Stiftung Brandenburg

Stiftung Brandenburg Dokumentationszentrum für die Kultur und Geschichte der historischen Region Ostbrandenburg/Neumark

𝐊𝐮𝐥𝐭𝐮𝐫𝐠𝐮𝐭 𝐬𝐜𝐡ü𝐭𝐳𝐞𝐧 – 𝐠𝐞𝐦𝐞𝐢𝐧𝐬𝐚𝐦 𝐮𝐧𝐝 𝐯𝐨𝐫𝐛𝐞𝐫𝐞𝐢𝐭𝐞𝐭!Die jüngsten Unwetter zeigen deutlich: Wenn es um den Schutz unseres kult...
31/07/2025

𝐊𝐮𝐥𝐭𝐮𝐫𝐠𝐮𝐭 𝐬𝐜𝐡ü𝐭𝐳𝐞𝐧 – 𝐠𝐞𝐦𝐞𝐢𝐧𝐬𝐚𝐦 𝐮𝐧𝐝 𝐯𝐨𝐫𝐛𝐞𝐫𝐞𝐢𝐭𝐞𝐭!
Die jüngsten Unwetter zeigen deutlich: Wenn es um den Schutz unseres kulturellen Erbes in Archiv und Bibliothek geht, braucht es im Schadensfall geschultes Personal, abgestimmte Abläufe, das richtige Material und viele helfende Hände.
Im Landkreis Oder-Spree ist nun ein neuer Zusammenschluss in Planung, der genau das leisten soll: schnelles, koordiniertes Handeln im Ernstfall. Ein Netzwerk, das sich z. B. bei starken Wasserschäden gegenseitig hilft. Doch zwischen Berlin und Frankfurt (Oder) klafft auf der Notfallkarte des Kulturbereichs derzeit noch ein großes Loch – das wollen wir gemeinsam mit anderen Partnern schließen.
Ein erster, wichtiger Schritt: Das Treffen im Haus Brandenburg. Mit dabei waren Vertreter:innen des Kreisarchivs Oder-Spree und des Museums Fürstenwalde. Dieses Treffen war der Startschuss für ein gemeinsames Vorgehen und die Planung der nächsten Schritte – bis hin zu einem Kooperationsvertrag mit Unterstützung der Landesfachstelle für Archive und öffentliche Bibliotheken Brandenburg.
Aber Papier allein löscht keine Brände. Deshalb sind auch praktische Übungen und Schulungen Teil des Plans – und ein regelmäßiger Austausch soll das Netzwerk lebendig und einsatzbereit halten.

𝗦𝗮𝘃𝗲 𝘁𝗵𝗲 𝗱𝗮𝘁𝗲📅 Tag der offenen Tür bei der Stiftung Brandenburg🗓 19. September 2025, ab 14:00 Uhr📍 Entdecken Sie das Kul...
25/07/2025

𝗦𝗮𝘃𝗲 𝘁𝗵𝗲 𝗱𝗮𝘁𝗲

📅 Tag der offenen Tür bei der Stiftung Brandenburg
🗓 19. September 2025, ab 14:00 Uhr
📍 Entdecken Sie das Kulturerbe Ostbrandenburgs mit Führungen durch Bibliothek, Museum & Archiv.

🖼 Sonderausstellung: „Reformation in Fürstenwalde“
🗣 Vortrag um 15:30 Uhr von Museumsdirektor Guido Strohfeldt

📚 Highlight um 18:00 Uhr: Lesung mit Karolina Kuszyk aus „In den Häusern der Anderen“
🎟 Eintritt frei (Lesung: 5 €)

👉 Kommen Sie vorbei und erleben Sie Geschichte hautnah!

Hi, ich bin Carlo und studiere an der Universität Greifswald Politikwissenschaften und Geschichte. Für mein Pflichtprakt...
17/07/2025

Hi, ich bin Carlo und studiere an der Universität Greifswald Politikwissenschaften und Geschichte. Für mein Pflichtpraktikum habe ich mich entschieden, für 5 Wochen bei der Stiftung Brandenburg zu arbeiten.
In der Zeit konnte ich eine Menge über die Arbeitsweise der Stiftung, insbesondere des Archivs und der Bibliothek, lernen. Ich habe Bücher nach Themen und Autornamen kategorisiert, habe alte Messtischkarten ausgewertet, Gegenstände aus den Heimatstuben der Stiftung archivgerecht verpackt und viele Dokumente digitalisiert.
Der geschichtliche Höhepunkt meines Praktikums war die Teilnahme an einem Zeitzeugeninterview in Berlin, wo ich aus erster Hand viel über das Leben in Ostbrandenburg, den Krieg und die Vertreibung erfahren habe.
Die größte Freude am Praktikum hatte ich allerdings, als ich meine digitalen Fähigkeiten für die Stiftung nutzen konnte. Denn nach meinem Praktikumsbeginn wurde schnell klar, wie wichtig die Dokumentation ist, sei es um ein Register mit allen deutsch-polnischen Ortsnamen zu haben oder um die Objekte der Stiftung ihrem Ursprung richtig zuzuordnen, was die Recherchearbeit erleichtert. Diese Dokumentationen schnell und effektiv zu vervollständigen und damit der Stiftung die Arbeit einfacher zu machen, war meine größte Errungenschaft. Deswegen freue ich mich besonders, dass ich gegen Ende des Praktikums Teile dieses Wissens an das Haus weitergeben konnte, damit die Stiftung Brandenburg auch in Zukunft effektiver digital arbeiten kann.
Ich bin sehr glücklich über die gesammelten Erfahrungen und freue mich auf ein baldiges Wiedersehen!

𝐈𝐧𝐭𝐞𝐫𝐯𝐢𝐞𝐰𝐬 𝐦𝐢𝐭 𝐙𝐞𝐢𝐭𝐳𝐞𝐮𝐠𝐞𝐧Mit Hilfe eines Förderprojekts interviewt die Stiftung Brandenburg in diesem Jahr Zeitzeugen, d...
11/07/2025

𝐈𝐧𝐭𝐞𝐫𝐯𝐢𝐞𝐰𝐬 𝐦𝐢𝐭 𝐙𝐞𝐢𝐭𝐳𝐞𝐮𝐠𝐞𝐧
Mit Hilfe eines Förderprojekts interviewt die Stiftung Brandenburg in diesem Jahr Zeitzeugen, die als Kind Krieg, Flucht und Vertreibung aus den ehemaligen Ostgebieten erlebten. Sie berichten über die Umstände der Flucht bzw. der Vertreibung, den schwierigen Weg Richtung Westen, ihren Neuanfang und wie sie mit dem Verlust der Heimat umgingen. Viele besuchten Treffen mit Landsleuten und engagierten sich in Heimatvereinen. In den 90er Jahren besuchten sie ihre Kindheitsorte wieder und pflegten freundschaftliche Beziehungen zu Polen.
Die Stiftung Brandenburg stellt die Interviews Ende des Jahres für Forschungszwecke zur Verfügung, Zu finden sind diese dann im Archiv der Stiftung Brandenburg, auf der Plattform des Dokumentationszentrums für Flucht, Vertreibung, Versöhnung (SFVV), www.flucht-vertreibung-versoehnung.de, sowie auf dem Onlineportal https://portal.oral-history.digital/de

Im Jahr 2023 übergab uns Reinhard Gottschalk (*1940 in Berlin) seine Ausarbeitungen zum Warthebruch. Es handelt sich um ...
04/07/2025

Im Jahr 2023 übergab uns Reinhard Gottschalk (*1940 in Berlin) seine Ausarbeitungen zum Warthebruch.
Es handelt sich um eine umfangreiche Abhandlung über die Eindeichung des Warthebruchs, außerdem um 19 Dorfberichte zu Dörfern im Warthebruch. Diese umfassen die Zeit von teilweise vor 1800 – 1945. Für die maßstabsgerechten Dorfpläne mit Häusern dienten alte Messtischblätter als Vorlage. Seine Informationen trug er aufwändig in verschiedenen deutschen und polnischen Archiven zusammen, recherchierte u.a. in Kirchenbüchern, Standesamtsbüchern, Grundakten, Onlineportalen und Heimatblättern der ehemaligen Landkreise Oststernberg und Landsberg/Warthe. Die zugehörigen Bewohner- und Eigentümerlisten konnte er nach Gesprächen mit ehemaligen Bewohnern zusammenstellen
Die Ausarbeitungen sind sehr wertvoll für unser Archiv und können von interessierten Personen für Familien- und Ahnenforschung eingesehen und genutzt werden.

𝐀𝐮𝐬 𝐮𝐧𝐬𝐞𝐫𝐞𝐫 𝐀𝐮𝐬𝐬𝐭𝐞𝐥𝐥𝐮𝐧𝐠 - 𝐃𝐢𝐞 𝐒𝐜𝐡𝐧𝐢𝐭𝐭𝐞𝐫𝐢𝐧 (𝐀𝐫𝐧𝐬𝐰𝐚𝐥𝐝𝐞, 𝟏𝟗𝟏𝟐)Diese Bronzeskulptur – auch „Schnitterin“ genannt – fertigte ...
20/06/2025

𝐀𝐮𝐬 𝐮𝐧𝐬𝐞𝐫𝐞𝐫 𝐀𝐮𝐬𝐬𝐭𝐞𝐥𝐥𝐮𝐧𝐠 - 𝐃𝐢𝐞 𝐒𝐜𝐡𝐧𝐢𝐭𝐭𝐞𝐫𝐢𝐧 (𝐀𝐫𝐧𝐬𝐰𝐚𝐥𝐝𝐞, 𝟏𝟗𝟏𝟐)
Diese Bronzeskulptur – auch „Schnitterin“ genannt – fertigte der Bildhauer Otto Beyer (1873 – 1913) für einen der Stifter des Arnswalder Marktbrunnens, Eduard Abrahamowsky, an. Zeitgleich schuf Beyer noch eine lebensgroße Figur der Schnitterin, die auf dem Marktbrunnen in der Stadt Arnswalde montiert wurde, und eine weitere Figur, die später auf seinem Grab in Schönfeld stand. Die Schnitterin war Beyers letztes großes Werk.
Um die Frage, wer für die Schnitterin Modell gestanden hat, ranken sich viele Gerüchte. Es ist jedoch sehr wahrscheinlich, dass entweder Annemarie von Kleinschmitt, die Tochter des Reichsbankpräsidenten Rudolf Havenstein, posierte oder Else Steindorff, die Schwester von Otto Beyer.
Die hier ausgestellte Skulptur ist das einzige erhaltene Original und wird auf dem originalen Marmorsockel präsentiert, so wie sie damals auch in Abrahamowskys Wohnzimmer stand. Die anderen Schnitterin-Figuren sind seit Kriegsende verschollen.

𝐕𝐨𝐦 𝐑𝐞𝐳𝐞𝐩𝐭𝐛𝐮𝐜𝐡 𝐳𝐮𝐦 𝐓𝐚𝐠𝐞𝐛𝐮𝐜𝐡Diese Schenkung wurde der Stiftung Brandenburg von Hans-Bodo Däuminchen als Digitalisat überb...
13/06/2025

𝐕𝐨𝐦 𝐑𝐞𝐳𝐞𝐩𝐭𝐛𝐮𝐜𝐡 𝐳𝐮𝐦 𝐓𝐚𝐠𝐞𝐛𝐮𝐜𝐡
Diese Schenkung wurde der Stiftung Brandenburg von Hans-Bodo Däuminchen als Digitalisat überbracht. In wertschätzender Erinnerung an seine Mutter wollte er, dass ihre Fluchterinnerungen im Archiv verwahrt werden.
Hertha Däumichen, geb. Buchholz, wurde am 19.12.1913 in Lebus geboren. Sie wohnte bis zur Vertreibung mit ihren Eltern auf einem Bauernhof in Lebus, "Rechts der Oder 210", zu dem auch 71 Morgen Land gehörten. Der Hof war nur wenige Meter vom Oderdamm entfernt. In einem kleinen Rezeptbuch, das nur 7 x 11 cm groß war, hat sie auf den freien Seiten ihre Erlebnisse von der Flucht vor dem Artilleriebeschuß, der Vertreibung von ihrem Heimathof bis zum Abschied von Lebus beschrieben. Die Einträge sind teilweise kurze Notizen, und stellenweise geben sie tiefe Einblicke in die Fluchtumstände:
„Am Dienstag, dem 17. April [1945] wurden wir schon früher vom Feld geholt und mußten uns auf der Kommandantur melden. Dann wurden wir abends ohne Essen und ohne Mantel, Decken Kamm, Löffel, Schüssel, eben wie wir gehen und standen nach SCHWIEBUS getrieben. Kamen in aller Dunkelheit an und mußten die erste Nacht im Sitzen schlafen. Wir waren 15 Personen in einer Stube. Nachher war die Schlafgelegenheit besser. Wir waren sehr kameradschaftlich zusammen.“

Der jährliche Betriebsausflug des Deutschen Kulturforums östliches Europa e.V. Potsdam führte am 03. Juni 2025 nach Fürs...
06/06/2025

Der jährliche Betriebsausflug des Deutschen Kulturforums östliches Europa e.V. Potsdam führte am 03. Juni 2025 nach Fürstenwalde ins Haus Brandenburg.
Das Deutsche Kulturforum östliches Europa setzt sich für die moderne und zukunftsorientierte Vermittlung deutscher Kultur und Geschichte in den östlichen Regionen Europas ein. Zu Ostbrandenburg/Neumark informierten sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Stiftung Brandenburg.
Nach einer kurzen Einführung und Vorstellung des Haus Brandenburg durch Jochen Ullrich und Dr. Magdalena Kaminska und einem Vortrag über das historische Ostbrandenburg von Dr. Reinhard Schmook konnten sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Führungen in Bibliothek, Archiv und Ausstellung umsehen.
Wir danken herzlich für den Besuch und den interessanten Austausch.
www.kulturforum.info

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Kulturkorrespondenz Östliches Europa (herausgegeben vom Kulturforum östliche Eu...
30/05/2025

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Kulturkorrespondenz Östliches Europa (herausgegeben vom Kulturforum östliche Europa) berichtet Markus Nowak von den Eindrücken, die er bei seinem kürzlichen Besuch in unserem Haus gesammelt hat.

Neben einem kurzen Bericht über die umfassende Sammlung von Glasplattennegativen des Lübecker Verlags Schoening & Co. nimmt er die Leser mit auf einen Gang durch die Dauer- und Wanderausstellung.

𝗩𝗼̈𝗹𝗸𝗲𝗿𝘄𝗮𝗻𝗱𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴 - 𝗗𝗲𝗿 𝗦𝗰𝗵𝗮𝘂𝗽𝗹𝗮𝘁𝘇 𝗥𝗲𝗲𝘁𝘇 (𝗡𝗲𝘂𝗺𝗮𝗿𝗸) 𝟭𝟵𝟰𝟱, 𝘃𝗼𝗻 𝗝𝗮𝗻𝗶𝗻𝗲 𝗙𝘂𝗯𝗲𝗹Janine Fubel verfasste einen Hintergrundartikel ...
22/05/2025

𝗩𝗼̈𝗹𝗸𝗲𝗿𝘄𝗮𝗻𝗱𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴 - 𝗗𝗲𝗿 𝗦𝗰𝗵𝗮𝘂𝗽𝗹𝗮𝘁𝘇 𝗥𝗲𝗲𝘁𝘇 (𝗡𝗲𝘂𝗺𝗮𝗿𝗸) 𝟭𝟵𝟰𝟱, 𝘃𝗼𝗻 𝗝𝗮𝗻𝗶𝗻𝗲 𝗙𝘂𝗯𝗲𝗹
Janine Fubel verfasste einen Hintergrundartikel über die Völkerwanderung der Neumark bei Kriegsende 1945 nach Westen. Am Beispiel der Kleinstadt Reetz im Kreis Arnswalde (heute Recz in der polnischen Woiwodschaft Westpommern) schildert sie die Umstände und Fluchtbewegungen der Einwohner und der russischen/französischen Kriegsgefangenen unter chaotischen Bedingungen und bei eisiger Kälte von -20 °C. Die Kriegsgefangenen wurden strategisch als erstes deportiert, um zu verhindern, dass sie sich nach Befreiung der Roten Armee sich ihr wieder anschließen. Auf die Gefangenenmärsche folgten die Flüchtlingstrecks und verhinderten damit ein Fliehen der Kriegsgefangen zur sowjetischen Armee, weil durch sie der Weg abgeschnitten war.
Für diesen Artikel recherchierte die Autorin im Archiv der Stiftung Brandenburg, denn das Archiv beherbergt nicht nur wertvolle originale Quellen und Zeitzeugenberichte, sondern auch seltene Fotografien der Flüchtlingsbewegung von Reetz, die auch die Märsche der Kriegsgefangenen abbilden.
https://www.copernico.eu/de/themenbeitraege/voelkerwanderung-der-schauplatz-reetz-neumark-1945 -reference-1586--6

𝗚𝗲𝗱𝗲𝗻𝗸𝘀𝘁𝗲𝗶𝗻 𝘇𝘂𝗺 𝗚𝗲𝗱𝗲𝗻𝗸𝗲𝗻 𝗮𝗻 𝗱𝗶𝗲 𝗩𝗲𝗿𝘁𝗿𝗶𝗲𝗯𝗲𝗻𝗲𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝗧𝗼𝘁𝗲𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗡𝗲𝘂𝗺𝗮𝗿𝗸 𝗶𝗺 𝗝𝗮𝗵𝗿 𝟭𝟵𝟰𝟱 𝗲𝗻𝘁𝗵𝘂̈𝗹𝗹𝘁Am 15. Mai 2025 wurde um 11 Uhr...
16/05/2025

𝗚𝗲𝗱𝗲𝗻𝗸𝘀𝘁𝗲𝗶𝗻 𝘇𝘂𝗺 𝗚𝗲𝗱𝗲𝗻𝗸𝗲𝗻 𝗮𝗻 𝗱𝗶𝗲 𝗩𝗲𝗿𝘁𝗿𝗶𝗲𝗯𝗲𝗻𝗲𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝗧𝗼𝘁𝗲𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗡𝗲𝘂𝗺𝗮𝗿𝗸 𝗶𝗺 𝗝𝗮𝗵𝗿 𝟭𝟵𝟰𝟱 𝗲𝗻𝘁𝗵𝘂̈𝗹𝗹𝘁
Am 15. Mai 2025 wurde um 11 Uhr am Eingang in den Stadtpark Fürstenwalde die Gedenksteinenthüllung zum Gedenken an die Vertriebenen und Toten der Neumark im Jahr 1945 begangen. Gestiftet wurde der Stein vom „Haus Brandenburg - Freundeskreis e. V.“. Die Vereinsmitglieder Hasso Freiherr von Senden, Lothar Hoffrichter und Karlheinz Lau erinnerten in ihren Reden an die historischen und dramatischen Ereignisse des Kriegsendes in der Neumark, und stellten auch die Geschichte und das Wirken des Freundeskreises e. V. vor. Im Anschluss gaben sie die offizielle Auflösung des Vereines bekannt.
Die Stiftung Brandenburg legte einen Strauß nieder und gedenkt derer, die in den Ereignissen des Zweiten Weltkriegs in der Neumark ihr Leben verloren, ihrer Heimat beraubt wurden und schwere Wunden an Körper und Seele davontrugen. Ihr Schicksal ist unser Auftrag: für Frieden, Menschlichkeit und Verständigung. Möge der Gedenkstein ein Ort des würdigen Gedenkens sein – und des gemeinsamen Erinnerns, das verbindet statt trennt.

𝗞𝗼𝗻𝗱𝗼𝗹𝗲𝗻𝘇𝗯𝘂𝗰𝗵𝗲𝗶𝗻𝘁𝗿𝗮𝗴 𝗳𝘂̈𝗿 𝗠𝗮𝗿𝗴𝗼𝘁 𝗙𝗿𝗶𝗲𝗱𝗹𝗮̈𝗻𝗱𝗲𝗿Die Holocaust-Überlebende Margot Friedländer starb am 9. Mai 2025 im Alter ...
14/05/2025

𝗞𝗼𝗻𝗱𝗼𝗹𝗲𝗻𝘇𝗯𝘂𝗰𝗵𝗲𝗶𝗻𝘁𝗿𝗮𝗴 𝗳𝘂̈𝗿 𝗠𝗮𝗿𝗴𝗼𝘁 𝗙𝗿𝗶𝗲𝗱𝗹𝗮̈𝗻𝗱𝗲𝗿
Die Holocaust-Überlebende Margot Friedländer starb am 9. Mai 2025 im Alter von 103 Jahren. Sie war in den letzten Jahren eine medial sehr präsente Zeitzeugin. Als Stimme der Erinnerung an die Geschehnisse des Zweiten Weltkriegs appellierte sie trotz der erschütternden Erfahrungen im KZ Theresienstadt stets an die Menschlichkeit. Ihre unermüdliche Erinnerungsarbeit ist für die Stiftung Brandenburg eine große Inspiration. Aktuell arbeiten wir mit Zeitzeuginnen zusammen und empfinden tiefe Dankbarkeit für jede Frau, die uns aus ihrem bewegten Leben erzählt. Mit unserem Eintrag im Kondolenzbuch haben wir unsere Bewunderung für Margot Friedländers Wirken zum Ausdruck gebracht.
Am Donnerstag wird Margot Friedländer auf dem Jüdischen Friedhof Berlin Weißensee beigesetzt.

Adresse

Parkallee 14
Fürstenwalde
15517

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 13:00
Dienstag 09:00 - 15:00
Mittwoch 09:00 - 15:00
Donnerstag 09:00 - 15:00
Freitag 09:00 - 13:00

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