EFG Falkenstein

Wegbeschreibung Website Kontaktieren Sie die Organisation

EFG Falkenstein Willkommen auf der Facebookseite der Evangelisch Freikirchlichen Gemeinde Falkenstein. Christen...

Wir folgen Jesus Christus, d.h. d.h. Glaubensgeschwister.

Hier können Sie sich über Inhalte und Veranstaltungen unserer Gemeinde informieren. Ebenso erhalten sie hier Denkanstöße über den Glauben und ein Leben mit Gott. Wir sind...

evangelische Christen, die sich als freie Brüder-Gemeinde unter dem Namen Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Falkenstein versammeln. Evangelisch...

Wir nehmen die Botschaft des Evangeliums ernst und richten uns danach. Evangelium ist die Gute Nachricht, die in der Bibel und besonders im Neuen Testament zu finden ist. wir betrachten ihn als den HERRN unseres Lebens, als Vorbild für unser Verhalten und als Maßstab für unser Handeln. Frei...

Wir sind eine freie, selbstständige Gemeinde, d.h. die Mitgliedschaft ist freiwillig, wir verwalten alle unsere Angelegenheiten selbst und sind allein unserem Herren Jesus Christus verantwortlich. Wir erheben keine Kirchensteuern und werden nicht von einer überregionalen Organisation geleitet. Brüder-Gemeinde...

Wir verstehen uns nach dem Jesuswort (Mt. 23, 8.10): Einer ist euer Meister, der Christus; ihr alle aber seid Brüder! Wir kennen keine Unterschiede zwischen "Geistlichen" und "Laien", sondern alle sollen entsprechend der ihnen verliehenen Gabe und in der von Gott gegebenen Ordnung mitarbeiten.

21/10/2026

Donnerstag, 22. Oktober 2026
Leitvers
Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.
Johannes 14,6

Themenserie
»Ich bin die Wahrheit!«
»Was ist Wahrheit?«, fragte schon der römische Statthalter Pilatus, als er sich mit Jesus unterhielt und ihn schließlich verurteilte (Johannes 18,38). Tatsächlich ist Wahrheit oft nicht schwarz-weiß, sondern stellt sich uns in vielen Aspekten dar: Bei einem Prozess müssen zahlreiche Hintergründe und Faktoren bedacht werden, die zu der Tat geführt haben. Eine Aussage ist wahr, wenn sie mit der Realität korrespondiert - oder nur, wenn der Sprecher das so wahrnimmt?

Jesus Christus behauptet, die Wahrheit selbst zu sein. Demnach gibt es keinerlei Wahrheit außerhalb von ihm. Zu dieser Wahrheit gehört auch, dass er der Schöpfer der Welt ist. So steht in Kolosser 1,16: »Alle Dinge sind durch ihn und für ihn erschaffen.« Alles, was wir sehen, hören, fühlen, riechen, schmecken und berechnen können, gehört zu dem, was Christus, die Wahrheit selbst, uns zugänglich gemacht hat.

Kosmologen, Geologen, Biologen, Physiker, Chemiker, Historiker, Theologen und andere Wissenschaftler dringen immer tiefer in die Geheimnisse der sichtbaren und der unsichtbaren Schöpfung ein. Alle behaupten, der Wahrheit auf der Spur zu sein. Das zeigt, dass Jesus eine umfassende Wahrheit ist: Er ist nicht reduzierbar oder erklärbar. Er ist nicht nur Mensch, sondern zugleich Gott. Er ist als Schöpfer nicht nur der Anfang, sondern als regierender König auch das Ende. Er ist allumfassend, ewig, allmächtig.

Wenn wir uns die Wahrheit von Jesus Christus auf diese Weise vor Augen führen, entdecken wir immer mehr Superlative. Wir kommen ins Staunen darüber, dass dieser große Gott sich tatsächlich für uns Menschen interessiert - ja, noch mehr: dass er uns unendlich und unbegreiflich liebt. Diese Botschaft ist so wunderbar: Jesus liebt dich! Er ist auch für dich auf die Welt gekommen. Und er sucht auch nach dir.

Hermann Grabe
Frage
Wie reagieren Sie auf die Selbstoffenbarung Gottes?

Tipp
Am Ende wird die Wahrheit, wird Christus der Sieger sein.

Bibellese
Offenbarung 19,11-21

20/10/2026

Mittwoch, 21. Oktober 2026
Leitvers
Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.
Johannes 14,6

Themenserie
»Ich bin der Weg!«
Was denken wir über einen Menschen, der diese Aussage über sich selbst macht? Müssen wir ihn nicht für größenwahnsinnig und verrückt halten? Doch wenn wir uns den demütigen Wanderprediger aus Nazareth näher ansehen, scheint das nicht der Fall sein. Darum sollten wir eine dritte Möglichkeit in Betracht ziehen: Er hat die Wahrheit gesagt. Wenn wir das als Ausgangspunkt nehmen, so wird klar, dass auch alle anderen biblischen Angaben über Jesus Christus stimmen: Er kam aus dem Himmel zu uns in unsere verlorene Welt und hat durch sein Sterben und Auferstehen den Weg zum Himmel für uns frei gemacht. Und noch etwas wird deutlich: Da er als Einziger von Gott zu uns herabkam, ist er auch der einzige Weg, der dorthin führt.

Jesu Aussage ist auch deshalb so provokant, weil sie unserem menschlichen Streben entgegensteht: Wir versuchen gern selbst, möglichst hohe »Leitern« hochzuklettern, um zur Vollendung, zum Himmel und zu Gott zu gelangen. Aber all diese Unternehmungen sind unzureichend, die Leiter ist immer zu kurz, weil sie nur so weit reicht wie unsere eigenen Kräfte. Dabei ist es einerlei, ob unsere Leiter in religiösem Eifer, gesellschaftlichem Engagement oder anderen Leistungen besteht. Wobei diese Dinge an sich gut sind - aber sie können uns eben nicht in den Himmel bringen.

Jesus Christus hat uns den einzig zielführenden Weg nicht nur gezeigt, sondern ist ihn selbst vorangegangen. Ja, er hat ihn durch sein Kommen auf die Erde und sein Sterben am Kreuz überhaupt erst möglich gemacht. Er selbst führt uns aus unserer Verlorenheit heraus. Dieser Weg kann für jeden von uns heute schon anfangen, wenn wir Jesus Christus darum bitten. Dann nimmt er uns an die Hand und bringt uns in die himmlische Herrlichkeit.

Hermann Grabe
Frage
Welche Vorstellung haben Sie vom richten Weg?

Tipp
Nur eine Leiter, die vom Himmel herabkam, ist lang genug.

Bibellese
Johannes 1,43-51

19/10/2026

Dienstag, 20. Oktober 2026 (Internationaler Tag der Köche)
Leitvers
Denn er hat mich bekleidet mit Kleidern des Heils, den Mantel der Gerechtigkeit mir umgetan.
Jesaja 61,10

Alltag
Der Kochpulli
Vor drei Jahren verließ mein frischgebackenes 18-jähriges Ich das elterliche Nest. Die Freiheit war verlockend, doch schnell merkte ich, wie sehr ich plötzlich auf mich allein gestellt war. Und dann kam die harte Realität: »Mama kocht ja nicht mehr für mich!« So begann ich - mehr schlecht als recht - mit dem Kochen und entdeckte bald schmerzhaft, dass Fettflecken kaum mehr aus der schönen Kleidung entfernt werden können.

Es musste also eine Lösung her! Da keine Schürze zur Hand war, opferte ich spontan einen alten Pulli. Er war ohnehin längst aus der Mode und lag nur noch ungenutzt herum. Außerdem schützte er im Vergleich zur Schürze jeden Zentimeter meines Oberkörpers vor dem gefürchteten Fett. So wurde mein Kochpulli geboren - ein treuer Begleiter, der mir gute Dienste leistete, obwohl er nie wieder richtig sauber zu bekommen ist. Mein geliebter Kochpulli hat seither unzählige Kleidungsstücke vor ihren Fettflecken bewahrt.

Dieser Gedanke erinnert mich an das größte Opfer, das Gott je für die Menschheit gebracht hat. Er hat seinen Sohn Jesus Christus gegeben, damit er die Strafe für unsere Sünden tragen konnte. So hat Gott einen Weg der Rettung geschaffen, der uns vor den »Fettflecken«, also dem ewigen Tod als Folge der Sünde, bewahrt. Jesus gab sein Leben freiwillig - jedoch nicht wie ein wertloser Pulli, sondern als der kostbare Sohn Gottes. Das ist damit zu vergleichen, wie wenn jemand einen teuren Anzug anzieht, um beim Kochen ein normales T-Shirt vor Fettflecken zu schützen. Aber genau das hat Gott für uns gegeben!

Jesus traf von sich aus die Entscheidung für seinen eigenen Tod. Seine Entscheidung, für uns zu sterben, schenkt uns die Möglichkeit, unsere Sünden abzulegen und in seiner Reinheit zu leben.

Hung Thanh Thai
Frage
Haben Sie schon Gottes Angebot angezogen?

Tipp
Gott war bereit, das Kostbarste zu opfern, damit die Menschheit geschützt wird.

Bibellese
Römer 5,12-21

18/10/2026

Montag, 19. Oktober 2026
Leitvers
Bittet, und Gott wird euch geben; sucht, und er lässt euch finden; klopft an, und er öffnet die Tür!
Matthäus 7,7

Gott
Gott ist keine Illusion
»Das christliche Leben meint eine persönliche Beziehung zu Gott im Hier und Jetzt. Ehrliche Zweifel sollen nicht unterdrückt werden. Die wirkliche Gefahr ist nicht der Zweifel, sondern die Weigerung, zu suchen oder zuzuhören.« Dieser Satz stammt von Francis Schaeffer (1912-1984), einem evangelikalen Theologen, in seinem Buch True Sprituality. In den USA geboren, wuchs er bei religiös eher liberalen Eltern auf. In der Jugendzeit beschäftigte er sich ernsthaft mit Glaubensfragen. Er war kein typisches »braves Kirchenkind«. Bei seinen Fragen halfen ihm die Bücher über die griechische Philosophie nicht wirklich weiter. So las er mit 17 Jahren erstmals die Bibel komplett durch und kam zum persönlichen Glauben an Jesus Christus. Nach dem Studium der Theologie ging er nach Europa und gründete 1955 die Lebensgemeinschaft L?Abri in den Schweizer Alpen. Vorausgegangen war eine tiefe geistliche Krise. Deprimiert von der Heuchelei vieler Christen, aber auch von eigener innerer Dürre, überdachte er viele Glaubensthemen nochmals von Grund auf. Das führte ihn in eine neue Abhängigkeit von Gott und zu einem lebendigen Gebetsleben.

Viele junge Menschen bekamen in L?Abri entscheidende Impulse bei der Suche nach Zuwendung, Sinn und Orientierung. Schaeffer vermittelte einerseits echten Glauben, der jedoch andererseits auch intellektuell tragbar ist. Er betonte, dass es kein inhaltsloseres Wort gibt als das undefinierte Wort »Gott«. Gott ist keine Idee oder Projektion, keine Illusion. Biblische Wahrheit gründet sich nicht auf eine Idee oder das Wort »Gott«, sondern auf den Gott, der wirklich da ist.

Wenn dieser einzigartige und persönliche Gott Wirklichkeit ist, dann ist die Tatsache, dass dieser Gott sich offenbart, von größter Bedeutung.

Winfried Elter
Frage
Ist Gott für Sie nur ein schönes Gefühl und eine wohltuende Idee oder eine reale Person?

Tipp
Machen Sie sich auf die Suche! Der Glaube an Gott ist keine Illusion.

Bibellese
Hebräer 11,1-6

17/10/2026

Sonntag, 18. Oktober 2026
Leitvers
Denn das Leben ist für mich Christus und das Sterben Gewinn.
Philipper 1,21

Leid / Sterben / Tod
Sterben mit Gewinn?
»Nichts ist umsonst, sogar der Tod, er kostet das Leben!« So in etwa weiß es der Volksmund zu berichten. Tatsächlich wird der Tod nicht mit Gewinn verbunden: Der Betroffene verliert sein Leben, und die Hinterbliebenen empfinden oft sehr schmerzhaft diesen Verlust. Denn der Tod ist das Ende jeder Beziehung. Wie ein scharfes Messer zerschneidet er alle Pläne und Träume. Mit ihm verliert alles seine Bedeutung. Was gestern noch wichtig war, hat im Angesicht des Todes keine Bedeutung mehr.

Doch nun spricht der Apostel Paulus im Tagesvers davon, dass das Sterben für ihn Gewinn sei. Ist er ein frommer Spinner? Ein Fantast? Ein Fatalist? Nein, Paulus war alles andere: Er war ein Realist; aber einer, der über den Tellerrand unserer irdischen Erlebensmöglichkeiten hinaussehen konnte, weil er dem ewigen Gott und seinem Sohn Jesus Christus glaubte. Er kannte die Widrigkeiten, Nöte und Gefahren unserer irdischen Existenz sehr genau. Doch er wusste: Wenn ich sterbe, dann komme ich an einen Ort, an dem es wirklich nichts gibt, das meine ewige Existenz dort würde trüben können: kein Schmerz, keine Träne, keine Angst, kein Tod.

Wow, was für eine Perspektive: Das, was uns naturgemäß riesige Angst macht, hatte für ihn den Schrecken verloren. Der Tod war für ihn verbunden mit der Aussicht auf eine ewige Herrlichkeit. Gerne würde er sofort das Hier mit dem Dort tauschen!

Allerdings hatte diese großartige Erwartung eine Vorbedingung. Das macht auch Paulus deutlich. Denn das Sterben ist nur für den Gewinn, dessen Leben im Hier und Jetzt fest mit Christus verbunden ist. Ja, es gibt ein Leben ohne Christus. Aber dann ist das Sterben ein ewiger Verlust. Wer so stirbt, verliert endgültig jede Hoffnung auf Rettung.

Markus Majonica
Frage
Welche Gedanken haben Sie über den Tod?

Tipp
Es ist Zeit für eine ewige Perspektive.

Bibellese
Hebräer 2,9-18

17/10/2026

Samstag, 17. Oktober 2026
Leitvers
Die ganze Welt liegt in dem Bösen.
1. Johannes 5,19

Jesus Christus
Gottlos
Wenn Sie diese Zeilen lesen, ist es sicher schon veraltet, aber in den Jahren 2023 und 2024 gehörte es zu den beliebtesten Jugendwörtern: »gottlos«. Interessanterweise wurde das Wort sowohl für außergewöhnlich positive als auch für schockierend negative Dinge verwendet. Ein Burger konnte »gottlos lecker« sein, während ein Klassenbucheintrag »gottlos unfair« genannt wurde. Es ging dabei jedoch nicht wirklich um Gott, sondern um eine extreme Verstärkung.

Als ich darüber nachdachte, fiel mir auf: Eigentlich ist diese inflationäre Verwendung des Begriffs gar nicht so unpassend. Denn wie der Tagesvers sagt, vermittelt die Bibel ein ganz klares Weltbild: Alles liegt im Bösen, alles ist von Natur aus erst einmal gottlos. Selbst die schönsten Momente sind - wenn sie ohne Gott erlebt werden - buchstäblich »gott-los«. Man kann ein ganzes Leben ohne Gott verbringen und noch nicht einmal darüber nachdenken. Da ist doch dieses Jugendwort tatsächlich auf so gut wie jede Situation anwendbar.

Allerdings spricht die Bibel auch davon, dass am Ende der Gottlosigkeit der Tod und die ewige Verlorenheit stehen. Um uns daraus einen Rettungsweg zu schaffen, schickte Gott seinen Sohn Jesus auf die Erde, der auch unter dem Namen »Immanuel« (das heißt »Gott mit uns«) bekannt ist. Nur durch seine Anwesenheit hat er Gottes Wesen in seiner reinsten Form mitten unter die Menschen gebracht. Nichts mit seiner Person Zusammenhängendes war »gottlos«. Und auch wenn Jesus heute nicht mehr leibhaftig auf der Erde anzutreffen ist, will er jetzt noch genauso Teil unseres Lebens sein und es von der Gottlosigkeit befreien. Wer in einer Beziehung zu diesem unsichtbaren Jesus steht, der ist nicht mehr gottlos - denn Gott ist mit ihm!

Jacob Ameis
Frage
Steht Ihr Leben schon auf dem Fundament für echte Freude?

Tipp
Jesus ist nicht ein Zusatz - er ist Ausgangspunkt und Ziel unserer gesamten Existenz.

Bibellese
Jesaja 9,1-6

15/10/2026

Freitag, 16. Oktober 2026 (Welternährungstag)
Leitvers
Um die neunte Stunde aber schrie Jesus mit lauter Stimme auf und sagte: Elí, Elí, lemá sabachtháni? Das heißt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?
Matthäus 27,46

Krankheit / Medizin
Wendepunkte
Stille in Boston: Das neue Zeitalter wurden durch atemlose Stille eingeläutet. Im Hörsaal der Universität Boston hatte sich am 16. Oktober 1846 eine große Anzahl ehrwürdiger Doktoren versammelt, um dem angekündigten Wunder zuzusehen: einer Operation unter Narkose. Schon oft hatte man bis dahin versucht, Patienten durch Alkohol, Kräutertrunks oder Suggestion in einen bewusstlosen Zustand zu versetzen. Doch sobald der Chirurg den ersten Schnitt tat, zeigte ein markerschütternder Schrei, dass alles beim Alten geblieben war. Ab diesem Moment musste ein Chirurg vor allem eines sein: schnell. Amputationen wurden in weniger als zwei Minuten durchgeführt, länger konnten selbst die stärksten Helfer den sich windenden Patienten nicht fixieren. Doch als an diesem Tag William Morton an dem mit Äther narkotisierten Patienten den ersten Schnitt setzte, herrschte absolute Stille im Saal. Der erwartete Schrei blieb aus. Die versammelten Ärzte sahen sich staunend an. Ihnen allen war klar, dass sie Zeuge eines Wendepunkts waren: Der Schmerz war besiegt. Ein neues Zeitalter hatte begonnen.

Ein Schrei auf Golgatha: Bevor der gequälte Mann am Kreuz sein Leben aushauchte, stieß er einen letzten, markerschütternden Schrei aus und sprach die Worte: »Es ist vollbracht!« Den betäubenden Trunk, der ohnehin nur wenig Wirkung gehabt hätte, hatte er abgelehnt. In vollem Bewusstsein hatte der Sohn Gottes die unsagbaren Schmerzen der letzten Stunden ertragen. Und auch das Gefühl der abgrundtiefen Verlassenheit, denn Gott musste sich in seiner Heiligkeit von seinem Sohn, der die Sünde der ganzen Welt trug, abwenden. Auch wenn es den meisten der Anwesenden nicht klar war: Dieser Schrei Jesu markierte eine Wende. Die Sünde, die Trennung von Gott war überwunden, ein neues Zeitalter hatte begonnen.

Elisabeth Weise
Frage
Was waren in Ihrer persönlichen Geschichte große Wendepunkte?

Tipp
Wer sich Jesus anvertraut, für den bricht ein neues Leben an.
Bibellese
Matthäus 27,45-54

14/10/2026

Donnerstag, 15. Oktober 2026 (Tag der Sternenkinder)
Leitvers
Du sahst mich schon, als ich ein einziger Knäuel in meiner winzig kleinen Zelle war. Und bevor mein erster Tag begann, stand mein Leben längst in deinem Buch.
Psalm 139,16

Feste / Feiertage / Gedenktage
Sternenkinder
»Heb­am­me im Dienst - auf dem Weg zu Mut­ter und Kind«. Mit die­sem Schild un­ter der Wind­schutz­schei­be ist mei­ne Frau je­den Tag unterwegs. Dabei muss sie auch miterleben, wie aus einer hoffnungsvollen Zeit des Wartens tiefe Trauer wird. Denn etwa 15 Prozent aller Schwangerschaften enden mit einer Fehl- oder Totgeburt. Ein Trauma für die Eltern. Vielleicht ist das Kinderzimmer schon eingerichtet oder man hat sich schon lange auf einen Namen geeinigt. Doch plötzlich das schreckliche Ende. Dabei ist es wichtig, dass die Eltern von ihrer Umgebung gesagt bekommen: »Wir nehmen eure Trauer ernst und fühlen mit euch. Es ist ein schwerer Verlust, den ihr gerade ertragen müsst.«

Viele Eltern sprechen ungern von einer Fehlgeburt. Daher hat sich dafür der Begriff »Sternenkind« etabliert. Ebenso wie für spätere Totgeburten. Hinter dem Begriff steckt die Hoffnung, dass die Kinder wie Sterne zurück in den Himmel gegangen sind.

An diese Sternenkinder soll auch heute erinnert werden. Voraussetzung dafür ist, dass es sich beim Fötus nicht um einen bloßen Zellklumpen handelt, sondern um einen richtigen Menschen. Diese Einschätzung deckt sich auch mit der biblischen Sichtweise. Demnach beginnt das menschliche Leben nicht erst mit der Empfängnis, also der Verschmelzung von Samen und Eizelle, sondern vorher - nämlich in den Gedanken Gottes. Jeder Mensch ist eine gute Idee Gottes, und das Leben kommt aus seiner Hand. Von einer Totgeburt betroffene Eltern schrieben einmal: »Unser kleines Baby ist uns zum Vater im Himmel vorausgegangen.« In diesem Satz liegen Trauer und Trost dicht beieinander. Da ist der wunderbare Trost, dass die Nähe Gottes der beste Platz ist, den ein Mensch haben kann. Und das gilt auch schon vor dem Tod.

Herbert Laupichler
Frage
Wann beginnt das Leben, und woher stammt es?

Tipp
Suchen Sie Trost in der Nähe Gottes!

Bibellese
2. Könige 4,8-37

13/10/2026

Mittwoch, 14. Oktober 2026 (Weltnormentag)
Leitvers
Ja, du hast uns Vorschriften gemacht, damit wir sie ernsthaft befolgen.
Psalm 119,4

Zeitzeichen
Leitplanken fürs Leben
Heute ist Weltnormentag. Er soll daran erinnern, dass am 14. Oktober 1946 in London beschlossen wurde, eine internationale Organisation für das Festlegen technischer Standards zu gründen. Daraus sind Normen hervorgegangen, die unseren Alltag bestimmen. So sorgen sie dafür, dass z. B. ein Blatt Papier in den Drucker passt und das Anschlusskabel in die Steckdose. Sie gewährleisten auch, dass das Gerät ohne Lebensgefahr angefasst, eingeschaltet und bedient werden kann - einerlei, aus welchem Land es kommt. Doch trotz aller Sorgfalt sind Normen oft lückenhaft und müssen regelmäßig überarbeitet werden. Dennoch sind sie Leitplanken für Industrie und Gesellschaft.

Leitplanken sind auch in der Bibel zu finden. Regeln, die uns Gott für unser Leben geschenkt hat, finden sich etwa in den Zehn Geboten. Sie definieren den Umgang mit Gott und unter uns Menschen. Es sind Regeln, die wir Menschen nicht selbst erarbeiten mussten. Vor allem aber sind sie, ebenso wie Gott, perfekt, ohne Lücke, zeitlos gültig und müssen nie überarbeitet werden.

Doch diese perfekten Regeln - etwa, Gott mit ganzem Herzen und ganzer Seele und seinen Nächsten wie sich selbst zu lieben - stoßen auf uns fehlerhafte Menschen. Sie sind ideale Leitplanken, doch nur zu oft durchbrechen wir diese. Für den, der es versucht, wird schnell klar: Wir können sie gar nicht halten, selbst wenn wir es wollen (vgl. Römer 7). Doch was kann man tun, wenn man das eigene Unvermögen erkennt, Gottes guten Regeln zu folgen? Nach der Bibel hat das Gesetz Gottes eine klar definierte Aufgabe: Es dient der Erkenntnis unseres Versagens und Unvermögens. Dies treibt uns in die A**e desjenigen, der jedes Versagen gerne vergeben und uns helfen möchte, nach Gottes Willen zu leben: Jesus Christus.

Herbert Laupichler
Frage
Haben Sie schon einmal versucht, einen Tag lang alle zehn Gebote zu halten?

Tipp
Jesus Christus hat das ganze Gesetz Gottes erfüllt - für jeden, der es glauben kann.

Bibellese
Galater 3,19-24

12/10/2026

Dienstag, 13. Oktober 2026 (Stelle-dich-deinen-Ängsten-Tag)
Leitvers
Denn ich bin der HERR, dein Gott, der deine rechte Hand fasst und zu dir spricht: Fürchte dich nicht, ich helfe dir!
Jesaja 41,13

Christsein / Nachfolge
Ängste
Steigende Lebensunterhaltkosten machen laut Umfragen aus dem Jahr 2024 57 % der Deutschen Angst. Fast genauso viele befürchten, dass der Staat auf lange Sicht mit der zunehmenden Migration überfordert sein wird. Auf Platz drei liegt mit 52 Prozent die Angst davor, dass Wohnen unbezahlbar wird. Unter den zehn größten Ängsten finden sich außerdem die Angst vor Steuererhöhungen, vor Spaltungen in der Gesellschaft, vor politischem Extremismus und der schlechter werdenden Wirtschaftslage. Was hier nicht genannt ist, sind die persönlichen Ängste: Angst vor Unzulänglichkeit, Angst vor Versagen, Angst vor Krankheit ... Es gibt wohl niemanden, der vor nichts Angst hat.

Wenn wir in die Bibel schauen, wird diese Tatsache bestätigt bzw. vorausgesetzt: Angst gehört zum Leben (Johannes 16,33). Doch dabei lässt es Gott nicht bewenden, sondern er spricht verschiedenen Menschen immer wieder zu: »Fürchte dich nicht!« (siehe Tagesvers). Dieser Zuspruch Gottes galt immer Menschen, die mit besonderen Herausforderungen zu kämpfen hatten. Dabei ist das nicht eine bloße Floskel, wie wir sie von Menschen oft hören. Gott hat denen, die ihm in angstvollen Momenten trotzdem vertraut haben, tatsächlich beigestanden. Sorgen und Ängste erscheinen oft riesengroß, doch auch da sagt Gott: »Fürchte dich nicht!«

Diese Ermutigung erhielt auch Maria durch den Engel, der ihr ankündigte, dass sie den Messias gebären werde, obwohl sie noch nicht verheiratet war. Ein uneheliches Kind war zu dieser Zeit ein großer Grund zur Angst. So wie Maria sollten auch wir Gott vertrauen, wenn uns Angst überfällt und wir in der momentanen Lebenssituation nicht weiterwissen. Gott hat die Kontrolle über unser Leben. Er kennt den Ausgang unserer Herausforderungen und will mit uns hindurchgehen. Das lehrt uns Gottvertrauen.

Daniela Bernhard
Frage
Was hindert Sie daran, sich Gott anzuvertrauen, der allmächtig ist und es gut mit Ihnen meint?
Tipp
Mut ist Angst, die gebetet hat. (Corrie ten Boom)
Bibellese
Lukas 1,26-38

Adresse

Clara-Zetkin-Straße 3
Falkenstein
08223

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