UNSER LAND Netzwerk

UNSER LAND Netzwerk Lebensmittel und Engagement für die Region - im UNSER LAND Netzwerk arbeiten Ehrenamtliche, traditionelles Handwerk und Landwirte Hand in Hand.

Weil uns Heimat verbindet! Das UNSER LAND Netzwerk umfasst zehn Solidargemeinschaften, die UNSER LAND GmbH und über 300 Erzeugerbetriebe in elf Landkreisen und in München. Jeder profitiert vom reichen Erfahrungsschatz und Wissen des Anderen. Alles begann 1994 dank einiger Menschen aus der kirchlichen Erwachsenenbildung im BRUCKER LAND. Sie wollten durch bewusstseinsbildende Arbeit die Bewahrung de

r Schöpfung im wahrsten Sinne des Wortes ‚schmackhaft‘ machen. Ein regional gebackenes Brot wurde zum ersten Botschafter der Idee. Über den Bauch zum Kopf sollte es die Verbraucher für den Schutz ihrer Heimat begeistern. Weitere Landkreise folgten dem Beispiel aus dem BRUCKER LAND, so dass es heute zehn Solidargemeinschaften in elf Landkreisen und in München gibt: AUGSBURG LAND, BRUCKER LAND, DACHAUER LAND, EBERSBERGER LAND, LANDSBERGER LAND, MÜNCHEN LAND, OBERLAND, STARNBERGER LAND, WEILHEIM-SCHONGAUER LAND und WERDENFELSER LAND. Die Besonderheit des UNSER LAND Netzwerkes ist seine duale Struktur, zusammengesetzt aus den Solidargemeinschaften auf der Ideelen Seite und der UNSER LAND GmbH auf der wirtschaftlichen Seite. Mit vielen engagierten Ehrenamtlichen setzen sich die Solidargemeinschaften durch umfassende Verbraucherinformation und Projektarbeit für die UNSER LAND Idee ein. Im Dachverein UNSER LAND e.V. kommen sie zusammen, um sich miteinander zu vernetzen und auszutauschen. Mit Frische und Qualität zeigen wir, wie gut die Region schmeckt. Für die Erzeugung, Verarbeitung und den Verkauf von rund 100 regionalen Lebensmittel übernimmt die UNSER LAND GmbH die wirtschaftliche Koordination für die über 300 Erzeugerbetriebe. Solidargemeinschaften und GmbH verfolgen ein Ziel: Der Erhalt der Lebensgrundlagen von Menschen, Tieren und Pflanzen in der Region. Weitere Informationen finden sie auf unserer Internetseite!

20 Grad. Klingt nicht unbedingt nach warmem Wasser. Für eine Forelle ist diese Temperatur aber bereits sehr kritisch. 🐟D...
02/09/2026

20 Grad. Klingt nicht unbedingt nach warmem Wasser. Für eine Forelle ist diese Temperatur aber bereits sehr kritisch. 🐟

Das hat UNSER LAND Erzeugerfamilie Sanktjohanser in diesem Sommer in ihren Fischteichen erlebt, wo die Forellen und Saiblinge für den geräucherten UNSER LAND Fisch heranwachsen.

Zu wenig Regen seit dem Frühjahr, weniger Wasser aus der Quelle und anhaltende Hitze haben dazu geführt, dass sich das Wasser in den Fischteichen stark erwärmt hat.

8 Grad kalt ist das Wasser der Quelle, die die Fischteiche speist, denn Forellen und Saiblinge brauchen kühles, sauerstoffreiches Wasser. Wird es zu warm, sinkt der Sauerstoffgehalt und der Stress für die Tiere steigt. Deshalb wurde die Fütterung der Fische stark dosiert.

👉Die gute Nachricht: Die Fische sind durch die heiße Phase gekommen.

Die Folge spüren wir trotzdem: Aufgrund der Dosierung des Futters sind die Tiere nicht ausreichend weitergewachsen. Deshalb kann Familie Sanktjohanser aktuell nicht genügend Fische abfischen und räuchern.

😢Für rund drei Wochen wird es deshalb keinen geräucherten UNSER LAND Fisch geben.

Eine solche Pause lässt sich nicht einfach nachholen. Die laufenden Kosten der Fischzucht bleiben bestehen, Arbeitsstunden mussten vorübergehend reduziert werden – und nach drei Wochen sind nicht plötzlich doppelt so viele Fische groß genug.

Jetzt werden die Forellen und Saiblinge langsam wieder an mehr Futter gewöhnt. Die Hoffnung: kühlere Temperaturen, Regen und stabile Bedingungen in den Teichen.

Eine weitere Herausforderung könnte im Herbst folgen. Veränderungen beim Grundwasser machen sich an einer Quelle erst Monate später bemerkbar. Was im Frühjahr und Sommer an Niederschlag gefehlt hat, kann deshalb im Herbst und Winter zu weniger verfügbarem Quellwasser führen.

👉Es ist nur eines von vielen Beispielen das zeigt, wie viele Zusammenhänge hinter einem regionalen Lebensmittel stecken – und wie unmittelbar Wetter und Wasserverfügbarkeit unsere regionalen Strukturen beeinflussen.

28/08/2026

Vom Acker auf die Oide Wiesn. 🎃🌱

Noch wächst der Bio-Butternut-Kürbis bei Familie Schmid auf dem Feld. In wenigen Wochen wird geerntet – und dann geht’s für ihn weiter in die Küche der Boandlkramerei auf der Oidn Wiesn.

Dort landet er frisch in den Töpfen von Küchenchef Petar Folic und schließlich köstlich zubereitet auf euren Festzelttellern.

Geschäftsführerin Judith hat bei Familie Schmid nachgeschaut: Wie steht’s um den Kürbis? Und wie schmeckt er dem Landwirt selbst eigentlich am besten?

Seine Antwort: gedämpft – und dann sogar mit Schale. 🎃

Wie esst ihr Butternut-Kürbis am liebsten?

Der Countdown läuft. Bald heißt es: vom bayerischen Acker direkt auf die Oide Wiesn. 💚

26/08/2026

👉Wie steht es ums Bio-Blaukraut für die Wiesn?

Unsere Geschäftsführerin Judith war heute Früh auf dem Acker - um 07:00 Uhr morgens. Natürlich war Landwirt Johannes Pfänder auch mit dabei.

Vorneweg: Die Trockenheit und anhaltende Hitze waren keine guten Voraussetzungen für das Wachstum der Krautköpfe.

Aber: Ab nächster Woche kann Familie Pfänder zum Glück ernten.

Und dann geht es just in time zum Verarbeiter .schmankerl - und von dort aus direkt zu euch auf die Festzeltteller.

Der Countdown läuft - die Wiesn ruft.









Wer mag sich den Urlaub mit einem Apfelspritz versüßen? 👌👌👌So einfach mixt ihr euch den Sommerdrink:2 Teile UNSER LAND S...
24/08/2026

Wer mag sich den Urlaub mit einem Apfelspritz versüßen? 👌👌👌

So einfach mixt ihr euch den Sommerdrink:

2 Teile UNSER LAND Streuobstsaft naturtrüb
1 Teil (alkoholfreier) Prosecco
2 Teile Sprudelwasser
1 TL Holunderblütensirup

Eiswürfel, Kräuterblättchen und natürlich ein paar Apfelschnitze oder Apfelchips dürfen nicht fehlen. Und schon könnt ihr eure Erfischung genießen.

👉Mehr zum unserem Projekt zur Streuobstsammlung findet ihr über den Link in der Bio. Schaut rein!

Prost. 😋

In diesem Jahr weniger Sammeltermine bei der Streuobstsammlung Nach der ertragreichen Ernte des vergangenen Jahres lager...
21/08/2026

In diesem Jahr weniger Sammeltermine bei der Streuobstsammlung

Nach der ertragreichen Ernte des vergangenen Jahres lagern noch ausreichend Bestände unseres naturtrüben Streuobst-Apfelsafts bei der Kelterei.

Deshalb setzen manche Solidargemeinschaften mit Bedauern keinen Sammeltermin an. Bevor weitere Tonnen von Äpfeln gepresst werden, wird der bereits gekelterte Saft erst in Flaschen abgefüllt und schließlich zu euch auf den Tisch gebracht.

Auch wenn manche Sammelstellen in diesem Jahr geschlossen bleiben, geht das Engagement der Solidargemeinschaften natürlich weiter: Damit 2027 wieder frische Äpfel angenommen werden können, brauchen Regionalinitiativen wie UNSER LAND jetzt die Unterstützung am Regal.

Streuobstwiesen stehen für Artenvielfalt; rund 5 000 Tier- und Pflanzenarten finden hier ihren Lebensraum. Mit jeder Flasche des regionalen Streuobst-Apfelsafts sichern KonsumentInnen den Fortbestand dieser wertvollen Kulturlandschaft, unterstützen faire Preise für lokale ErzeugerInnen und halten die Wertschöpfung in der Region.

Alle Informationen zur Sammlung gibt es auf unserer Website - Link in der Bio.

18/08/2026

In punkto Versorgungssicherheit mit Lebensmitteln sind wir doch gut aufgestellt hier in Bayern, oder?

Wir haben Landwirte, die alle Grundnahrungsmittel produzieren, vom Mehl für Brot und Brötchen zu Gemüsen wie Zwiebeln, Kartoffeln, Kürbis und Kresse bis hin zu Fruchtaufstrichen, Pesto, Ölen, Essig, Säften, Eingelegtes wie Sauerkraut und Gurken oder Joghurt und Milch.

Was will man mehr?

Wie wichtig hier funktionierende regionale Strukturen für unsere Versorgung sind, zeigt sich gerade wieder: Niedrigwasser z.B. erschwert den Transport von Getreide auf unseren Flüssen.

Gleichzeitig:
Die Strukturen, die es zur Versorgungssicherheit in Bayern braucht, stehen massiv unter Druck. Zum Einen wegen der anhaltenden Dürre und Hitze. Aber auch, weil
die Entscheidung am Regal immer seltener für ein regionales Produkt ausfällt.

Regionalvermarktung ist niemals ein Selbstläufer. Aber wir alle bestimmen bei jedem Einkauf auch über die Versorgungssicherheit in Bayern - oder deren Wegfall. Denn sind Strukturen einmal weg, wird es schwierig, sie wieder aufzubauen.

Unser Aufruf deshalb: Nehmt doch bei jedem Einkauf ganz bewusst EIN regionales Produkt mit. Nudeln, Kartoffeln oder ein Pesto, Wassermelone, Kürbis oder Kresse oder, oder, oder. Die Region bietet richtig viel - wir alle können Verantwortung dafür übernehmen.

bayernschafft.bayernarbeit
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18/08/2026

Lasst uns mal Klartext reden: Wie steht es bei Dürre und Hitze um unsere Landwirtschaft in Bayern? Nicht so gut.

Und das zieht Kreise. Leider keine positiven. Wir reden von kompletten Ernteausfällen oder geringeren Gemüsegrößen. Die Wertschöpfungskette vom Landwirten über Verarbeiter bis zu uns als Vermarkter stehen massiv unter Druck.

Was kann getan werden?

Nehmt bei jedem Einkauf ein regionales Produkt mit - denn unsere Region ist vielfältig und das Sortiment ist breit aufgestellt:

Kürbis, Wassermelonen, Honig, Eier, Käse, Säfte, Zwiebeln, Kartoffel(zwergerl), Karotten, Fruchtaufstriche, Kresse, Bärlauchpesto, Tofu um nur ganz wenige zu nennen. (Das komplette Sortiment findet ihr zum Stöbern auf unserer Website - Link in der Bio!)

Mit jedem regionalen Produkt unterstützt ihr einen Landwirt direkt hier in Bayern. Egal ob von München oder Augsburg aus oder aus den umliegenden Landkreisen heraus.

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15/08/2026

Wie schlimm war die Trockenheit heuer im DACHAUER LAND?

Yasmin hat nachgefragt. UNSER LAND Erzeuger Rainer Schöll erklärt uns die Auswirkungen auf die Bio Kürbisse auf seinem Acker.
bayern






11/08/2026

Wie läuft das mit den Kürbispflanzen? Wann wird eigentlich angebaut, wann wird geerntet?

Kommt mit auf den Acker von Rainer Schöll im DACHAUER LAND!
bayern






Was fehlt noch? 😁
11/08/2026

Was fehlt noch? 😁

Adresse

SchloßStr. 169
Esting
82140

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 15:00
Dienstag 08:00 - 15:00
Mittwoch 08:00 - 15:00
Donnerstag 08:00 - 15:00
Freitag 08:00 - 15:00

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