02/05/2026
im Mai sind immer mehr Insekten unterwegs und suchen nach Nahrung. Daher heißt es im Naturgarten besonders jetzt: weniger ist mehr! Im "mähfreien Mai" lassen tausende Menschen der Natur zuliebe ihre Rasenmäher stehen. Denn wer jetzt großflächig mäht, räumt Insekten das Buffet ab. Viele Wildkräuter wie Löwenzahn, Gänseblümchen, Gundermann oder Wiesenschaumkraut kommen dann gar nicht erst zur Blüte.
Machen Sie mit? Dann heißt es zurücklehnen und die Artenvielfalt vor der Haustür genießen! Zum Wohl von Mensch wie Natur: Sie haben weniger Arbeit und Insekten finden mehr Nahrung. Dabei müssen Sie gar nicht den gesamten Rasen in eine Blumenwiese verwandeln – auch eine ungemähte Ecke oder ein Randstreifen hilft den Insekten enorm.
Die Idee, im Mai den Rasen wachsen zu lassen, stammt übrigens aus Großbritannien. Die Organisation "Plantlife" ruft jährlich zum „No Mow May“ auf – einem Mai ohne Rasenmähen. In Deutschland greift die Deutsche Gartenbau-Gesellschaft die Aktion auf. Statt trister Monokultur darf die bunte Blütenvielfalt wachsen und Insekten mit Nahrung versorgen.
Aber was, wenn es Ihnen in den Fingern juckt? Dann nutzen Sie die Zeit, um andere Gartenprojekte anzugehen, wie einen Kompost anzulegen oder Mulchmaterial fürs Beet zu sammeln.
Vielleicht entdecken Sie sogar neue Lieblingswildblumen? Schicken Sie mir gerne ein Foto an [email protected] – wir freue uns zu sehen, wie Ihr Garten zum Leben erwacht!