Pro Fuchs Deutschland e.V.

Pro Fuchs Deutschland e.V. Wir sind Menschen, die Natur und Wildtiere lieben und diese auch für unsere Kinder und Enkel erhalten möchten. Und NEIN - wir sind keine "Fuchskuschler". V.

Wir sagen NEIN zum Fuchsmassaker im Namen des Wiesenvogelschutzes und des „Jägerlateins“ der Hobbyjägerschaft❗️
Fuchsjagd ist kein Arten- und Seuchenschutz❗️
Wir vermitteln Wissen über unsere heimischen Rotfüchse und bauen Vorurteile ab❗️ Besonders die Füchse haben es uns angetan - wunderschöne, intelligente Beutegreifer - die schon lange unter der Unwissenheit vieler Menschen zu leiden haben. Uns

ist bewußt, dass Füchse "Geflügel" lieben, ebenfalls die Eier und Küken von Wiesenbrütern. Nur wissen wir auch, dass Fuchsjagd den Wiesenbrütern nicht hilft. In einer aufgeräumten, von Monokulturen durchzogenen Landschaft, mit so gut wie keinen natürlichen Wiesen und noch weniger Insekten haben die Menschen ihnen den Platz genommen. Des Weiteren ist im europäischen Ausland die Jagd auf Wiesenbrüter oftmals noch erlaubt, wo sie dann zu Hunderttausenden erschossen werden. Die Zeit für "Käseglocken-Naturschutz" sollte vorbei sein und nicht ein Massaker an den Gesundheitspolizisten der Felder und Wälder stattfinden, um die Verfehlungen der Menschen zu verdecken! Wir brauchen unsere Füchse, sie sind Nützlinge und Helfer für ein ländliches Leben. Unsere Füchse haben leider nur sehr wenige Fürsprecher. Sie leben im Verborgenen und so bleibt ihr oft trauriges Schicksal von uns völlig unbemerkt. Verfolgt, gejagt, bekämpft, in die Nachtaktivität gedrängt und nicht selten zum Schädling degradiert. Dabei stellt sich bei näherer Betrachtung vieles völlig anders dar, als man uns zur Rechtfertigung der Jagd auf ihn Glauben machen möchte. Mit dieser Seite möchten wir unseren scheuen Mitbewohnern eine Stimme geben und zeigen, warum der Schutz unserer Füchse wichtig ist! Du möchtest uns unterstützen? Beim Einkaufen Gutes tun - ohne Mehrkosten Für jeden Einkauf über den nachfolgenden Shopping-Link erhält Bürgerinitiative Pro Fuchs Deutschland e. automatisch eine Prämie. Es stehen insgesamt 1.726 Prämien-Shops zur Auswahl.https://einkaufen.gooding.de/pro-fuchs-deutschland-e-v-95060Oder:https://spenden.gooding.de/pro-fuchs-deutschland-e-v-95060

02/09/2026

§ Tierschutz-Verbandsklagerecht §

Ein Verbandsklagerecht im Tierschutz ist wichtig, weil Tiere als betroffene Geschöpfe vor Gericht nicht selbst klagen können und dieses Instrument behördliche Kontrolllücken schließt.

Warum das Verbandsklagerecht wichtig ist:

Stellvertretung für das Tier:
Nach dem normalen Recht kann nur klagen, wer in eigenen Rechten verletzt ist. Da Tiere juristisch keine eigenen Klagen erheben können, entsteht hier ein rechtliches Niemandsland. Anerkannte Tierschutzverbände können diese Lücke füllen und stellvertretend für die Interessen der Tiere vor Gericht ziehen.

Bekämpfung des Vollzugsdefizits:
Zwar gibt es Tierschutzgesetze, diese werden aber oft nur unzureichend von den zuständigen Behörden (wie Amtstierärzten) umgesetzt oder kontrolliert.
Das Verbandsklagerecht gibt Organisationen das Mittel an die Hand, behördliche Genehmigungen oder Untätigkeit gerichtlich überprüfen zu lassen.

Chancengleichheit vor Gericht:
Bislang klagen vor allem Tiernutzer oder Betriebe gegen Auflagen der Behörden. Tierschutzverbände haben ohne Verbandsklage meist keine rechtliche Handhabe, behördliche Entscheidungen zugunsten der Tiere anzufechten. Mit diesem Recht erhalten Tierschützer ein echtes Gegengewicht.

Rechtssicherheit und Konkretisierung:
Das Tierschutzgesetz enthält viele unbestimmte Begriffe. Durch Klagen von Verbänden können unabhängige Gerichte klare Standards setzen, die wiederum den Behörden als verlässlicher Maßstab dienen.

Das Tierschutz-Verbandsklagerecht gibt es derzeit in 8 deutschen Bundesländern.

Baden-Württemberg
Berlin
Bremen
Hamburg
Niedersachsen
Rheinland-Pfalz
Saarland
Schleswig-Holstein

Parteien, welche das Tierschutz-Verbandsklagerecht unterstützen, sollten für Tierschützer eine Wahlentscheidung sein❗️❗️❗️

❗️Qualhaltung von Füchsen in Käfighaltung für eine Schliefenanlage in Kleinkoschen - der Jagdverband verteidigt dies - d...
01/09/2026

❗️Qualhaltung von Füchsen in Käfighaltung für eine Schliefenanlage in Kleinkoschen - der Jagdverband verteidigt dies - das Veterinäramt entzieht sich seiner Verantwortung❗️

Wer es möglich machen kann: besucht bitte dazu die Infoveranstaltung am 08. September 2026 um 18.00 Uhr im Bürgerhaus Wendische Kirche, Baderstraße 10, 01968 Senftenberg.
Die mutigen Tierschützer vor Ort brauchen eure Unterstützung!

Unser 2. Vorsitzende Thomas Mitschke klärt vor Ort auf:
- warum ist die dortige Haltung der Füchse Qualhaltung
- warum handeln sowohl der Jagdverband, als auch das Veterinäramt gesetzeswidrig
- warum ist es eine Straftat, dass die dortigen Füchse - wie es der Jagdverband im Artikel zugibt - mit Lebendfutter gefüttert werden

kommentiert gerne im Originalbeitrag der Lausitzer Rundschau❗️

30/08/2026

Textpassagen von Thorsten Hardel

Rund 3000 € im Monat muss ein Landwirt investieren, um Schäden durch Nonnengänse zu kompensieren.

Etwa eine dreistellige Millionensumme zahlt allein das Land Niedersachsen an die betroffenen Landwirte IM JAHR an Entschädigung.
Anmerkung: wer im Gänse-Schutzgebiet Flächen bewirtschaftet, bekommt das Geld pauschal, ohne Schäden nachweisen zu müssen❗️

Da die Nonnengans unter Schutz steht und nicht bejagt werden darf, ist die Akzeptanz unter den betroffenen Landwirten nicht besonders hoch.

Jetzt stelle man sich mal was völlig Verrücktes vor:
Würde die Jäger nicht jedes Jahr eine knappe halbe Million Füchse – übrigens völlig ohne irgendeinen Sinn – erschießen und Füchse sich aufgrund des Jagddrucks nur noch selten auf freie Wiesen und Felder wagen, würde man nicht permanent Wölfe als Nahrungskonkurrenten verteufeln, dann hätten wir bereits zwei mögliche, natürliche Regulatoren der Gänse.

Auch wenn Füchse selten gesunde Nonnengänse erbeuten, so würde allein deren Anwesenheit Bewegung in die Gänseschar bringen.
Sie würden sich auf mehreren Feldern verteilen.
Auch der Wolf holt sich gelegentlich Gänse.
Beide Prädatoren helfen so die Ausgaben des Landes Niedersachsen zu senken.

Stattdessen glaubt man immer noch, die natürlichen Feinde dieser wilden Mitgeschöpfe bejagen zu müssen.
Dabei ist es wissenschaftlich nicht belegt- und haltbar, dass Füchse gesunde Brutvogelpopulationen ausrotten und Arten vernichten.
In einer intakten Natur und auch in einer Kulturlandschaft reguliert sich das Verhältnis zwischen Räuber und Beute von selbst. Erst wenn der Mensch mit Pestiziden und Zerstörung des Lebensraums die Tiere an den Rand der Ausrottung gebracht hat, kann sich die Anwesenheit von Prädatoren erschwerend auf bedrohte Populationen auswirken.

Ursächlich ist der Mensch, der es offenbar als seine Aufgabe ansieht, permanent dafür zu sorgen, dass die Natur bloß nicht in ihr natürliches Gleichgewicht zurückfindet.

Als krank im Kopf kann man es dann nur bezeichnen, wenn die Landwirte (entweder als Jäger) oder im Zusammenarbeit mit der Jägerschaft nach versuchter Ausrottung der örtlichen Fuchspopulation FUCHSATRAPPEN aufstellen, um Gänse zu verjagen …

28/08/2026

Wir kennen sein Gesicht.
Seine Augen.
Seine rote Fellfarbe.
Dieses neugierige Wesen, das uns manchmal am Waldrand begegnet.

Aber kennen wir auch sein Leben?

Wir sehen den Fuchs oft nur für einen kurzen Moment.
Ein paar Sekunden im Scheinwerferlicht.
Eine Bewegung zwischen den Bäumen.
Einen Blick aus dem Gebüsch.
Und dann ist er wieder verschwunden.
Doch hinter diesem einen Augenblick steckt ein ganzes Leben.

Ein Leben voller Vorsicht.
Voller Hunger und Nahrungssuche.
Mit langen Nächten, kalten Wintern und Gefahren, die wir kaum wahrnehmen.

Er ist kein Statist in unserer Landschaft.
Kein „Schädling“.
Kein Tier, das einfach nur da ist.
Er ist ein fühlendes, lernfähiges Wildtier.
Mit seinem eigenen Rhythmus, seinen Bedürfnissen und seiner Geschichte.
Vielleicht sollten wir manchmal aufhören, nur zu fragen, was uns der Fuchs bringt oder nimmt.

Und stattdessen fragen:
Was braucht er, um leben zu können?
Denn vielleicht verändert sich unser Blick auf ein Tier genau in dem Moment,
in dem wir aufhören, es nur anzusehen –
und anfangen, sein Leben zu sehen. 🦊❤️



Wir danken für die schönen Bilder 🙏😊💚🦊

Eine interessante Abhandlung darüber, wie bekannte spirituelle Menschen die Jagd sahen ❗️
28/08/2026

Eine interessante Abhandlung darüber, wie bekannte spirituelle Menschen die Jagd sahen ❗️

Was Heilige und Weise über die Jagd sagen: von Franz von Assisi über die Hubertus-Legende bis zur buddhistischen Ahimsa. Quellenkritisch eingeordnet, mit klarer Ethik.

❗️ Wenn politische Gesinnung für die Waffen-Zuverlässigkeit relevant sein kann, warum nicht auch das Verhalten gegenüber...
27/08/2026

❗️ Wenn politische Gesinnung für die Waffen-Zuverlässigkeit relevant sein kann, warum nicht auch das Verhalten gegenüber Tieren?❗️

Wenn politische Gesinnung für die Waffen-Zuverlässigkeit relevant sein kann, warum nicht auch das Verhalten gegenüber Tieren?

Das OVG Sachsen-Anhalt hat mit seinem Urteil – Az. 3 L 44/25 – deutlich gemacht, wie ernst der Staat die waffenrechtliche Zuverlässigkeit nehmen muss.

Für mich als Tierrechtsaktivist stellt sich deshalb eine grundsätzliche Frage:

Warum wird beim Zugang zu Jagdschein und Schusswaffen nicht genauso konsequent geprüft, ob eine Person tatsächlich zuverlässig und verantwortungsvoll mit dieser Macht über Leben und Tod umgeht?

Der Staat muss nicht warten, bis jemand mit einer Waffe tatsächlich Schaden anrichtet. Waffenrechtliche Zuverlässigkeit ist gerade präventiver Schutz.

Dann sollte dieser Maßstab aber für alle gelten – auch für Menschen, die über den Jagdschein legal Zugang zu Schusswaffen erhalten.

Wer Tiere aus Freizeitmotivation erschießt, sollte sich jedenfalls fragen lassen müssen, welche Anforderungen unsere Gesellschaft an Menschen stellt, denen sie tödliche Waffen anvertraut.

Wenn der Staat bei politischen Bestrebungen genauer hinschaut, darf er beim Umgang mit Tieren nicht wegschauen.

❗️ Die heutige Art der Jagd in Deutschland ist rechtswidrig ❗️Unsere Wildtiere sind „herrenlos aber nicht rechtlos“❗️Hie...
24/08/2026

❗️ Die heutige Art der Jagd in Deutschland ist rechtswidrig ❗️

Unsere Wildtiere sind „herrenlos aber nicht rechtlos“❗️

Hier eine weitere ausführliche und sehr gute Abhandlung über dieses Thema von Guido Meyer!!!

Eine juristische Analyse der Anwältin Christina Patt zeigt, warum Jagdrecht, Tierschutz, Hege und Wildtiermanagement klar zu trennen sind.

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