Geschichte beginnt immer gestern
Eine spontane Idee unter Freunden führte wie aus heitern Himmel vom Blitz getroffen zur Meinung, wir gründen eine Narrengruppe. Warum , ja man wusste erst nicht wie , wo, was und überhaupt warum? Ein paar Bier später wurden die diese Vorstellung viel deutlicher.So geschah es zu Anno 1974 daß 5 Freunde zum ersten Mal gemeinsam an einen Umzug teilnahmen. In den fol
genden Jahren wurde das einfach so beibehalten. In der Anfangszeit hatten wir nur die Oberteile und die Stoffmaske und diese Idee wurde bis heute beibehalten, obwohl viele Gruppen nur mit Holzmaske daherkommen. Das Häs entstand aus vielen Gegebenheiten die mit dem Dorf Essingen zu tun haben. Die Tuchmaske erinnert an die Gerichtsbarkeit dem Galgen in Essingen. Die Farben Schwarz-Rot haben die Römer beigetragen und auch beim Namen waren sie beteiligt.. Auf einer alten Landkarte waren kaum erkennbar, der Verlauf des Limes und der Völker eingetragen. Im heutigen Ostalbkreis und weiter entlang des Limes lebten die Hermunder. Aus dem Wort Hermunder wurde auf schwäbisch “Hermele” Die Römer hatten wohl mächtigen Respekt vor den Völkern auf der anderen Seite des Limes. Nur hier, im heutigen Baden-Württemberg ging das Land der Römer nicht weiter. Links reichte die Römische Grenze bis ins heutige England, rechts davon bis Polen?. Egal, ohne “Hermele” kein Limes! Nun wie vertreibt man die Römer und den Winter? Natürlich mit Kapatschen! Beim lauten knallen der Kapatschen wurden fast alle Römische Soldaten schwerhörig und mussten wieder zurück nach Italien, ganz Ostalbkreis u. Essingen waren gerettet! Die Kapatschen kannte Gründungsmitglied Zunftmeister Georg Mayer bereits aus Ungarn , die “Gorbatsch”. Allerdings waren die meist aus Leder. Am Bodensee kannte man die Karpatschen, diese waren aus Hanf geflochten nach einem Seemannsknoten. Geblieben sind wir bei den Karpatschen die waren “Schwäbisch” und leichter zu bekommen. Später wurden daraus unsere heutigen eigenen Kapatschen.