16/09/2026
Worte als neue Heimat
Berührend, bereichernd und zum Nachdenken anregend – so lauteten die Rückmeldungen der Gäste unserer Dialogischen Lesung „Worte als neue Heimat“ im Rahmen der Tage des Exils Frankfurt.
Am 2. September lasen Anjali George, Claudia Vargas Montoya, Dorina Ciubotaru, Hiroko Takahashi, Nihal Bakkar und Oulaya Lachhab persönliche Texte, die durch einen Besuch des Deutschen Exilarchivs 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek inspiriert wurden.
Ihre Texte erzählten von der Zerrissenheit zwischen Erinnerung und Gegenwart, Herkunft und Ankommen, Vertrautheit und dem Gefühl, fremd zu sein. Jede Autorin fand dabei ihre eigene Sprache und ihre eigene Antwort auf die Frage: Was kann Heimat bedeuten, wenn man sie neu finden oder sogar neu erfinden muss?
Eines wurde dabei besonders deutlich: Gemeinschaft, Zugehörigkeit und das Gefühl, nicht allein zu sein, sind wichtige Voraussetzungen dafür, sich zuhause zu fühlen.
Wir danken den sechs Autorinnen herzlich dafür, dass sie ihre persönlichen Geschichten und Gedanken mit uns geteilt haben – und allen Gästen für den offenen und wertschätzenden Dialog. ❤️
Die Lesung fand im Rahmen der Tage des Exils Frankfurt statt – einer Initiative der Körber-Stiftung in Kooperation mit dem Deutschen Exilarchiv 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek.
Unser herzlicher Dank gilt der Körber-Stiftung und dem Deutschen Exilarchiv 1933–1945 für die Möglichkeit, Teil dieser Veranstaltungsreihe gewesen zu sein.