Dialogkraft Europa e.V.

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creates spaces where Ukrainian, German, and European perspectives come together through culture, dialogue, research, and civic cooperation to build stronger transnational connections and a more democratic European future.

Запрошуємо на онлайн-презентацію видання "KARTA: Українська деколоніальна думка"— нового анотованого дайджесту про украї...
17/05/2026

Запрошуємо на онлайн-презентацію видання "KARTA: Українська деколоніальна думка"— нового анотованого дайджесту про українське деколоніальне мислення.
Видання доступне у відкритому доступі німецькою мовою, а презентація відбудеться англійською.
Разом поговоримо про українські деколоніальні перспективи, культуру, історичну пам’ять та їхнє значення для сучасної Європи.
Приєднуйтесь до розмови та запрошуйте своїх друзів, колег і всіх, кого цікавлять Україна, культура та сучасні європейські трансформації. Участь безкоштовна. Реєстрація обов’язкова.
https://forms.cloud.microsoft/r/kqmNzGE2Fr

Unser herzlicher Dank gilt allen Referentinnen und Referenten, Diskussionsteilnehmenden, Partnerorganisationen, Unterstü...
17/05/2026

Unser herzlicher Dank gilt allen Referentinnen und Referenten, Diskussionsteilnehmenden, Partnerorganisationen, Unterstützerinnen und Unterstützern sowie allen Gästen, die diese besondere Veranstaltung möglich gemacht und mit ihren Beiträgen, Fragen und Gesprächen bereichert haben.

Mehr als 100 Gäste in Wiesbaden: Erfolgreiche Konferenz über Pavlo Skoropadskyj, ukrainische Diaspora und gesellschaftli...
17/05/2026

Mehr als 100 Gäste in Wiesbaden: Erfolgreiche Konferenz über Pavlo Skoropadskyj, ukrainische Diaspora und gesellschaftlichen Dialog in Europa

Am 16. Mai 2026 wurde Wiesbaden zu einem wichtigen Ort des ukrainisch-europäischen Dialogs. Die Konferenz „Ein Ukrainer aus Wiesbaden: Pavlo Skoropadskyj und die Geschichte der ukrainischen Diaspora in Deutschland und Europa“, organisiert von Dialogkraft Europa e.V. in Kooperation mit Dunstan gemeinnützige UG, brachte mehr als 100 Gäste aus verschiedenen Regionen Deutschlands zusammen.

Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie groß das Interesse an ukrainischer Geschichte, Migrationserfahrungen und aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen in Europa ist. Historische Forschung, Film, Kultur und lebendige Diskussionen verbanden sich an diesem Tag zu einem offenen Raum für Austausch und neue Perspektiven.

Im Mittelpunkt der Konferenz stand die Persönlichkeit von Pavlo Skoropadskyi, einer der bedeutenden politischen Figuren der ukrainischen Geschichte des frühen 20. Jahrhunderts. Besonders spannend war dabei die Verbindung zwischen lokaler und europäischer Geschichte: Skoropadskyj wurde in Wiesbaden geboren und verbrachte einen Teil seines Lebens im Exil in Deutschland.

Den Hauptvortrag hielt Veronika Weissheimer, Historikerin und Doktorandin an der European University Viadrina Frankfurt (Oder). Sie forscht seit Jahren zum Leben und Wirken Skoropadskyjs im Exil sowie zur Geschichte der ukrainischen Diaspora und ukrainisch-deutschen Beziehungen.

Ihre Forschung gilt als die erste umfassende wissenschaftliche Untersuchung zu Pavlo Skoropadskyj in Berlin in deutscher Sprache und wurde bereits 2019 mit dem Nachwuchspreis der Historischen Kommission zu Berlin ausgezeichnet. Die geplante Buchveröffentlichung wird mit großer Spannung erwartet.

Der Vortrag stieß auf enormes Interesse und entwickelte sich schnell zu einer tiefgehenden Diskussion mit einem außergewöhnlich engagierten Publikum. Viele Gäste brachten eigene Perspektiven, Fragen und Erfahrungen ein. Die Gespräche zeigten, wie relevant Themen wie Migration, Identität, europäische Geschichte und Erinnerungskultur heute sind.

Ein weiterer Höhepunkt der Veranstaltung war die Präsentation des Projekts „KARTA: Ukrainisches dekoloniales Denken“. Das Projekt widmet sich zentralen Texten und Ideen des zeitgenössischen ukrainischen dekolonialen Diskurses und eröffnet neue Perspektiven auf Geschichte, Kultur und europäische Zusammenhänge.

Große Aufmerksamkeit erhielt außerdem die Vorführung des Kurzfilms „Der letzte Hetman“ von Ihor Chaika. Der Film erzählt die Geschichte der Familie Skoropadskyj und verbindet persönliche Erinnerungen mit den großen Umbrüchen des 20. Jahrhunderts.

Besonders lebendig wurde die Konferenz während der abschließenden Podiumsdiskussion mit Vertreterinnen und Vertretern ukrainischer Diasporaorganisationen aus Wiesbaden, Mainz, Taunusstein und Oberursel sowie Gästen aus vielen weiteren Regionen Deutschlands.

Zu den Teilnehmerinnen und Teilnehmern gehörten unter anderem Serhii Desiak, stellvertretender Vorsitzender des Ausländerbeirats Wiesbaden und Gründer von Dunstan Zentrum Wiesbaden, Yana Klyzhenko vom Ukrainischen Koordinationszentrum Frankfurt, Olena Opanasenko von Nasch Dim e.V., Natalia Semenova sowie Oksana Shoorlemmer, Gründerin von Nord Haus UA e.V..

Im Zentrum der Diskussion standen Fragen, die viele ukrainische Initiativen in Deutschland derzeit beschäftigen: Wie können neue Diasporaorganisationen nachhaltig wachsen? Wie gelingt langfristige Zusammenarbeit? Welche Rolle können ukrainische Initiativen künftig in der deutschen und europäischen Gesellschaft spielen?

Die Offenheit und Tiefe der Gespräche machten deutlich, dass hier weit mehr entstanden ist als nur eine einzelne Veranstaltung. Die Konferenz wurde zu einem Ort neuer Begegnungen, gemeinsamer Ideen und zukünftiger Kooperationen.

Unterstützt wurde die Veranstaltung von Nassauische Sparkasse sowie Nord Haus UA e.V..

KARTA: An Annotated Digest of Ukrainian Decolonial ThoughtWe are proud to present KARTA, a transnational cultural and ed...
01/05/2026

KARTA: An Annotated Digest of Ukrainian Decolonial Thought

We are proud to present KARTA, a transnational cultural and educational project developed by Dialogkraft Europa e.V. (Frankfurt am Main) in close cooperation with our Ukrainian partners Vinnytsia Regional Universal Scientific Library named after Valentyn Otamanovskyi and the Vinnytsia Regional Branch of the Ukrainian Library Association.

KARTA is more than a publication — it is a knowledge platform, a dialogue space, and a tool for cultural decolonization.

What is KARTA about?
At its core, KARTA is an annotated digest that brings together key texts, concepts, and thinkers shaping Ukrainian decolonial discourse. It offers carefully curated excerpts and contextual explanations that make complex ideas accessible to a broad german-speacking audience, including those who may be encountering Ukrainian history and thought for the first time.

The project addresses decolonization in a cultural, historical, and epistemic sense, focusing on:
– questioning imperial and Soviet-era narratives
– highlighting marginalized Ukrainian voices
– rethinking ukrainian identity, memory, and cultural heritage
– situating Ukraine within broader European and global debates

Why this project matters
For a long time, Ukraine has been framed through external, often imperial perspectives. KARTA responds to this by amplifying self-representation, plurality, and intellectual independence. It creates a bridge between Ukrainian and German audiences, contributing to a more nuanced understanding of Europe’s cultural landscape.

What makes KARTA special
– Developed through Ukrainian-German collaboration
– Combines academic rigor with accessible language
– Designed for cultural institutions, educators, NGOs, and the general public
– Connected to a series of public events, discussions, and presentations in Germany and Ukraine
– Part of a broader effort to strengthen resilient cultural networks and long-term partnerships

📖 Publication & access
The KARTA digest will be available very soon as a free PDF download on our website.

For cultural, educational, social, and other organizations, we are happy to provide printed copies for use in libraries, workshops, classrooms, and public events.

✨ With KARTA, we invite you to explore, question, rethink, and to engage with Ukraine as an active and essential voice in shaping contemporary European thought.

The project is part of the RHIZOM/RAZOM programme of the Ukrainian Institute in Germany. The programme is financed by the German Federal Foreign Office and implemented in cooperation with Insha Osvita.

Adresse

An Der Bergstraße 4A
Frankfurt
60437

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