Schutzgemeinschaft Filder e.V.

Schutzgemeinschaft Filder e.V. Wir sind die älteste noch aktive Bürgerinitiative im Umweltbereich in Deutschland.

Schwerpunkt unserer Arbeit ist der Schutz der einzigartigen, fruchtbaren Filder vor weiterer Zersiedelung und Zerstörung.

800.   gegen Stuttgart 21 am 30.3.2026Redner:Prof. Dr. Heiner Monheim, Sprecher von"Bürgerbahn - Denkfabrik für eine sta...
30/03/2026

800. gegen Stuttgart 21 am 30.3.2026
Redner:
Prof. Dr. Heiner Monheim, Sprecher von"Bürgerbahn - Denkfabrik für eine starke Schiene"
Dr. Katharina Keil, Doktorandin am Institut für Geographie und Nachhaltigkeit der Universität Lausanne
Timo Brunke, Poet und Wortkünstler
Tobi Rosswog, freier Dozent, Aktivist, Autor und Initiator
Musik: "Friday-Night-Band", Piano, Drums, Gitarre, Bass und Gesang
Moderation: Dr. med. Dipl.-Psych. Angelika Linckh, Capella Rebella

13/03/2026

Die Verzögerungen bei Stuttgart 21 gehen weiter. Die Folge darf nicht sein, dass Fahrgäste der Gäubahn zusätzlich belastet werden. Der direkte Anschluss an den Stuttgarter Kopfbahnhof muss bis erhalten bleiben.

Gesundheitliche Risiken der bodennahen Luftverschmutzung durch den Flugverkehr: Eine Gruppe von Fachleuten und Aktiven i...
13/03/2026

Gesundheitliche Risiken der bodennahen Luftverschmutzung durch den Flugverkehr: Eine Gruppe von Fachleuten und Aktiven im Bereich der Umweltthemen im Flughafenbereich, der auch Rolf Keck aus dem Vorstand der Schutzgemeinschaft Filder zuarbeitet, hat ein Positionspapier entwickelt mit dem Titel „UMWELTMEDIZIN - Gesundheitliche Risiken der bodennahen Luftverschmutzung durch den Flugverkehr“. (Positionspapier – Fakten und dringende Maßnahmen von Siri Roßberg, Oswald Rottmann, Dieter Lehmkuhl, Heinz Fuchsig, Joachim Meifort, Gerald Hainbuch, Thomas Lob-Corzilius; AG Saubere Luft, KLUG e. V. und Bundesvereinigung gegen Fluglärm e. V.)

Mehr unter https://schutzgemeinschaft-filder.de/home/veranstaltungen/news-detailanzeige/gesundheitliche-risiken-der-bodennahen-luftverschmutzung-durch-den-flugverkehr

11/03/2026
05/03/2026

Landes-Grüne positionieren sich gegen Gäubahn und Kombibahnhof

Am Samstag, 14. Dezember haben die baden-württembergischen Grünen ihr Programm zur Landtagswahl 2026 beschlossen. Ein Antrag des ehemaligen grünen Bundestagsabgeordneten und heutigen Mitorganisators des Landes-Pro Gäubahn Bündnisses Hendrik Auhagen, die Grünen gegen die Gäubahn-Kappung, gegen den Pfaffensteigtunnel und für einen dauerhaften Stuttgarter Kombibahnhof-Betrieb zu positionieren, fand dabei keine Mehrheit.

Das Pro Gäubahn Landesbündnis kritisiert das Votum der Landes-Grünen scharf, denn diese würden sich damit vom ernsthaften Versuch, die Gäubahn-Kappung zu verhindern, verabschieden. Damit stellen sich die Landes-Grünen nicht nur gegen viele grüne Kreisverbände entlang der Gäubahn, sondern auch gegen BUND, VCD und das Pro Gäubahn-Landesbündnis, die sich jeweils klar gegen Gäubahn-Kappung und Pfaffensteigtunnel ausgesprochen haben. Die Landes-Grünen, so Dr. Nikolas Baur, selbst Grünen-Mitglied in Singen und im Pro Gäubahn Landesbündnis aktiv, lassen damit die 1,4 Millionen Menschen im Einzugsgebiet der Gäubahn hängen. Diese seien weiterhin auf einen direkten Bahnanschluss nach Stuttgart angewiesen. Wie man mit so einer Position im südlichen Baden-Württemberg die Landtagswahl gewinnen möchte, sei fraglich so Dr. Baur weiter.

Auch Antragssteller Hendrik Auhagen zeigte sich enttäuscht vom Votum des grünen Parteitags. Damit, so Auhagen, stehen die Landes-Grünen ohne eigenes Konzept gegen die Gäubahn-Kappung da und favorisieren stattdessen mit dem Pfaffensteigtunnel ein Bauprojekt, das keinerlei zusätzlichen Kapazitäten im Bahnverkehr schafft. Der Pfaffensteigtunnel würde aber Milliarden Euro Sonderschulden verursachen, während für sinnvolle Projekte wie den zweigleisigen Ausbau weiterhin kein Geld da ist. Außerdem, so die Grüne Katja Rommelspacher aus Tuttlingen, die ebenfalls im Pro Gäubahn Landesbündnis aktiv ist, wende sich der Beschluss der Landes-Grünen gegen den Klimaschutz. 350 Tausend Tonnen CO2-Äquivalente würden alleine durch den Bau des Pfaffensteigtunnels freigesetzt, während ganze Landesteile auf der Schiene abgehängt würden und Bahnreisende aufs Auto und Flugzeug gedrängt würden. Dies sei, so Rommelspacher weiter, kaum mit den Klimaschutzzielen der Grünen vereinbar. Der Glaubwürdigkeit der Grünen füge dieser Beschluss schweren Schaden zu.

Das Pro Gäubahn Landesbündnis wird im kommenden Landtagswahlkampf alle Parteien und Kandidierenden zur ihrer Haltung zum Thema Gäubahn-Kappung und Pfaffensteigtunnel befragen und darauf drängen, dass die nächste Landesregierung die legitimen Interessen der südlichen Landesteile nicht länger ignoriert und sich aktiv für den Weiterbetrieb der Gäubahn bis Stuttgart Hbf (oben) eintritt. „Wir sehen gerade in Südbaden viel Unterstützung für unser Anliegen und das sowohl bei Politikern von CDU, SPD, Grünen und Linken. Jetzt kommt es darauf an, dass diese Stimmen der Vernunft auch auf Landesebene endlich Gehör finden,“ so das Pro Gäubahn Landesbündnis abschließend.

Info: Das Pro Gäubahn-Landesbündnis wurde am 9.3.24 in Rottweil gegründet. Das Bündnis vertritt die Interessen der Bahnstrecke Stuttgart – Böblingen – Horb – Rottweil – Tuttlingen – Singen (-Zürich / Konstanz).
Mitglieder des Pro Gäubahn-Bündnisses sind u.a.:
Pro Gäubahn-Initiative Rottweil – Wir wollen zum Hauptbahnhof
Interessengemeinschaft Gäubahn in Freudenstadt
Pro Gäubahn Singen – Singener Gäubahn-Initiative
Pro Gäubahn Tuttlingen
Pro Gäubahn Konstanz
Gäubahnkomitee Stuttgart - Wir wollen zum Bodensee
Deutsche Umwelthilfe (DUH)
Bund für Umwelt- und Naturschutz Baden-Württemberg e.V. (BUND)
Verkehrsclub Deutschland (VCD) Landesverband Baden-Württemberg
VCD Kreisverband Konstanz
Mobilitätswendeallianz Baden-Württemberg
Schutzgemeinschaft Filder e.V.
Naturfreunde Württemberg e.V.
Fraktion Linke/SÖS im Gemeinderat Stuttgart
Die Linke, Kreisverband Konstanz
Matthias Gastel MdB – Bündnis 90/Die Grünen
Bündnis 90/ Die Grünen Kreisverbände Rottweil, Tuttlingen, Schwarzwald-Baar und Konstanz
SPD-Kreisverbände Freudenstadt, Rottweil und Tuttlingen

05/03/2026

Die Ankündigung der Bahn, den Tiefbahnhof Stuttgart 21 erst Ende 2030 teilweise in Betrieb zu nehmen, bedeutet mehr als nur eine weitere Verzögerung des Projekt

Sehr interessant für alle ...
05/03/2026

Sehr interessant für alle ...

Warum sind wir gegen den Pfaffensteigtunnel? 1. Es steht wegen viel zu wenig Gleisen bahnfachlich außer Frage, dass der ...
18/02/2026

Warum sind wir gegen den Pfaffensteigtunnel?

1. Es steht wegen viel zu wenig Gleisen bahnfachlich außer Frage, dass der Tiefbahnhof für einen leistungs- und zukunftsfähigen Bahnknoten Stuttgart niemals ausreicht. Daher muss die Panoramastrecke und der Kopfbahnhof für alle Züge erhalten und modernisiert werden. Damit wäre der Pfaffensteigtunnel überflüssig und im Kopfbahnhof funktioniert auch der Deutschlandtakt problemlos.
2. Für den Pfaffensteigtunnel sollen 3,5 Milliarden Steuergelder vergeudet werden für heute 75 bis 90 Fluggäste pro Tag von insgesamt über 5.000 täglichen Nutzern der Gäubahn nach Stuttgart. Welch ein wirtschaftliches Missverhältnis!
3. Während des Baus dieser 23 km langen, je eingleisigen Tunnelröhren startet und endet die Gäubahn für bis zu 10 Jahren in Stuttgart-Vaihingen (!). Mehr als 5.000 tägliche Fahrgäste nach Stuttgart müssen heute schon in überfüllte S-Bahnen umsteigen. Dies alles, weil im funktionstüchtigen Kopfbahnhof alle Gleise abgebaut werden sollen, damit die Stadt Stuttgart ihr - am Bedarf bezahlbaren Wohnraums vorbeigeplantes - Städtebauprojekt „Rosenstein“ bauen kann und mit rund 6 Mrd. städtischen Kosten ihre finanzielle Zukunft gefährdet.
4. Unwiederbringlicher Verbrauch von weiteren, rund 20 Hektar landwirtschaftlich wertvollstem Filderboden durch den Tunnelanstich bei Plieningen mit 2.000 Tonnen schweren Tunnelbohrmaschinen.
5. Anders, als von der Bahn behauptet, hat der Tunnel keinerlei Nutzen für den Deutschlandtakt! Vielmehr schadet er sogar dafür, weil infolge der Fahrzeitverkürzung die Gäubahnzüge außerhalb von Taktknotenzeiten im Tiefbahnhof ankommen. Allein in diesem unterdimensionierten Tiefbahnhof würde ohnehin jeder Taktfahrplan scheitern. Begründungen: - Über 100 störanfällige tägliche Doppelbelegungen der engen Bahnsteige; - Das absurde „Nahverkehrsdreieck“ des Verkehrsministeriums BW, durch das alle neu vom Land bestellten Regionalzüge am Hauptbahnhof vorbeifahren sollen.
6. Der Bahnhof „Flughafen/Messe“ liegt 200 Meter von den Airport-Terminals entfernt und 27 Meter unter Tage. Er verfügt über keinerlei Rolltreppe; nur über 4 bekannt lahme und unzuverlässige Bahnhofsaufzüge sowie ein 9-stöckiges Treppenhaus! Das bedeutet für Fluggäste einen extrem unkomfortablen Umstieg zu den Terminals.
7. Würde die Gäubahn weiter über die Panoramastrecke nach Stuttgart fahren, dabei in Vaihingen am vorhandenen neuen Bahnsteig 2 Minuten halten, dann könnten die wenigen Fluggäste bequem am selben Bahnsteig in eine fahrplanabgestimmte Express-S-Bahn zum Flughafen umsteigen und kämen in nur 9 bis 10 Minuten trockenen Fußes – wie heute – direkt unter den Terminals an.

Wir fordern die Projekttreiber auf, endlich vernünftig zu werden!
Du bist dabei? Kommenden Freitag, 20.02. ab ca. 9.30 Uhr auf der Messepiazza, sagen wir der CDU Baden-Württemberg CDU wie man es günstiger, besser und auch schneller machen kann.

̈tswende

Auch wir haben eine Kundgebung angemeldet! Wir stehen zusammen in unserem Protest!Der Baubeginn des teuren und unsinnige...
18/02/2026

Auch wir haben eine Kundgebung angemeldet! Wir stehen zusammen in unserem Protest!
Der Baubeginn des teuren und unsinnigen Pfaffensteigtunnels auf den Fildern steht unmittelbar bevor und parallel trifft sich die CDU Baden-Württemberg zum Parteitag am 20./21.2. auf der Messe am Flughafen Stuttgart. Die Schutzgemeinschaft lädt deshalb zur Demo gegen den Tunnelwahnsinn ein:

Zeit: 20. 2. 26 – 09:45 Uhr
Treffpunkt: Haupteingang Messe (Messepiazza), Messe Stuttgart am Flughafen.

Neben den weiteren Informationen auf unserer Homepage ist auf dieser Seite auch die PDF mit den wichtigsten Infos zum Pfaffensteigtunnel verlinkt.

https://schutzgemeinschaft-filder.de/home/veranstaltungen/news-detailanzeige/termin-demo-gegen-den-pfaffensteigtunnel-am-2022026

Demo am 20.2.26 - 09:45 - Messe Stuttgart - Details dazu unter https://schutzgemeinschaft-filder.de/home/veranstaltungen...
17/02/2026

Demo am 20.2.26 - 09:45 - Messe Stuttgart - Details dazu unter https://schutzgemeinschaft-filder.de/home/veranstaltungen/news-detailanzeige/termin-demo-gegen-den-pfaffensteigtunnel-am-2022026

Kein Grund zum Feiern – Baustart Pfaffensteigtunnel ist ein fatales Signal für die Gäubahn

Das Pro Gäubahn-Landesbündnis reagiert mit scharfer Kritik und Empörung auf den Beginn der vorbereitenden Bauarbeiten für den Pfaffensteigtunnel – einem weiteren Versuch, die gravierenden Planungsfehler von Stuttgart 21 notdürftig zu kaschieren. Statt die internationale Bahnverbindung zwischen Stuttgart, Singen, Zürich und Mailand zu stärken, setzen Deutsche Bahn, Bund und Politik erneut ein verkehrspolitisch falsches, ökonomisch unverantwortliches und klimapolitisch schädliches Signal.
Der Pfaffensteigtunnel ist und bleibt eine teure, unwirtschaftliche und verkehrlich sinnlose Fehlplanung, so das Pro Gäubahn Landesbündnis. Er löst kein einziges der strukturellen Probleme der Gäubahn und verschlechtert ihre Leistungsfähigkeit langfristig. Mit einem Nutzen-Kosten-Faktor von unter 0,3 ist das Projekt ökonomisch nicht zu rechtfertigen und hätte nach allen anerkannten Bewertungsmaßstäben niemals genehmigt werden dürfen.

Besonders absurd ist: Die Deutsche Bahn hat bis heute keinen einzigen der Tunnel von Stuttgart 21 auch nur annähernd planmäßig fertigstellen können. Massive Kostensteigerungen, jahrelange Verzögerungen und technische Probleme sind dort längst die Regel. Anstatt diese selbst verschuldete Misere aufzuarbeiten, setzt die DB nun auf ein Ablenkungsmanöver – und will mit dem Pfaffensteigtunnel ausgerechnet den längsten Eisenbahntunnel Deutschlands oben drauf setzen. Ein weiteres Hochrisikoprojekt soll davon ablenken, dass Stuttgart 21 insgesamt außer Kontrolle geraten ist.

„Wir sehen diesen Baustart nicht als Fortschritt, sondern als verkehrspolitische Bankrotterklärung“, erklärt Hendrik Auhagen, Sprecher von Pro Gäubahn Konstanz. „Die Gäubahn wird damit faktisch von ihrer bewährten, leistungsfähigen Trasse abgehängt und in eine umständliche, störanfällige Sackgasse über Flughafen und Tiefbahnhof gezwungen – zulasten der Fahrgäste, der Zuverlässigkeit und des internationalen Schienenverkehrs.“

Das Landesbündnis kritisiert insbesondere:
• Verdrängung des echten Ausbaus: Der dringend notwendige zweigleisige Ausbau zwischen Horb und Tuttlingen wird weiter auf unbestimmte Zeit verschoben – mit gravierenden Folgen für Pünktlichkeit, Kapazität und Klimaschutz.
• Milliardenverschwendung statt Verkehrswende: Öffentliche Gelder fließen in einen Tunnel ohne verkehrlichen Mehrwert, während sinnvolle und wirksame Investitionen in den Ausbau der Gäubahn systematisch blockiert werden.
• Gefährdung der internationalen Verbindung: Die neue Streckenführung schwächt eine zentrale Nord-Süd-Achse des europäischen Bahnnetzes und gefährdet die Anbindung an den stabilen und verlässlichen Schweizer Taktfahrplan.
• Steigendes Bau- und Betriebsrisiko: Nach den Erfahrungen mit den S-21-Tunneln drohen auch beim Pfaffensteigtunnel jahrelange Verzögerungen, Kostenexplosionen und dauerhafte Betriebsprobleme – auf Kosten der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler.

Das Pro Gäubahn-Landesbündnis fordert Bundesregierung und Deutsche Bahn daher mit Nachdruck auf:
1. den Bau des Pfaffensteigtunnels unverzüglich zu stoppen,
2. die vorgesehenen Mittel stattdessen in den zügigen und vollständigen zweigleisigen Ausbau der Gäubahn zu investieren,
3. den Stuttgarter Kopfbahnhof dauerhaft als zentrale Anbindung der Gäubahn zu sichern und die geplante Kappung der Strecke endgültig zu unterlassen.

„Der gestrige Baustart ist kein Grund zur Freude – er ist ein Warnsignal“, betont Hans-Jörg Jäkel vom Gäubahnkomitee Stuttgart. „Wer jetzt weiter Milliarden in neue Tunnel steckt, statt bestehende Strecken leistungsfähig auszubauen, verspielt bewusst die Zukunft der Gäubahn. Dagegen werden wir uns weiter mit Nachdruck wehren.“

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