Die Diagnose Krebs stellt in jedem Alter einen Schock für die Betroffene dar, mit weitreichenden, nicht nur therapeutischen Konsequenzen. Sie trifft dabei leider nicht nur die Betroffene selbst, sondern meist auch die gesamte Familie. Krebs mit 20, 30 oder 40 Jahren hat eine ganz besondere Tragweite, da die gesamte Lebensplanung plötzlich komplett auf den Kopf gestellt wird. Es kommt zu vielen Fra
gen, auf die es zunächst keine Antworten zu geben scheint... Die Zukunftspläne, wie Ausbildung, Beruf, Karriere und Kinderwunsch müssen dabei gänzlich umorganisiert, im Zweifel sogar vorerst auf Eis gelegt werden. Die Frage, die viele Frauen im jüngeren Alter beschäftigt, ist die der weiteren Versorgung der Familie, insbesondere der Kinder. Die Nebenwirkungen der Therapie sind derart einschneidend und körperlich belastend, dass der „normale" Tagesablauf mit Anziehen, Essen machen, Kinder zur Kita oder Schule bringen, Haushalt „managen" usw. Die Zeit der Therapie und auch die der Rekonvaleszenz erfordert viel Kraft in psychischer und physischer Hinsicht. Dabei fehlt es häufig an den zwingend notwendigen Ressourcen, den Kindern und sich selbst gerecht zu werden. Wir wissen aus eigener Erfahrung, wie wichtig Hilfe in dieser schweren Zeit ist! Hilfe ist dabei so vielfältig und individuell wie die Erkrankungen selbst. Jede Frau geht dabei ihren ganz eigenen Weg der Rehabilitation...
An dieser Stelle möchte Pro Mater Sano ansetzten und die Hilfestellung bieten, die junge krebserkrankte Mütter für sich und ihre Familie benötigen und häufig leider nicht bekommen können.