14/08/2026
Soziale Medien treffen bei Jugendlichen auf eine besonders prägende Entwicklungsphase 📱
🧠 Das Gehirn befindet sich im Umbau, soziale Rückmeldungen wirken besonders stark, während Systeme zur Impulskontrolle noch heranreifen. Was bedeutet das für Anerkennung, Zurückweisung und sozialen Vergleich im digitalen Raum? Und welche Risiken – aber auch Chancen – entstehen daraus für die psychische Gesundheit junger Menschen?
🔬 In einem Gastbeitrag für das Magazin der Stiftung Polytechnische Gesellschaft ordnet Prof. Dr. Martin Korte, Professor für zelluläre Neurobiologie an der Technischen Universität Braunschweig, den aktuellen Forschungsstand ein. Er zeigt, warum weder digitaler Alarmismus noch uneingeschränkter Enthusiasmus weiterhelfen: Entscheidend ist, genauer auf das zu schauen, was Jugendliche an Bildschirmen tun, wie häufig sie soziale Medien nutzen und welche Begleitung ihnen zu einer selbstbestimmten Nutzung verhelfen, die nicht auf Kosten ihrer Gesundheit geht.
ℹ️ Seit 2023 fördert die Stiftung gemeinnützige Projekte, die die psychische Gesundheit der Menschen in Frankfurt am Main stärken. Ab 2026 setzt die Förderlinie einen neuen Schwerpunkt auf "Social Media, Medienkompetenz und psychische Gesundheit". Noch bis 22. August 2026 können gemeinnützige einen Förderantrag stellen. Den Beitrag und weitere Informationen zur Antragsstellung unter https://ow.ly/EpUB50ZzqIy 🔗