und Projektentwicklungen dar.

Für die planenden Berufe und ihre Bauherrschaften führt dies zu:
– verlängerten Verfahrensdauern
– steigenden Kosten und Risiken
– erschwerter Projektentwicklung
– verzögerter Realisierung dringend benötigten Wohnraums

Den gesamten Betrag finden Sie auf unserer Webseite.

Damit gute Architektur auch gebaut wird – meine Kandidatur für den Vorstand der Architektenkammer Hessen.Die Rahmenbedin...
27/05/2026

Damit gute Architektur auch gebaut wird – meine Kandidatur für den Vorstand der Architektenkammer Hessen.

Die Rahmenbedingungen für unseren Berufsstand verändern sich rasant. Steigende Anforderungen, zunehmende Komplexität und ein hoher Regulierungsgrad prägen den Alltag über alle Bereiche des Planens und Bauens hinweg. Gleichzeitig entfernen sich viele Vorgaben zunehmend von der praktischen Umsetzbarkeit. Gerade deshalb braucht es in Zeiten vielfältiger Herausforderungen eine Architektenkammer, die Orientierung gibt, Anforderungen in ein tragfähiges Verhältnis zur Baupraxis bringt und klar benennt, wo Regelwerke und Prozesse in der Praxis nicht funktio­nieren oder unnötig bremsen. Sie muss dabei die unterschiedlichen Interessen der Architektinnen und Architekten umfassend berücksichtigen und ausgleichen.

Ich bin seit mehr als 25 Jahren als Architekt tätig und seit 2006 Mitglied der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen. Mein beruflicher Weg führte mich durch verschiedene Stationen in Planung, Asset Management, Corporate Real Estate Management und Projektentwicklung. Heute leite ich die Rhein-Main-Niederlassung eines bundesweit tätigen Immobilienentwicklers. Ergänzend engagiere ich mich im IHK-Ausschuss Bau- und Immobilienwirtschaft in Frankfurt. Diese Erfahrung an der Schnittstelle von Planung, Wirtschaftlichkeit und Umsetzung möchte ich in die Kammerarbeit einbringen.

Den gesamten Beitrag von Sascha Querbach finden Sie auf unserer Webseite: https://bdb-baumeister.de/blog/2026/05/auf-ein-wort-sascha-querbach-2/

Werden Sie Teil des BDB Hessen Frankfurt e.V.Vernetzen, weiterentwickeln, mitgestalten.Ob Architektur oder Bauingenieurw...
27/05/2026

Werden Sie Teil des BDB Hessen Frankfurt e.V.
Vernetzen, weiterentwickeln, mitgestalten.

Ob Architektur oder Bauingenieurwesen, ob Studium, Berufseinstieg oder langjährige Praxiserfahrung: als starke Interessenvertretung fördert der Verband den fachlichen Austausch, bietet praxisnahe Weiterbildungen und schafft Raum für wertvolle Kontakte in der Branche.

Nutzen Sie die Chance, Ihr Netzwerk auszubauen, Ihr Wissen zu vertiefen und die Zukunft des Bauens aktiv mitzugestalten.

Jetzt Mitglied werden und gemeinsam die Qualität im Bauwesen stärken!
Mehr Infos unter: https://bdb-baumeister.de/mitglied-werden/

Kleine Erinnerung: auch im Mai und im Juni bieten wir wieder interessante und praxisnahe Veranstaltungen und Seminare.Al...
19/05/2026

Kleine Erinnerung: auch im Mai und im Juni bieten wir wieder interessante und praxisnahe Veranstaltungen und Seminare.

Alle Informationen zu Terminen und Inhalten finden Sie hier:
https://bdb-baumeister.de/veranstaltungen/

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und den persönlichen Austausch.

Mit der Meldung, Minimum 85 Prozent der Bauanträge seien unvollständig, kam Dr. h.c. Jörg-Uwe Hahn aus dem Fachausschuss...
13/05/2026

Mit der Meldung, Minimum 85 Prozent der Bauanträge seien unvollständig, kam Dr. h.c. Jörg-Uwe Hahn aus dem Fachausschuss im Wetteraukreis in den Vorstand des BDB-HESSENFRANKFURT und hat gefragt: Können die Architekten und Ingenieure in der Wetterau keine Bauanträge einreichen? Muss die Behörde die Arbeit der Architekten machen? Gibt es da belastbare Informationen? Oder was ist da los?

Das Einvernehmen im Vorstand war groß, das Gespräch mit der Bauaufsicht zu suchen und die Zahlen zu hinterfragen.

Den Rest lesen Sie hier: https://bdb-baumeister.de/blog/2026/04/bauaufsicht-wetterau-im-dialog-vollstaendigkeit-der-unterlagen-erforderlich/

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,ich möchte mich Ihnen als Kandidat für die Vertreterversammlung des Versorgungswer...
06/05/2026

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

ich möchte mich Ihnen als Kandidat für die Vertreterversammlung des Versorgungswerkes der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen vorstellen.
Ich bin seit 2002 Mitglied der AKH und arbeite als baugewerblicher Architekt im Bereich zwischen Planung und Projektentwicklung. Seit einigen Jahren engagiere ich mich in der AKH – seit ca. fünf Jahren im Haushaltsausschuss – und habe dort Einblicke in die finanziellen Zusammenhänge und Entscheidungsprozesse gewonnen, die die AKH betreffen. Ergänzend bin ich seit Kurzem Mitglied im Eintragungsausschuss der AKH.

Beruflich bewege ich mich täglich an der Schnittstelle zwischen Architektur und Wirtschaftlichkeit. In meiner Tätigkeit in der Projektentwicklung habe ich Einblicke in die Denkweise und Anforderungen von Versorgungswerken und institutionellen Investoren erhalten. Das Zusammenspiel zwischen dem architektonischen Prozess einerseits und der langfristigen Rentenentwicklung andererseits ist Teil meiner täglichen Berufspraxis.

Gleichzeitig sehe ich die aktuelle Entwicklung unserer Architektenrente mit Sorge: Die Anpassungen unserer Bezüge in den letzten Jahren konnten mit der Inflation und den Erwartungen vieler Mitglieder nicht Schritt halten. Während die gesetzliche Rente teilweise deutlich gestiegen ist, blieb die Dynamik im Versorgungswerk als kapitalgedeckte Rente über viele Jahre hinweg stark begrenzt. Daher möchte ich daran mitarbeiten, diese Situation zu verbessern.

Mein Anliegen ist es, mehr Transparenz über Entscheidungsgrundlagen und Investitionen des Versorgungswerkes zu schaffen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln, um die zukünftigen Rentenperspektiven im Sinne der Mitglieder der AKH nachhaltig zu stärken.

Ich würde mich freuen, wenn Sie mir Ihr Vertrauen schenken und ich Ihre Interessen als hessischer Vertreter in die Vertreterversammlung des Versorgungswerkes der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen einbringen darf.
Für einen Austausch stehe ich jederzeit gerne zur Verfügung.

Mit kollegialen Grüßen
Till Marwede

Am 02. Juni findet das ABGnova-BDB-Seminar Aufstockung von Geschosswohnungsbauten in Holzbauweise statt. Wohnraumreserve...
29/04/2026

Am 02. Juni findet das ABGnova-BDB-Seminar Aufstockung von Geschosswohnungsbauten in Holzbauweise statt.

Wohnraumreserve ‘On-Top-Etage‘
Machbarkeit – Kosten – Planung – HBO

Die Aufstockung von bestehenden Geschosswohnungsbauten bietet ein gewaltiges Potential für zusätzliche Wohnungen. Insbesondere für Großstädte und Metropolregionen ist das interessant. Auch für Uni-Städte, in denen zusätzlich innenstadtnaher Wohnraum nachgefragt wird.

Alle Informationen zu Terminen und Inhalten finden Sie hier:
bdb-baumeister.de/veranstaltungen/

Im Juni finden noch weitere interessante Seminare statt, über die wir hier in Kürze gerne informieren!

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Adresse

Ginnheimer Straße 48
Frankfurt
60487

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