17/12/2025
Warum ist Fürth nicht dabei?
❓ Wir haben die 76 größten bayerischen Kommunen mit über 20.000 Einwohner*innen gefragt, ob sie zum Jahreswechsel Verbotszonen für privates Feuerwerk einrichten.
59 Städte und Gemeinden haben geantwortet:
🎆 29 Städte haben Verbotszonen eingerichtet.
💥 30 Städte erlauben privates Feuerwerk im gesamten Stadtgebiet.
Beispiele: München verbietet privates Feuerwerk innerhalb des Mittleren Rings und rund um den Tierpark. Nürnberg, Augsburg und Ingolstadt haben ihre Innenstädte zu böllerfreien Zonen erklärt. Auch Teile der Bamberger Altstadt, die Fußgängerzone in Hof sowie zahlreiche Straßen und Plätze in Würzburg bleiben feuerwerksfrei.
🗣️ „Unsere Umfrage zeigt, dass viele Städte bereits alle Möglichkeiten ausschöpfen. Sie macht aber auch deutlich, dass die rechtlichen Grenzen schnell erreicht sind“, erklärt unser Vorsitzender Martin Geilhufe. „Kommunen tragen jedes Jahr die Folgen der Silvesternacht, haben aber nur eingeschränkte Möglichkeiten, wirksam gegenzusteuern.“
👉 Deshalb fordern wir eine Länderöffnungsklausel für Bayern, um den Kommunen mehr Handlungsspielräume zu ermöglichen.
Mittel- und langfristig setzen wir uns als Teil des Bündnisses – gemeinsam mit Umwelt-, Tier- und Gesundheitsorganisationen sowie der Polizeigewerkschaft – für ein bundesweites Böllerverbot ein. Zahlreiche Umfragen zeigen: Auch ein Großteil der Bevölkerung unterstützt diese Forderung.